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	<title>Geistliche Impulse Archive - Das Wort der Wahrheit</title>
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	<description>Biblische Aufklärung über endzeitliche Irreführungen</description>
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	<title>Geistliche Impulse Archive - Das Wort der Wahrheit</title>
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		<title>Siehe, ich mache alles neu!  Wie Gläubige seelische Nöte überwinden können</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2024 18:34:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgewählte Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ermutigung und Seelsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Nöte]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>
		<category><![CDATA[Überwinden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; 4 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2024/05/siehe-ich-mache-alles-neu-wie-glaeubige-seelische-noete-ueberwinden-koennen/">Siehe, ich mache alles neu!  Wie Gläubige seelische Nöte überwinden können</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 80px;"><strong><em>4 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. </em></strong></p>
<p style="padding-left: 80px;"><strong><em>5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!</em></strong><em> Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß! </em></p>
<p style="padding-left: 80px;"><em>6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst! </em></p>
<p style="padding-left: 80px;"><em>7 Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+21%2C4-7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 21,4-7</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 80px;"><em> </em></p>
<p style="padding-left: 80px;"><em>Darum: <strong>Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+5%2C17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 5,17</a>)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">Einleitung</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir alle als gläubige Kinder Gottes, die wir in einer gefallenen, von Sünde geprägten, gottlosen Welt leben, erfahren mancherlei Leiden und Bedrängnisse. Das ist uns von Gott so verordnet; es steht geschrieben: <em>„… dabei stärkten sie die Seelen der Jünger und ermahnten sie, unbeirrt im Glauben zu bleiben, und [sagten ihnen,] <strong>daß wir durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes eingehen müssen</strong>“ </em>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+14%2C22&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 14,22</a>).</p>
<p>Diese Bedrängnisse haben eigentlich alle auch Auswirkungen auf unsere Seele, denn wir Menschen bestehen, wie uns Gottes Wort sagt, aus Geist, Seele und Leib.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, <strong>und euer ganzes [Wesen], der Geist, die Seele und der Leib</strong>, möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+5%2C23&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 5,23</a>)</em></p>
<p>Wenn wir Sünde und Leid erleben, Not und Bedrängnis, dann sind fast immer Geist, Seele und Leib davon betroffen, und sehr oft wirken sich solche Erfahrungen besonders auf die Seele des Menschen aus.</p>
<p>In dieser Predigt wollen wir versuchen, einige biblische Grundsätze zu vermitteln, wie wir Nöte der Seele geistlich überwinden können. Das kann kein „Lehrvortrag“ im eigentlichen Sinne sein, denn eine biblische Lehre von der Seele und ihren Problemen zu entwickeln, ist ein sehr herausforderndes Unterfangen. Vielmehr wollen wir einige Aussagen der Bibel beleuchten, die das Wesen und das Leben unserer Seele beleuchten, und einige Ratschläge geben, wie wir als Gläubige mit den Nöten unserer Seele umgehen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">1. Die menschliche Seele im Licht der Bibel</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn wir die Dreiteilung aus <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+5%2C23&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 5,23</a> zugrundelegen, können wir versuchen, genauer zu klären, was die Bibel unter „Seele“ (<em>psychè</em>) versteht. Das ist eigentlich durchaus vielschichtig und nicht ganz einfach abzugrenzen, aber wir versuchen es hier zu vereinfachen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>GEIST               verwandt mit „Herz“; umfaßt Bewußtsein, Wille, Gesinnung, auch das Bewußtsein in der Beziehung zu Gott (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+2%2C29%3B+8%2C16%3B+1Kor+2%2C11%3B+14%2C14%3B+1Pt+3%2C4%3B+Hi+32%2C8%3B+Ps+51%2C12-19%3B+Ps+77%2C7%3B+143%2C4%3B+Spr+20%2C27%3B+Jes+26%2C9%3B+Mal+2%2C15&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 2,29; 8,16; 1Kor 2,11; 14,14; 1Pt 3,4; Hi 32,8; Ps 51,12-19; Ps 77,7; 143,4; Spr 20,27; Jes 26,9; Mal 2,15</a>)</p>
<p>SEELE               Gedanken, Gefühle, Empfindungen, Begierden, Lüste (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hi+10%2C1%3B+14%2C22%3B+27%2C2%3B+Ps+13%2C3%3B+Pr+6%2C2%3B+Mt+11%2C29%3B+Mk+12%2C30%3B+Apg+15%2C24%3B+Hebr+4%2C12%3B+1Pt+1%2C22%3B+4%2C19%3B+Offb+18%2C14&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hi 10,1; 14,22; 27,2; Ps 13,3; Pr 6,2; Mt 11,29; Mk 12,30; Apg 15,24; Hebr 4,12; 1Pt 1,22; 4,19; Offb 18,14</a>)</p>
<p>LEIB                 der menschliche Körper mit seinen psychosomatischen Reaktionen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+6%2C12-13.19%3B+12%2C1%3B+1Kor+6%2C13-20&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 6,12-13.19; 12,1; 1Kor 6,13-20</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt viele Wechselwirkungen zwischen diesen Elementen, besonders zwischen Geist und Seele und zwischen Seele und Leib (vgl. u.a. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+4%2C12%3B+Ps+31%2C10&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 4,12; Ps 31,10</a>). Wenn der Geist bedrückt ist, wirkt ich das auch auf Seele und Leib aus; wenn der Leib krank ist, wirkt dies wiederum auch auf die Seele und womöglich den Geist aus.</p>
<p>Geist, Seele und Leib des Menschen sind von Gott erschaffen und sind eigentlich wunderbare, vielschichtige, staunenswerte Aspekte unseres Wesens,</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ich danke dir dafür, daß ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+139%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 139,14</a>)</em></p>
<p>Die Seele ist eigentlich dazu angelegt, um uns im Zusammenspiel mit unserem Geist ein gutes, verantwortungsvolles Leben im Dienst unseres Gottes und Schöpfers zu ermöglichen. Die Seele ist ein staunenswertes, höchst komplexes nichtmaterielles „Organ“, mit dem der Mensch seine emotionalen Beziehungen zu seiner Umwelt gestaltet und verarbeitet.</p>
<p>Die Seele besteht aus vielfältigen Regungen, Gefühlen und Empfindungen, die sich ergänzen. Sie kommuniziert ständig mit unserem Geist und unserem Leib wie auch mit der Außenwelt. Sie hat eine erstaunliche Fähigkeit zur Selbststabilisierung, zum inneren Ausgleich und zur Verarbeitung von Belastungen.</p>
<p>Doch dieses Wunderwerk Gottes funktioniert nicht mehr so, wie Gott es ursprünglich angelegt hatte. Der Mensch fiel in Sünde und wandte sich von seinem Schöpfergott ab, und so wurden Geist, Seele und Leib durch die Sünde deformiert und verdorben.</p>
<p>Der natürliche Mensch ist deshalb nach Geist, Seele und Leib unter der Herrschaft der Sünde und des Satans; Geist, Seele und Leib sind verfinstert und funktionieren nicht mehr nach der gottgemäßen Ordnung und Wesensbestimmung. Wir sind bestimmt durch unsere gefallene, sündige Natur, welche in der Bibel „Fleisch“ genannt wird.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>— auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden, in denen ihr einst gelebt habt nach dem Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt; unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten; und wir waren von Natur Kinder des Zorns, wie auch die anderen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+2%2C1-3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 2,1-3</a>)</em></p>
<p>Das wirkt sich auf den Geist aus, auf unsere Gedanken, unseren Willen und unser Bewußtsein, aber eben auch auf unsere Seele.</p>
<p>Die Seele des natürlichen, sündigen Menschen ist geprägt von vielfältigen Lüsten und Begierden; sie erfährt neben relativ normalen und positiven Gefühlsregungen wie Zufriedenheit, Lust an Tätigkeit, Glücksgefühlen und Freude immer wieder Belastendes und Sündiges:</p>
<p style="padding-left: 40px;">Angst und Sorge,</p>
<p style="padding-left: 40px;">zerstörerische Begierden und Süchte,</p>
<p style="padding-left: 40px;">Sehnsüchte und Enttäuschungen,</p>
<p style="padding-left: 40px;">Frustration und Wut,</p>
<p style="padding-left: 40px;">Bitterkeit und Haß,</p>
<p style="padding-left: 40px;">Auflehnung gegen Autoritäten und Einschränkungen,</p>
<p style="padding-left: 40px;">Neid und Eigensucht,</p>
<p style="padding-left: 40px;">Bitterkeit und Unvergebenheit,</p>
<p style="padding-left: 40px;">Niedergeschlagenheit und Depression,</p>
<p style="padding-left: 40px;">aber auch Euphorie und Selbstüberschätzung,</p>
<p style="padding-left: 40px;">krankhafte Selbstbezogenheit</p>
<p style="padding-left: 40px;">Einbildung und Wahn.</p>
<p>All das kann sich in einem relativ „normalen“, kontrollierbaren Rahmen abspielen, so wie es die meisten Menschen erleben. Praktisch jeder Mensch erlebt gewisse negativen Seelenzustände immer wieder, kann sie aber ausgleichen, verdrängen oder überspielen, sodaß seine Seele zwar davon zeitweise stärker belastet wird, aber dennoch „normal“ weiterfunktionieren kann.</p>
<p>Manchmal aber wird die Seele ernsthaft krank, sodaß sie ihre normale Funktion, dem Menschen in seinen Beziehungen zu seiner Umwelt Orientierung und Halt zu geben, nicht mehr erfüllen kann. Dann kommt es zu Dingen wie Psychosen oder schweren Depressionen, zu schweren Angststörungen, zu massiver seelischer Erschöpfung oder Schwäche, zu Schizophrenie. Das kann vielfältige Ursachen haben; Auslöser können konkrete eigene Sünden sein, traumatische Erfahrungen, körperliche Störungen oder auch Einwirkungen okkulter Mächte, denen der Mensch sich geöffnet hat.</p>
<p>In unserem Vortrag wollen wir uns in erster Linie mit den „normalen“, alltäglichen Belastungen der Seele beschäftigen; der Umgang mit echten Erkrankungen ist ein viel komplexere Thema.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">2. Das Kind Gottes und sein Seelenleben</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jedes Kind Gottes war zuvor einmal ein verlorener Sünder, der mehr oder weniger lang ein von Gott getrenntes Sündenleben gelebt hat und damit einiges an Belastungen seines Geistes und seiner Seele erfahren hat. Dann sind wir zum Glauben an den Herrn Jesus gekommen und durften das Wunder der Neugeburt aus dem Geist Gottes erfahren. Wie herrlich ist es, loszukommen von der Last unserer Sünden, von den Schatten der gottlosen Vergangenheit! Uns sind die Sünden vergeben, wir haben von dem Herrn Jesus ein neues Leben empfangen! Wahrhaftig, wir erleben das, was Gottes Wort uns sagt:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Darum: <strong>Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+5%2C17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 5,17</a>)</em></p>
<p>Gott hat Seinen Geist in uns wohnen lassen; Er hat uns von neuem gezeugt und in uns einen neuen Menschen erschaffen, der auch der „innere Mensch“ genannt wird.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ihr aber habt Christus nicht so kennengelernt; wenn ihr wirklich auf Ihn gehört habt und in ihm gelehrt worden seid — wie es auch Wahrheit ist in Jesus —, daß ihr, was den früheren Wandel betrifft, <strong>den alten Menschen abgelegt habt, der sich wegen der betrügerischen Begierden verderbte, dagegen erneuert werdet im Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der Gott entsprechend geschaffen ist in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit.</strong>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+4%2C20-24&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 4,20-24</a>)</em></p>
<p>Wir haben den alten Menschen, das rebellische, sündige Adamswesen, bei der Bekehrung abgelegt; es ist nun mit Christus gekreuzigt und im Tode (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+6%2C3-7.11&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 6,3-7.11</a>). Wir haben ein neues Wesen angezogen, und in bezug auf dieses Wesen gilt: <em>„das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!“</em>. Unserer Stellung nach sind wir nunmehr Heilige und Gerechte, Söhne Gottes in Christus.</p>
<p>Auf der anderen Seite haben wir unsere alte sündige Natur noch nicht völlig verloren; solange wir in diesem Leib der Sünde leben, ist unser Fleisch noch in uns wirksam. Unser Leib ist der alte Adamsleib geblieben, in dem die Sünde sozusagen genetisch verankert ist. Das Fleisch mit seinen sündigen Lüsten und Begierden ist noch aktiv, und wir müssen es gekreuzigt halten und immer wieder in den Tod geben, wenn es sich regt.</p>
<p>So ist auch unsere Seele nicht völlig neu geworden; wir haben immer noch alte Prägungen, Begierden und sündhafte Gefühlsregungen in uns, die wir bewußt ablegen und in den Tod geben müssen (vgl. u.a. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+4%2C25-31%3B+Kol+3%2C+5-9&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 4,25-31; Kol 3, 5-9</a>). Immer wieder kommen in uns Gefühle auf, die aus dem Fleisch, aus unserer alten Natur, kommen: Unmut und Ärger, Neid und Stolz, Unzufriedenheit und Bitterkeit, Resignation und Verzagtheit. Auch unser Geist muß noch erneuert werden; in ihm wirkt zwar der Heilige Geist, aber er kann auch befleckt oder beunruhigt werden (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+4%2C23%3B+2Kor+2%2C13%3B+7%2C1&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 4,23; 2Kor 2,13; 7,1</a>).</p>
<p>Hier ist es wichtig, bewußt den Schritt zu tun, uns selbst, unser ganzes Wesen Gott zur Verfügung zu stellen, damit er es umgestalten kann, und besonders unser Denken und unsere Gesinnung durch das Wort Gottes und den Geist Gottes erneuern zu lassen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber (od. euer ganzes Wesen) darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftiger Gottesdienst! Und paßt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern laßt euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+12%2C1-2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 12,1-2</a>)</em></p>
<p>So ist es für unser geistliches Leben und Wachstum sehr wichtig, daß wir unser Seelenleben, unsere Gefühle und Impulse unter die Zucht und Leitung des Heiligen Geistes stellen und alles Sündige in den Kreuzestod Jesu Christi geben, statt ihm Raum zu geben und zu folgen. Im Prozeß der Heiligung, der wir nachjagen sollen, ist es sehr wichtig, unser Seelenleben durch Gottes Geist reinigen, erneuern und disziplinieren zu lassen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>So sind wir also, ihr Brüder, dem Fleisch nicht verpflichtet, gemäß dem Fleisch zu leben! Denn wenn ihr gemäß dem Fleisch lebt, so müßt ihr sterben; <strong>wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben. Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes</strong>. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+8%2C12-14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 8,12-14</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Tötet daher eure Glieder, die auf Erden sind: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Lust </em></strong><em>und die Habsucht, die Götzendienst ist; um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams; unter ihnen seid auch ihr einst gewandelt, als ihr in diesen Dingen lebtet. <strong>Jetzt aber legt auch ihr das alles ab — Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, häßliche Redensarten aus eurem Mund.</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Kol+3%2C5-8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Kol 3,5-8</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen. Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; und diese widerstreben einander, sodaß ihr nicht das tut, was ihr wollt. Wenn ihr aber vom Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. (…) <strong>Die aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten.</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+5%2C16-18.24&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 5,16-18.24</a>)</em></p>
<p>Wir haben die Verantwortung, jeden Gedanken und jede Gefühlsregung, die sich gegen Gottes Wort und Willen richtet, in den Tod zu geben und unsere Gedanken und Gefühle gefangenzunehmen zum Gehorsam gegenüber unserem Herrn Jesus Christus, wie der Apostel Paulus sagt:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Denn obgleich wir im Fleisch wandeln, so kämpfen wir doch nicht nach Art des Fleisches; denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen, <strong>sodaß wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangen nehmen zum Gehorsam gegen Christus</strong> … (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+10%2C3-5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 10,3-5</a>)</em></p>
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<h2><span style="color: #800000;">3. Wie wir Nöte unserer Seele geistlich überwinden können</span></h2>
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<p>Als Kinder Gottes leben wir noch in dieser bösen, gottfeindlichen Welt, und zwar als solche, deren Fleisch auch noch nicht abgetötet und überwunden ist. Deshalb erleben wir alle immer wieder Ängste, Sorgen, negative Emotionen, seelische Bedrängnisse und Anfechtungen, und das ist ein Stückweit normal und von Gott zu unserer Erziehung so zugelassen. Unser treuer Herr hat es uns zugesagt:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis (od. Angst); aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+16%2C33&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 16,33</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>… und sandten Timotheus, unseren Bruder, der Gottes Diener und unser Mitarbeiter am Evangelium von Christus ist, damit er euch stärke und euch tröste in eurem Glauben, damit niemand wankend werde in diesen Bedrängnissen; <strong>denn ihr wißt selbst, daß wir dazu bestimmt sind</strong>. Als wir nämlich bei euch waren, sagten wir euch voraus, daß wir Bedrängnisse erleiden müßten, und so ist es auch gekommen, wie ihr wißt. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+3%2C2-4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 3,2-4</a>)</em></p>
<p>Doch manche Gläubige erfahren im Laufe ihres Glaubenslebens zu gewissen Zeiten seelische Nöte und Bedrängnisse, die über das normale Maß hinausgehen. Sie erleben innerliche Anfechtungen wie Ängste, Enttäuschung, Depression, mit denen sie nicht ohne weiteres fertig werden, die sie ziemlich bedrängen und manchmal ihrem Glaubenslauf stark beeinträchtigen. Wie kann ein Kind Gottes mit solchen Erfahrungen umgehen und solche seelischen Nöte im Glauben überwinden? Dazu wollen wir in diesem dritten Teil unserer Betrachtung einige Hinweise geben.</p>
<p>Eines müssen wir schon einmal betonen: Viele Gläubige wenden sich in solchen Fällen an Fachleute, die in weltlicher Psychologie ausgebildet sind, oftmals auch an Christen, die versuchen, mit einer Mischung aus christlicher Seelsorge und weltlicher Psychotherapie zu helfen. Das ist ein oftmals ziemlich gefährlicher Weg, weil die weltliche Psychologie weder die Abgründe unseres Seelenlebens richtig versteht noch wirksame Heilung anbieten kann, schon gar nicht für wiedergeborene Kinder Gottes, deren geistliches Leben ganz anderen Grundsätzen folgt als das Leben natürlicher Menschen.</p>
<p>Vor allem liegt das daran, daß aller Psychologie das gottfeindliche humanistische Menschenbild zugrundeliegt, nachdem der Mensch von Natur aus gut ist. In der Psychologie werden die Realitäten des Sündenfalls und der Verderbnis der Menschen ebenso ausgeblendet wie die Realität der Macht des Teufels und seiner Dämonen – von der Macht Gottes und der Erlösung in Christus ganz zu schweigen.</p>
<p>Auch in christlichen Psychotherapien wie der sogenannten „Biblisch-Therapeutischen Seelsorge“ werden weltliche Methoden wie die Rückführung aller möglichen Probleme auf frühe Kindheitserlebnisse oder die analytische Zerlegung belastender Erfahrungen praktiziert, die oftmals die Betroffenen tiefer in den Sumpf ihrer Probleme hineintreiben und eine geistgewirkte Heilung und Befreiung hintertreiben statt fördern.</p>
<p>Die Alternative zu solchen weltlichen Therapieversuchen kann für jeden Gläubigen nur darin liegen, bei unserem gnädigen, liebenden, allwissenden und allvermögenden Herrn und Retter Hilfe zu suchen, der doch unsere Seele genau kennt und auch die Macht hat, sie zu heilen und zurechtzubringen. Doch das ist ein Weg, der Glauben und Vertrauen auf das Wort Gottes erfordert sowie auch die Bereitschaft, das eigene Leben zu überprüfen und sich von Gott verändern zu lassen.</p>
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<h3><span style="color: #800000;">a. Vertrauen auf Jesus Christus, den Hirten und Heiland unserer Seelen</span></h3>
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<p>Unser Herr Jesus ist der wunderbare Erlöser unserer Seele; Er hat mit Seinem Blut am Kreuz dafür bezahlt, uns aus dem Gericht des ewigen Todes zu erretten und uns als Kindern Gottes neues Leben gegeben. In Christus ist Gnade und Segen die Fülle (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Kol+2%2C9-10%3B+Phil+4%2C19&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Kol 2,9-10; Phil 4,19</a>), um uns aus unseren seelischen Nöten herauszuführen und uns Heilung und Frieden zu bringen – Frieden auch im Sinne von Wohlergehen und Gesundung der Seele.</p>
<p>Die Errettung in Christus ist vollkommen und betrifft Geist, Seele und Leib des Menschen. Allerdings ist die Vollendung dieses Heils ausdrücklich an die Auferstehung und endgültige Verherrlichung der Söhne Gottes bei der Entrückung gebunden. Solange wir hier im Leibe auf Erden leben, haben wir zwar eine vollkommene Errettung in bezug auf unseren inneren, neuen Menschen, aber weder die Seele noch der Leib können vollkommen geheilt und erneuert sein, solange wir noch unsere Fleischesnatur an uns tragen.</p>
<p>Deshalb dürfen wir vertrauensvoll damit rechnen, daß unser Vater durch Christus uns in mancher Hinsicht Heilsein und Heilung der Seele und des Leibes gewährt, aber wir haben keine Verheißung vollkommener und immerwährender geistlicher, seelischer oder leiblicher Gesundheit. Gott mag uns durchaus verordnen, daß wir gewisse Leiden der Seele und des Leibes geduldig ertragen, die Er erst bei unserer Verwandlung bzw. unserem Abscheiden wegnehmen wird; der Stachel im Fleisch des Apostels Paulus ist ein Beispiel dafür (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+12%2C7-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 12,7-10</a>).</p>
<p>Auch ist unser Heilsein in mancher Hinsicht von unserem eigenen Wandel in Heiligung und Gehorsam abhängig, sodaß Versäumnisse darin auch Konsequenzen für Geist, Seele und Leib haben können, die wir in Unterordnung unter Gottes väterlicher Zucht tragen müssen.</p>
<p>Dennoch dürfen wir mit unseren inneren Nöten immer vertrauensvoll zu unserem himmlischen Vater und zu unserem guten Hirten Jesus Christus kommen und Ihn um Linderung und Heilung bitten; dafür gibt uns Gottes Wort viele kostbare Verheißungen. Wir wunderbar ist für uns etwa der bekannte <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Psalm+23&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Psalm 23</a> – gerade wenn wir in seelischen Bedrängnissen sind:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>PSALM 23</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>1 Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. </em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>2 Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern.</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>2 AÜ [Er läßt mich lagern auf grünen Auen; / er führt mich behutsam zu den Ruheplätzen am Wasser.] </em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>3 Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen.</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>3AÜ <strong>[Er bringt meine Seele wieder zurück / Er stellt meine Seele wieder her;</strong> / Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen.]</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>4 Und wenn ich auch wanderte durchs Tal der Todesschatten, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. </em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>5 Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. </em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>6 Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des HERRN immerdar.</em></p>
<p>Wie tröstlich ist die Aufforderung unseres liebenden Herrn und Retters im Matthäusevangelium:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken [od. zur Ruhe bringen]!</em></strong><em> Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; <strong>so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!</strong> Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+11%2C28-30&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 11,28-30</a>)</em></p>
<p>Das bedeutet: Ruhe und Heilung für unsere Seele wird uns dann verheißen, wenn wir das Joch unseres Herrn auf uns nehmen, das heißt: wenn wir Ihm gehorsam und in Selbstverleugnung nachfolgen und dienen! Heilung geschieht eben nicht dann, wenn wir uns um uns selbst drehen und unsere Wunden lecken, sondern dann, wenn wir von uns selbst wegschauen und uns um Christus drehen!</p>
<p>Jesus Christus ist der große Therapeut unserer Seele. Er ist der Hirte und Hüter unserer Seele (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+2%2C25&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 2,25</a>).<em> „Bei den vielen Sorgen in meinem Herzen erquickten deine Tröstungen meine Seele“ </em>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+94%2C19&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 94,19</a>). Wie Er uns aus unseren Nöten befreit und innerlich heil macht, können wir oft gar nicht sagen. Er fordert uns auf, Ihm uns ganz anzuvertrauen und Ihm gehorsam nachzufolgen, im Glauben, ohne zu spüren und zu schauen.</p>
<p>Im Laufe dieser Nachfolge geschieht oft Heilung und Befreiung von Fehlhaltungen und Verletzungen, ohne daß wir uns dessen bewußt werden. Je mehr wir von uns selbst wegschauen und uns mit dem Herrn beschäftigen und für Ihn leben, desto leichter bewältigen wir manches Schwere, was uns niederdrücken will. Wir werden erleben, wie unser guter Hirte dann sich um uns kümmert, wenn wir ergeben auf Ihn harren.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ich will frohlocken und mich freuen an deiner Gnade, denn du hast mein Elend angesehen, <strong>du hast auf die Nöte meiner Seele geachtet</strong> … (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+31%2C8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 31,8</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Nur auf Gott wartet still meine Seele</em></strong><em>; von ihm kommt meine Rettung. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+62%2C2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 62,2</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Der HERR behütet dich vor allem Übel,<strong> er behütet deine Seele</strong>; der HERR behütet deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+121%2C7-8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 121,7-8</a> – Menge)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Der HERR ist mein Teil!, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen. Der HERR ist gütig gegen die, welche auf ihn hoffen, gegen die Seele, die nach ihm sucht.</em></strong><em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Klgl+3%2C24-25&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Klgl 3,24-25</a>)</em></p>
