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	<title>BibelÃ¼bersetzungen Archive - Das Wort der Wahrheit</title>
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	<description>Biblische AufklÃ¤rung Ã¼ber endzeitliche IrrefÃ¼hrungen</description>
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	<title>BibelÃ¼bersetzungen Archive - Das Wort der Wahrheit</title>
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		<title>Lutherbibel 2017: Was Liberaltheologen aus Luthers Bibel gemacht haben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudolf EbertshÃ¤user]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2017 17:37:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BibelÃ¼bersetzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitereignisse im Licht der Bibel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Â  Mit groÃŸem Werbeaufwand wurde rechtzeitig vor dem Jahr des ReformationsjubilÃ¤ums die Revision der Lutherbibel 2017 vorgestellt. Der offizielle Tenor ist sehr positiv: die neue Revision sei â€žwissenschaftlich prÃ¤zise und zugleich sprachlich treffendâ€œ, heiÃŸt es. Man habe eine gut verstÃ¤ndliche Sprache gewÃ¤hlt und dabei das originale Lutherdeutsch an vielen Stellen wiederhergestellt. Die Lutherbibel in der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/03/lutherbibel-2017-was-liberaltheologen-aus-luthers-bibel-gemacht-haben/">Lutherbibel 2017: Was Liberaltheologen aus Luthers Bibel gemacht haben</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1 class="">Â </h1>
<p>Mit groÃŸem Werbeaufwand wurde rechtzeitig vor dem Jahr des ReformationsjubilÃ¤ums die Revision der Lutherbibel 2017 vorgestellt. Der offizielle Tenor ist sehr positiv: die neue Revision sei â€žwissenschaftlich prÃ¤zise und zugleich sprachlich treffendâ€œ, heiÃŸt es. Man habe eine gut verstÃ¤ndliche Sprache gewÃ¤hlt und dabei das originale Lutherdeutsch an vielen Stellen wiederhergestellt. Die Lutherbibel in der Revision 2017 wird kÃ¼nftig in vielen evangelischen Kirchen die offizielle Predigtbibel sein. Aber ist sie auch fÃ¼r glÃ¤ubige Christen tauglich? Ist sie eine Bibel, die ein glÃ¤ubiges Kind Gottes zuversichtlich lesen kann, um sich im Glauben an Gott und Sein Wort zu stÃ¤rken.</p>
<p>
Dieser Artikel will in aller KÃ¼rze aufzeigen, wie die neue Lutherversion 2017 aus bibeltreuer Sicht zu beurteilen ist. Er beruht auf einer ersten Durchsicht und beansprucht nicht, ein grÃ¼ndliches Urteil Ã¼ber dieses Werk abgeben zu kÃ¶nnen. Der Verfasser hat als Germanist und Philologe, als Mitarbeiter an der Revision der Schlachterbibel 2000 und als Verfasser eines Buches Ã¼ber BibelÃ¼bersetzungen versucht, geistliche MaÃŸstÃ¤be an die Neufassung der berÃ¼hmten und beliebten Ãœbersetzung Martin Luthers anzulegen und ihre Tauglichkeit fÃ¼r die Erbauung glÃ¤ubiger Christen zu prÃ¼fen. Hier sein Ergebnis.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>
<span style="color: #800000;">â€žDie Stillung des Seebebensâ€œ: irrefÃ¼hrende und schlechte ÃœbersetzungslÃ¶sungen</span><br />
Â </h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Bearbeiter legen Wert darauf, die Ã¼bersetzerische QualitÃ¤t des Textes verbessert zu haben. Sie wollten die VerstÃ¤ndlichkeit verbessern, die alte Luthersprache wo immer mÃ¶glich restaurieren und die Urtexttreue verbessern. Das mag durchaus an einigen Stellen gelungen sein. Allerdings fallen selbst bei einer ersten Durchsicht auch einige ÃœbersetzungslÃ¶sungen auf, die Verschlechterungen statt Verbesserungen bringen.</p>
