Buchbesprechung John MacArthur, Fremdes Feuer

 

John MacArthur: Fremdes Feuer. Wie gefährliche Irrtümer über den Heiligen Geist den Glauben zerstören. Oerlinghausen (Betanien) 2014; Paperback, 366 S.

 

John MacArthur ist als bekannter calvinistischer Bibellehrer und evangelikaler Pastor ein umstrittener Autor, und ich kann seine lehrmäßige Ausrichtung in vielem nicht teilen und würde auch viele seiner Bücher nicht empfehlen.

Sein jüngstes Buch über die Pfingst- und Charismatische Bewegung jedoch ist von beachtlicher Klarheit und von Ernst und Sorge geprägt über die Zerstörungen, die die charismatischen Irrtümer unter den Evangelikalen anrichten. MacArthur sagt sehr deutlich, was hierzulande viele konservative Autoren offenlassen oder bestreiten: daß nämlich die Pfingst- und Charismatische Bewegung als Ganzes von einem falschen, verführerischen Geist geprägt und geleitet ist, der schlimme Verführungen und Fehlentwicklungen erzeugt und letztlich Gott verunehrt.

Sein Buch argumentiert biblisch klar; es verteidigt auch die Lehre vom Aufhören der Offenbarungs- und Zeichengaben in der nachapostolischen Gemeinde; es gibt eine Fülle von entlarvenden Fakten über die Charismatische Bewegung.

Dieses Buch sollten vor allem viele konservative Evangelikale lesen und sich zu Herzen nehmen, die die Pfingst- und Charismatische Bewegung immer noch ein Stückweit verharmlosen und vorwiegend vor ihren Extremen warnen, statt die Wurzel des Übels beim Namen zu nennen.
 

Rudolf Ebertshäuser   das-wort-der-wahrheit.de   27. 9. 2014

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