<p>In vielem geht es einfach darum, alles aus Seiner Hand anzunehmen, was uns widerfährt und in der Vergangenheit widerfahren ist, und dieses zurückzulassen, um für Christus zu leben.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Denn die Liebe des Christus drängt uns, da wir von diesem überzeugt sind: <strong>Wenn einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben; und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist.</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+5%2C14-15&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 5,14-15</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir.</em></strong><em> Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+2%2C20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 2,20</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>… um Ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden,<strong> indem ich seinem Tod gleichförmig werde, damit ich zur Auferstehung aus den Toten gelange</strong>. Nicht daß ich es schon erlangt hätte oder schon vollendet wäre; ich jage aber danach, daß ich das auch ergreife, wofür ich von Christus Jesus ergriffen worden bin. Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, daß ich es ergriffen habe; eines aber [tue ich]: <strong>Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt, und jage auf das Ziel zu, den Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Phil+3%2C10-14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Phil 3,10-14</a>)</em></p>
<p>Dennoch können wir in manchen Fällen selbst erkennen, woher gewisse Nöte und Probleme in unserem Seelenleben kommen. Es gibt Nöte, die die Folge gewisser Sünden sind, die wir selbst begangen haben, sei es in unserem alten Leben oder als Gläubige. Es gibt Nöte, die aus vergangenen belastenden Erfahrungen stammen, bei denen sich andere an uns versündigt haben – etwa die Not einer Ehescheidung der Eltern.</p>
<p>Es gibt auch Nöte, die wir gewissermaßen zugeteilt bekommen haben – etwa erbliche Veranlagungen zu Depression oder psychischen Problemen, oder Unfall- bzw. Krankheitsfolgen. Und es gibt Nöte, die aus okkulten Belastungen stammen, wo der Feind unserer Seelen direkt der Verursacher ist. Wir wollen versuchen, für solche Situationen einige Hinweise zu geben.</p>
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<h3><span style="color: #800000;">b. Herzensumkehr und Erneuerung unseres Denkens und der Gefühle</span></h3>
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<p>In manchen Fällen sind die seelischen Nöte eines Gotteskindes direkte Folgen eigener sündhafter Gedanken oder Taten oder Fehlhaltungen. Sünde hat schmerzhafte Folgen für Geist, Seele und Leib. Wenn wir etwa uns mit Pornographie oder Unzucht abgeben, oder wenn wir rebellisch und bitter gegen Mitmenschen sind, oder wenn wir Groll und Unvergebenheit gegen jemanden hegen, dann kann das schwerwiegende schmerzhafte Folgen für unser geistliches Leben, aber auch für unsere Seele und unseren Leib haben.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ich sprach: HERR, sei mir gnädig! <strong>Heile meine Seele</strong>, denn ich habe gegen dich gesündigt! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+41%2C5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 41,5</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>1 Wohl dem, dessen Übertretung vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist! 2 Wohl dem Menschen, dem der HERR keine Schuld anrechnet, und in dessen Geist keine Falschheit ist! <strong>3 Als ich es verschwieg, da verfielen meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag. 4 Denn deine Hand lag schwer auf mir Tag und Nacht, sodaß mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürr wird. </strong>(Sela.) 5 Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg meine Schuld nicht; ich sprach: »Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen!« Da vergabst du mir meine Sündenschuld. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+31%2C1-5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 31,1-5</a>)</em></p>
<p>Solche Sünden können in der Vergangenheit liegen oder noch andauern. In jedem Fall sollte ein Gläubiger, der Heilung sucht, auch den Herrn suchen, daß Er ihm aufzeigt, ob irgendwelche Sünden die Ursache der Leiden sein könnten.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; </em></strong><em>prüfe mich und erkenne, wie ich es meine; und sieh, ob ich auf bösem Weg bin, und leite mich auf dem ewigen Weg! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+139%2C23-24&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 139,23-24</a>)</em></p>
<p>Manchmal kann es dann sein, daß seelische oder körperliche Nöte mit dazu beitragen, daß ein geistliches Sündengeschwür aufgedeckt und bereinigt werden kann, sodaß als Folge die Not weggenommen wird und ein bleibender geistlicher Gewinn die Frucht ist.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde und habt das Trostwort vergessen, das zu euch als zu Söhnen spricht: <strong>»Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm zurechtgewiesen wirst! Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.</strong>« (…) Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen; danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+12%2C4-6.11&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 12,4-6.11</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Sucht den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist! <strong>Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem HERRN, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. </strong>Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR; sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+55%2C6-9&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 55,6-9</a>)</em></p>
<p>Befreiung von inneren Nöten geschieht oft dort, wo wir unser Leben bereinigen von Sünden und Altlasten, die uns niederdrücken und in unserem Glaubenslauf hemmen wollen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, <strong>so laßt uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt</strong>, und laßt uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens,</em></p>
<p>Ein Leben in der Heiligung und Gottesfurcht ist sehr hilfreich und fördert die Heilung von seelischen Belastungen.</p>
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<h3><span style="color: #800000;">c. Bewältigung schwerer Erfahrungen in der Vergangenheit</span></h3>
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<p>Manche seelischen Leiden werden verursacht durch belastende Erlebnisse, etwa die Scheidung der Eltern oder der Verlust eines Elternteils, die man in der Kindheit erleben mußte, oder andere traumatische Erfahrungen, auch in der Jugend und im Erwachsenenalter. Hier wird der Mensch oft zum Opfer der Sünden anderer aus seiner Umgebung, oder aber er erfährt notvolle Lebensführungen, an denen er nicht schuld ist, die ihn aber verletzen.</p>
<p>Wie tröstlich ist die Verheißung, die unser Herr in der Synagoge von Nazareth aus dem Propheten Jesaja vorlas und auf sich bezog:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>»Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden;<strong> er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen (od. zerschlagenen) Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu verkünden</strong> und den Blinden, daß sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn.« (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Lk+4%2C18-19&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Lk 4,18-19</a>)</em></p>
<p>Er ist gesandt, denen Heilung zu bringen, die ein verwundetes, zerschlagenes und zerbrochenes Herz haben! Das dürfen wir für uns so im Glauben annehmen! Von Ihm heißt es ja auch noch an anderer Stelle: <em>„Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, <strong>und verbindet ihre Wunden</strong>“ </em>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+147%2C3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 147,3</a>).</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Das Verlorene will ich suchen und das Verscheuchte zurückholen und das Verwundete verbinden</em></strong><em>; das Schwache will ich stärken … (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hes+43%2C16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hes 43,16</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Seine Wege habe ich gesehen; dennoch will ich es heilen und es leiten und ihm und seinen Trauernden mit Tröstungen vergelten</em></strong><em>, indem ich Frucht der Lippen schaffe: Friede, Friede den Fernen und den Nahen, spricht der HERR; ja, ich will es heilen! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+57%2C18-19&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 57,18-19</a>)</em></p>
<p>Bei einem solchen Heilungsprozeß ist es wichtig, daß wir darauf achten, wie unsere Reaktionen auf leidvolle Erfahrungen waren und sind. Es ist wesentlich für Heilung, daß wir die Nöte nachträglich aus Gottes Hand annehmen und den Menschen vergeben, die uns geschädigt haben; dann dürfen wir solche Lasten ablegen beim Herrn und erfahren, daß Er Befreiung und Erneuerung schenkt. Leider reagieren wir oftmals mit Verbitterung, Vorwürfen oder Auflehnung gegen Gott auf solche Dinge, das aber hindert den Herrn daran, in uns Linderung und Heilung zu wirken.</p>
<p>Wenn wir uns aber von Ihm zu einer inneren Klärung und Läuterung führen lassen, dann dürfen wir auch erfahren, wie einstmals schmerzliche und notvolle Erfahrungen ihren Stachel verlieren und sogar mit zu unserer geistlichen Reifung und einer vertieften Gemeinschaft mit unserem Herrn beitragen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Siehe, zum Frieden diente mir bitteres Leid; <strong>du hast ja meine Seele liebevoll umfangen und sie aus der Grube des Verderbens herausgezogen</strong>; denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+38%2C7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 38,7</a>)</em></p>
<p>Der Herr kann uns dann wunderbare Wiederherstellung schenken, wie sie im Propheten Jesaja so schön beschrieben ist:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Der HERR wird dich ohne Unterlaß leiten und deine Seele in der Dürre sättigen und deine Gebeine stärken</em></strong><em>; du wirst sein wie ein wohlbewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, deren Wasser niemals versiegen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+58%2C11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 58,11</a>)</em></p>
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<h3><span style="color: #800000;">d. Umgang mit den Folgen okkulter Belastung</span></h3>
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<p>Manche seelischen Nöte, u.a. auch Depressionen oder psychotische Symptome (Stimmenhören) oder gewisse Gebundenheiten und Zwangserscheinungen können auch dadurch verursacht sein, daß der Betroffene sich mit Mächten der Finsternis eingelassen hat, entweder im alten Leben (z.B. durch Tischrücken, Horoskope, Reiki) oder als Christ, z.B. durch Handauflegungen von Charismatikern. In solchen Fällen kommt Befreiung dadurch, daß man diese Sünden dem Herrn bekennt und darüber klar Buße tut, sich lossagt und entschlossen trennt, auch von falscher Gemeinschaft.</p>
<p>Bei dem Herrn ist Befreiung von allen solchen Einwirkungen der Finsternis, wenn wir klar umkehren und uns entschieden von aller Verstrickung in die Machenschaften des Teufels trennen, und wenn wir unsere Stellung in Christus einnehmen und uns auf die Verheißungen stellen:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Er (Gott) hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis </em></strong><em>und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Kol+1%2C13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Kol 1,13</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: <strong>Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!</strong> (…) Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. (…) <strong>Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei.</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+8%2C31-36&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 8,31-36</a>)</em></p>
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<h3> </h3>
<h3><span style="color: #800000;">e. Ergebung in die Erziehung unseres himmlischen Vaters</span></h3>
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<p>Es mag sein, daß trotz mancher Gebete und Schritte zur Gesundung die erwünschte Heilung und Befreiung dennoch ausbleibt und ein Christ mit gewissen Belastungen und Einschränkungen seines Lebens weiterleben muß. Das gilt u.a. dann, wenn seelische Nöte durch körperliche Erkrankungen oder Unfälle verursacht sind.</p>
<p>Das sind Situationen, in denen wir lernen dürfen und müssen, uns unter die Hand Gottes zu beugen und uns der souveränen Führung unseres Gottes zu ergeben. Er weiß, was für uns gut ist; Er hat einen Plan mit allem, und Seine Wege sind immer gut und gerecht. <em>„Er ist der Fels; vollkommen ist sein Tun; ja, alle seine Wege sind gerecht. Ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und aufrichtig ist er“</em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=5Mo+32%2C4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">5Mo 32,4</a>).<em> „Denn er verwundet und verbindet; er zerschlägt, und seine Hand heilt“</em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hi+5%2C18%3B+siehe+auch+Klgl+3%2C22-41&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hi 5,18; siehe auch Klgl 3,22-41</a>).</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Daher sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes leiden, <strong>ihre Seelen ihm als dem treuen Schöpfer anvertrauen</strong> und dabei das Gute tun. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+4%2C19&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 4,19</a>)</em></p>
<p>In solchen Fällen dürfen wir den Herrn bitten, daß Er uns still macht und wir lernen, Ihm vertrauensvoll still zu halten.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Nur auf Gott wartet still meine Seele; von ihm kommt meine Rettung. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+62%2C2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 62,2</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Nein, ich habe meine Seele beruhigt und gestillt; wie ein entwöhntes Kind bei seiner Mutter, wie ein entwöhntes Kind ist meine Seele still in mir. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+131%2C2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 131,2</a>)</em></p>
<p>Wenn wir unsere Sache dem allmächtigen, gnädigen Gott anvertrauen, dann macht Er es am Ende recht.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken für die Rettung, die von seinem Angesicht kommt! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+42%2C6&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 42,6</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne. Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Mißhandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+12%2C9-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 12,9-10</a>)</em></p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: center;">*  *  *</p>
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<p>Alle Nöte, die wir erleben und durchleben müssen, sollen nach den Gedanken Gottes dazu dienen, uns näher zu unserem Herrn Jesus Christus zu bringen, in dem wir Erlösung und ewige Errettung haben, aber auch Trost, Hilfe, Linderung und Heilung von allerlei irdischen und zeitlichen Bedrängnissen. Wenn uns unser Herr Jesus immer größer wird, wenn wir die Gnade Gottes, unseres himmlischen Vaters, immer heller leuchten sehen über unserem Leben, dann dienen uns alle Dinge, die wir erleben, zum Besten.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Wenn mir auch Leib und Seele vergehen, so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+73%2C26&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 73,26</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch wiederum fürchten müßtet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus; wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden. Denn ich bin überzeugt, daß die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+8%2C15-18&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 8,15-18</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen, die er aber berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt, die er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht. Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+8%2C28-32&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 8,28-32</a>)</em></p>
<p>So wollen wir uns am Ende dieser Betrachtung noch einmal an das Segenswort erinnern, das wir zu Anfang gelesen haben:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, <strong>und euer ganzes [Wesen], der Geist, die Seele und der Leib</strong>, möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus! Treu ist er, der euch beruft; er wird es auch tun. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+5%2C23-24&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 5,23-24</a>)</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2024/05/siehe-ich-mache-alles-neu-wie-glaeubige-seelische-noete-ueberwinden-koennen/">Siehe, ich mache alles neu!  Wie Gläubige seelische Nöte überwinden können</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Sind wir zu „negativ“? von Dave Hunt</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2023/08/sind-wir-zu-negativ-von-dave-hunt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2023 14:52:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Zum Nachdenken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://das-wort-der-wahrheit.de/?p=7325</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; Schon seit langem erheben Kritiker gegen jene, die die Gemeinde vor unbiblischen Lehren und Praktiken warnen möchten, den Vorwurf, sie seien „spalterisch“ und „negativ“. Ich überdenke solche Beschuldigungen unter Gebet, denn mein Herz teilt dieselbe Sorge. Mich verlangt danach, einfach das Evangelium zu predigen und die Auseinandersetzung hinter mir zu lassen, die gegen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2023/08/sind-wir-zu-negativ-von-dave-hunt/">Sind wir zu „negativ“? von Dave Hunt</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
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<p>Schon seit langem erheben Kritiker gegen jene, die die Gemeinde vor unbiblischen Lehren und Praktiken warnen möchten, den Vorwurf, sie seien „spalterisch“ und „negativ“. Ich überdenke solche Beschuldigungen unter Gebet, denn mein Herz teilt dieselbe Sorge. Mich verlangt danach, einfach das Evangelium zu predigen und die Auseinandersetzung hinter mir zu lassen, die gegen meinen Willen ein Teil meines Lebens geworden ist. Doch wenn wir das reine Evangelium verkündigen wollen, müssen wir es sorgfältig von den raffinierten Fälschungen unterscheiden, die überall anzutreffen sind.</p>
<p>Wie sehr würden wir unsere Pflicht vernachlässigen, wenn wir die Schafe nicht vor vergifteten Weideplätzen und vor falschen Hirten warnen würden, die Lügen im Namen der Wahrheit vertreiben, und doch ist das eine gewaltige Herausforderung. Die Zeitschriften von Norman Vincent Peale zum Beispiel haben monatlich 16 Millionen Leser, viermal soviel wie die zusammengerechneten Verkäufe meiner Bücher über viele Jahre. Unser Fleisch wird schwach vor Müdigkeit und Enttäuschung. Warum sollen wir dann weiterhin einen solch einsamen und belastenden Auftrag erfüllen? Weshalb spüren wir dieses brennende Verlangen?</p>
<p>Gott sei gepriesen, es gibt die vielen ermutigenden Briefe von denen, die uns ihre Liebe, ihre Unterstützung und ihre Gebete mitteilen. Es gibt auch den Dank von Tausenden, die von der Täuschung und Gebundenheit falscher Evangelien frei wurden – vom Katholizismus und von der „christlichen Psychologie“, von „positivem Denken“ und „positivem Bekenntnis“. Doch auch ohne solche Ermutigung würden wir uns verpflichtet sehen, weiterzumachen und würden Sie dringend auffordern, dasselbe zu tun.</p>
<p>Jeremia wurde gehaßt, verleumdet, ins Gefängnis geworfen und mit dem Tod bedroht, weil er Buße gepredigt und vor dem nahenden Gericht Gottes gewarnt hatte, während die „positiven Propheten“ Frieden und Wohlergehen „durch das Wort des Herrn“ verhießen. Die Volksmeinung stand gegen ihn. Jeremia wurde so entmutigt, daß er erklärte, er würde nicht länger für den Gott sprechen noch gar Seinen Namen erwähnen, aber das Wort Gottes war in seinem Herzen und brannte wie Feuer in seinen Gebeinen, so daß er reden mußte (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jeremia+20%2C7-11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jeremia 20,7-11</a>). Ja, es ist vor allem Gottes Wort, das in unseren Herzen brennt, das uns antreibt.</p>
<p>Bedrängt von den Beschuldigungen, eine negative Haltung zu heben, rufe ich zu Gott und wende mich Seinem unfehlbaren Wort zu. Und was finde ich dort? Eben die Botschaft, die zu verkündigen ich mich verpflichtet weiß! Christus selbst war weitaus „negativer“, als ich es zu sein wagte. Er warnte ständig vor dem Gericht und der Hölle, stelle die Sünde bloß, forderte Buße, wies die religiösen Führer zurecht und verurteilte sie als Heuchler, getünchte Gräber, blinde Blindenleiter, Narren. Das war eine starke Sprache! Heute würde Er von den meisten christlichen Kanzeln und Medien Auftrittsverbot bekommen, und auch die größeren christlichen Verleger würden das nicht akzeptieren, was Er schrieb, wenn Er es ihnen anbieten würde.</p>
<p>Die Bergpredigt hat nicht die Absicht, jemandes „Selbstachtung“ zu steigern, auch wenn Robert Schuller und christliche Psychologen sie so deuten wollen. Nein, die Bergpredigt ermutigt uns, arm im Geist zu sein, zu trauern, demütig und barmherzig zu sein, und sie verheißt, daß diejenigen, die Gott und Seinem Wort treu sind, gehaßt, verfolgt und verleumdet werden (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Matth%C3%A4us+5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Matthäus 5</a>).</p>
<p>Aber sagte Jesus nicht „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“ (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Matth%C3%A4us+7%2C1&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Matthäus 7,1</a>)? Ist es dann nicht unbiblisch, einen christlichen Führer eines Vergehens anzuklagen? Im Gegenteil, Christus konnte nur gemeint haben, daß wir die Beweggründe nicht beurteilen sollten, denn Er gebot uns klar und deutlich, die Lehren und das Leben zu beurteilen: <em>„Hütet euch vor den falschen Propheten [d.h. Lehrern] … an ihren Früchten [d.h. Leben] werdet ihr sie erkennen“</em> (Verse 15-20). Wie könnten wir uns vor etwas Falschem hüten, wenn wir nicht sorgfältig prüfen würden, was gesagt und getan wurde? Ganz gewiß fordert Christus uns auf, falsche Lehre und falsche Taten zu beurteilen!</p>
<p>Paulus warnt uns vor <em>„leeren Schwätzern und Verführern“</em>, deren Mund man stopfen muß, damit sie nicht mehr falsche Lehre lehren. Er drängte Titus, sie streng zurechtzuweisen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Titus+1%2C+10-13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Titus 1, 10-13</a>). Er sagte Timotheus: <em>„Die, welche sündigen, weise zurecht vor allen, damit sich auch die anderen fürchten“</em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Tim+5%2C20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Tim 5,20</a>). Es ist klar, daß eine solche Zurechtweisung ein Beurteilen erfordert, das das Verbot von Christus nicht verletzt, sondern das Er im Endeffekt geboten hat, und das die Apostel auch praktiziert haben – ein Beurteilen, welches der Satan haßt, weil es seine Lügen entlarvt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auszug aus: Dave Hunt, <em>Are We too “Negative”?</em>, in: Dave Hunt / T. A. McMahon, <em>Psychology and the Church</em>, S. 71-72. © The Berean Call 2008. Übersetzung ins Deutsche: Rudolf Ebertshäuser</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2023/08/sind-wir-zu-negativ-von-dave-hunt/">Sind wir zu „negativ“? von Dave Hunt</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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		<title>&#8222;Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre!&#8220;</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2023/05/habe-acht-auf-dich-selbst-und-auf-die-lehre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 May 2023 10:03:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgewählte Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Geistliche Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Ein Aufruf an junge Brüder, sich mit der biblischen Lehre zu beschäftigen &#160; &#160; &#160; Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind. (…) Wenn du dies [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #800000;">Ein Aufruf an junge Brüder, sich mit der biblischen Lehre zu beschäftigen</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 80px;"><strong><em>Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden </em></strong><em>durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind. (…)</em></p>
<p style="padding-left: 80px;"><strong><em>Wenn du dies den Brüdern vor Augen stellst, wirst du ein guter Diener Jesu Christi sein, der sich nährt mit den Worten des Glaubens und der guten Lehre, der du nachgefolgt bist.</em></strong><em> Die unheiligen Altweiberlegenden aber weise ab; dagegen übe dich in der Gottesfurcht! Denn die leibliche Übung nützt wenig, die Gottesfurcht aber ist für alles nützlich, da sie die Verheißung für dieses und für das zukünftige Leben hat. Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert; denn dafür arbeiten wir auch und werden geschmäht, weil wir unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, der ein Retter aller Menschen ist, besonders der Gläubigen. <strong>Dies sollst du gebieten und lehren!</strong> </em></p>
<p style="padding-left: 80px;"><em>Niemand verachte dich wegen deiner Jugend, sondern sei den Gläubigen ein Vorbild im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Geist, im Glauben, in der Keuschheit! <strong>Bis ich komme, sei bedacht auf das Vorlesen, das Ermahnen und das Lehren.</strong> Vernachlässige nicht die Gnadengabe in dir, die dir verliehen wurde durch Weissagung unter Handauflegung der Ältestenschaft! Dies soll deine Sorge sein, darin sollst du leben, damit deine Fortschritte in allen Dingen offenbar seien! <strong>Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; bleibe beständig dabei!</strong> Denn wenn du dies tust, wirst du sowohl dich selbst retten (od. bewahren) als auch die, welche auf dich hören. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Tim+4%2C1-16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Tim 4,1-16</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 80px;"> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir leben in der fortschreitenden Endzeit, und das ist eine Zeit, in der Verführungen und falsche Lehren in der Gemeinde und unter den Gläubigen immer mehr zunehmen – ob das nun die charismatische Verführung ist oder die ökumenische Verführung oder die Irrtümer die Bibelkritik und des sozialen Evangeliums, ob es nun die verführerische „Lobpreis“musik ist oder die lässige Ehrfurchtslosigkeit irgendwelcher „Jugendkirchen“.</p>