<p>
** Es ist angesichts der Vorgaben nicht nachvollziehbar, weshalb man die Bezeichnung des Sees von Genezareth als â€žMeerâ€œ aus der alten Lutherbibel wieder in den neuen Text gebracht hat (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+8%2C24&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 8,24</a> u.a.). Hier handelt es sich um eine klassischen Fall, in dem die Wortbedeutung von â€žMeerâ€œ, die frÃ¼her sicherlich einen See mit umfaÃŸt hat, inzwischen zu einem problematischen MiÃŸverstÃ¤ndnis fÃ¼hrt und bei manchen womÃ¶glich erst einmal Zweifel an der historischen Richtigkeit des Berichtes weckt. Aber das macht ja Liberaltheologen keine Bauchschmerzenâ€¦</p>
<p>
** Es ist auch nicht einsehbar, weshalb man die irrefÃ¼hrende Ãœbersetzung â€žBischofâ€œ in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Tim+3%2C1-2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Tim 3,1-2</a> u.a. Stellen belassen hat. Das griechische episkopos bezeichnet einen â€žAufseherâ€œ, was eine der Bezeichnungen des NT fÃ¼r Ã„lteste der biblischen Ortsgemeinden war. Der Begriff â€žBischofâ€œ erweckt den irrigen Anschein, als habe das Bischofsamt der katholischen und evangelischen Kirchen irgendeine biblische Berechtigung. Das aber tÃ¤uscht den Bibelleser und erzeugt ein MiÃŸverstÃ¤ndnis und nicht ein korrektes VerstÃ¤ndnis des Bibeltexts.</p>
<p>
** Eine ganz seltsame â€žÃœbersetzungskorrekturâ€œ findet der Leser in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+8%2C24.&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 8,24.</a> Diese Geschichte ist auch in der Fassung 2017 noch Ã¼berschrieben: â€žDie Stillung des Sturmsâ€œ â€“ so wie man das von allen bisherigen BibelÃ¼bersetzungen gewohnt ist. Im Text aber meinten die theologisch versierten Damen und Herren eine â€žVerbesserungâ€œ einfÃ¼hren zu mÃ¼ssen, die als neue Ãœberschrift eigentlich nÃ¶tig gemacht hÃ¤tte: â€žDie Stillung des Seebebensâ€œ. Sie bieten jetzt statt â€žda erhob sich ein gewaltiger Sturm auf dem Seeâ€œ eine sensationelle Neudeutung: â€žda war ein groÃŸes Beben im Meer, sodass das Boot von den Wellen bedeckt wurdeâ€œ. Der Leiter der Kommission, Altbischof Dr. KÃ¤hler, versucht diese Fassung als notwendig fÃ¼r die â€žTexttreueâ€œ zu rechtfertigen. Demnach wÃ¤ren die Wellen auf dem See Genezareth durch ein Seebeben erzeugt worden; begrÃ¼ndet wird das mit der Tatsache, daÃŸ im Grundtext das Wort seismos steht, das in der Tat die Normalbedeutung â€žErdbebenâ€œ hat.</p>
<p>Allerdings bezeugen die maÃŸgeblichen WÃ¶rterbÃ¼cher auch die Tatsache, daÃŸ seismos in bestimmten FÃ¤llen â€žSturm, heftige Wasserbewegungâ€œ bedeuten kann. So gibt das Standardlexikon Langenscheidt/Menge neben â€žErdbebenâ€œ auch die Bedeutung â€žSturm, heftige Bewegungâ€œ an; das Standardlexikon Bauer, WÃ¶rterbuch zum NT vermerkt: â€žauch die heftige Bewegung des Wassers, hervorgerufen durch einen Sturmâ€œ und verweist ausdrÃ¼cklich auf <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+8%2C24.&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 8,24.</a> Die hochgelehrten Ãœbersetzer/innen hÃ¤tten gut getan, sich an diese bewÃ¤hrten philologischen Hilfsmittel zu halten, anstatt mit ihrer â€žwissenschaftlichen Kompetenzâ€œ zu prahlen. Ãœbersetzerisch steht jedenfalls der von ihnen gewÃ¤hlten seltsamen Bedeutung entgegen, daÃŸ es nachher in V. 26 vom Herrn heiÃŸt: â€žund stand auf und bedrohte den Wind und das Meer, und es ward eine groÃŸe Stilleâ€œ (LU 2017).</p>