<p>Deshalb sind die treuen Gläubigen heute mehr den je herausgefordert, entschieden für den Glauben zu kämpfen, der ihnen ein für allemal überliefert wurde (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jud+1%2C3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jud 1,3</a>). Wenn die Gemeinde den Irreführungen standhalten soll, dann ist es unerläßlich, daß es viele Geschwister und besonders Brüder gibt, welche die gesunde Lehre der Bibel in besonderer Weise studieren und sich davon nähren. Wir brauchen dringend viele Brüder, gerade auch jüngere Brüder, die ernsthaft und intensiv die Bibel studieren und ein Verständnis für die <em>Lehre der Apostel </em>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+2%2C42&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 2,42</a>) entwickeln, die uns in den Briefen des Neuen Testaments überliefert wurde.</p>
<p>Darüberhinaus ist es aber zur Verteidigung des Glaubens auch wichtig, daß es genügend Brüder gibt, die sich auch in einem gewissen Maß mit den heutigen Verführungsströmungen auskennen und sie von der Bibel her beurteilen und auch widerlegen können, um von der Irreführung gefährdete Christen warnen und zurüsten zu können.</p>
<p>Hier ist das eingangs angeführte Bibelwort aus dem 1. Timotheusbrief ganz wichtig. Es enthält einen ernsten, dringlichen Aufruf, sich dem Herrn für den Dienst der Lehre zur Verfügung zu stellen, und dieser Aufruf sollte heute ganz besonders Beachtung finden. Wir brauchen Brüder, die <em>„sich an das zuverlässige Wort“ </em>halten, <em>„wie es der Lehre entspricht“</em>, damit sie imstande sind, <em>„sowohl mit der gesunden Lehre zu ermahnen als auch die Widersprechenden zu überführen“ </em>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Tit+1%2C9&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Tit 1,9</a>). Gerade jüngere Brüder werden von Gottes Wort ermahnt, eifrig danach zu streben, daß sie im Wort Gottes gut gegründet sind und andere lehren und zurüsten können, sowie es der Apostel Paulus dem Timotheus ans Herz legt: <em>„Strebe eifrig danach, dich Gott als bewährt zu erweisen, als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht, der das Wort der Wahrheit recht teilt“ </em>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+2%2C15&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 2,15</a>).</p>
<p>Das alles erfordert Zeit und Konzentration auf das Wichtige und Vorrangige. Heute leben wir aber in einer Zeit, wo allzuviele Gläubige, besonders jüngere, die Bereitschaft zum fleißigen Bibelstudium und zum Lesen bibeltreuer Bücher immer weniger aufbringen. Das allgegenwärtige Smartphone mit seiner Vielzahl von ablenkenden Impulsen, die bunte Bilderwelt von Instagram, Youtube &amp; Co. und die Informationsflut des Internets nehmen viele jüngere und auch manche ältere Gläubige so in Beschlag, daß die wertvolle Zeit zum Studieren und Forschen, zum Nachdenken und Erarbeiten von Grundlagenkenntnissen nicht vorhanden ist. Ja, allein schon die Fähigkeit, sich überhaupt über mehr als eine Stunde auf ein Buch oder einen längeren Text zu konzentrieren und ihn aufzunehmen, scheint bei vielen Christen zu schwinden.</p>
<p style="padding-left: 80px;"><em>Ich habe meine Wege erzählt, und du hast mir geantwortet; lehre mich deine Anweisungen! Laß mich den Weg verstehen, den deine Befehle weisen, so will ich reden über deine Wundertaten. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+119%2C26-27&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 119,26-27</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 80px;"><em>Lehre mich, HERR, den Weg deiner Anweisungen, daß ich ihn einhalte bis ans Ende. Gib mir Verständnis, so will ich dein Gesetz bewahren und es befolgen von ganzem Herzen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+119%2C33-34&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 119,33-34</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 80px;"><em>Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Ich sinne darüber nach den ganzen Tag. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+119%2C97&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 119,97</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 80px;"><em>Meine Augen kommen den Nachtwachen zuvor, damit ich nachsinne über dein Wort. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+119%2C148&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 119,148</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 80px;"><em>Meine Lippen sollen überfließen von Lob, wenn du mich deine Anweisungen lehrst. Meine Zunge soll reden von deinem Wort, denn alle deine Gebote sind gerecht. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+119%2C171-172&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 119,171-172</a>)</em></p>
<p>Wir wichtig wäre es, daß gerade die Männer, die doch die Verantwortung haben, den Dienst am Wort zu tun und die Aufsicht über die Gemeinden zu führen, sich dieser Aufgabe widmen und die gesunde Lehre tiefer erforschen würden! Es ist gut und wichtig, wenn es auch viele gläubige Frauen gibt, die in der gesunden Lehre gegründet sind, aber für die Brüder ist das noch viel wichtiger, wenn sie ihren von Gott gegebenen Auftrag in der Gemeinde ausführen sollen.</p>
<p>Solche Brüder gibt es ganz gewiß, aber ich fürchte, es gibt zu wenige davon. Und wer unter den jungen Brüdern ist bereit, auf mancherlei Aktivitäten, Vergnügungen und Ablenkungen zu verzichten, um sich in die Lehre zu vertiefen und die wichtige Arbeit der Verteidigung des Glaubens weiterzuführen, wenn die Älteren es nicht mehr können? Einige profilierte Brüder, die diesen Dienst in den letzten Jahren im deutschsprachigen Bereich getan haben, sind um die 70 Jahre alt, und es ist ungewiß, wie lange sie ihren Dienst weiterführen können. Gibt es jüngere Diener Gottes, die ihre Aufgabe übernehmen können?  </p>
<p>Möge der Herr es schenken, daß solche Brüder von Ihm zubereitet und berufen werden! Und möge der Herr schenken, daß immer mehr Brüder sich Mühe geben, im Wort zu studieren und zu arbeiten, was eine Voraussetzung für einen solchen Dienst ist! Das Forschen im Wort und die Aneignung des nötigen Wissens über Verführungsströmungen und die Leitlinien gesunder Gemeindearbeit erfordert Disziplin und Selbstentsagung.</p>
<p>Die Zeit dafür müssen wir woanders wegschneiden und ganz bewußt uns selbst, unsere Zeit und Kraft dem Herrn Jesus für diesen Auftrag aus Gottes Wort zur Verfügung stellen. Doch darauf liegt auch ein großer Segen! Unser Herr will solche jungen Brüder segnen, die diesen „Timotheus-Auftrag“ aus <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1.+Timotheus+4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1. Timotheus 4</a> ernst nehmen und sich dem Herrn zur Verfügung stellen. Und sie werden ein Segen für die Gemeinden sein, die sich heute noch dem endzeitlichen Verführungsstrom entgegenstemmen.</p>
<p>Übrigens habe ich für solche Brüder, denen das am Herzen liegt, auch zwei Lehrbücher verfaßt, die eine Zusammenfassung der wichtigen biblischen Lehraussagen zum jeweiligen Thema bringen und ein gezieltes Bibelstudium anleiten und erleichtern sollen: Das Buch <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2021/08/der-weg-der-gemeinde-in-der-endzeit-buchinfo/"><strong>Der Weg der Gemeinde in der Endzeit</strong></a> behandelt de wichtigsten Aussagen der Bibel zu der Endzeit, in der wir leben, und zeigt, wie die Gemeinde in dieser Zeit dem Herrn treu nachfolgen kann. Das Buch <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/06/biblischer-gemeindebau-in-der-endzeit-buchinfo/"><strong>Biblischer Gemeindebau in der Endzeit</strong> </a>stellt die Lehre des Neuen Testaments über die Gemeinde und ihren Aufbau systematisch und praxisnah dar. Und die Bibelauslegungen zum <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2013/10/bewahre-das-wort-buchinfo/"><strong>2. Timotheusbrief</strong></a>, zum <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2015/11/von-gott-bewahrt-vor-der-verfuehrung-buchinfo/"><strong>2. Petrusbrief und Judasbrief</strong></a> sowie zum <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2019/02/der-kommende-herr-und-die-gemeinde-eine-auslegung-des-2-thessalonicherbriefes/"><strong>2. Thessalonicherbrief</strong></a> können helfen, gerade die Lehre der Bibel über die letzte Zeit an neutestamentlichen Briefen genauer zu studieren.</p>
<p>Was auch immer für Hilfsmittel der Einzelne wählt – wichtig ist die Bereitschaft, dem Erforschen von Gottes Wort und das Nachsinnen darüber einen ganz hohen Stellenwert einzuräumen. Und wir sollten das nicht nur zur eigenen Festigung und Glaubensstärkung tun, sondern auch, um damit dem Herrn und Seiner Gemeinde zu dienen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> Veröffentlicht auf https://das-wort-der-wahrheit.de am 3. 5. 2023   © Rudolf Ebertshäuser<em><br />
</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2023/05/habe-acht-auf-dich-selbst-und-auf-die-lehre/">&#8222;Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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		<title>Biblische Zurüstung für unsere Zeit verlangt Lesen und Studieren statt Smartphone-Zeitvertreib!</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/05/biblische-zuruestung-fuer-unsere-zeit-verlangt-lesen-und-studieren-statt-smartphone-zeitvertreib/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 May 2022 09:42:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Bibellesen]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphones]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit der Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesen Auszug aus meiner persönlichen Kolumne In eigener Sache vom Mai 2021 möchte ich noch einmal für alle Leser veröffentlichen, weil er meines Erachtens wichtig ist und auch auf einiges Interesse gestoßen ist. &#160; Als der Apostel Paulus kurz vor seinem Heimgang seinem Mitarbeiter Timotheus einen letzten Brief schreibt, äußert er auch die Bitte: „Den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/05/biblische-zuruestung-fuer-unsere-zeit-verlangt-lesen-und-studieren-statt-smartphone-zeitvertreib/">Biblische Zurüstung für unsere Zeit verlangt Lesen und Studieren statt Smartphone-Zeitvertreib!</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 80px;"><em>Diesen Auszug aus meiner persönlichen Kolumne <strong>In eigener Sache</strong> vom Mai 2021 möchte ich noch einmal für alle Leser veröffentlichen, weil er meines Erachtens wichtig ist und auch auf einiges Interesse gestoßen ist.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als der Apostel Paulus kurz vor seinem Heimgang seinem Mitarbeiter Timotheus einen letzten Brief schreibt, äußert er auch die Bitte: <strong>„Den Reisemantel, den ich in Troas bei Karpus ließ, bringe mit, wenn du kommst; auch die Bücher, besonders die Pergamente“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+4%2C13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 4,13</a>). Daß der Apostel in seinem ungeheizten Gefängnis einen Mantel verlangte, wird jeder verstehen; aber weshalb wollte er so kurz vor dem Ende unbedingt noch Bücher haben? Nun, die einfachste Antwort heißt: Er war ein Mann der Heiligen Schrift und wollte in dem Wort Gottes forschen, solange er lebte. Und wir?</p>
<p>Ich habe immer mehr den Eindruck, daß die Bereitschaft vieler Gläubiger deutlich abgenommen hat, sich ausführlich dem Lesen geistlicher Bücher mit anspruchsvollem erbaulichem oder aufklärendem Inhalt zu widmen. Solche Bücher werden vielfach gar nicht mehr gekauft; stattdessen begnügen sich allzuviele Christen mit „christlicher“ Unterhaltungslektüre, mit Romanen und Erzählungen usw., oder mit psychologischen Ratgebern für ein erfolgreiches Leben – wenn sie denn noch Bücher lesen. Selbst das Lesen der Bibel selbst, das doch Vorrang vor allem haben sollte, wird, so fürchte ich, von dieser Entwicklung beeinträchtigt. Der Computerbildschirm mit Videos und vor allem das Smartphone sind für viele Gläubige zu heimlichen Zeiträubern geworden, die viele ziemlich wirksam vom Lesen von Büchern abhalten. Immer mehr Videos beanspruchen ihre Aufmerksamkeit; gelesen wird immer weniger, und wenn noch, dann immer kürzere Texte.</p>
<p>Inzwischen gibt es auch eine zunehmende Zahl von konservativen Christen, die Videos auf Youtube nutzen und dabei oft durchaus richtige und hilfreiche Dinge in Form von aufgezeichneten Interviews (Podcasts) bzw. Dialogen vermitteln. Das kann seine Berechtigung haben, um gerade jüngere Christen anzusprechen und abzuholen. Dennoch sehe ich hier auch eine gewisse Problematik. Ernste und vielschichtige Inhalte können in einem solchen Format nicht ohne weiteres angemessen vermittelt werden.</p>
<p>Wenn wir geistlich in die Tiefe gehen wollen, dann ist meines Erachtens die schriftliche Form, der gedruckte Text einer Broschüre oder eines Buches, weitaus wirksamer. Hier kann der Leser Aussagen mehrfach lesen und in Ruhe darüber nachdenken; er selbst bestimmt das Tempo der Aufnahme von Inhalten, während man einen Video nicht ohne weiteres immer wieder anhält, zurückspult und unterbricht, um nachzudenken. Gerade für biblische Lehre und Aufklärung sollten wir uns daher bewußt Zeit nehmen, um Bücher oder gedruckte Texte zu lesen (möglichst in Papierform und nicht digital, weil das bessere Aufnahme des Inhalts ermöglicht, wie ich in meinem Buch <em>Als Christ in der Welt des Internets</em> gezeigt habe, vgl. dort S. 36-46; 99-105; 198-201).</p>
<p>Diese Zeit zum Lesen müssen sich die allermeisten von uns bewußt aussondern, indem wir auf andere Dinge verzichten – auf leichte Unterhaltung etwa oder auf Informationsaufnahme übers Internet. Wir müssen diese Zeit, wie es Gottes Wort sagt, „auskaufen“, und das heißt: wir müssen einen Preis dafür bezahlen (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+5%2C16%3B+Kol+4%2C5&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 5,16; Kol 4,5</a>). Das erfordert Disziplin und bewußte Zeitplanung. Aber ich finde, in unseren endzeitlichen Tagen ist es lebenswichtig, inmitten all der Flut von oberflächlichen und kurzlebigen Impulsen (wie z.B. WhatsApp-Nachrichten) bewußt Zeit fürs Studium und Nachsinnen einzuplanen, damit wir den nötige geistlichen Durchblick gewinnen und auch behalten und in diesen gefährlichen Zeiten nicht ganz allmählich vom rechten Weg abgleiten.</p>
<p>Wir können es uns in dieser Endzeit nicht leisten, uns ständig mit mehr oder weniger oberflächlichen Botschaften und Informationen abzugeben und abzulenken. Das ist sehr gefährlich, weil dadurch die dringend notwendige geistliche Orientierung über komplexe endzeitliche Entwicklungen unterbleibt und die Gläubigen vielfach nur noch Milch und Zuckerbonbons statt Schwarzbrot und fester Speise in Form von biblischer Lehre zu sich nehmen. Das läßt uns zu Unmündigen werden, ein Zustand, vor dem die Bibel ernstlich warnt:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Über ihn haben wir viel zu sagen, und zwar Dinge, die schwer zu erklären sind, <em>weil ihr träge geworden seid im Hören</em>. Denn obgleich ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, habt ihr es wieder nötig, daß man euch lehrt, was die Anfangsgründe der Aussprüche Gottes sind; <em>und ihr seid solche geworden, die Milch nötig haben und nicht feste Speise. Wer nämlich noch Milch genießt, der ist unerfahren im Wort der Gerechtigkeit; denn er ist ein Unmündiger</em>. Die feste Speise aber ist für die Gereiften, deren Sinne durch Übung geschult sind zur Unterscheidung des Guten und des Bösen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+5%2C11-14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 5,11-14</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Und ich, meine Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu geistlichen, <em>sondern als zu fleischlichen [Menschen], als zu Unmündigen in Christus</em>. Milch habe ich euch zu trinken gegeben und nicht feste Speise; <em>denn ihr konntet sie nicht vertragen, ja ihr könnt sie auch jetzt noch nicht vertragen, denn ihr seid noch fleischlich</em>. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+3%2C1-2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 3,1-2</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>… damit wir nicht mehr Unmündige seien, <em>hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen</em> … (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+4%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 4,14</a>)</strong></p>
<p>Ein „Unmündiger“ ist nach der Bibel geistlich gesehen wie ein kleines Kind, das noch kein eigenes Urteil und keine bewußte Handlungsfähigkeit in geistlichen Dingen hat. Wenn wir in geistlichen Dingen Unmündige sind, sind wir leicht verführbar, wie uns <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Epheser+4%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Epheser 4,14</a> zeigt. Konkret auf unsere Situation bezogen zeigt uns das:</p>
<p>* Wenn wir als Kinder Gottes nicht in Gottes Wort gegründet sind und im Verständnis der gesunden Lehre der Bibel zur einer gewissen Reife gekommen sind, laufen wir unter den heutigen endzeitlichen Bedingen große Gefahr, verführt zu werden. Vertieftes Bibellesen und auch Bibelstudium sind deshalb überlebensnotwendig für uns heute! Ich empfehle dafür die Schlachterbibel 2000 in ihrer Standardausführung, die mit ihren erklärenden Fußnoten, dem ausführlichen Studienanhang und den Parallelstellen ein sehr gutes Werkzeug für vertieftes Bibelstudium bietet.</p>
<p>* Für das Bibelstudium und die Anwendung des Wortes auf unsere Verhältnisse brauchen wir neben der Bibel selbst auch Zeit, biblische Auslegungs- und Aufklärungsbücher zu lesen. Die deutlichsten biblisch fundierten Warnungen vor endzeitlichen Entwicklungen und insbesondere Verführungen nutzen nichts, wenn sie gar nicht mehr zur Kenntnis genommen werden! Wir brauchen bibeltreue Orientierung über die verschiedenen Aspekte der Endzeit, in der wir leben, sonst können wir den Verführungsströmungen nicht entschieden widerstehen und auch andere Gläubige nicht so warnen, wie es eigentlich unsere Pflicht wäre.</p>
<p>* Viele Gläubige neigen dazu, eher „auferbauende“ Bücher und Auslegungen zu lesen und das Lesen von ausgesprochen aufklärenden Büchern, die sich mit Endzeitverführungen wie der Charismatik oder der Gemeindewachstumsbewegung beschäftigen, als zu „negativ“ und „unerbaulich“ abzulehnen. Doch das ist ein trauriger Irrtum! Wir sollten das eine tun und das andere nicht lassen. Wenn wir nicht ein gewisses Maß an Orientierung und Information über heutige Irrtümer und gefährliche Trends haben, laufen wir Gefahr, durch die Verführung der Frevler fortgerissen zu werden und unseren eigenen festen Stand zu verlieren (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Pt+3%2C17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Pt 3,17</a>)!</p>
<p>* Die für das Forschen nötige Zeit können wir nur „auskaufen“ (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+5%2C16%3B+Kol+4%2C5&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 5,16; Kol 4,5</a>), wenn wir unsere Konsumgewohnheiten, besonders auf dem Gebiet der digitalen Medien, bewußt einschränken und selbstbeherrscht kontrollieren – sonst kontrollieren sie uns und stehlen uns die nötige Zeit zur Vertiefung, und wir werden immer oberflächlicher und seichter.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/05/biblische-zuruestung-fuer-unsere-zeit-verlangt-lesen-und-studieren-statt-smartphone-zeitvertreib/">Biblische Zurüstung für unsere Zeit verlangt Lesen und Studieren statt Smartphone-Zeitvertreib!</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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		<title>Krieg in Europa – was hat uns Christen das zu sagen?</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/03/krieg-in-europa-was-hat-uns-christen-das-zu-sagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 20:55:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitereignisse im Licht der Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Christen und der Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Krieg in Europa! Ein „heißer“ Krieg praktisch vor unserer Haustür, an dem Rußland, eine der atomar bewaffneten Großmächte, teilnimmt – Kampfflugzeuge am Himmel, Bombenexplosionen, zerstörte Wohnhäuser, verletzte Frauen und Kinder, Tote auf den Straßen … solche Bilder haben wir viele Jahrzehnte lang nur aus dem fernen Ausland gesehen; die Kriege in der zweiten Hälfte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/03/krieg-in-europa-was-hat-uns-christen-das-zu-sagen/">Krieg in Europa – was hat uns Christen das zu sagen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Krieg in Europa! Ein „heißer“ Krieg praktisch vor unserer Haustür, an dem Rußland, eine der atomar bewaffneten Großmächte, teilnimmt – Kampfflugzeuge am Himmel, Bombenexplosionen, zerstörte Wohnhäuser, verletzte Frauen und Kinder, Tote auf den Straßen … solche Bilder haben wir viele Jahrzehnte lang nur aus dem fernen Ausland gesehen; die Kriege in der zweiten Hälfte des 20. und im beginnenden 21. Jahrhundert verschonten Mitteleuropa weitgehend, wobei die Konflikte im ehemaligen Jugoslawien bereits ein erstes Signal waren, daß die lange Zeit des Friedens für uns Europäer zu Ende geht.</p>
<p>Wir gläubige Christen sind durch dieses Ereignis herausgefordert, unsere geistliche Stellung zu Krieg und Frieden auf der Grundlage des Wortes Gottes und besonders der Lehre des Neuen Testaments zu bedenken. Es ist von großer Wichtigkeit, daß wir zu allen Dingen, die uns in dieser Welt begegnen, einen geistlichen, biblischen Standpunkt einnehmen. <strong>„Und paßt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern laßt euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+12%2C2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 12,2</a>). Wir müssen achtgeben, daß wir nicht von den Strömungen dieser Welt erfaßt und mitgerissen werden. Wir haben eine ganz besondere Stellung zu dieser Welt, und dies spornt uns an, die Ereignisse geistlich zu beurteilen, mit denen wir konfrontiert werden (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+2%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 2,14</a>).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">Was die Bibel uns über den Krieg sagt</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn wir die Bibel lesen, dann merken wir, daß sie immer wieder von Kriegen berichtet. Kriege, gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Völkern und Volksgruppen, gehören seit Jahrtausenden zu der gefallenen Welt der Sünder, in der wir leben. Doch solches Abschlachten der Menschen untereinander war den ursprünglichen Gedanken unseres gütigen, barmherzigen Schöpfergottes zutiefst fremd, als Er die Menschen erschuf. Sie lebten im Garten Eden in einem wunderbaren Frieden und in herrlicher Harmonie; Gott versorgte sie mit allem, und es gab keinen Gedanken an Streit oder gewaltsamen Kampf.</p>
<p>Erst nach dem Sündenfall kam es zu der furchtbaren Situation, daß ein Menschengeschöpf dem anderen Gewalt antat, als Kain seinen Bruder Abel ermordete – der Einbruch von Gewalttat und Krieg in das Leben der Menschen nach dem Sündenfall war damit offenbar. Die innere Wurzel für Streit und Krieg ist das böse, eigensüchtige und deshalb auch streitsüchtige Herz des in Sünde gefallenen Menschen. <strong>„Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+15%2C19&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 15,19</a>).</p>
<p><strong>Woher kommen die Kämpfe und die Streitigkeiten unter euch? Kommen sie nicht von den Lüsten, die in euren Gliedern streiten? Ihr seid begehrlich und habt es nicht, ihr mordet und neidet und könnt es doch nicht erlangen; ihr streitet und kämpft, doch ihr habt es nicht, weil ihr nicht bittet. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jak+4%2C1-2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jak 4,1-2</a>)</strong></p>
<p><strong>Aber deine Augen und dein Herz sind auf nichts anderes aus als auf deinen Gewinn, und auf das Vergießen unschuldigen Blutes und darauf, Bedrückung und Mißhandlung zu verüben! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jer+22%2C17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jer 22,17</a>)</strong></p>
<p>Der Krieg der Menschen untereinander, der blutige Streit um eigensüchtige Interessen, um Macht, Reichtum, Land oder Schätze ist eine der schlimmsten Früchte des Sündenfalles. Mit dem Krieg geht immer und unvermeidlich Zerstörung und Verwüstung einher, Totschlag und Verwundung, Verstümmelung und Verkrüppelung, unsägliche Schmerzen und Leiden, und das nicht nur bei den Kämpfern selbst, sondern sehr oft bei unbeteiligten Menschen, die Opfer von Haß, Wut und Willkür werden.</p>
<p>Der Krieg mäht das Leben ungezählter junger Männer nieder, die als Kämpfer dienen wollen oder viel öfter dienen müssen; er fordert aber auch Blutzoll von Alten, Frauen und Kindern. Der Krieg zerstört Häuser und Städte, Felder und Erntevorräte; er verwüstet die Umwelt der Menschen und zieht oft genug Hungersnöte und Seuchen, Verarmung und Verelendung der Menschen nach sich. Der Krieg ist etwas Schreckliches und Verabscheuungswürdiges.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">Gottes Verlangen und Endziel ist der Frieden</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser Gott hat kein Wohlgefallen an den Kriegen der sündigen Menschen; Er ist voll Erbarmen mit dem Leid der Menschen in solchen Ausbrüchen der Gewalt (vgl. auch <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jona+4%2C11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jona 4,11</a>). Unser Gott trauert über die Nöte und Leiden der Kriege, die die sündigen Menschen untereinander führen; Sein eigentlicher Wunsch und Wille ist der Frieden, er ist der <strong>„Gott des Friedens“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+16%2C20%3B+Phil+4%2C9%3B+1Thess+5%2C23&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 16,20; Phil 4,9; 1Thess 5,23</a>). Das zeigt sich ganz deutlich an der kommenden Herrschaft des Messias-Königs Jesus Christus, welcher in Seinem Reich der geschundenen Welt erstmals wirklichen Frieden schenken wird:</p>
<p><strong>Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, <em>Friedefürst</em>. Die Mehrung der Herrschaft und <em>der Friede werden kein Ende haben auf dem Thron Davids </em>und über seinem Königreich, daß er es gründe und festige mit Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+9%2C5-6&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 9,5-6</a>)</strong></p>
<p><strong>Und er wird Recht sprechen zwischen den Heiden und viele Völker zurechtweisen, sodaß sie ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden werden und ihre Speere zu Rebmessern; kein Volk wird gegen das andere das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+2%2C4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 2,4</a>)</strong></p>
<p><strong>Kommt her, schaut die Werke des HERRN, der Verwüstungen angerichtet hat auf Erden, der den Kriegen ein Ende macht bis ans Ende der Erde, der den Bogen zerbricht, den Speer zerschlägt und die Wagen mit Feuer verbrennt! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+46%2C9-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 46,9-10</a>)</strong></p>
<p><em> </em></p>
<h2><span style="color: #800000;">Gott läßt Kriege zu und gebraucht sie</span></h2>
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<p>Dennoch geht die Bibel im Alten wie im Neuen Testament davon aus, daß der Krieg zur Lebenswirklichkeit einer gefallenen Welt dazugehört. Der sündige Mensch kann von sich aus keinen dauerhaften Frieden schaffen; es gehört zum Betrug der antichristlichen Zeit, daß man sich rühmt, „Friede und Sicherheit“ erreicht zu haben (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+5%2C3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 5,3</a>).</p>
<p>Die Gier der Großen dieser Welt nach Macht und Reichtum, ihr Haß und ihr Neid, ihre Sucht nach Ruhm und Einfluß führt immer wieder zu gewaltsamen Raub- und Eroberungszügen. Wo immer möglich, wehren sich die Überfallenen; es kommt zu Verteidigungskriegen oder auch Vergeltungsfeldzügen. Doch überall in den Kriegen dieser Welt ist die Sünde des Menschen im Spiel; es gibt daher in dieser gefallenen Welt keinen wirklich gerechten, Gott wohlgefälligen Krieg, wenn Sünder gegeneinander kämpfen.</p>
<p>Gott läßt diese gewaltsamen Auseinandersetzungen zu; die sündigen Menschen müssen im Krieg wie auch in Krankheit und Not die Früchte ihres sündigen Weges ernten. Es ist grundfalsch, wenn solche gottfernen Geschöpfe dann, wenn Leid und Tod sie überfällt, ausgerechnet Gott anklagen, gegen den sie doch ihr ganzes Leben rebelliert haben.</p>
<p>Für alle unbekehrten Sünder gilt das göttliche Gesetz, das auch uns Gläubige betrifft: <strong>„Irrt euch nicht: Gott läßt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+6%2C7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 6,7</a>). Der Mensch hat sich von Gott abgewandt und folgt seinen sündigen Begierden, zudem wird er von dem Satan noch angestachelt, der Wohlgefallen daran hat, wenn seine Untertanen sich gegenseitig umbringen und damit unwiderruflich dem Verderben ausgesetzt sind.</p>
<p>Wir können und müssen noch mehr sagen. Wenn Krieg ausbricht und ein Volk schlägt, dann ist das immer auch ein Gericht des lebendigen Gottes. <strong>„Ich bin der HERR, und sonst ist keiner, der ich das Licht mache und die Finsternis schaffe; der ich Frieden gebe und Unheil schaffe. Ich, der HERR, vollbringe dies alles“ </strong>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+45%2C6-7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 45,6-7</a>). Gott verordnet Kriege als Gericht in das Leben von Völkrn und Einzelnen, aber dabei gibt Er immer auch Hoffnung und Trost für die, die Ihn in diesen Nöten suchen.</p>
<p><strong>Denn der Herr wird nicht auf ewig verstoßen; sondern wenn er betrübt hat, so erbarmt er sich auch nach der Fülle seiner Gnade; denn nicht aus Lust plagt und betrübt Er die Menschenkinder. Wenn alle Gefangenen eines Landes mit Füßen getreten werden, wenn das Recht eines Mannes gebeugt wird vor dem Angesicht des Höchsten, wenn die Rechtssache eines Menschen verdreht wird — sollte der Herr es nicht beachten? </strong></p>
<p><strong>Wer hat je etwas gesagt und es ist geschehen, ohne daß der Herr es befahl? Geht nicht aus dem Mund des Höchsten hervor das Böse und das Gute? Was beklagt sich der Mensch, der noch am Leben ist? Es hätte sich wahrlich jeder über seine Sünde zu beklagen!</strong> <strong>Laßt uns unsere Wege prüfen und erforschen und umkehren zum HERRN! Laßt uns unsere Herzen samt den Händen zu Gott im Himmel erheben! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Klagel+3%2C31-41&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Klagel 3,31-41</a>)</strong></p>
<p>Auf der einen Seite züchtigt der Allmächtige die sündigen Menschen durch die Geißel des Krieges für ihre Gottlosigkeiten; auf der anderen Seite will Er sie durch die Leiden des Krieges dazu bringen, daß sie umkehren und den Herrn suchen. Gerade heute, im Heilszeitalter der Gnade, ist jedes Gerichtshandeln Gottes zugleich ein Ruf zur Umkehr und eine gnädige Gelegenheit, Heil und Frieden mit Gott durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus zu finden.</p>
<p>Als Gott das Volk Israel zu Seinem Eigentumsvolk machte und dazu gebrauchte, ein Königreich Gottes auf Erden, in Kanaan aufzurichten, da beteiligte sich der Herr selbst als Kriegsmann an der Seite Seines Volkes, und das Volk Israel übte das Gericht Gottes an den perversen Heidenvölkern aus, die in Kanaan herrschten. Solange Israel dem Herrn diente, führte es auch die Kriege des Herrn gegen die götzendienerischen Heidenvölker, und Gott war mit ihnen.</p>
<p>In diesem Sinn gab es zur Zeit Israels auch gerechte Kriege, mit denen Gott sich einsmachte. Der Herr half Israel oft mit Seinem übernatürlichen Eingreifen, wenn es für Seine Sache kämpfte – und er widerstand Israel und sandte Seinem Volk die Plage von Kriegszügen durch ausländische Eroberer, wenn es Ihn verließ. In der Zukunft, auf dem Höhepunkt der großen Drangsal für Israel, wird Christus, der Herr, als siegreicher Held den bekehrten Überrest Israels mit einem gewaltigen Heer der Heiligen zu Hilfe kommen und die gottlosen Heidenvölker vernichten (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+19%2C11-21&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 19,11-21</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">Unsere Stellung als Gläubige in Christus zu den Kriegen dieser Weltzeit</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch wir als Volk Gottes in der Heilszeit der Gnade, als Kinder Gottes in Christus, haben eine ganz andere Stellung zu dieser Welt und damit auch zu den Kriegen dieser Welt. Unsere Heimat, unser Bürgertum ist nicht auf dieser Erde, sondern im Himmel (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Phil+3%2C20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Phil 3,20</a>). Unser Herr sagt nicht umsonst von uns, Seinen Erlösten:</p>
<p><strong>Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt haßt sie; <em>denn sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin</em>. Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt nimmst, sondern daß du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+17%2C14-16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 17,14-16</a>)</strong></p>
<p><strong>Gnade sei mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat, <em>damit er uns herausrette aus dem gegenwärtigen bösen Weltlauf</em>, nach dem Willen unseres Gottes und Vaters, dem die Ehre gebührt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+1%2C3-5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 1,3-5</a>)</strong></p>
<p>Gottes Errettung in Christus hat uns aus den Heidenvölkern abgesondert und zu einem himmlischen Eigentumsvolk gemacht, das nicht mehr nach irdisch-weltlichen Grundsätzen leben soll, sondern nach göttlichen und geistlichen Geboten, die uns in Christus gegeben wurden (vgl. auch <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Tit+2%2C11-15%3B+Eph+2%2C1-7&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Tit 2,11-15; Eph 2,1-7</a>).</p>
<p><strong>Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht — euch, die ihr einst nicht ein Volk wart, jetzt aber Gottes Volk seid, und einst nicht begnadigt wart, jetzt aber begnadigt seid. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+2%2C9-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 2,9-10</a>)</strong></p>
<p><strong>Denn es ist für uns genug, daß wir die vergangene Zeit des Lebens nach dem Willen der Heiden zugebracht haben, indem wir uns gehen ließen in Ausschweifungen, Begierden, Trunksucht, Belustigungen, Trinkgelagen und frevelhaftem Götzendienst. Das befremdet sie, daß ihr nicht mitlauft in denselben heillosen Schlamm, und darum lästern sie; sie werden aber dem Rechenschaft geben müssen, der bereit ist, die Lebendigen und die Toten zu richten. Denn dazu ist auch Toten das Evangelium verkündigt worden, daß sie gerichtet würden im Fleisch den Menschen gemäß, aber Gott gemäß lebten im Geist. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+4%2C3-6&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 4,3-6</a>)</strong></p>
<p>Wir sind hier auf der Erde Fremdlinge und Gäste (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+11%2C13%3B+1Pt+1%2C17%3B+2%2C11&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 11,13; 1Pt 1,17; 2,11</a>), abgesondert von den Heidenvölkern, die sich zeitweise gegenseitig bekriegen. Als ein heiliges Priestervolk sind wir nicht berufen, zur Verteidigung oder Förderung unserer Sache, d.h. der Sache Gottes in dieser Welt, irgendwelche Gewalt anzuwenden. Aufruhr oder Totschlag, Umstürze oder gewaltsame Vergeltung sind für ehemalige Sünder, die Gnade und Vergebung empfangen haben, nicht am Platz.</p>
<p>So lehrte unser Herr Seine Jünger: <strong>„Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, so biete ihm auch die andere dar; und dem, der mit dir vor Gericht gehen und dein Hemd nehmen will, dem laß auch den Mantel; und wenn dich jemand nötigt, eine Meile weit zu gehen, so geh mit ihm zwei“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+5%2C39-41&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 5,39-41</a>). Damit stimmt auch das Wort unseres Herrn überein: <strong>„Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen!“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+26%2C52&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 26,52</a>). Deshalb ist es aus meiner Sicht das Beste für Gotteskinder, wenn sie den Kriegsdienst, wo immer möglich, meiden.</p>
<p>Als Fremdlinge und Gäste sind wir auch nicht berufen, uns in die gewaltsamen Streitigkeiten dieser bösen Weltzeit einzumischen, auf einer Seite mitzukämpfen oder auch nur eine Kriegssache einer heidnischen Partei öffentlich zu unterstützen. Das war ein schmerzliches Versagen vieler Gläubiger besonders im I. Weltkrieg, daß sie sich mit den nationalistischen Parolen ihrer jeweiligen Länder einsmachten, sodaß dann in diesem Krieg englische und amerikanische Kinder Gottes für den Sieg „ihrer“ Waffen beteten, und deutsche Gläubige für den Sieg der ihren.</p>
<p>Was mag Gott zu solchen Gebeten gesagt haben? War Er nicht betrübt darüber? Sicherlich gibt es in dieser Welt relativ berechtigte Anliegen, Verteidigungskriege wie etwa jetzt in der Ukraine oder auch der Kampf der Alliierten des II. Weltkrieges gegen das Hitlerregime – doch auch da gibt es zwangsläufig gemischte und auch bittere Früchte, wie etwa die Stärkung des Stalin-Regimes und seiner Herrschaft über Osteuropa am Ausgang des II. Weltkrieges.</p>
<p>Wenn die Mächte dieser Welt kriegerische Konflikte austragen, wenn ein Heidenvolk gegen das andere in den Kampf zieht oder auch innere Streitigkeiten und Bürgerkriege ausbrechen, dann sollten wir in diesen Angelegenheiten eine heilige „Neutralität“ bewahren, anstatt uns für eine der weltlichen Kriegsparteien zu engagieren. Diese Neutralität ist eigentlich ein <em>über</em> den Dingen dieser Welt Stehen; als Diener des Erlösers und kommenden Friedefürsten nehmen wir bewußt einen himmlischen, göttlichen Standpunkt ein, der eine Parteinahme in den Kämpfen dieser Welt nicht zuläßt.</p>
<p>Wir erlöste Kinder Gottes haben den Auftrag in dieser Welt, als ein heiliges Priestertum das Evangelium von der ewigen Errettung in Christus zu bezeugen und priesterlich-fürbittend für alle Menschen einzutreten. Aus diesem Grund ist es für uns schädlich und gefährlich, uns bei innerweltlichen Konflikten mit einer der Parteien einszumachen.</p>
<p>Im Falle eines solchen Krieges zwischen heidnischen Nationen müssen wir davon ausgehen, daß keine der beiden Seiten im eigentlichen Sinne eine vor Gott gerechte Sache verficht, auch wenn die Sympathien natürlicherweise (und meist berechtigterweise) bei dem Überfallenen liegen. Auf jeden Fall ist es richtig, wenn wir den Opfern solcher Kriege nach Kräften Barmherzigkeit erweisen und Hilfe zukommen lassen.</p>
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<h2><span style="color: #800000;">Lektionen aus dem Ukraine-Krieg für uns Gläubige</span></h2>
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<p>Der Ausbruch eines „heißen“ Krieges in Europa hat noch einmal gezeigt, daß die endzeitlichen Wehen an Stärke zunehmen. So erfüllt sich das Wort unseres Herrn auch in diesem Krieg:</p>
<p><strong>Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, <em>erschreckt nicht; denn dies alles muß geschehen;</em> aber es ist noch nicht das Ende. <em>Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere;</em> und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Dies alles ist der Anfang der Wehen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+24%2C+6-8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 24, 6-8</a>)</strong></p>
<p>Die Zeiten werden ernster; für uns Kinder Gottes sollte das ein Anlaß sein, den Herrn mehr im Gebet zu suchen und uns Ihm ganz zur Verfügung zu stellen, damit Er uns gebrauchen kann, die Letzten zur Umkehr zu rufen und Seine Gemeinde zuzubereiten für die baldige Entrückung. Wer weiß, wieviel Zeit wir noch haben, Frucht für den Herrn zu wirken?</p>
<p>Wenn solch ein Krieg tobt, dann sollten wir, wie wir gesehen haben, wachsam sein, daß wir uns nicht durch nationale Gefühle oder menschliche Sympathien verleiten lassen, einen irdisch-menschlichen Stand inmitten der Konflikte dieser Welt einzunehmen. Unsere Aufgabe ist zuallererst das priesterliche Gebet für die betroffenen Menschen, daß viele von den Leidenden (und dazu zählen nicht nur die überfallenen Ukrainer, sondern auch die russischen Soldaten) durch ihr Leid den Herrn Jesus erkennen und annehmen und somit eine ewige Errettung erfahren. Zudem sollten wir ernstlich für alle beteiligten Obrigkeiten beten und den Herrn noch um Gnade anrufen, daß aus diesem schlimmen Krieg nicht ein noch schlimmerer Weltenbrand wird.</p>
<p>Eine Aufgabe, die wir alle ernst nehmen sollten, ist die Hilfe für die zahlreichen Kriegsflüchtlinge, die aus der Ukraine zu uns kommen. Ihnen sollten wir tätige Hilfe und Trost spenden und dabei auch das Evangelium von dem bezeugen, der durch Sein Sühnopfer echten und ewigen Frieden für sündige Menschen gebracht hat.</p>
<p>Es ist nur menschlich, wenn die Nachrichten und Bilder dieses so nahen Krieges auch bei Gläubigen Ängste und Sorgen auslösen. Was, wenn der Krieg auf uns übergreift? Auf jeden Fall spüren wir jetzt schon Auswirkungen in Form einer schmerzhaften Teuerung und auch Verknappung lebenswichtiger Rohstoffe und Güter. Werden wir nächsten Winter noch genug Gas und Öl haben, um zu heizen?</p>
<p>Nun, ich denke, daß es nicht verkehrt ist, für den Fall von kommenden Versorgungskrisen oder „Blackouts“ (Ausfall der Stromversorgung) gewisse Vorkehrungen zu treffen, Notvorräte anzulegen, ein Notstromaggregat zu beschaffen und ähnliches. Angesichts des Versagens staatlicher Stellen, die die Vorsorge für einen Krisenfall teilweise ziemlich vernachlässigt haben, ist das ein weises und besonnenes Vorgehen.</p>
<p>Auf der anderen Seite müssen wir sehr achtgeben, daß wir uns von solchen Ängsten und Sorgen nicht beherrschen und treiben lassen. Wir als Kinder Gottes haben einen allmächtigen, gütigen himmlischen Vater, der verheißen hat, für uns zu sorgen.</p>
<p><strong><em>Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.</em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+5%2C7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 5,7</a>)</strong></p>
<p><strong><em>Sorgt euch um nichts;</em> sondern in allem laßt durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Phil+4%2C6-7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Phil 4,6-7</a>)</strong></p>
<p><strong><em>Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? </em>Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+6%2C31-34&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 6,31-34</a>)</strong></p>
<p>Auch für uns neutestamentliche Gläubige gelten die wunderbaren Verheißungen des Herrn aus dem Alten Testament, die uns zeigen, daß wir uns völlig unserem Gott und dem guten Hirten Jesus Christus anvertrauen dürfen, der uns gewiß durch alle Bedrängnisse durchbringt.</p>
<p><strong>Und nun, so spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein. <em>Wenn du durchs Wasser gehst, so will ich bei dir sein, und wenn durch Ströme, so sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du durchs Feuer gehst, sollst du nicht versengt werden, und die Flamme soll dich nicht verbrennen.</em></strong><em> <strong>Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Erretter!</strong></em><strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+43%2C1-3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 43,1-3</a>)</strong></p>
<p><strong>Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. <em>Ich sage zu dem HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue! Ja, er wird dich retten vor der Schlinge des Vogelstellers und vor der verderblichen Pest; er wird dich mit seinen Fittichen decken, und unter seinen Flügeln wirst du dich bergen; seine Treue ist Schirm und Schild.</em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+91%2C1-4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 91,1-4</a>)</strong></p>
<p>Angesichts der am Horizont aufkommenden Gefahren einer massiven Teuerung und womöglich einer umfassenden Weltwährungskrise dürfen wir neu lernen, auf den Herrn zu vertrauen, was unsere Zukunft angeht. Er wird uns durchbringen, auch wenn es durch Bedrängnisse und Leiden gehen mag! Wir sollten auch prüfen, was wir von unserem materiellen Reichtum noch rechtzeitig ins Reich Gottes, besonders in die Weltmission, investieren sollten, bevor es die Inflation und andere chaotische Entwicklungen womöglich aufzehren …</p>
<p>Wie tröstlich ist es, wenn wir uns in unseren turbulenten Zeiten das Wort Gottes vor Augen halten:</p>
<p><strong>Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein Helfer, bewährt in Nöten. Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde umgekehrt wird und die Berge mitten ins Meer sinken, wenn auch seine Wasser wüten und schäumen und die Berge zittern vor seinem Ungestüm. (Sela.) </strong></p>
<p><strong>Ein Strom mit seinen Bächen erfreut die Stadt Gottes, das Heiligtum der Wohnungen des Höchsten. Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken; Gott wird ihr helfen, wenn der Morgen anbricht. Die Völker toben, die Königreiche wanken; wenn Er seine Stimme erschallen läßt, dann zerschmilzt die Erde. Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Sela.) </strong></p>
<p><strong>Kommt her, schaut die Werke des HERRN, der Verwüstungen angerichtet hat auf Erden, der den Kriegen ein Ende macht bis ans Ende der Erde, der den Bogen zerbricht, den Speer zerschlägt und die Wagen mit Feuer verbrennt! »Seid still und erkennt, daß ich Gott bin; ich werde erhaben sein unter den Völkern, ich werde erhaben sein auf der Erde!« Der HERR der Heerscharen ist mit uns, der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Sela.) (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+46%2C2-12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 46,2-12</a>)</strong></p>
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<p>Die oben niedergeschriebenen Gedanken habe ich auch in einer Predigt zum Ausdruck gebracht, die zu dem Krieg in der Ukraine versucht, geistlich Stellung zu nehmen; <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/download/kriege-und-kriegsgeruechte-in-europa-die-botschaft-von-matthaeus-14-mp-3/"><strong><u>hier</u></strong></a> ist der Link zu dieser Wortverkündigung.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/03/krieg-in-europa-was-hat-uns-christen-das-zu-sagen/">Krieg in Europa – was hat uns Christen das zu sagen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Ruf zur Heiligung in den letzten Tagen</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/03/der-ruf-zur-heiligung-in-den-letzten-tagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2022 12:08:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Treue Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Heiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Hingabe an Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Im Februar 2022 ist mein neues Buch &#8222;Seid heilig, denn ich bin heilig!&#8220; herausgekommen. In ihm wird die biblische Lehre von der Heiligung, die wir durch unseren Herrn Jesus Christus empfangen haben, in verschiedenen Aspekten ausgeführt. Zugleich enthält das Buch eine Ermunterung, unsere Herzen und unser Denken für den Herrn zu heiligen und Ihn [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/03/der-ruf-zur-heiligung-in-den-letzten-tagen/">Der Ruf zur Heiligung in den letzten Tagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><em>Im Februar 2022 ist mein neues Buch <strong>&#8222;Seid heilig, denn ich bin heilig!&#8220;</strong> herausgekommen. In ihm wird die biblische Lehre von der Heiligung, die wir durch unseren Herrn Jesus Christus empfangen haben, in verschiedenen Aspekten ausgeführt. Zugleich enthält das Buch eine Ermunterung, unsere Herzen und unser Denken für den Herrn zu heiligen und Ihn durch einen heiligen Lebenswandel zu ehren. Weil ich der Überzeugung bin, daß die Botschaft dieses Buches für uns Gläubige in der Endzeit sehr wichtig ist, will ich im folgenden die Einleitung auf diese Webseite veröffentlichen.</em></p>
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<p>In diesem Buch wollen wir eine grundlegende Wesenseigenschaft unseres geistlichen Lebens als Kinder Gottes behandeln, die <em>Heiligung</em>. Heute gibt es einige Unklarheit darüber, was „Heiligung“ eigentlich bedeutet und weshalb sie so wichtig für unser Leben in der Nachfolge des Herrn Jesus ist. Der in der Bibel sehr häufig vorkommende Begriff „heilig“ bedeutet ja „abgesondert für Gott“ und „den Maßstäben Gottes entsprechend“.</p>
<p>Wenn Gott uns, Seine Kinder, in Seinem Wort aufruft: <em>„Seid heilig, denn ich bin heilig!“</em>, dann ruft Er uns zu einem Leben, das wir für Gott und nach Seinen Maßstäben und Geboten führen. Dazu werden wir in Gottes Wort, in der Heiligen Schrift immer wieder aufgefordert und angespornt. Solch ein Leben finden wir in vielen Vorbildern von Menschen Gottes vorgezeichnet, ob wir nun Mose oder Aaron betrachten, Elia oder Elisa, Jesaja oder Jeremia, aber auch Johannes der Täufer oder die Apostel Petrus, Johannes und Paulus.</p>
<p>Ein Leben in Heiligung ist nicht etwa nur abgehobenen „Superchristen“ oder ausgewählten Gottesmännern aus alten Lebensbeschreibungen möglich. Es ist eigentlich das ganz normale Christenleben. Das Streben nach einem heiligen, Gott wohlgefälligen Leben sollte jeden echten und gesunden Gläubigen bewegen, und deshalb ist dieses Buch bewußt an ganz „normale“ Gotteskinder, besonders auch an junge Gläubige gerichtet.</p>
<p>Dieses Buch ist nach meiner Überzeugung notwendig, weil der Ruf zur Heiligung in unserer Zeit nur noch selten klar und deutlich verkündigt wird. Leider muß man auch sagen, daß dieser Ruf bei vielen, die sich als Gotteskinder bekennen, nicht gerne gehört wird, sondern oft auf Gleichgültigkeit oder sogar Widerstände stößt. Heute finden wir bei vielen Christen, auch bei echten Gläubigen, eine Neigung, sich auf eine Gnade zu berufen, die viel Freiheit für das Fleisch und für ein weltliches Leben läßt. Die Aufforderung „Seid heilig!“ empfinden viele Christen heute als fremdartig und nicht mehr zeitgemäß, als zu eng und zu streng.</p>
<p>Dabei wollen wir gleich zu Anfang deutlich machen: <em>Der Ruf zur Heiligung ergeht nur an solche, die bereits durch den Glauben an Jesus Christus gerettet sind.</em> Die Kinder Gottes sollen heilig sein – die Welt kann das nicht; die unbekehrten, sündigen Menschen sind unheilig und verdorben in ihrem Wesen und können sich gar nicht heiligen, wenn sie sich nicht zuvor zu Christus bekehren. Wenn also unter den Lesern dieses Buches jemand sein sollte, der noch gar nicht bekehrt und durch den Geist Gottes von neuem geboren ist, so gilt ihm zunächst der Ruf, von Herzen umzukehren und an den Herrn Jesus Christus zu glauben, sein ganzes Leben Christus als dem alleinigen Herrn und Erlöser anzuvertrauen und zu übergeben.</p>
<p>Um heilig zu leben, brauche ich zuerst Vergebung meiner Sünden, ein neues Leben in Christus und den Heiligen Geist, den Gott denen gibt, die an Seinen Sohn glauben. Jegliche „Heiligung“ ohne die zuvor erfahrene Gnade Gottes in Christus und ohne den innewohnenden Heiligen Geist ist Krampf und Verfälschung, kann vor Gott nicht bestehen. Heiligung geschieht also immer in einer lebendigen Glaubensbeziehung zu Gott durch Jesus Christus. Die Grundlage jeder Heiligung ist die Rechtfertigung des Sünders aus Glauben aufgrund des vollkommenen Sühnopfers Jesu Christi.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Zur Heiligung berufen</em></p>
<p>Jeder wahrhaft an Christus Gläubige, jedes wirklich von neuem geborene Kind Gottes ist dazu berufen, in der Heiligung zu leben. <em>„Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung (…) Denn Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen, sondern zur Heiligung …“ </em>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+4%2C3.7&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 4,3.7</a>).</p>
<p>Das bedeutet, daß wir unser Leben an dem Wort Gottes, an den Geboten unseres Herrn ausrichten, der uns mit Seinem kostbaren Blut erlöst hat. Es bedeutet, daß wir danach streben, in unserer Herzenshaltung, unserem Denken, Reden und Handeln mehr und mehr unserem Herrn Jesus Christus nachzufolgen und Ihm ähnlicher zu werden.</p>
<p>Das Streben nach Heiligung wird heute oft als &#8222;Gesetzlichkeit&#8220; etikettiert und abgelehnt. Doch wahre Heiligung ist das genaue Gegenteil von &#8222;Gesetzlichkeit&#8220;. Wahre Heiligung bedeutet, daß wir unserem Herrn und Erlöser Raum geben, damit Er Sein Leben durch uns leben kann. Es bedeutet, in der Kraft des Heiligen Geistes zu wandeln statt in der Kraft unseres Fleisches. Ein solches Leben führen wir nicht aus einem „gesetzlichen“ Streben, uns das Heil durch Werke zu verdienen, sondern aus Dankbarkeit für die Gnade Gottes, aus Liebe zu unserem Herrn Jesus Christus.</p>
<p>Echte Heiligung bedeutet, in einer tiefen, lebendigen Beziehung und Gemeinschaft mit unserem wunderbaren Herrn und Erlöser zu stehen, der ja selbst Seinem ganzen Wesen nach heilig ist. Echte Heiligung ist kein Krampf, kein mühsames Sich-Verkneifen von Sünden oder Aufsetzen einer frommen Fassade. Es bedeutet letztlich, daß wir uns im Glaubensgehorsam dem Herrn hingeben, so daß Er Sein Auferstehungsleben in uns entfalten kann.</p>
<p><em>Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+2%2C20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 2,20</a>)</em></p>
<p>Echte, biblische Heiligung ist eine unerläßliche Voraussetzung für eine tiefe Gemeinschaft mit unserem Herrn Jesus Christus und mit unserem liebenden Vater im Himmel. Es ist die Grundlage für erhörte Gebete und fruchtbaren Dienst, für die Überwindung der Sünde und des Fleisches in unserem Leben. Echte Heiligung ist die Voraussetzung dafür, daß Gott mit unserem Leben zu Seinem Ziel kommt, daß Er verherrlicht wird, weil wir viel Frucht bringen, und daß wir letztlich mehr und mehr in das Ebenbild Seines Sohnes gestaltet werden.</p>
<p>Dieses Buch will Kinder Gottes ermutigen und anspornen, der Heiligung <em>nachzujagen</em>, wie es Gottes Wort sagt (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+12%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 12,14</a>), also energisch nach ihr zu streben, sie mit ganzem Einsatz zu verwirklichen. Das ist der Wille Gottes für uns. Es ist auch eine Quelle des Segens, des Friedens, der Kraft und der Freude in unserem geistlichen Leben. Zugleich ist dieses Buch auch in dem Bewußtsein geschrieben worden, daß die Vernachlässigung der Heiligung eine Quelle vieler geistlicher Krankheiten und Schwächezustände bei zahlreichen Gläubigen in unserer Zeit ist.</p>
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<p><em>Heilig leben in der gesetzlosen Endzeit</em></p>
<p>Dieses Buch wurde nicht zuletzt auch deshalb geschrieben, weil ich überzeugt bin, daß wir in der Endzeit leben, in einer Zeit immer mächtiger werdender Verführungen und rasch um sich greifender Gesetzlosigkeit. Gerade heute muß der Ruf nach Heiligung klar und deutlich ertönen, weil Christen, denen es an Heiligung mangelt, keine rechte Widerstandskraft gegen die um sich greifenden Irrlehren und betrügerischen Strömungen der heutigen Christenheit haben.</p>
<p>Gerade in der letzten Zeit vor der Wiederkunft unseres Herrn und Retters Jesus Christus ist ein geheiligtes Leben wichtiger denn je. Wir leben heute in den Tagen, von denen geschrieben steht:</p>
<p><em>Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen. Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe in vielen erkalten. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+24%2C11-12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 24,11-12</a>)</em></p>
<p>In diesen letzten Tagen erleben wir eine Christenheit, die in geradezu unheimlicher Weise Gottes Wort und Gottes heilige Maßstäbe und Gebote mißachtet und mit Füßen tritt. Wir erleben weitverbreitete Anpassung an die Maßstäbe und den Lebensstil der Ungläubigen, vorehelichen Geschlechtsverkehr, Pornographie, Auflehnung gegen die Eltern, Zügellosigkeit, Mißachtung der Schöpfungsordnung Gottes unter solchen, die sich Christen nennen. Das ist die Zeit, von der geschrieben steht:</p>
<p><em>Das aber sollst du wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+3%2C1-5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 3,1-5</a>)</em></p>
<p>In diesen ernsten Zeiten geschieht eine Scheidung, eine Sichtung und Prüfung der Herzen (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Dan+11%2C35%3B+12%2C10&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Dan 11,35; 12,10</a>). Die einen werden immer lockerer und gesetzloser und leben immer offener nach den unheiligen Maßstäben dieser Welt, und die anderen streben danach, sich enger dem Herrn anzuschließen und sich Ihm konsequenter hinzugeben.</p>
<p>Diese Scheidung ist in dem ernsten und gewichtigen Wort aus dem Buch der Offenbarung beschrieben, das unsere endzeitliche Situation besonders beleuchtet:</p>
<p><em>Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, der verunreinige sich weiter, und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich weiter! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+22%2C11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 22,11</a>)</em></p>
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<p><em>Wir brauchen Ansporn aus Gottes Wort</em></p>
<p>Es ist mein Anliegen, in diesem Buch gläubigen Christen aus Gottes Wort Ermutigung und Anleitung zu einem geheiligten Leben zu geben. Es gibt heute so vieles, was uns von einem solchen Gott wohlgefälligen Leben abhalten will: die Versuchungen des Fürsten dieser Welt, der Einfluß unserer weltlichen Umgebung, der Sog des Zeitgeistes, der Einfluß der verweltlichten, „gesetzesfreien“ Christen, und nicht zuletzt das Wirken unseres eigenen Fleisches. Daher brauchen wir Zuspruch von Gottes Wort, Ermunterung zu einem geheiligten Leben, aber auch konkrete Hinweise, wie wir heute ein solches Leben führen können.</p>
<p>Manche Christen meinen, das hätten nur die Gottesmenschen aus vergangenen Jahrhunderten zustandegebracht, und heute sei ein solches Leben gar nicht mehr zu verwirklichen. Was wir in der Bibel lesen, mutet ihnen so fremdartig an, so „unirdisch“; viele meinen: „Das schaffe ich gar nicht“. Das ist aber eine Täuschung; ein solches Leben ist auch heute noch möglich, und es ist ein wunderbares, vom Herrn gesegnetes Leben!</p>
<p>Deshalb wollen wir in unserem Buch immer wieder Gottes Wort sprechen lassen und zu verstehen suchen, was die verschiedenen Aussagen über ein heiliges Leben bedeuten, und wir wollen dann ganz praktisch werden und sehen, wie ein solches Leben nach den Maßstäben von Gottes Wort heute aussehen kann.</p>
<p>Dieses Buch erhebt nicht den Anspruch, eine ausgefeilte, umfassende Lehre zum Thema Heiligung zu bieten; vielmehr versucht es, einige wichtige Aussagen der Heiligen Schrift zu diesem Thema auszulegen, so wie ich in meinem bisherigen geistlichen Leben Licht darüber bekommen habe. Sie sollen in erster Linie der Ermunterung und geistlichen Hilfe in praktischen Fragen unseres Glaubenslebens dienen.</p>
<p>Ich bin mir der Tatsache bewußt, daß es in meinem geistlichen Leben noch vielfältig an tieferer Heiligung mangelt. Ich stelle mich daher selbst mit unter das, was ich aus der Heiligen Schrift an Einsichten, Lehren und Geboten entnommen habe. Möge der Herr das Geschriebene gebrauchen, um noch vielen der Seinen, besonders auch jüngeren Gläubigen, Ermunterung und geistliche Hilfe zu vermitteln!</p>
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<p><em>Nähere Informationen zu dem Buch <strong>&#8222;Seid heilig, denn ich bin heilig!&#8220;</strong> finden Sie <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/02/seid-heilig-denn-ich-bin-heilig-buchinfo/"><strong>hier</strong></a>.</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/03/der-ruf-zur-heiligung-in-den-letzten-tagen/">Der Ruf zur Heiligung in den letzten Tagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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		<title>Gebet für die Obrigkeit und alle Menschen</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2021/08/gebet-fuer-die-obrigkeit-und-alle-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2021 13:20:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgewählte Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Geistliche Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Geistliche Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Fürbitte]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Obrigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; Als Kinder Gottes haben wir den grundsätzlichen Auftrag vom Herrn, im Gebet priesterlich-fürbittend einzustehen für alle Menschen, insbesondere für die Menschen, die in unserem Land und unserer Gesellschaft in Stellungen der Autorität sind. So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
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<p>Als Kinder Gottes haben wir den grundsätzlichen Auftrag vom Herrn, im Gebet priesterlich-fürbittend einzustehen für alle Menschen, insbesondere für die Menschen, die in unserem Land und unserer Gesellschaft in Stellungen der Autorität sind.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit; denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Tim+2%2C1-4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Tim 2,1-4</a>)</strong></p>
<p>Solches Gebet ist gerade auch im Herbst 2021, insbesondere auch im Hinblick auf die kommenden Bundestagswahlen, überaus notwendig. Nach meiner Überzeugung sind wir als gläubige Kinder Gottes nicht dazu berufen, uns politisch zu engagieren oder bestimmte politische Parteien oder Bewegungen zu unterstützen. Wir sind ein heiliges Priestertum für Gott (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+2%2C5.9&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 2,5.9</a>), und unser Auftrag in bezug auf die gesellschaftlichen Entwicklungen besteht in erster Linie im Gebet.</p>
<p>Viele Christen schätzen den Einfluß des Gebets eher gering ein und neigen eher dazu, etwas „zu tun“, wenn es um politisch-gesellschaftliche Entwicklungen geht, die uns Not machen. Aber in Wahrheit sollten wir das Gebet als den Königsweg ansehen, wie wir heute noch einen gewissen aufhaltenden, bewahrenden Einfluß ausüben können angesichts einer Welt, die immer rascher in Richtung auf eine antichristliche Diktatur voranschreitet.</p>
<p>Solche Entwicklungen kann die betende Gemeinde nicht vollständig oder auf Dauer verhindern, denn sie sind notwendig und in Gottes prophetischem Wort vorhergesagt. Aber wir können uns sehr wohl dafür einsetzen, daß gewisse böse Trends noch für eine Zeit aufgehalten werden, daß der ewige, allmächtige Gott noch Kräfte erweckt, die manches Böse für eine gewisse Zeit verhindern.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Gleich Wasserbächen ist das Herz des Königs in der Hand des HERRN; er leitet es, wohin immer er will. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Spr+21%2C1&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Spr 21,1</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Daniel begann und sprach: Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit! Denn sein ist beides, Weisheit und Macht. Er führt andere Zeiten und Stunden herbei; er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen die Weisheit und den Verständigen den Verstand. Er offenbart, was tief und verborgen ist; er weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Dan+2%2C20-22&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Dan 2,20-22</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Da lobte ich den Höchsten und pries und verherrlichte den, der ewig lebt, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft ist und dessen Reich von Geschlecht zu Geschlecht währt; gegen welchen alle, die auf Erden wohnen, wie nichts zu rechnen sind; er verfährt mit dem Heer des Himmels und mit denen, die auf Erden wohnen, wie er will, und es gibt niemand, der seiner Hand wehren oder zu ihm sagen dürfte: Was machst du? (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Dan+4%2C31-32&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Dan 4,31-32</a>)</strong></p>
<p>Unser Gott sitzt im Regiment; Er thront hoch über den Mächtigen dieser Erde. Er setzt Gewaltige ein und stürzt sie auch; Er läßt es manchen Völkern oder politischen Kräften gelingen, aber Er macht auch manche Bestrebungen völlig zuschanden.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Er ist es, der über dem Kreis der Erde thront und vor dem ihre Bewohner wie Heuschrecken sind; der den Himmel ausbreitet wie einen Schleier und ihn ausspannt wie ein Zelt zum Wohnen; der die Fürsten zunichtemacht, die Richter der Erde in Nichtigkeit verwandelt — kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum hat ihr Stamm in der Erde Wurzeln getrieben, da haucht er sie an, und sie verdorren, und ein Sturmwind trägt sie wie Stoppeln hinweg. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+40%2C22-24&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 40,22-24</a>)</strong></p>
<p>Schon im Alten Testament finden wir Gebete, die an Gott appellieren, einzugreifen und dem Treiben der Gottlosen zu wehren.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>O HERR der Heerscharen, du Gott Israels, der du über den Cherubim thronst, du allein bist Gott über alle Königreiche der Erde! Du hast den Himmel und die Erde gemacht. HERR, neige dein Ohr und höre! Tue deine Augen auf, o HERR, und sieh! Ja, höre alle Worte Sanheribs, der hierher gesandt hat, um den lebendigen Gott zu verhöhnen! (…) Nun aber, HERR, unser Gott, errette uns aus seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde erkennen, daß du der HERR bist, du allein! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+37%2C16-20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 37,16-20</a>)</strong></p>
<p>In diesem Sinne sollten wir als einzelne Gläubige, in Gebetskreisen und Gemeinden verstärkt eintreten für geistliche Anliegen, die heute wichtig erscheinen:</p>
<p style="padding-left: 40px;">* Für den Rückgang der Corona-Infektionen und einen weisen, angemessenen Umgang der Regierenden mit dieser Krankheit;</p>
<p style="padding-left: 40px;">* Für eine vollständige Rücknahme der Corona-Beschränkungen, für die Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Grundrechte und bürgerlichen Freiheiten;</p>
<p style="padding-left: 40px;">* Für die Ausbreitung der Wahrheit über die Corona-Pandemie, daß die weltweit verbreitete Angstmache und Einschüchterung unwirksam wird und viele Menschen, auch viele Gläubige noch die wahren Hintergründe der weltweiten Corona-Politik durchschauen;</p>
<p style="padding-left: 40px;">* Für den Schutz derjenigen, die aus Überzeugung und Gewissensgründen die genmanipulierenden Corona-„Impfungen“ nicht annehmen wollen, vor willkürlichen Auflagen und Einschränkungen seitens der Staatsmacht; für die Verhinderung bzw. Abschaffung staatlicher Impfpflicht;</p>
<p style="padding-left: 40px;">* Für die volle Wiederherstellung der Freiheiten der christlichen Gemeinden, sich ohne Abstands- und Maskenregelungen zu versammeln, das Mahl des Herrn zu feiern, zu singen und evangelisieren;</p>
<p style="padding-left: 40px;">* Für die Politker und Mneschen in hoher Stellung in unseren Ländern, daß sie Weisheit und Besonnenheit in der Ausübung ihrer Verantwortung bekommen, daß sie die Rechte der Bürger und besonders der Christen noch achten, und daß sie zum weltweiten Frieden und zu einer guten gesellschaftlichen Ordnung in ihren Ländern beitragen;</p>
<p style="padding-left: 40px;">* Für ein weltweites Ende der Lockdowns und der Unterdrückung christlicher Gemeinden und Missionstätigkeiten durch die Regierungen;</p>
<p style="padding-left: 40px;">* Für eine kraftvolle Ausbreitung des Evangeliums weltweit in diesen letzten Zeiten kurz vor der Wiederkunft des Herrn; daß noch viele Menschen sich bekehren und die echten Evangeliumsboten noch einmal offene Türen bekommen, die vielleicht letzte Ernte des Evangeliums einzubringen;</p>
<p style="padding-left: 40px;">* Für eine Erweckung der echten Gläubigen in allen Ländern, daß die Gemeinde Jesu Christi aufwacht aus ihrem geistlichen Schlaf und sich vorbereitet auf den sehr bald wiederkommenden Herrn und Bräutigam.</p>
<p><a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Am+9&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Am 9</a>./10. August 2021 haben viele Gläubige ernstlich den Herrn angerufen, da die Bundesregierung in ihrem Beschlußentwurf für die Ministerpräsidentenkonferenz als Punkt d. der Corona-Maßnahmen vorgesehen hatte, daß auch die „Teilnahme an Gottesdiensten oder anderen religiösen Zusammenkünften in Innenräumen“ für Ungeimpfte nur noch mit einem kostenpflichtigen Test möglich gewesen wäre. Das wäre im Endeffekt ein Gottesdienstverbot für Ungeimpfte gewesen und hätte viele Gläubige in große Not gebracht und auch viele Gemeinden schwer belastet. Damit wäre auch die verfassungsmäßig garantierte Religionsfreiheit im Endeffekt ausgehebelt worden.</p>
<p>In dem endgültigen Beschluß der Konferenz wurde dieser Punkt als einziger weggelassen, so daß uns die Freiheit der Teilnahme an Gemeindeversammlungen, so wie es aussieht, erhalten geblieben ist. Gewiß ist das auch die Frucht von sehr vielen Gebeten der Kinder Gottes gewesen. Das sollte uns ermutigen, auch weiterhin ernstlich vor unserem großen, allmächtigen Gott im Gebet einzustehen. In der Zwischenzeit haben wir auch an anderen Punkten erlebt, wie unser Gott die Gebete der Seinen erhört und psoitive Veränderungen in der Politik möglich gemacht hat.</p>
<p>Möge der Herr es schenken, daß wir erneut lernen, IHN ernstlich zu suchen und die Macht des gläubigen Gebets zu erleben! Mögen wir neu im Glauben ergreifen, was uns verheißen ist: <strong>„Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist. Elia war ein Mensch von gleicher Art wie wir, und er betete inständig, daß es nicht regnen solle, und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht im Land; und er betete wiederum; da gab der Himmel Regen, und die Erde brachte ihre Frucht“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jak+5%2C16b-18&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jak 5,16b-18</a>).</p>
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<p>©  Rudolf Ebertshäuser   Das-Wort-der-Wahrheit.de   überarbeitet am 17. 2. 2022</p>
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		<title>Tanz am Abgrund – die Jagd nach weltlicher Unterhaltung und Vergnügung</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2021/03/tanz-am-abgrund-die-jagd-nach-weltlicher-unterhaltung-und-vergnuegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2021 22:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Treue Nachfolge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://das-wort-der-wahrheit.de/?p=6624</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; Der Mensch hat sicherlich schon immer das Bedürfnis gehabt, von seinen Mühen im Arbeitsprozeß auszuspannen und sich zu vergnügen. Das ist an und für sich nichts Böses, aber die Wege, die sich die sündigen, von Gott abgefallenen Menschen suchten, um ihren „Spaß“ zu haben, waren in den allermeisten Fällen sehr wohl böse und verdorben. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Der Mensch hat sicherlich schon immer das Bedürfnis gehabt, von seinen Mühen im Arbeitsprozeß auszuspannen und sich zu vergnügen. Das ist an und für sich nichts Böses, aber die Wege, die sich die sündigen, von Gott abgefallenen Menschen suchten, um ihren „Spaß“ zu haben, waren in den allermeisten Fällen sehr wohl böse und verdorben.</p>
<p>Wir finden in der Bibel manche Andeutungen, wie im Altertum die Sünder aus den Heidenvölkern, aber auch die untreuen Angehörigen des Bundesvolkes Israel ihre Freizeit nutzten, um sich zu vergnügen. „Partys“ mit Trinkgelagen und unzüchtigem Zeitvertreib gab es schon in ältesten Zeiten. Die schlimmen Auswirkungen des Alkoholkonsums werden uns schon an Noah warnend vorgestellt (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Mo+9%2C18-21&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Mo 9,18-21</a>).</p>
<p>Dina, die Tochter Jakobs, ging aus, um die Töchter der verdorbenen Kanaaniter zu sehen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Mo+34%2C1-2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Mo 34,1-2</a>); es ist die Frage, wie unschuldig dieses „Freizeitvergnügen“ war, bei dem sie von Sichem geschändet wurde. Auch die Gewohnheit sündiger Männer, sich mit Huren einzulassen, ist uralt, wie traurigerweise schon die Lebensgeschichte Judas bezeugt (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Mo+38%2C15-16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Mo 38,15-16</a>).</p>
<p>So ging es in der ganzen Geschichte der gottlosen Welt weiter. Der Unterschied ist nur, daß seit dem 20. Jahrhundert im Westen viel größere Schichten der Bevölkerung in großem Umfang Zugriff auf die Vergnügungen hatten, die in früheren Zeiten hauptsächlich der Oberschicht vorbehalten waren.</p>
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<h2><span style="color: #800000;">1. Unsere Zeit ist die Blütezeit der leichtfertigen Unterhaltung und Vergnügungssucht</span></h2>
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<p>Es dürfte noch keine Zeit in der Weltgeschichte gegeben haben, in der raffinierteste Vergnügungen und Ausschweifungen ein solches Ausmaß erreicht haben wie die unsere. Noch nie hatten so viele Menschen (vor allem in den Industrieländern) so viel „Freizeit“ wie heute; noch nie gab es solche technischen Möglichkeiten, alle Spielarten der Unterhaltung überallhin zu verkaufen bzw. auszubreiten, insbesondere über Fernsehen und Internet.</p>
<p>Und noch nie hatte ein relativ so hoher Teil der Weltbevölkerung auch die finanziellen Mittel, sich mit allen möglichen Dingen zu belustigen – Filme und Videos, Pornodarstellungen und Theaterstücke, Youtube-Späßchen und Computerspiele, Fernsehkrimis und Liebesromane, Rockkonzerte oder Philharmoniebesuche, Discoabende oder Ohrhörer-Wunschkonzert beim Stadtbummel, Partys oder Facebook-Chats, Saufurlaube auf Mallorca oder romantische Sonnenuntergänge auf Bali, Bildungsreisen nach Rom oder Kreuzfahrten in der Südsee, Skiurlaub in Garmisch oder Bergwandern in den Alpen … man könnte die Aufzählung der Vergnügungsangebote beliebig fortsetzen.</p>
<p>Hinter all dem steht letztlich der Fürst dieser Welt, welcher die ruhelosen Weltmenschen durch die vielseitigsten Ablenkungen, Belustigungen und Befriedigungsmöglichkeiten für ihre Begierden berauscht und geistlich einschläfert, damit sie nicht nach Gott fragen und umkehren. Mithilfe der modernen Unterhaltungsmedien beschäftigt er sie rund um die Uhr und flößt ihnen zugleich eine Flut vergifteter Bilder und Inhalte ein, die auf verschiedenste Weise die sündigen Anschauungen dieser gottfeindlichen Welt transportieren und die Menschen bewußt und unbewußt manipulieren und in eine böse Richtung steuern.</p>
<p>Der moderne Mensch wird z.B. über die Smartphones überall und rund um die Uhr eingehüllt in eine jederzeit präsentes Unterhaltungsangebot nach Lust und Laune: Rock- und Popmusik, Youtube-Videos, Kinofilme, Sportübertragungen, Musikshows, Talkshows, Twitternachrichten, Facebook … Der sündige Mensch will abgelenkt und amüsiert werden; er verlangt nach Vergnügungen, die ihn die Lasten des Lebens, seine Schuld und Trennung von Gott vergessen machen. Und der Teufel liefert ihm das in jeder gewünschten Spielart. Die meisten weltlichen Vergnügungen sind direkt mit Sünde verbunden und spielen mit den schmutzigen Begierden der Menschen.</p>
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<h3><span style="color: #800000;">Die moderne Vergnügungsszene und die 68er-Kulturrevolution</span></h3>
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<p>Die heutige Vergnügungsindustrie verdankt ihren Aufstieg und Einfluß hauptsächlich dem technischen Fortschritt einerseits und der 68er-Revolte mit ihrer alles durchdringenden Popkultur, obwohl es natürlich schon früher einflußreiche Unterhaltungsbranchen gab, deren Einfluß allerdings begrenzter war.</p>
<p>Die 68er-Revolte verstand sich vor allem als <em>Kultur</em>-Revolution, und das entspricht auch weitgehend den Tatsachen. Sie veränderte kaum etwas an den wirtschaftlichen Verhältnissen und auch nicht an irgendwelchen Machtstrukturen, sondern sie veränderte das Denken und die Lebensweise der Menschen, die sich ihr öffneten. Einige ihrer stärksten Impulsgeber waren Künstler und Gurus aus dem Kultursektor – Musik, Kunst, Film. Ganz besonders waren die rasch populär werdenden Stars aus der Szene der Rock- und Popmusik Vorreiter der Gesetzlosigkeit und der Jagd nach Lustbefriedigung um jeden Preis.</p>
<p>Weltstars wie John Lennon oder Mick Jagger und eine immer weiter anschwellende Welle von provokativen, sich im Exzeß überbietenden Rockbands bewirkten durch ihre ungehemmt rebellische, unzüchtige, alle Normen des Anstands und der Moral durchbrechende Lebensweise eine rasche Umprogrammierung weiter Kreise der jüngeren Generation. Die aus der afrikanischen Dämonenanbetung herrührende ekstatische Musik des Rock und Pop peitschte die Hörer auf und führte sie in eine folgenschwere Enthemmung und Auflehnung und brach einem gesetzlosen, lustorientierten Lebensstil Bahn.<a href="#_ftn1" name="_ftnref1"><sup>[1]</sup></a></p>
<p>Musik zu hören (und später auch in Musikvideos zu sehen) wurde zu einem wesentlichen Bestandteil des Alltagslebens von Millionen und Abermillionen Menschen. Das beschränkte sich nicht nur auf die Freizeit; immer häufiger wurde auch an bestimmten Arbeitsplätzen die Berieselung mit Musik gestattet. In Einkaufsläden wurde Hintergrundmusik als wirksamer Anreiz zum Kaufen bewußt eingesetzt. Neuere technische Entwicklungen (CD-Player, MP3-Player, Smartphones) begünstigten eine fast lückenlose Dauerberieselung vieler Menschen – überwiegend mit der ekstatischen, erotisierenden, verführerischen Rock- und Popmusik.</p>
<p>Exzessives Tanzen zu dieser Musik in Discotheken wurde zu einem wichtigen Erlebnis für Millionen jüngere und später auch ältere Konsumenten. Auch die zahllosen Festivals der Rock- und Popmusik waren Orte der kollektiven Weltflucht oder Auflehnung, des Exzesses, der Grenzüberschreitung und des Ausstiegs aus dem als öde empfundenen Alltag. Mit diesen Freizeitritualen verbunden waren oftmals Drogenkonsum und kurzfristige geschlechtliche Affären.</p>
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<h3><span style="color: #800000;">Das sprechende Bild: Unterhaltung im Zeitalter der modernen Medien</span></h3>
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<p>Auch in der von den USA dominierten und in den 50er Jahren noch eher vorsichtigen Filmindustrie wirkte sich die 68er-Welle aus; die Filme wurden erotisch immer provokativer, immer zügelloser in ihren Phantasiewelten, immer gesetzloser in ihrer Moral. Die Methoden, mit denen die Filmemacher ihre Zuschauer in illusionäre Welten voller Sünde und Schmutz hineinzogen, wurden immer raffinierter.</p>
<p>Das Fernsehen und später das Internet erhöhten noch die Reichweite und Wirkungskraft der sprechenden Bilder. Sie transportierten immer öfter Botschaften der ungezügelten Leidenschaft und Sünde, der brutalen Gewalt, aber auch des Okkultismus und der Perversion. Im Fernsehen kamen noch zahlreiche andere Formen fragwürdiger „Unterhaltung“ dazu – Fernsehshows der verschiedensten Art, Krimiserien, die alle Spielarten des Verbrechens öffentlich darstellten, usw.</p>
<p>Dazu kam eine durch die Bilddarstellung und Redaktion raffiniert manipulierende Berichterstattung über Ereignisse des Lebens, der Politik und Wirtschaft, die den Anschein der objektiven Wirklichkeitswiedergabe erweckte und doch auf vielfache Weise Wirklichkeit verfälschte, umdeutete und unterschwellig die falschen Werte des Zeitgeistes vermittelte.</p>
<p>Durch alle diese Dinge wurde auch der schon zuvor begonnene „Starkult“ immer mehr gefördert. Die Menschen, besonders junge Menschen, wurden und werden dazu verleitet, bestimmte von dem Medien hochgejubelte „Stars“, also besonders gutaussehende oder begabte Leute aus der Film- und Musikwelt, zu bewundern und nachzuahmen.</p>
<p>Diese „Stars“ sind Projektionsflächen der eigenen Sehnsüchte, Ersatz für eigene Defizite, fragwürdige oder gar perverse Vorbilder für eine Welt, die echte moralische Autoritäten abgesetzt und für veraltet erklärt hat. Das gilt auch für Sportstars, besonders Fußballspieler, und in begrenztem Maß auch für andere Personen (Ärzte, Unternehmer, Adlige), die von den Medien groß herausgebracht werden und das Spiel mitspielen.</p>
<p>Dieser Starkult bringt der Medienindustrie handfeste materielle Gewinne ein; er verführt die neuen Helden der orientierungslosen jüngeren Generation dazu, sich gegenseitig in immer schrillerer Selbstdarstellung, in immer offenerer Zügellosigkeit und Frechheit zu übertrumpfen.</p>
<p>Ein „Star“, der die Medien nicht mit immer neuen Affären und Skandalen, mit immer neuen Modeticks und Showinszenierungen füttert, endet bald abgewirtschaftet in der Vergessenheit. Die Halbgötter und Götzen der modernen Unterhaltungsindustrie landen zumeist, nachdem sie einige Jahre hochgejubelt wurden, im Abseits, ersetzt durch neue, frechere, noch zügelloser auftretende Nachfolger.</p>
<p>Seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts bestimmt der Aufstieg des Internets und der neuen digitalen Medien immer stärker die Kultur des westlichen Abendlandes; die Anfänge des Internets im Jahr 1969 fallen bezeichnenderweise ebenfalls in die 68er Zeit.</p>
<p>Dadurch haben sich insgesamt die zersetzenden Einflüsse verschiedenster Art auf die Menschen verstärkt. Insbesondere dominieren heute die „sozialen Medien“ des Internets wie Facebook, Twitter, WhatsApp, Instagram oder Youtube das Netz. Einerseits multiplizieren sie massenhafte Impulse gesetzloser, verdrehter Menschen, die sich selbst darstellen und Aufmerksamkeit erregen möchten, andererseits fördern sie auch die manipulative Einflußnahme durch bestimmte Interessengruppen, die die Menschen in ihrem Sinne steuern möchten (durch Werbung, Stimmungsmache, „Fake News“ usw.).<a href="#_ftn2" name="_ftnref2"><sup>[2]</sup></a></p>
<p>Insgesamt können wir im 21. Jahrhundert eine in dieser Intensität sicherlich einzigartige Massenbeeinflussung durch die Rock- und Pop-Spaßkultur und die modernen digitalen Medien beobachten. In der heutigen vor-antichristlichen Zeit tut der Widersacher alles, um die Menschen von ihrer Verlorenheit abzulenken und in Sünde und weltliche Vergnügungen aller Art einzufangen. Dabei spielen immer dreistere Spielarten von Gesetzlosigkeit und Perversion eine Schlüsselrolle. Die Menschen werden von der endzeitlichen Unterhaltungsindustrie berauscht und gesteuert wie mit einer Droge.</p>
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<h2><span style="color: #800000;">2. Christen und der weltliche Unterhaltungsbetrieb</span></h2>
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<p>Seit der Ausbreitung der christlichen Gemeinde inmitten einer heidnischen Umgebung im 1. Jahrhundert nach Christus gab und gibt es ein Spannungsfeld und unterschiedliche Reaktionen, was die Beziehung der Gläubigen zu den Angeboten weltlicher Unterhaltung angeht. Sind diese unschuldig oder sündig? Rein oder befleckt? Schöne Entspannung oder geistlich schädlich? Die Bibel macht hierzu einige sehr klare Aussagen, aber diese wurden von verschiedenen Christen immer wieder verschieden gedeutet und umgesetzt. Heute haben sie größere Bedeutung und Aktualität als je zuvor.</p>
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<h3><span style="color: #800000;">Weltliche Vergnügungen zur Zeit der Urgemeinde</span></h3>
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<p>Der Umgang mit heidnischen Unterhaltungsangeboten war auch für die Gläubigen in der Antike, im damaligen römischen Reich, sehr brisant. Die aus dem Heidentum bekehrten Christen waren auch deshalb ein Anstoß für ihre Umwelt, weil sie sich radikal von den weltlichen Vergnügungen der damaligen Zeit abwandten.</p>
<p>Diese bestanden u.a. in Sich-Betrinken in Tavernen, im Besuch von Theaterstücken meist grob unzüchtigen Inhalts, und besonders im Zuschauen bei den vielfältigen Kampfspielen in den Arenen – z.B. Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe auf Leben und Tod. Dazu kamen private Feiern mit viel Alkohol und üppigem Essen, Festessen bei Götzenfesten und Besuch von (Tempel-)Prostituierten. Bei all diesen beliebten Freizeitaktivitäten machten die Christen nicht mit, wie es auch die Apostel gelehrt hatten:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Denn es ist für uns genug, daß wir die vergangene Zeit des Lebens nach dem Willen der Heiden zugebracht haben, indem wir uns gehen ließen in Ausschweifungen, Begierden, Trunksucht, Belustigungen, Trinkgelagen und frevelhaftem Götzendienst. Das befremdet sie, daß ihr nicht mitlauft in denselben heillosen Schlamm, und darum lästern sie; sie werden aber dem Rechenschaft geben müssen, der bereit ist, die Lebendigen und die Toten zu richten. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+4%2C3-5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 4,3-5</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Laßt uns anständig wandeln wie am Tag, nicht in Schlemmereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Neid … (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+13%2C13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 13,13</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: <strong>Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit</strong>; Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen; Neid, Mord, <strong>Trunkenheit, Gelage und dergleichen</strong>, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, daß die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+5%2C19-21&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 5,19-21</a>)</em></p>
<p>Die erste Gemeinde hatte im allgemeinen die Lehre der Apostel verstanden und umgesetzt, nach der die Gemeinde aus der sündenverdorbenen Welt durch das Blut Jesu Christi herauserkauft war, um nunmehr ganz für ihren himmlischen Bräutigam zu leben. Die ersten Christen erkannten, daß der Glaube und die Hingabe an Christus sich nicht mit einer Teilnahme an den unreinen und sinnlichen Belustigungen der damaligen Welt vereinbaren ließen.</p>
<p>Doch schon im 2. und 3. Jahrhundert gab es weltförmige Christen, die den Besuch von Arena-Wettkämpfen oder Götzenfesten nicht aufgeben wollten und deswegen sogar riskierten, aus den Gemeinden ausgeschlossen zu werden. Der Kitzel und die Faszination der heidnischen Massenunterhaltung übten einen solch starken Sog auf sie aus, daß sie sich dafür vom Christentum abwandten.</p>
<p>In der endzeitlichen Szene des 20. und 21. Jahrhunderts müssen wir feststellen, daß nur noch wenige gläubige Christen der Verführung durch Unterhaltungsindustrie und Massenmedien konsequent widerstehen wollen. Leider haben sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr Gläubige verleiten lassen, in wachsendem Umfang an dem Unterhaltungs- und Vergnügungsrummel der Welt mitzumachen. Das war einer der Faktoren, die stark zu einer zunehmenden Angleichung der christlichen Gemeinde an diese Welt beigetragen haben.</p>
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<h3><span style="color: #800000;">Gott ruft Sein Volk zur Absonderung vom weltlichen Vergnügungsbetrieb</span></h3>
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<p>Gott möchte nicht, daß Seine Kinder in dem giftigen Schlamm solcher Vergnügungen und Ausschweifungen mitmachen. Dabei weiß Er um das Bedürfnis nach Erholung und will uns diese auch auf vielerlei Weise schenken – etwa durch frohe Gemeinschaft mit der Familie und lieben Menschen, durch Wandern in der schönen Schöpfung oder durch das Lesen guter geistlicher Bücher.</p>
<p>Aber viele Christen lassen sich heute verführen, ohne großes Nachdenken die Unterhaltungsangebote der Welt ausgiebig zu nutzen. Dabei beflecken sie sich mit dem Schmutz vielfältiger Sünden, die ihnen vorgeführt werden, und werden durch viele unterschwellige Einflüsse immer weiter von der Gemeinschaft mit ihrem Herrn abgezogen.</p>
<p>Ihr Herz wird mit weltlichem Denken aufgefüllt und verdorben, ihr Empfinden für Scham und Anstand wird durch die ständigen Bilder schamloser Weltmenschen abgestumpft, unwillkürlich übernehmen sie die Denkweise der Welt und auch ihre Wortwahl. Das Gebetsleben wird auf ein Minimum heruntergefahren, und zum Lesen von Gottes Wort nimmt man sich nur einen Bruchteil der Zeit, die man mit dem Lesen von WhatsApp-Nachrichten oder Facebook-Beiträgen verbringt. So wird der Geist Gottes immer mehr betrübt, und man rutscht allmählich in immer massivere Sünden hinein, die man gar nicht mehr als Sünde wahrnimmt.</p>
<p>Leider finden es deshalb viele Gläubige heute nicht mehr falsch, an den Vergnügungen dieser Welt teilzunehmen, sondern tun dies wie selbstverständlich, so wie es ihnen die modernen Medien vermitteln.</p>
<p style="padding-left: 40px;">* Christen hören ohne Bedenken weltliche Musik, besonders die unreine Rock- und Popmusik, durch die sie ständig von einem unreinen, unzüchtigen und rebellischen Geist beeinflußt werden;</p>
<p style="padding-left: 40px;">* Christen sitzen am Fernsehgerät und schauen verschiedenste weltliche Unterhaltungssendungen an, obwohl das Fernsehen eines der wirksamsten Medien zur Verführung und Beeinflussung der Menschen im Sinne des Fürsten dieser Welt darstellt;</p>
<p style="padding-left: 40px;">* Christen finden nichts dabei, ins Kino oder in weltliche Discos oder Theaterstücke zu gehen; man findet sogar Empfehlungen weltlicher Kinofilme in „christlichen“ Zeitschriften;</p>
<p style="padding-left: 40px;">* Christen lesen weltliche (oder christliche) Romane und auch Sachbücher, die sie im Sinne des widergöttlichen Zeitgeistes beeinflussen;</p>
<p style="padding-left: 40px;">* Christen verstehen sich als „Fußballfans“ und Fans anderer Sportarten, verfolgen Großereignisse am Fernseher oder besuchen sogar Fußballstadien.</p>
<p style="padding-left: 40px;">* Christen nehmen teil am Rummel der weltlichen „Sozialen Medien“ im Internet – sie stellen sich selbst dar und kommunizieren auf Facebook, Instagram, Twitter usw. und geben dabei oft ein erschreckendes und beschämendes Zeugnis von sich selbst ab.</p>
<p>Vielfach muß man sich ernsthaft fragen, ob es sich bei manchen weltförmigen „Christen“ wirklich um von neuem geborene Kinder Gottes handelt – aber ohne Zweifel gibt es auch solche unter denen, die sich in dem unreinen Schlamm der weltlichen Unterhaltungskünste aufhalten, anstatt sich davon zu reinigen und zu entfernen.</p>
<p>Mindestens genauso traurig ist eine weitere Entwicklung, die in den letzten Jahrzehnten seit der 68er Revolte immer mehr um sich gegriffen hat: Im christlich-evangelikalen Bereich entwickelt sich eine <em>pseudochristliche „Unterhaltungskultur“</em>, welche die weltliche fast 1:1 kopiert und lediglich die schlimmsten Unreinheiten wegläßt. Das alles wird dann mit einigen „christlichen“ Versatzstücken dekoriert, als ob dies die weltlichen Vergnügungen besser oder vor Christus angenehmer machen würde. In Wahrheit bewirkt dies zuallermeist noch Schlimmeres, weil damit der Name des Herrn Jesus Christus hineingezogen und entehrt wird.</p>
<p>So finden wir heute „christliche“ Romane, Kino- und Fernsehfilme, „christliche“ Unterhaltungsshows, „christliche“ Rock- und Popmusik &#8211; besonders schlimm, wenn sie wie beim charismatischen „Lobpreis“, auch noch als „Anbetung“ deklariert wird, „christliche“ Rockstars, Youtube-Stars, Fußballstars …</p>
<p>Das Christentum imitiert die „Welt“ und versucht, in ihrem betörenden Rummel der Vergnügungssucht mitzumischen und auch mitzuverdienen. Das Allerhöchste für solche „christlichen“ Medienbetriebe und „Stars“ ist es dann, wenn es einem von ihnen gelingt, im großen Vorbild der weltlichen Vergnügungsindustrie Erfolg zu haben. Wie beschämend ist das für den Namen des Herrn!</p>
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<h3><span style="color: #800000;">Der geistliche Schaden durch die Teilnahme am weltlichen Medienrummel</span></h3>
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<p>Wir wollen an dieser Stelle noch einmal das sehr bedenkenswerte Urteil des amerikanischen Bibellehrers Willam MacDonald über das Fernsehen wiedergeben, das wir ohne weiteres auf die ganze Fülle vergleichbarer Vergnügungsangebote der Welt wie Kino, Youtube, Rockmusik übertragen können. William MacDonald zeigt klar und deutlich auf, wie schädlich es für einen wiedergeborenen Christen ist, seine Zeit mit den modernen weltlichen Unterhaltungsmedien zu verschwenden:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>»Wende meine Augen davon ab, das Eitle zu betrachten.«</em> <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Psalm+119%2C37.&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Psalm 119,37.</a> Dieser Vers ist besonders zutreffend, wenn man ihn auf das Fernsehen anwendet. Die meisten Programme im Fernsehen sind nämlich eitel, dumm und nichtig. Sie zeichnen eine Welt, die es gar nicht gibt, und ein Leben, das von unserer Wirklichkeit weit entfernt ist.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Das Fernsehen stiehlt uns wertvolle Zeit. Die Zuschauer vergeuden Stunden vor dem Apparat, die unwiederbringlich verloren sind. Im Allgemeinen kann man sagen, daß das Fernsehen bei Christen auch eine Nachlässigkeit im Bibellesen bewirkt hat; die Stimme Gottes wird einfach ausgeschaltet, und die geistliche Temperatur des Fernsehzuschauers sinkt ab, ohne daß er es überhaupt merkt.</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;">Die schädlichen Auswirkungen des Fernsehens auf Kinder sind wohlbekannt. Ihre moralische Grundeinstellung wird verdorben, weil auf dem Bildschirm Gewalt und Sex verherrlicht werden und Pornografie auf schamlose Weise in der Öffentlichkeit gezeigt wird. Die Kinder leiden auch in Bezug auf ihre intellektuellen Fähigkeiten, sie haben keine Zeit und keine Lust mehr zu lesen oder zu schreiben. Ihre Wertvorstellungen werden von dem bestimmt, was sie auf dem Bildschirm sehen, und ihr ganzes Denken wird von einer antichristlichen Propaganda geprägt.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Die Witze, die dabei aus der Röhre kommen, sind unsauber, und die Drehbücher stecken voller zweideutiger Anspielungen. Und die Fernsehwerbung ist nicht nur dumm, sondern wirkt sich auch moralisch zerstörerisch aus. Es scheint wirklich so, als ob kein Produkt mehr verkauft werden könnte, ohne daß eine ganze Schar zweifelhafter Damen der Filmbranche dabei beträchtliche Teile ihrer Anatomie zur Schau stellt und all ihre Körpersprache einsetzt, um die Lust am Kaufen anzuregen.</p>
<p style="padding-left: 40px;">In vielen Familien hat das Fernsehen den Zusammenbruch der Kommunikation untereinander bewirkt. Eltern und Kinder sind so gefangen genommen von den Sendungen, und die Gespräche, die überhaupt noch stattfinden, sind leer und inhaltslos geworden. Auf dem Gebiet der musikalischen Unterhaltung sind die Texte oft höchst bedenklich. Sie verherrlichen die körperliche Lust, behandeln Ehebruch und Homosexualität als gleichberechtigte Lebensformen und machen den gewalttätig auftretenden Mann zum absoluten Helden.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Wenn man hier einwendet, daß es doch auch inhaltlich gute, informative Sendungen im Fernsehen gibt, dann ist meine Antwort darauf, daß sie nur wie eine Zuckerschicht sind, unter der sich doch eine giftige Pille versteckt. Es ist eine schlichte Tatsache, daß sich die Wirkung des Fernsehens unter dem Strich zerstörerisch auf die geistliche Lebenskraft auswirkt.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Mir fällt dazu die Geschichte von einem Christen ein, der einen Fernsehapparat zur Lieferung frei Haus bestellt hatte. Als er den Lieferwagen vorfahren sah, bemerkte er auch den großen Werbespruch darauf: »Das Fernsehen bringt Ihnen die ganze Welt ins Wohnzimmer.« Das war ihm Aussage genug. Er ließ den Apparat sofort wieder zurückgehen. <strong>Niemand, der vor dem Fernsehschirm klebt, kann in dieser Zeit Großes für Gott vollbringen. Das Fernsehen ist eine der Hauptursachen für den geistlichen Niedergang unserer Tage.<a href="#_ftn3" name="_ftnref3"><sup>[3]</sup></a></strong></p>
<p>Diese Aussagen sind heute, im Zeitalter des Internets, noch weitaus dringlicher geworden. Es ist eine traurige Tatsache, daß die Verstrickung in den endzeitlichen Medienrummel großen Scharen von Gläubigen die wache und nüchterne geistliche Sicht nimmt und ihnen die dringend notwendige geistliche Kraft raubt, die sie bräuchten, um in der Nachfolge ihres von der Welt verworfenen Herrn gegen den schmutzigen Strom dieser Welt zu schwimmen.</p>
<p>Auch andere Fehlentwicklungen im Bereich von Freizeit und Unterhaltung wären zu nennen; wir wollen nur kurz erwähnen, daß manche Christen beim Eintritt in das Rentner- bzw. Pensionärsdasein ganz ähnlich wie ihre weltlichen Kollegen sehr viel Zeit und Geld auf Hobbys, ausgedehnte Ferienreisen oder Ähnliches verwenden. Dabei könnten heute gerade die vielen gesunden und noch sehr leistungsfähigen Männer und Frauen jenseits der 67 sehr viel Gutes im Reich Gottes bewirken, wenn sie sich hingebungsvoll dem Herrn zur Verfügung stellen würden, anstatt Zeit und Geld für sich selbst zu verwenden.</p>
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<h2><span style="color: #800000;">3. Kauft die Zeit aus! Wie wir eine erneuerte Einstellung zu Unterhaltung und Freizeit gewinnen können</span></h2>
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<p>Wir könnten noch viel mehr zu diesem leider sehr aktuellen Thema sagen. Doch wir dürfen einfach festhalten: Unser Herr Jesus Christus will uns aus der Falle der weltlichen Unterhaltungsbetriebs herausführen und uns anleiten, unsere knapp bemessene Zeit für Ihn zu nutzen, so wie es uns das Wort Gottes vor Augen stellt:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Darum heißt es: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, so wird Christus dich erleuchten! Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise; und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. Darum seid nicht unverständig, sondern seid verständig, was der Wille des Herrn ist! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+5%2C14-17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 5,14-17</a>)</em></p>
<p>Der Herr gibt uns die Kraft, auszusteigen aus den Verstrickungen sündhafter, unreiner Freizeitbeschäftigungen. Der Herr gibt uns auch Gnade, um Seinetwillen und um des Dienstes für Ihn willen durchaus legitime, nicht bösartige Freizeitbeschäftigungen aufzugeben oder einzuschränken, damit wir Frucht für Ihn bringen können. Wenn wir einmal vor Seinem Richterstuhl stehen und mit Ihm Bilanz unseres Lebens und Dienstes ziehen werden, dann werden wir solche Opfer gewiß nicht bereuen.</p>
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<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Vgl. zur Herkunft und den Wirkungen der Rock- und Popmusik mein Buch: <em>Charismatischer „Lobpreis“: Fremdes Feuer im Heiligtum Gottes. Die echte Anbetung der Gemeinde und ihre Verkehrung durch Rockmusik und „Worship“-Lieder </em>(Steffisburg: Edition Nehemia 2017).</p>
<p><a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> Eine ausführlichere Darstellung der Einflüsse und Gefahren der digitalen Medien aus biblischer Sicht gibt mein Buch <em>Als Christ in der Welt des Internets. Hilfen zum geistlichen Umgang mit Smartphones, sozialen Netzwerken und anderen digitalen Medien</em> (Steffisburg: Edition Nehemia 2015).</p>
<p><a href="#_ftnref3" name="_ftn3">[3]</a> William MacDonald, <em>Licht für den Weg</em> (Bielefeld: Christliche Literatur-Verbreitung, 7. Aufl. 2013), Andacht vom 4. Oktober (Hervorhebungen RE; das amerikanische Original stammt aus dem Jahr 1998).</p>
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<h4>Dieser Beitrag ist ein Auszug aus dem Buch von Rudolf Ebertshäuser: <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2018/07/passt-euch-nicht-der-welt-an-buchinfo/"><strong>Paßt euch nicht der Welt an!</strong></a></h4>
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<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2021/03/tanz-am-abgrund-die-jagd-nach-weltlicher-unterhaltung-und-vergnuegung/">Tanz am Abgrund – die Jagd nach weltlicher Unterhaltung und Vergnügung</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kauft die Zeit aus! Gedanken zum Jahresanfang 2021</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2021/01/kauft-die-zeit-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2021 19:25:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgewählte Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitereignisse im Licht der Bibel]]></category>
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		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; Kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. (Epheser 5,16) &#160; Das Jahr 2021 beginnt unter notvollen, bedrängenden Umständen. Fast die ganze Welt befindet sich im „Lockdown“ – ein häßliches Neuwort, das übrigens früher u.a. verwendet wurde, um das Einschließen aller Gefangenen in ihre Zellen zu beschreiben, wenn in Gefängnissen Gefahrensituationen auftauchten… [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2021/01/kauft-die-zeit-aus/">Kauft die Zeit aus! Gedanken zum Jahresanfang 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
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<p style="text-align: right;"><em><span style="font-size: 14pt;"><strong>Kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Epheser+5%2C16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Epheser 5,16</a>)</strong></span></em></p>
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<p>Das Jahr 2021 beginnt unter notvollen, bedrängenden Umständen. Fast die ganze Welt befindet sich im „Lockdown“ – ein häßliches Neuwort, das übrigens früher u.a. verwendet wurde, um das Einschließen aller Gefangenen in ihre Zellen zu beschreiben, wenn in Gefängnissen Gefahrensituationen auftauchten… Dieses Wort signalisiert uns, daß auf Betreiben der Regierungen alle „unnötigen“ menschlichen Aktivitäten weitgehend „heruntergefahren“ werden müssen und alle nicht „systemrelevanten“ Einrichtungen des gesellschaftlichen Lebens zugemacht und verschlossen werden. All das wird mit dem Ausbruch des „Coronavirus“ und der Seuche namens „COVID-19“ begründet, die seit etwa einem Jahr die Welt heimsucht und in Atem hält.</p>
<p>Als gläubige Bibelleser wissen wir, daß solche weltweiten Seuchen notwendigerweise auftreten werden; sie sind uns im Wort des Herrn Jesus, in Seiner „Endzeitrede“, vorausgesagt:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muß geschehen; aber es ist noch nicht das Ende. Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; <em>und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen</em>. Dies alles ist der <em>Anfang der Wehen</em>. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+24%2C6-8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 24,6-8</a>)</strong></p>
<p>Wir wissen, daß diese Erschütterungen und Katastrophen letztlich Gerichte Gottes sind, welche die Menschheit warnen sollen, umzukehren von ihrem verderblichen Weg der Auflehnung gegen Gott, und doch werden die meisten nicht darauf achten. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Psalm+2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Psalm 2</a> beleuchtet prophetisch unsere letzten Zeiten:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Fürsten verabreden sich gegen den HERRN und gegen seinen Gesalbten: »Laßt uns ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!« (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+2%2C1-3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 2,1-3</a>)</strong></p>
<p>In solchen bösen Tagen leben wir, in der allerletzten Zeit der Wehen, bevor der letzte antichristliche Weltherrscher auftreten wird, und deshalb mahnt uns das Wort Gottes: Kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. Wir können auch übersetzen: <strong>„Kauft die gelegene, von Gott noch gegebene Zeit </strong>(gr. <em>kairos</em>) <strong>aus, denn die Tage sind notvoll, gefährlich und schlimm</strong> (gr. <em>ponèros</em>)<strong>“</strong>. Ich glaube, daß dieses Bibelwort uns in unserer heutigen Lage viel zu sagen hat, auch als ein zeitgemäßer geistlicher Impuls für das gerade begonnene Jahr 2021.</p>
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<h2><span style="color: #800000;">1. „Notvolle Tage“ – Corona-Krise <br />
und zunehmende antichristliche Entwicklungen in der Welt</span></h2>
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<p>Wahrhaftig, in unseren Zeiten können wir das Wort Gottes aus dem Epheserbrief gut nachvollziehen: „die Tage sind böse“. Dabei wollen wir als gläubige Christen bedenken, daß dies nicht etwa wegen des Coronavirus der Fall ist, sondern in erster Linie deshalb, weil wir in der fortgeschrittenen Endzeit leben, in einer Zeit, da die Masse der Menschen und insbesondere auch die Regierenden sich immer offener gegen den lebendigen Gott, den Schöpfer und Herrscher der Welt, und gegen Seine Ordnungen auflehnen (vergleiche unser obiges Zitat aus <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Psalm+2%2C1-3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Psalm 2,1-3</a>). Ohne es zu wissen, treibt die Menschheit dem letzten, schrecklichen Gipfelpunkt ihrer Sünde entgegen, der weltweiten, alle Völker umfassenden Diktatur eines besonders faszinierenden Menschen, der beansprucht, der Herr und Retter der Menschheit zu sein. Er wird sich als falscher Erlöser, als falscher Christus ausgeben.</p>
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<p><em>Wir leben in der vor-antichristlichen Zeit</em></p>
<p>Diese Diktatur dieses „Menschen der Sünde“, des „Gesetzlosen“ muß kommen; der ewige Gott hat sie in Seiner Allwissenheit schon vor etwa 2.000 Jahren vorausgesagt (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2.+Thessalonicher+2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2. Thessalonicher 2</a>). Dieser gerissene Machtmensch, der sich selbst zu Gott erklärt und Anbetung verlangt (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2.+Thess+2%2C4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2. Thess 2,4</a>), wird alle Völker der Welt unter seinen verführerischen Bann bringen, aber auch unter eine brutale Steuerung und Unterwerfung des gesamten Lebens, wie sie nie zuvor vorkam (lies dazu <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offenbarung+13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offenbarung 13</a>). Hitler, Stalin und Mao sind nur Vorläufer dieses Diktators, die ahnen lassen, was dann auf die Menschen zukommt.</p>
<p>Wenn er herrscht, wird niemand mehr kaufen oder verkaufen können, ohne ein Zeichen der Ergebung auf seiner rechten Hand oder seiner Stirn zu haben, das „Malzeichen des Tieres“. Das scheint vorauszusetzen, daß es in jener Schreckensherrschaft kein Bargeld mehr gibt, über das der Einzelne verfügen könnte, vielleicht auch kein Privateigentum mehr. Die Staatsgewalt wird dann so mächtig sein, daß sie das Privatleben jedes Einzelnen weitestgehend überwachen und kontrollieren kann.</p>
<p>Der antichristliche Weltherrscher wird die Auflehnung gegen Gottes Ordnungen, gegen Gottes Wort auf die Spitze treiben und sich selbst zu Gott erklären. Er wird sich ganz dem Satan zur Verfügung stellen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+13%2C1-8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 13,1-8</a>) und sich der Dienste falscher Propheten bedienen, die falsche Wunderzeichen tun (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2.+Thess+2%2C9-12%3B+Offb+13%2C13-14&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2. Thess 2,9-12; Offb 13,13-14</a>). Er wird unerhörte Lästerungen gegen Gott und gegen den Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes, aussprechen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+13%2C5%3B+Dan+7%2C25+u.+11%2C36&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 13,5; Dan 7,25 u. 11,36</a>). Er wird alle, die dann an Jesus Christus glauben werden, brutal verfolgen. Die Menschen werden dem „Tier“ mit fanatischer, religiöser Verblendung anhängen und von ihm verzaubert sein; diese Macht weiß die Menschen sehr gut zu beeinflussen und zu steuern.</p>
<p>Heute leben wir noch nicht in den Tagen des Antichristen, aber wir eilen mit großer Schnelligkeit auf diesen Gipfelpunkt zu. Wir leben heute in den letzten Tagen der Endzeit, kurz vor dem Kommen Jesu Christi, kurz vor dem Auftreten des Antichristen. Wir wissen nicht, wie lange wir noch auf der Erde sein können; die Gemeinde kann jederzeit zum Herrn entrückt werden. Es könnte aber auch noch einige Jahre dauern, bis Gottes Zeitpunkt für die Entrückung gekommen ist, und danach werden sich alle Türen für den antichristlichen Weltherrscher öffnen.</p>
<p>In unserer <em>„vor-antichristlichen“ </em>Zeit erleben wir, wie alle von der Bibel vorhergesagten Endzeitentwicklungen sich mehr und mehr erfüllen und sozusagen die Bühne vorbereitet wird für den letzten Akt dieser gegenwärtigen bösen Weltzeit. Israel ist wieder in seinem Land, und der dritte Tempel wird in Jerusalem vorbereitet; in der EU sehen wir die Vorformen des dann wieder auftretenden neurömischen Reiches, in den Vereinten Nationen die Keimform einer künftigen Weltregierung.</p>
<p>Die Kernländer dieses römischen Reiches, die jahrhundertelang unter dem Einfluß einer gewissen Gottesfurcht und Anerkennung biblischer Ordnungen lebten, haben sich in den letzten Jahrzehnten immer offener von Gott und Christus sowie von den Geboten und Ordnungen der Bibel losgesagt und sich einem aggressiven, marxistisch, feministisch und ökologisch geprägten Humanismus zugewandt. Sie hängen zunehmend der Ideologie des „Globalismus“ an, der „Eine-Welt-Politik“. Wir wollen beachten, daß nach den Andeutungen des prophetischen Wortes das letzte antichristliche Weltreich eine Neuauflage des vierten, römischen Weltreiches sein wird (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Dan+2%2C40-45%3B+Dan+7%2C7-27%3B+Offb+17%2C1-17&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Dan 2,40-45; Dan 7,7-27; Offb 17,1-17</a>)! Die Menschen in Europa werden also wahrscheinlich noch einmal im Zentrum der Weltgeschehens stehen, aber auf eine sehr unheilvolle Weise.</p>
<p>Das ganze politisch-gesellschaftliche Programm der jetzigen Machthaber, ihre Utopie einer „neuen Weltordnung“ und einer weltweiten Staatengemeinschaft mit starker Weltregierung ist vermessen und widergöttlich. Der Mensch versucht, durch weltweit koordiniertes Vorgehen eine utopische „neue Welt“ zu schaffen, die angeblich das Paradies auf Erden sein wird. Dieser „Globalismus“ ist Rebellion gegen Gott (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+2%2C2b%3A+&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 2,2b: </a><strong>„die Fürsten <em>verabreden sich</em> gegen den HERRN und gegen seinen Gesalbten“</strong>), denn Gott selbst hat die Menschen in einzelne Nationen aufgespalten, als sie mit dem Turmbau von Babel schon einmal versuchten, sich vereint gegen Gott aufzulehnen (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Mo+11%2C1-9&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Mo 11,1-9</a>).</p>
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<p><em>Globalismus und der Gender-Ideologie bedeuten Auflehnung gegen Gott</em></p>
<p>Wir sehen ganz deutlich, daß die humanistisch und globalistisch ausgerichteten Mächtigen dieser Erde weltweit bestimmte politische Ziele festlegen, die sie mit erschreckender Konsequenz und Härte auch durchsetzen, unabhängig davon, ob das den Bedürfnissen der von ihnen vertretenen Völker entspricht oder deren Wille ist. Dazu gehört das weltweite Angehen gegen eine angeblich bevorstehende menschengemachte Klimakatastrophe und andere „Umweltkatastrophen“. Die Bibel lehrt ganz klar, daß Gott das „Klima“ macht und nicht der Mensch. Hinter der heutigen Umweltbewegung stecken heidnisch-religiöse Züge einer Verehrung der „Mutter Erde“ bzw. der „Mutter Natur“ (wobei auch wir Christen für eine vernünftigen schonenden Umgang mit der Erde sind).</p>
<p>Dazu gehört aber auch eine weltweit koordinierte Aufwertung der Homosexualität, die Förderung von „Homo-Ehen“, die aktive Propagierung der „Transsexualität“ und die Gender-Ideologie von der frei wählbaren „geschlechtlichen Orientierung“, ein feministisches Programm, das Frauen mit gesetzlichem Druck in die Berufsarbeit und in Führungspositionen bringen soll, usw. Dazu gehört auch die immer weitergehende Legalisierung von Abtreibungen und neuerdings auch von assistiertem Selbstmord („Sterbehilfe“). Mit dieser aggressiv durchgesetzten „neuen Moral“ werden die Gebote und die grundlegende Schöpfungsordnung Gottes verleugnet; <em>der Mensch wird vergottet und zum Maß aller Dinge gemacht</em>, und Gottes Regierung über den Menschen wird offen angegriffen.</p>
<p>Alle diese gottlosen und gesetzlosen Entwicklungen bringen zunehmende Gerichte Gottes über diese Welt, die von Ihm nichts wissen will und Seinen Geboten immer frecher zuwiderhandelt. <strong>„Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!“ </strong>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+5%2C20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 5,20</a>). Die endzeitliche Gesetzlosigkeit schreitet voran; die Welt wird vorbereitet auf das Auftreten des antichristlichen Weltherrschers, und sie erntet dafür Gericht. Gott nimmt die Weisheit von den Herrschenden weg (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+3%2C1-13%3B+1.+Kor+1%2C19-21&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 3,1-13; 1. Kor 1,19-21</a>); Er läßt zu, daß der im Westen jahrzehntelang gewährte Wohlstand und die guten Ordnungen immer mehr verfallen, weil die Menschen Ihm den Rücken gekehrt haben.</p>
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<p><em>Die endzeitliche Dimension der „Corona-Krise“</em></p>
<p>Die jetzige „Corona-Krise“ ist, soweit wir das schon absehen können, in mancher Hinsicht ein Wendepunkt zum Schlechteren; nicht etwa als Krankheit an sich, denn die Menschheit hat schon weitaus schwerere Seuchen erlebt. Aber die offenkundig von der WHO und anderen globalen Gremien schon lange vorher geplante Strategie der weltweiten „Lockdowns“ hat unabsehbare Folgen für den wirtschaftlichen und sozialen Wohlstand im Westen (und noch viel mehr in den Ländern der „Dritten Welt“). Diese Maßnahmen versetzen die Weltwirtschaft in eine Art Schockzustand, der unabsehbare Folgen haben wird und voraussichtlich viele Millionen Menschen weltweit arbeitslos machen wird.</p>
<p>Die extreme Neuverschuldung, mit der einige Länder die wirtschaftlichen Folgen ihrer Politik abfedern wollen, ist ebenfalls längerfristig zerstörerisch; ihre Folgen sind nicht absehbar. In den armen Ländern der Welt ist jedoch sehr wohl absehbar, daß die Lockdown-Strategie schlimme Konsequenzen haben wird; man erwartet Millionen Hungertote und zusätzliche Todesopfer von Krankheiten, deren Bekämpfung durch die Lockdowns erschwert wurde. Dennoch werden die Lockdowns auch in solchen Ländern z.T. sehr hart durchgezogen. Bezeichnend und alarmierend ist, daß diese Erschütterungen von einigen globalistischen Meinungsmachern ausdrücklich begrüßt werden, weil dadurch der erstrebte „Umbau“ der Wirtschaft und Gesellschaft beschleunigt und erleichtert werde.</p>
<p>Doch auch eine andere Folge der „Corona-Krise“ ist beunruhigend und sehr ernstzunehmen. Das an sich verständliche Verlangen, die Pandemie einzudämmen, hat auch zu einem bisher nicht vorstellbaren weltweiten autoritären Eingriff der staatlichen Obrigkeit in die Freiheitsrechte der Menschen geführt. Überall auf der Welt wurden unter dem Vorzeichen der „Pandemie-Eindämmung“ Millionen und Abermillionen Menschen in ihren grundlegenden Rechten und Lebensmöglichkeiten eingeschränkt. Der Staat verbot im Endeffekt Millionen Menschen über längere Zeit, ihrer Arbeit nachzugehen und ihren Lebensunterhalt zu verdienen.</p>
<p>Der Staat verbot Flüge, Reisen, Grenzübertritte in Nachbarländer, Privaturlaube, Besuche bei Verwandten und Freunden. Er verbot es Angehörigen, bei ihren schwerkranken Eltern oder Kindern zu sein und sie in ihren letzten Stunden zu begleiten. Er verbot zeitweise auch Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen – etwas, was im Westen unerhört ist und auch ein Hitler nicht gewagt hat (wohl aber Stalin und Mao Tsetung). Er ordnete an, die medizinische Versorgung von Schwerkranken, z.B. Operationen von Krebspatienten, zu verschieben und machte Teile der Gesundheitsversorgung für Millionen Menschen zeitweise unmöglich.</p>
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<p><em>Weshalb wird die „Lockdown-Strategie“ so hart durchgezogen?</em></p>
<p>Das alles wurde damit begründet, es sei unbedingt notwendig, um schreckliche Folgen für die Bevölkerung zu verhindern. Viele Menschen waren und sind derart verängstigt, daß sie allen diesen Einschränkungen blind zustimmten und sogar noch schärfere Maßnahmen verlangten, weil für sie die Gesundheit ihr höchstens Gut darstellt. Andererseits sind manche seriöse weltliche Beobachter, z.B. ehemalige Bundesverfassungsrichter, besorgt darüber, wie schnell und leicht viele Bürger auf ihre elementaren Freiheitsrechte verzichteten und sich massiven, nicht klar begründeten Einschränkungen unterwerfen.</p>
<p>Und es gibt eine große Anzahl seriöser, angesehener medizinischer Experten, u.a. aus Eliteuniversitäten wie Harvard, Stanford oder Oxford, die die staatlichen Lockdown-Maßnahmen als völlig überzogen und medizinisch zur Abwehr der COVID-Epidemie nicht wirkungsvoll ablehnen (vgl. z.B. die <em>Great Barrington Declaration, </em>https://gbdeclaration.org/). Sie verweisen auf die schlimmen Folgeschäden der staatlichen Politik (Bildungsverlust und psychische Schäden für die junge Generation, Zunahme an Depressionen und Selbstmorden, Geschädigte und Tote durch fehlende Behandlung von Krebserkrankungen, Herzinfarkten usw., wirtschaftliche Schäden, die längerfristig die medizinische Versorgung verschlechtern usw.), die weitaus schwerwiegender sind als die begrenzte Zahl derjenigen, die der COVID-Krankheit zum Opfer fallen.</p>
<p>Diese Krankheit ist zwar ernstzunehmen und hat für einige wenige Betroffene schwere gesundheitliche Folgen, so argumentieren diese Fachleute, aber weit über 90% der Bevölkerung haben ein so geringes Risiko, daran schwer zu erkranken, daß so weitgehende Eingriffe in die Gesellschaft nicht gerechtfertigt, nicht verhältnismäßig sind. Letztlich wäre der wirksame Schutz der kleinen Hochrisikogruppe, im wesentlichen Menschen mit mehreren Vorerkrankungen und zum allergrößten Teil Menschen über 80, der weitaus bessere Weg, um diese Epidemie zu verkraften. Diese seriösen und gut begründeten Mahnungen werden allerdings von den Regierenden wie auch von den Medien weitestgehend ignoriert und oft sogar als „Corona-Leugnung“ diffamiert.</p>
<p>Ganz offensichtlich sind die Regierenden in den allermeisten Ländern der Welt fest entschlossen, die Politik der staatlichen Eingriffe und Beschränkungen eher noch auszuweiten, anstatt auf weniger schädliche, behutsamere Maßnahmen gegen den Corona-Virus umzuschalten. Die Politik des starken, autoritären Staates wird als „alternativlos“ dargestellt, und Menschen, die Einwände äußern, werden rasch in eine gewisse politische Ecke gestellt und angegriffen.</p>
<p>Das macht viele Bürger besorgt, was die Zukunft bringen wird. In der Tat haben einige Politiker, u.a. der SPD-&#8222;Gesundheitsexperte“ Lauterbach, schon zum Ausdruck gebracht, daß ähnliche massive Rechtebeschränkungen künftig auch zur Bewältigung der „Klimakatastrophe“ nötig seien. Den Bürgern wird schon eingeschärft, daß es eine Rückkehr zum früheren „Normalzustand“ nicht geben könne.</p>
<p>Viele nachdenkliche Christen empfinden, daß die ganze Politik der westlichen Staaten in dieser Krise auch unter einem endzeitlichen Gesichtspunkt gedeutet werden muß. Letztlich werden die Menschen, besonders die freiheitsliebenden, wohlhabenden, selbstbewußten Bürger der westlich-abendländischen Nationen, keinen kommenden Diktator akzeptieren, wenn sie sich zuvor nicht von echten oder vorgetäuschten Krisen und Gefahren so bedroht fühlen, daß sie willig ihre Freiheiten und ihren Wohlstand dafür opfern, daß endlich „Friede und Sicherheit“ kommt (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+5%2C3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 5,3</a>).</p>
<p>Die von Soziologen und Psychologen entwickelten sozialen Steuerungsmechanismen des „Change Managements“ gehen davon aus, daß Menschen grundlegende Veränderungen in ihrem Leben und sozialen Umfeld am ehesten dann akzeptieren, wenn sie durch schockartige Krisenerlebnisse und den plötzlichen weitgehenden Zusammenbruch vertrauter Ordnungen so verängstigt und verunsichert sind, daß ihnen am Ende auch eine autoritärere, weniger vorteilhafte neue Ordnung lieber ist als die Unsicherheit und das beängstigende Chaos, dem sie zuvor ausgesetzt waren.</p>
<p>Die Eliten dieser gegenwärtigen Weltzeit reden immer offener davon, daß die Corona-Krise ein willkommener Anlaß dafür ist, endlich die schon lange ins Auge gefaßte ökologisch-sozialistische „Neue Weltordnung“ einzuführen, die verstärkte staatliche Steuerung und auch eine mit großen Vollmachten ausgestattete Weltregierung beinhaltet. Klaus Schwab, der Leiter des einflußreichen „Weltwirtschaftsforums“, das alljährlich in Davos die Reichsten und Mächtigsten dieser Welt zu Beratungen zusammenführt, hat kürzlich mit Thierry Malleret ein Buch herausgebracht, das genau für diesen „großen Umbruch“ wirbt (<em>COVID-19: Der große Umbruch</em>; englisch <em>The Great Reset</em>). In eine ähnliche Richtung zielt die letzte Enzyklika des römischen Papstes Franziskus, <em>Fratelli Tutti</em>.</p>
<p>Es ist schwierig, zu einem zutreffenden Urteil über diese komplizierte Situation zu kommen, und gläubige Christen werden sie gewiß auch unterschiedlich beurteilen – aber wir sollten in jedem Fall dabei das Wort Gottes und seine Aussagen über die Endzeit beachten. Diese Krise wird sicherlich endzeitliche Entwicklungen beschleunigen, und der Weg, den die heutigen Regierenden einschlagen, um sie zu bewältigen, kann sich im Nachhinein als ein Übergangsschritt zu stärkeren diktatorischen Regulierungen erweisen, die ihrerseits den Weg für die Machtergreifung des antichristlichen Weltherrschers vorbereiten dürften – ohne daß wir deshalb den Verantwortlichen hier eine Absicht unterstellen müssen.</p>
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<h2><span style="color: #800000;">2. „Notvolle Tage“ – auch für die gläubige Gemeinde</span></h2>
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<p>Die „Corona-Krise“ brachte auch für die Gemeinde Jesu Christi weltweit neue Herausforderungen, die auch im kommenden Jahr 2021 vor uns stehen und uns beschäftigen werden. Ja, es sind in mancher Hinsicht „notvolle, schlimme Tage“ auch für die Gläubigen und für christliche Gemeinden.</p>
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<p><em>Folgen der Corona-Krise für die Gemeinde Jesu Christi</em></p>
<p>Die politisch verordneten Einschränkungen zur Eindämmung des Virus trafen mit unterschiedlicher Wucht auch die Gemeinden weltweit und im deutschsprachigen Raum (auf den wir uns im wesentlichen beschränken wollen). Es gab eine Zeitlang Verbote für jegliche gottesdienstlichen Versammlungen, später dann Auflagen und Einschränkungen, die für manche Gemeinden empfindliche Folgen hatten. In Deutschland hat das Abstandsgebot von 1,50m bewirkt, daß viele Gemeinden nicht mehr alle Mitglieder in ihren Räumen versammeln konnten. In der Schweiz gab es zeitweise zahlenmäßige Obergrenzen für Gottesdienste, je nach Region auf 15(!) oder 50 Teilnehmer. Eine Zeitlang wurde dort von den Behörden nahegelegt, auf das Abendmahl zu verzichten. Vielerorts wurde das Singen verboten – eigentlich eine grundlegende Form des Gottesdienstes.</p>
<p>Als Reaktion auf die Einschränkungen weichen viele Gemeinden ganz auf Online-Gottesdienste aus; andere teilen ihre Gottesdienste in zwei oder drei „Schichten“ auf, um noch vielen Besuchern einen persönliche Teilnahme zu ermöglichen, und bieten meist zusätzlich Online-Streaming-Teilnahme an. In einigen Gemeinden, deren Glaubensleben weniger ernst und intensiv war, wurde festgestellt, daß der Kontakt zu einigen ehemaligen Besuchern abbrach. Die Gemeinschaft der Gläubigen war und ist durch die Maßnahmen beeinträchtigt und erschwert. Die Gemeindeversammlungen sind durch das Maskentragen beeinträchtigt, besonders auch das Singen. Auch die Möglichkeiten zur Ausbreitung des Evangeliums sind z.T. stark eingeschränkt; vielerorts sind Aktivitäten wie Büchertische, Verteileinsätze oder auch evangelistische Versammlungen nicht mehr möglich.</p>
<p>Weltweit sind die Folgen vielfach noch viel härter. Zahlreiche Gemeinden in Ländern der „Dritten Welt“ sind durch Ausgangssperren und strikte Verbote über längere Zeit daran gehindert, überhaupt noch zu Gottesdiensten bzw. Gemeindeveranstaltungen zusammenzukommen. Dazu kommt, daß die wirtschaftlichen Folgen der Lockdowns viele arme Christen in Existenznöte bringen, die ihren Lebensunterhalt nicht mehr verdienen können. Viele evangelistische Aktivitäten sind auch in diesen Ländern zur Zeit nicht mehr möglich.</p>
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<p><em>Die geistlichen Gefahren – Uneinigkeit über die Antwort auf die COVID-Krise</em></p>
<p>Doch notvoll ist auch der Umstand, daß unter den Gläubigen ganz unterschiedliche Bewertungen und Reaktionen auf die „Corona-Krise“ vorkommen und teilweise für belastende Konflikte sorgen.</p>
<p>Manche Christen sind recht ängstlich und bejahen die staatlichen Verbote und Einschränkungen voll und ganz, ja neigen zu einer Übererfüllung der neuen Regeln. Nicht wenige Gemeinden haben für längere Zeit ganz auf Präsenzgottesdienste verzichtet, obwohl diese nach einiger Zeit fast überall wieder erlaubt worden waren; manche verzichteten auf das Singen, obwohl es in ihrem Land wieder möglich war.</p>
<p>Andere Christen wiederum sehen die staatlichen Einschränkungen ziemlich kritisch und plädieren dafür, sie nur soweit unbedingt nötig zu erfüllen. Manche fühlen sich gedrängt, sich am politischen Widerstand gegen die Corona-Einschränkungen zu beteiligen, was andere wiederum völlig falsch finden.</p>
<p>Über diese Fragen ist es leider auch in konservativen, bibeltreuen Gemeinden teilweise zu Spannungen oder sogar Streitigkeiten gekommen. Das ist sehr bedauerlich und kann ziemlichen Schaden anrichten, wenn man mit den Meinungsunterschieden nicht geistlich umgeht. Es ist unvermeidlich, daß es auch unter biblisch glaubenden Christen über solche vielschichtigen, schwierigen Fragen zu unterschiedlichen Bewertungen kommt. Wichtig ist dabei, daß man diese unterschiedlichen Sichtweisen in einer geistlichen Gesinnung akzeptiert, soweit sie nicht klar Gottes Wort widersprechen, und für die Gemeinden zu einem einvernehmlichen, ausgewogenen Weg kommt, wie den Herausforderungen der gegenwärtigen Lage zu begegnen ist. Besonders die Hirten der Gemeinde stehen hier vor großen Herausforderungen.</p>
<p>Biblisch gesehen liegen die hier berührten Fragen im Spannungsfeld zwischen dem Gebot, sich der weltlichen Obrigkeit unterzuordnen, soweit sie den von Gott ausgehenden Auftrag der Ordnung und Rechtsprechung im Staatswesen erfüllt: <strong>„Jedermann ordne sich den Obrigkeiten unter, die über ihn gesetzt sind“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+13%2C1-7%3B+vgl.+1Pt+2%2C13-17&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 13,1-7; vgl. 1Pt 2,13-17</a>), und andererseits dem Gebot, nötigenfalls auch aus Gewissensgründen einer gegen Gottes Gebote und die Verkündigung von Gottes Wort gerichteten Politik der Obrigkeit zuwiderzuhandeln: <strong>„Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+5%2C29%3B+vgl.+4%2C19-20&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 5,29; vgl. 4,19-20</a>).</p>
<p>Tatsächlich können die bei uns im Rahmen der „Corona-Krise“ gegen die Gemeinden verhängten Einschränkungen durchaus unterschiedlich bewertet werden; es ist nicht einfach, hier den rechten Weg zu finden. Wir brauchen dazu Gebet, Nachsinnen über das Wort und brüderlichen geistlichen Austausch. Einerseits ist es biblisch richtig, daß wir uns als Christen in Maßnahmen fügen, die der weltliche Staat zur Abwehr einer Seuchengefahr verfügt hat, auch wenn sie gewisse persönliche Freiheiten einschränken. Wir können z.B. beim Einkaufen Masken tragen oder zeitweise Besuchsbeschränkungen akzeptieren. Wir sollten uns auch solchen Maßnahmen unterordnen, deren Sinn oder Verhältnismäßigkeit angezweifelt werden kann, wenn das nicht Gottes Geboten zuwiderläuft.</p>
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<p><em>Was tun, wenn die Staatsgewalt die Gemeinden massiv einschränkt oder unterdrückt?</em></p>
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<p>Auf der anderen Seite wird das Gebot <strong>„Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen“ </strong>dort für Christen bedeutsam, wo die staatlichen Autoritäten auf eine willkürliche Weise in unser Glaubensleben und unseren biblisch verordneten Gottesdienst eingreifen. So wäre z.B. ein pauschales Verbot des Abendmahls ein Eingriff in unser Glaubensleben, den Gläubige nicht hinnehmen könnten, ebenso ein längerfristiges Verbot des Singens oder der persönlichen Gemeindeversammlungen. Es sind klare Gebote Gottes, daß wir dem Herrn singen sollen (vgl. u.a. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Chr+16%2C23%3B+Ps+30%2C5%3B+47%2C7%3B+149%2C1%3B+Eph+5%2C19%3B+Kol+3%2C16&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Chr 16,23; Ps 30,5; 47,7; 149,1; Eph 5,19; Kol 3,16</a>) und daß wir unsere persönlichen Gemeindeversammlungen nicht vernachlässigen sollen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+10%2C25&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 10,25</a>).</p>
<p>Nun dürfen wir dankbar sein, daß im deutschsprachigen Bereich im großen und ganzen die Religionsfreiheit staatlicherseits noch einigermaßen respektiert wurde; in anderen Ländern wurden da viel weitergehende, teilweise gezielt gegen Christen gerichtete Maßnahmen verordnet. So wurden in einigen links-sozialistisch regierten Bundesstaaten der USA Gemeindegottesdienste auf unbestimmte Zeit verboten bzw. so massiv eingeschränkt, daß dies eine bewußte Unterdrückungsmaßnahme gegen Christen darstellte, während zur gleichen Zeit Spielcasinos und andere weltliche Einrichtungen weitergehende Freiheiten genossen.</p>
<p>Deswegen haben in USA einige christliche Gemeinden Klage bei Gerichten erhoben, u.a. die Gemeinde von John MacArthur in Los Angeles, deren Stellungnahme zu diesem Thema auch bei uns einige Aufmerksamkeit bekommen hat. Solch ein Appell an die Gerichte ist in einem demokratischen Staatswesen völlig berechtigt und auch von Gottes Wort her zu begründen; der Apostel Paulus hat sich ja auch auf seine Rechte als römischer Staatsbürger berufen und dazu sogar die höchste damals existierende Gerichtsinstanz (den Kaiser) angerufen. Die Religionsfreiheit ist bei uns ein verfassungsmäßig garantiertes Rechtsgut, und solange dies so ist, dürfen wir uns auch darauf berufen.</p>
<p>Wir sehen: die hier aufgeworfenen Themen sind nicht einfach zu beurteilen, und wir sollten vorsichtig sein, hier in Streit oder Lagerbildung zu verfallen. Jeder mündige Christ muß in diesen Fragen eine biblisch begründete Überzeugung entwickeln, und jede örtliche Gemeinde muß im Gebet und Studium von Gottes Wort einen Weg finden, mit den Einschränkungen umzugehen. Dabei sollten wir bestrebt sein, auch abweichende Überzeugungen und Einschätzungen in Liebe und Respekt zu behandeln, soweit sie nicht klar Gottes Wort widersprechen. Es ist sehr wichtig, daß unter treuen Gläubigen durch unterschiedliche Überzeugungen in solchen Fragen kein Streit und keine Erbitterung aufkommt.</p>
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<p><em>Zur geistlichen Beurteilung unserer Situation</em></p>
<p>Aus meiner Sicht sollten wir in der jetzigen Lage zwei Gefahren vermeiden. Auf der einen Seite gibt es Christen, die für eine komplette und unhinterfragte Akzeptanz der staatlichen Einschränkungen plädieren, dabei aber den latent antichristlichen Hintergrund gewisser Entwicklungen und unsere endzeitliche Gesamtsituation ausblenden. Sie gehen z.T. soweit, daß sie jeden Widerstand christlicher Gemeinden auch gegen scharfe Einschränkungen eines antichristlich auftretenden Staates verurteilen. Das ist meines Erachtens einseitig und nimmt die Bedenken jener Geschwister nicht ernst, die diesen antichristlichen Hintergrund sehr wohl sehen und deswegen besorgt sind. Es ist auch kurzsichtig, weil es letztlich die Gläubigen nicht auf die zu erwartenden noch schärferen Entwicklungen vorbereitet, die sich aus der zuspitzenden endzeitlichen Situation ergeben werden.</p>
<p>Wir wollen nicht vergessen, daß Gottes Wort uns zwar klar lehrt, alle menschliche Ordnung und damit auch die staatlichen Obrigkeiten als von Gott eingesetzt zu akzeptieren und sich ihnen unterzuordnen, soweit sie den Auftrag erfüllen, das Böse zu bestrafen, das Gute zu loben und die nötige Ordnung im Verkehr der Menschen untereinander aufrechtzuerhalten (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+13%2C1-7%3A+1Pt+2%2C11-17&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 13,1-7: 1Pt 2,11-17</a>). Aber Gottes Wort zeigt uns auch, daß in der gegenwärtigen bösen Weltzeit (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+1%2C4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 1,4</a>) die ganze Welt, auch die Regierenden, sich im Bösen befinden, d.h. unter dem Einfluß und der Macht des Fürsten dieser Welt stehen (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Joh+5%2C19%3B+Eph+2%2C2&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Joh 5,19; Eph 2,2</a>).</p>
<p>Die Großen und Mächtigen dieser Welt haben Gott verworfen, und Gott hat sie zuschanden gemacht (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+1%2C19-29%3B+2%2C6-9&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 1,19-29; 2,6-9</a>). Sie lehnen sich vergeblich auf gegen Gott und Seinen Gesalbten (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+4%2C23-31%3B+Ps+2%2C1-6&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 4,23-31; Ps 2,1-6</a>). Je mehr die Regierenden sich dem antichristlichen Geisteseinfluß öffnen, desto entschiedener müssen wir uns davon abgrenzen und ihnen auch widerstehen, wo sie unseren Gottesdienst beeinträchtigen oder verbieten, wie uns das Vorbild Daniels und seiner Gefährten eindrücklich zeigt.</p>
<p>Auf der anderen Seite müssen wir meines Erachtens der Versuchung widerstehen, als Gemeinde und als Christen einen politischen Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen zu organisieren oder uns an einem solchen Widerstand zu beteiligen. Das wird aus meiner Sicht dem Wesen der christlichen Gemeinde als heiliger Priesterschaft und als Fremdlinge ohne Bürgerrecht in dieser Welt nicht gerecht. Wir sind berufen, in erster Linie für die Obrigkeit und für alle Menschen zu beten und priesterlich dafür einzustehen, daß Gott die Gerichte noch abmildert und uns noch die nötigen Freiheiten gewährt, damit wir unseren Glauben leben können. Wir dürfen uns nicht mit weltlichen Bewegungen oder politischen Parteien einsmachen oder verbünden, auch wenn diese manche politischen Ziele verfolgen, die der christlichen Überzeugung nahekommen.</p>
<p>Wir dürfen als Kinder Gottes manche Einschränkungen und Nöte einfach auch aus Gottes Hand nehmen und uns darunter beugen und diese Bedrängnisse auch als Herausforderung sehen, in der sich unser Glaube bewähren darf. Wir dürfen unter diesen schweren Bedingungen uns von Gott auch neue Wege zeigen lassen, Gemeinschaft zu leben (zum Beispiel in kleinen häuslichen Versammlungen). Wo bibeltreue Christen vom Gewissen her den Punkt gekommen sehen, daß sie Gott mehr gehorchen müssen als den Menschen, werden sie dies freimütig, aber ohne politischen Aktionismus tun und die Konsequenzen davon still ertragen.</p>
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<p><em>Die Endzeit bringt Prüfung und Sichtung für die Gläubigen</em></p>
<p>Nicht nur in den Umständen der „Corona-Krise“ merken wir, daß wir zunehmend geistlichen Bedrängnissen und Prüfungen ausgesetzt sind. Insgesamt ist nach meiner Überzeugung die fortschreitende Endzeit eine Zeit der Prüfungen, der Sichtung und Läuterung für uns. Ich empfinde in diesem Zusammenhang die Aussagen des Propheten Daniel bedeutsam, der die Endzeit aus der Sicht des jüdischen messiasgläubigen Überrests sieht. Was er voraussagt, dürfen wir auch auf unsere Situation übertragen:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Auch von den Verständigen werden etliche unterliegen, damit unter ihnen eine Läuterung geschehe, eine Sichtung und Reinigung, bis zur Zeit des Endes; denn es währt bis zur bestimmten Zeit. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Dan+11%2C35&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Dan 11,35</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Er sprach: Geh hin, Daniel! Denn diese Worte sollen verschlossen und versiegelt bleiben bis zur Zeit des Endes. Viele sollen gesichtet, gereinigt und geläutert werden; und die Gottlosen werden gottlos bleiben, und kein Gottloser wird es verstehen; aber die Verständigen werden es verstehen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Dan+12%2C9-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Dan 12,9-10</a>)</strong></p>
<p>Nach dem prophetischen Wort müssen wir uns darauf vorbereiten, daß die Verhältnisse in unserem reichen, mit Frieden verwöhnten Westen möglichweise, ja sogar mit einiger Wahrscheinlichkeit, schwieriger werden, daß künftig böse, notbringende Tage kommen können. Das kann sich auf mehreren Ebenen entwickeln:</p>
<p style="padding-left: 40px;"> 1. Die Weltlage wird sich sehr wahrscheinlich krisenhaft entwickeln und auch uns westliche Christen in Bedrängnisse bringen. Die Stabilität der bisherigen wirtschaftlichen und politischen Weltordnung dürfte erschüttert werden; es kann zu größeren Wirtschaftskrisen und auch Kriegen kommen. Wir werden vermutlich ärmer werden und neu lernen müssen, nicht auf unseren (relativen) Reichtum zu vertrauen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Tim+6%2C17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Tim 6,17</a>), sondern uns mit dem Vorhandenen zu begnügen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Tim+6%2C6-10%3B+Phil+4%2C11-13&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Tim 6,6-10; Phil 4,11-13</a>) und auf Gottes Versorgung zu vertrauen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+13%2C5-6%3B+Ps+55%2C23%3B+40%2C18&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 13,5-6; Ps 55,23; 40,18</a>) – das tun übrigens die vielen Gläubigen in den armen Ländern schon längst, und haben die Erfahrung gemacht, daß unser Gott uns auch in Krisen, Kriegsnöten und wirtschaftlicher Not bewahrt und durchbringt.</p>
<p style="padding-left: 40px;"> 2. Die antichristlichen Entwicklungen in der Politik können sich sehr rasch zuspitzen und können auch im Westen zu politisch-ideologisch begründeten Verfolgungen gegen treue Christen führen (vgl. dazu meine Schrift <em>In Bedrängnis haltet stand!</em>). Der humanistische Zeitgeist wird zunehmend seine Feindseligkeit gegen bibelgläubige Christen offenbaren, und es dürfte, z.B. über die Schiene der Genderpolitik und der Antidiskriminierungsgesetze, zu verstärkten Verfolgungsmaßnahmen kommen (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+3%2C12%3B+Apg+14%2C22%3B+1Pt+4%2C12-19&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 3,12; Apg 14,22; 1Pt 4,12-19</a>). Auch solcher Druck gehört zum Alltag vieler Christen in den Ländern der „Dritten Welt“; von ihnen und von unseren Geschwistern aus dem ehemals sozialistischen Osten können wir viel lernen. Gott bringt uns auch durch die Verfolgungen!</p>
<p style="padding-left: 40px;"> 3. In der Gemeinde der Gläubigen selbst ist zu erwarten, daß endzeitliche Verführungen zunehmen; insbesondere dürfte der Sog hin zur falschen ökumenischen „Einheit aller Christen“ zunehmen, der Einfluß von Bibelkritik und Charismatik, besonders die Verführung durch den falschen „Lobpreis“. Die Versuchung wird stark werden, sich an die Welt anzupassen und in der Treue zu Christus und Seinem Wort Kompromisse zu machen, um dem Druck der Welt zu entgehen. Es dürfte auch die Gefahr wachsen, daß die Gemeinden durch ungeistlich geführte Lehrstreitigkeiten oder Konflikte um Erkenntnisfragen zusätzlich geschwächt und zermürbt werden. Doch auch in diesen inneren, geistlichen Nöten werden die überwinden, die den Herrn suchen und an Seinem Wort festhalten.</p>
<p>In solchen Nöten muß sich unser Glaube bewähren; er kommt unter Druck und muß seine Echtheit erweisen. Wir werden herausgefordert, wirklich auf Gott und Sein Wort zu vertrauen und nicht nur davon zu reden. Aber der Herr Jesus ist mit uns in diesen Glaubensprüfungen; Er will uns stärken und zugleich läutern, damit unser Glaube reiner und kräftiger wird zu Seiner Ehre. Wir tun gut daran, in diesen Zeiten vermehrt den 1. Petrusbrief zu studieren und über die Ermahnungen und Ermunterungen in dieser kostbaren heiligen Schrift nachzusinnen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Dann werdet ihr euch jubelnd freuen, die ihr jetzt eine kurze Zeit, wenn es sein muß, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, damit die Bewährung eures Glaubens (der viel kostbarer ist als das vergängliche Gold, das doch durchs Feuer erprobt wird) Lob, Ehre und Herrlichkeit zur Folge habe bei der Offenbarung Jesu Christi. Ihn liebt ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, und über ihn werdet ihr euch jubelnd freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Endziel eures Glaubens davontragt, die Errettung der Seelen! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+1%2C6-9&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 1,6-9</a>)</strong></p>
<p>Das Feuer des Drucks, der Bedrängnisse, auch der Verfolgungen gehört zum Leben der wahren Gläubigen dazu, und es ist logisch, daß sich dies alles in den letzten Tagen der Endzeit für die Gemeinde noch einmal verstärken wird. Hier tröstet uns der Apostel Petrus, der selbst durch die Feuersprobe von Verfolgung und Druck gegangen ist:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Geliebte, laßt euch durch die unter euch entstandene Feuerprobe nicht befremden, als widerführe euch etwas Fremdartiges; <em>sondern in dem Maß, wie ihr Anteil habt an den Leiden des Christus, freut euch, damit ihr euch auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freuen könnt. Glückselig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens des Christus willen! </em>Denn der Geist der Herrlichkeit, [der Geist] Gottes ruht auf euch; bei ihnen ist er verlästert, bei euch aber verherrlicht. </strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Keiner von euch soll daher als Mörder oder Dieb oder Übeltäter leiden, oder weil er sich in fremde Dinge mischt; <em>wenn er aber als Christ leidet, so soll er sich nicht schämen, sondern er soll Gott verherrlichen in dieser Sache! Denn die Zeit ist da, daß das Gericht beginnt beim Haus Gottes;</em> wenn aber zuerst bei uns, wie wird das Ende derer sein, die sich weigern, dem Evangelium Gottes zu glauben? Und wenn der Gerechte [nur] mit Not gerettet wird, wo wird sich der Gottlose und Sünder wiederfinden? Daher sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes leiden, ihre Seelen ihm als dem treuen Schöpfer anvertrauen und dabei das Gute tun. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+4%2C12-19&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 4,12-19</a>)</strong></p>
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<h2><span style="color: #800000;">3. „Kauft die Zeit aus“ <br />
im Dienst für unseren wiederkommenden Herrn</span></h2>
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<p>Wenn wir sehen, daß die Tage böse sind, dann sollen wir uns dadurch nicht in Angst und Niedergeschlagenheit versetzen lassen, sondern wir sollen aufwachen (vgl. auch <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+5%2C10-18&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 5,10-18</a> im Zusammenhang!), wir sollen uns in unserem Herrn stärken und Ihm umso eifriger und bewußter dienen, in dem Wissen, daß die uns verbleibende Zeit begrenzt ist. <strong>„Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht“ </strong>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Lk+21%2C28&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Lk 21,28</a>).</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Und dieses [sollen wir tun] als solche, die die Zeit verstehen, daß nämlich die Stunde schon da ist, daß wir vom Schlaf aufwachen sollten; denn jetzt ist unsere Errettung näher, als da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber ist nahe. So laßt uns nun ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+13%2C11-12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 13,11-12</a>)</strong></p>
<p>Die allerwichtigste Vorbereitung, die wir für diese Zeiten treffen können, ist die Stärkung unserer ganz persönlichen Glaubensbeziehung zu unserem Herrn Jesus Christus und zu unserem großen Gott und Vater. Wenn wir durch die Prüfungen dieser letzten Zeit kommen wollen, dann sollten wir enge und tiefe Gemeinschaft mit unserem gekreuzigten und auferstandenen Erlöser haben und uns nahe an Ihn halten, Sein Wort bewahren und im Glaubensgehorsam ausleben.</p>
<p>Es nutzt nichts, wenn wir irgendwo in einer konservativen Gemeinde mitschwimmen oder bibeltreue Predigtvideos anschauen – unser ganz persönlicher Glaube wird geprüft werden, und da kommt es darauf an, ob wir unser Haus auf den Felsen gebaut haben, auf Christus und Sein Wort! Wir wollen doch alles ablegen, was unseren Glaubenslauf hemmen oder beschweren kann (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+12%2C1-3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 12,1-3</a>), alles, was den Herrn Jesus und Seinen Geist betrübt (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+4%2C25&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 4,25</a> – 5,14)! Wir wollen den Herrn bitten, daß Er uns aufdeckt, was Ihm nicht wohlgefällt, und uns durchleuchtet und zur Umkehr führt durch Sein lebendiges und kräftiges Wort.</p>
<p>In der heutigen Zeit ist es umso wichtiger, daß wir uns ganz dem Herrn zur Verfügung stellen und uns von Ihm formen und umgestalten lassen in unserem Denken, Reden und Handeln, damit Er uns leiten und gebrauchen, aber auch unterweisen und bewahren kann!</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftiger Gottesdienst! Und paßt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern laßt euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+12%2C1-2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 12,1-2</a>)</strong></p>
<p>Es ist entscheidend wichtig, daß wir in der Gemeinschaft mit dem Kreuzestod Jesu Christi und mit Seiner Auferstehung leben, als mit Christus Gekreuzigte und Auferweckte, die jetzt in einem neuen, sieghaften Leben wandeln. Wenn wir in Ihm geborgen, in Ihn eingehüllt sind, dann wird Er uns auch zu Überwindern machen, die durch alle endzeitlichen Bedrängnisse durchkommen.</p>
<p>Das beinhaltet auch, daß wir lernen, ernstlicher und treuer zu beten. Zeiten des Wohlstandes und Wohlergehens bewirken bei uns Gläubigen leider meist, daß unser Gebetsleben schwächer und oberflächlicher wird. Bedrängnisse und Nöte treiben uns zu unserem Herrn; sie zeigen uns unsere eigene Schwachheit und Hilfsbedürftigkeit und lehren uns, ernstlich zu beten.</p>
<p>Die Bedrängnisse und Widerstände, die wir in der Endzeit erleben, haben alle letztlich eine geistliche Wurzel; wir stehen in den gewaltigen geistlichen Kämpfen zwischen Licht und Finsternis (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+6%2C10-20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 6,10-20</a>), von denen uns <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offenbarung+12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offenbarung 12</a> eine gewisse Ahnung gibt (auch wenn sich diese Schriftabschnitt auf Israel und eine noch spätere Phase der Endzeit-Ereignisse bezieht). Wir können nur geistlich überwinden und standhalten, wenn wir <strong>„zu jeder Zeit“</strong> beten <strong>„mit allem Gebet und Flehen im Geist“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+6%2C18&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 6,18</a>). Herr, lehre uns, recht zu beten!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Was es bedeutet, heute „die Zeit auszukaufen“</em></p>
<p>Aber als solche, die in Christus das Leben, den Sieg und die Fülle haben, sind wir auch gerufen, in den „schweren Tagen“, in denen wir leben, die uns von Gott gegebene gelegene Zeit auszukaufen, das heißt entschlossen und unter Opfern zu nutzen, um die für uns von Gott vorbereiteten Werke zu tun und Frucht für unseren Herrn zu bringen. Wahrhaftig: <strong>„Die Zeit ist nur noch kurz bemessen!“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+7%2C29&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 7,29</a>). Wenn wir die sich entfaltende Endzeit beachten, dann verstehen wir, daß wir jetzt uns voll und ganz, mit Eifer und ganzem Einsatz dem Herrn zur Verfügung stellen sollten, damit die Sache des Herrn auch in der letzten Stunde vorangebracht wird und unser Herr mit uns und durch uns zu Seinem Ziel kommt.</p>
<p>„Kauft die gelegene, von Gott gegebene Zeit aus!“ Dieser Ruf, den uns das Wort Gottes gleich zweimal überliefert (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Kol+4%2C5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Kol 4,5</a>), ist auch deshalb wichtig, weil leider viele Kinder Gottes in Gefahr stehen, ihre Zeit für Nebensächliches und sogar Nichtiges und Schädliches zu verschwenden, anstatt klare Prioritäten in ihrem Leben zu setzen. Wir verschwenden unsere kostbare Lebenszeit – Zeit, die eigentlich unserem Herrn gehört und gar nicht uns selbst. Gerne lesen und singen wir das Wort „Meine Zeit steht in deinen Händen“ (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+31%2C16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 31,16</a>) – aber leben wir auch danach? Werden wir doch einmal stille vor unserem Herrn und bitten Ihn, uns zu zeigen, wo wir auf fahrlässige oder gar sündige Weise Zeit vergeuden, und wofür wir diese Zeit stattdessen einsetzen sollten!</p>
<p>Das gilt heute ganz besonders für die modernen weltlichen Medien, vor allem das Fernsehen und die digitalen Medien mit ihrer Überfülle an Bildern, Ablenkungen, populärer Verführungsmusik, Videospielen, Youtube-Videos oder Beiträgen in anderen Sozialen Netzwerken usw. Andere verwenden zuviel Zeit auf Karriere oder teure Urlaubsreisen, auf Hobbies, Freizeitgestaltung, Sport oder Fitness, anstatt die von Gott gebotenen Prioritäten zu beachten:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen! Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+6%2C19-21&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 6,19-21</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+6%2C31-33&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 6,31-33</a>)</strong></p>
<p>Stellen wir doch uns selbst, unsere Zeit und Kraft dem Herrn zur Verfügung! Fragen wir danach, wo und wozu Er uns gebrauchen will!</p>
<p>Unsere Zeit auskaufen, das bedeutet auch Prioritäten setzen. Was ist wirklich wichtig und dringlich? Was sollte ich im kommenden Jahr an geistlichen Aufgaben unbedingt in Angriff nehmen? Hier sollten wir uns natürlich alle persönlich von Gott zeigen lassen, welches die für uns vorbereiteten Werke sind (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+2%2C10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 2,10</a>), wozu Er uns ganz persönlich gebrauchen und wohin Er uns führen will. Doch es gibt sicherlich auch allgemeine Prioritäten. Ich möchte einige Punkte nennen, von denen ich meine, daß sie in den vor uns liegenden Zeiten wichtig sein können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><strong> Das persönliche Glaubensleben stärken und sich zurüsten lassen! </strong></li>
</ol>
<p style="padding-left: 40px;">Das bedeutet auf der einen Seite, sich mehr Zeit zu nehmen fürs Gebet und für das intensive Lesen der Bibel und das geistgeleitete Nachsinnen darüber, für Bibelstudium und biblische Zurüstung durch gute Literatur. Wenn wir brauchbare Mitarbeiter im Reich Gottes werden wollen, dann müssen wir hier Zeit und Kraft investieren. Wir brauchen in den kommenden Zeiten möglichst viele Brüder und Schwestern, Ehepaare und Familien, die den Herrn fürchten und lieben und die in Seinem Wort gefestigt und in der gesunden Lehre gegründet sind.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Wir brauchen insbesondere dem Herrn geweihte Männer, die in der Lage sind, das Evangelium weiterzugeben, zu predigen und zu lehren, Hausgemeinden zu leiten oder Mitarbeiter in bibeltreuen Ortsgemeinden zu sein, anderen seelsorgerlich zu helfen. Das erfordert Einsatzbereitschaft und Mühe; wenn man sich zurüsten lassen will, geht das nicht ohne Fleiß und Opfer an Zeit. Es bedeutet auch, keine Mühen zu scheuen, um eine bibeltreue Gemeinde zu finden, in der wir eine solche Zurüstung bekommen können, denn Selbststudium ist dafür nicht allein ausreichend; der verbindliche Dienst in einer biblischen Gemeinde ist dafür ganz wichtig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li><strong> Eifriger Dienst zur Auferbauung der Gläubigen in der Gemeinde</strong></li>
</ol>
<p style="padding-left: 40px;">Eine ganz wichtige Priorität scheint mir der Aufbau und die Stärkung von bibeltreuen Gemeinden zu sein. In vielen Regionen gibt es gar keine oder zuwenige biblisch gesunde Gemeinden; aber solche Gemeinden sind entscheidend wichtig zur Auferbauung der Kinder Gottes, gerade in den schweren Bedingungen der Endzeit. Die Gemeinde ist <strong>„der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Tm+3%2C15&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Tm 3,15</a>); sie ist der Ort, an dem wir Gott priesterlich dienen dürfen in wahrer Anbetung (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+2%2C5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 2,5</a>); sie ist der Leib des Christus, durch den unser Herr gerade in der Endzeit wirken will; sie ist die Schule, in der die Diener Gottes herangebildet und zur vollen Mannesreife geführt werden sollen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+4%2C11-16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 4,11-16</a>). Wir brauchen in diesen letzten Zeiten mehr denn je biblische Gemeinden!</p>
<p style="padding-left: 40px;">Wenn solche Gemeinden unter den heutigen Bedingungen noch entstehen sollen oder aber bestehende Gemeinden gestärkt werden sollen, dann braucht es viele geistlich gesinnte Geschwister, die mitwirken, dem Herrn dienen und auch die Lasten und Mühen mittragen, die unvermeidlich mit Gemeindearbeit verbunden sind. Das erfordert Hingabe, Standvermögen, Bruderliebe, mancherlei Opfer – aber der Segen daraus und der Lohn vom Herrn sind auch entsprechend groß. Hier unsere Zeit zu investieren, die wir an anderer Stelle „ausgekauft“ haben, ist ganz gewiß der Wille Gottes!</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li><strong> Hingegebener Dienst in der Ausbreitung des Evangeliums</strong></li>
</ol>
<p style="padding-left: 40px;">Wenn wir uns bewußt machen, daß wir in den letzten, rasch ablaufenden Tagen der Endzeit leben, und das bedeutet ja auch: in den letzten Tagen der Gnadenzeit, dann sollte uns bewußt sein, wie dringlich das Werk der Ausbreitung und Verkündigung der Rettungsbotschaft von Jesus Christus ist. Bald kommt der Tag des Herrn, der große Gerichtstag, an dem Umkehr nicht mehr möglich ist. Noch warte der Herr in Seiner Langmut zu, <strong>„weil er nicht will, daß jemand verlorengehe, sondern daß jedermann Raum zur Buße habe“ </strong>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Pt+3%2C9&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Pt 3,9</a>).</p>
<p style="padding-left: 40px;">Jeder bibeltreue Christ sollte sich dem Herrn zur Verfügung stellen, um an seinem Platz, mit seinen Mitteln, so begrenzt sie auch sein mögen, mit zur Ausbreitung des Evangeliums beizutragen – nicht zuletzt durchs Gebet, aber auch durch Traktatverteilen, persönliches Zeugnis, Weitergabe von Bibeln und Literatur, Hausbibelkreise, Frauen-Frühstück mit Bibellesen, Kinderstunden, Kalenderverteilung, Hausbesuche, evangelistische CDs – es gibt so viele Wege, ein Zeugnis für den Herrn Jesus Christus zu sein, aber laßt uns dafür auch entsprechend Zeit einsetzen! Wir werden die Frucht gewiß in Gestalt kostbarer erretteter Seelen in der Ewigkeit wiederfinden, ganz abgesehen von dem Lohn, den unser Herr uns geben wird, weil wir Seinem Auftrag gefolgt sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Aufforderung, die von Gott gegebene Zeit auszukaufen, verbindet sich in der Schrift mit dem geistlichen Bild des Wettlaufs, zu dem wir berufen sind. Der Apostel Paulus verwendet dieses Bild immer wieder in verschiedenen Zusammenhängen (vgl. auch <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+2%2C2%3B+Phil+2%2C16%3B+2Tim+4%2C7&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 2,2; Phil 2,16; 2Tim 4,7</a>), aber in jedem Fall geht es beim Wettlauf um klug eingesetzte Zeit, um einen entschlossenen Einsatz mit ganzer Kraft, um das vorgesteckte Ziel zu erreichen. Genau diese Entschlossenheit, die uns der Apostel Paulus gelehrt und vorgelebt hat, brauchen wir in der heutigen Zeit (vgl. auch <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+15%2C57-58&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 15,57-58</a>):</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Wißt ihr nicht, daß die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber nur <em>einer</em> den Preis erlangt? <em>Lauft so, daß ihr ihn erlangt!</em> Jeder aber, der sich am Wettkampf beteiligt, ist enthaltsam (od. selbstbeherrscht) in allem — jene, um einen vergänglichen Siegeskranz zu empfangen, wir aber einen unvergänglichen. <em>So laufe ich nun nicht wie aufs Ungewisse;</em> ich führe meinen Faustkampf nicht mit bloßen Luftstreichen, sondern ich bezwinge meinen Leib und beherrsche ihn, damit ich nicht anderen verkündige und selbst verwerflich werde. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+9%2C24-27&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 9,24-27</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so laßt uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, <em>und laßt uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt,</em> indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+12%2C1-2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 12,1-2</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Nicht daß ich es schon erlangt hätte oder schon vollendet wäre; <em>ich jage aber danach,</em> daß ich das auch ergreife, wofür ich von Christus Jesus ergriffen worden bin. Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, daß ich es ergriffen habe; eines aber [tue ich]: <em>Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt, und jage auf das Ziel zu, den Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.</em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Phil+3%2C12-14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Phil 3,12-14</a>)</strong></p>
<p>Unser wunderbarer Herr Jesus Christus kommt bald! Ja, unsere Zeit auf Erden ist begrenzt, und wir dürfen sie auskaufen, um unserem Herrn zu dienen, bis Er kommt. Die vielfach bedrohlich wirkenden Zeichen der fortschreitenden Endzeit sagen uns doch auch, daß der Zeitpunkt nahe gekommen ist und immer näher rückt, an dem wir unseren Herrn sehen und von Ihm in die Himmelsherrlichkeit aufgenommen werden. Alle diese Dinge müssen ja geschehen, wie sie vorhergesagt wurden; wir aber dürfen voller Hoffnung unseren wiederkommenden Herrn erwarten!</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Denn die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen; sie nimmt uns in Zucht, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in der jetzigen Weltzeit, <em>indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus</em> … (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Tit+2%2C11-13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Tit 2,11-13</a>)</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Veröffentlicht auf Das-Wort-der-Wahrheit.de  im Januar 2021    © Rudolf Ebertshäuser</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/download/kauft-die-zeit-aus-gedanken-zur-corona-krise-pdf/"><strong>PDF dieses Beitrags herunterladen</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Fragen und Antworten: Dürfen wir im kleinen Kreis das Mahl des Herrn feiern?</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2020/04/fragen-und-antworten-duerfen-wir-im-kleinen-kreis-das-mahl-des-herrn-feiern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2020 16:26:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fragen und Antworten]]></category>
		<category><![CDATA[Brotbrechen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://das-wort-der-wahrheit.de/?p=6339</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; Frage &#160; Lieber Bruder Ebertshäuser, darf ich mit folgender Frage an Sie gelangen? Mit einer gläubigen Freundin und Schwester lese ich regelmäßig in der Bibel. Wir sind nur zu zweit. Nun hat diese den Wunsch geäußert, daß wir doch gerade im Blick auf Karfreitag und Ostern zusammen das Abendmahl feiern könnten. Sie hat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">Frage</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lieber Bruder Ebertshäuser,</p>
<p>darf ich mit folgender Frage an Sie gelangen? Mit einer gläubigen Freundin und Schwester lese ich regelmäßig in der Bibel. Wir sind nur zu zweit.</p>
<p>Nun hat diese den Wunsch geäußert, daß wir doch gerade im Blick auf Karfreitag und Ostern zusammen das Abendmahl feiern könnten. Sie hat gehört, daß ein Ehepaar das auch tut.</p>
<p>Dürfen wir das? Ich wäre froh um eine Antwort und danke im Voraus herzlich dafür!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">Antwort</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe Schwester im Herrn,</p>
<p>vielen Dank für Ihre Anfrage; ich will versuchen, sie zu beantworten, so gut ich kann, nach der Erkenntnis, die ich aus dem Wort Gottes bisher erlangen durfte.</p>
<p>Das Mahl des Herrn ist als Gedächtnis für die vollbrachte Erlösung ganz grundsätzlich allen wahren Gläubigen gegeben und geboten: <strong>„Das tut zu meinem Gedächtnis!“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Lk+22%2C19%3B+1Kor+11%2C24&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Lk 22,19; 1Kor 11,24</a>). Alle erlösten Kinder Gottes können und sollen daran teilnehmen (es sei denn, sie würden in unbereinigter Sünde leben oder einer Irrlehre anhängen; vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+5%2C6-13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 5,6-13</a>).</p>
<p>Wenn möglich, sollte das Mahl, das ja auch die Gemeinschaft des Leibes des Christus ausdrückt (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+10%2C16-17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 10,16-17</a>), im Rahmen einer örtlichen biblischen Gemeinde gefeiert werden (<strong>„wenn ihr in der Gemeinde zusammenkommt“</strong>; vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+11%2C17-20%3B+&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 11,17-20; </a><a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+2%2C42&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 2,42</a>).</p>
<p>Wenn das aber durch die Umstände bedingt nicht möglich ist (wie zur Zeit angesichts des Corona-Versammlungsverbots, oder weil es keine biblische Gemeinde in Reichweite gibt), steht es nach meiner Überzeugung allen Gläubigen offen, das Mahl auch zu zweit oder in einem kleineren Kreis zu feiern (sie <strong>„brachen das Brot in den Häusern“</strong>, <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+2%2C46&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 2,46</a>), nach dem Wort des Herrn: <strong>„Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+18%2C20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 18,20</a>).</p>
<p>Möge unser treuer Herr Sie segnen!</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2020/04/fragen-und-antworten-duerfen-wir-im-kleinen-kreis-das-mahl-des-herrn-feiern/">Fragen und Antworten: Dürfen wir im kleinen Kreis das Mahl des Herrn feiern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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