<p>
Daraus ist auch fÃ¼r den normalen Bibelleser ersichtlich, daÃŸ die hohen Wellen tatsÃ¤chlich durch einen Sturm und nicht durch ein â€žSeebebenâ€œ ausgelÃ¶st wurden. In diesem Fall greift die altbekannte Regel philologischer Ãœbersetzung, daÃŸ der Textzusammenhang entscheidet, welche Bedeutung ein Wort hat und wie es Ã¼bersetzt werden muÃŸ. Wenn nachher der Wind nochmals erwÃ¤hnt wird, muÃŸ seismos mit â€žSturmâ€œ Ã¼bersetzt werden. Die ganzen anderen Ãœbersetzer haben diesen Umstand beachtet, den liberaltheologischen â€žFachleutenâ€œ der Luther-Revisionskommission entging er offenkundig, und sie geben ihren Fehler noch als â€žVerbesserungâ€œ aus.</p>
<p>
** Im AT findet sich neben manchem anderen eine geistlich fragwÃ¼rdige Ãœbersetzungskorrektur am Ende des Buches Hiob. WÃ¤hrend LU 84 den Vers <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hiob+42%2C6&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hiob 42,6</a> noch Ã¤hnlich wie fast alle anderen Ãœbersetzungen wiedergibt: â€žDarum spreche ich mich schuldig und tue BuÃŸe in Staub und Ascheâ€œ, liest sich das in der revidierten Luther 2017 sehr seltsam und geistlich massiv verÃ¤ndert: â€žDarum gebe ich auf und bereue in Staub und Ascheâ€œ. Hier wird ganz im Sinne der Liberaltheologen der Gedanke der Selbstverurteilung getilgt, und selbst das Wort â€žBuÃŸeâ€œ wird abgeschwÃ¤cht.</p>
<p>
** Eine fragwÃ¼rdige Abwandlung einer bewÃ¤hrten Ãœbersetzung findet sich in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+53%2C9.&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 53,9.</a> Dort haben die bibeltreuen Ãœbersetzungen wortgetreu nach dem MT Ã¼bersetzt: â€žUnd man bestimmte sein Grab bei Gottlosen, aber bei einem Reichen [war er] in seinem Tod, weil er kein Unrecht getan hatte und kein Betrug in seinem Mund gewesen warâ€œ (SCH 2000). Hier bezeugt der Urtext ganz exakt, was dem Herrn Jesus spÃ¤ter widerfuhr, als er in das Grab des reichen Joseph von Arimathia gelegt wurde (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+27%2C57-60&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 27,57-60</a>). Doch die bibelkritischen Textkorrektoren machten aufgrund einer eigenwilligen TextÃ¤nderung seit LU 1964 daraus: â€žund bei ÃœbeltÃ¤tern, als er gestorben warâ€œ. Wenn man so viele solche TextÃ¤nderungen rÃ¼ckgÃ¤ngig gemacht hat, weshalb diese nicht? Weil der Bezug auf den Herrn Jesus sonst augenfÃ¤llig wÃ¤re?</p>
<p>
** In <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jak+4%2C5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jak 4,5</a> findet sich eine sehr willkÃ¼rliche und verkehrte Ãœbersetzung: â€žDer Geist, den er in uns wohnen lieÃŸ, drÃ¤ngt nach Neidâ€œ. So kann man zwar das Griechische auch Ã¼bersetzen, aber das wird dem Sinn und dem Textzusammenhang Ã¼berhaupt nicht gerecht. Schlachter 2000 Ã¼bersetzt: â€žEin eifersÃ¼chtiges Verlangen hat der Geist, der in uns wohntâ€œ; diese Bedeutung â€žEifersuchtâ€œ ist lexikalisch mÃ¶glich und stimmt vÃ¶llig mit der Aussage des Testes (Warnung vor Liebelei mit der Welt) zusammen. Weshalb hier eine vÃ¶llig unnÃ¶tige Verdunkelung des Texts? LU 1956 hatte noch: â€žbegehrt und eifertâ€œ. Hier wurde der Text verschlechtert und so gestaltet, daÃŸ Gott selbst in einem verzerrten Licht erscheint.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>
Â <br />
<span style="color: #800000;">Bibelkritische und feministische VerfÃ¤lschungen im Luthertext</span><br />
<span style="color: #800000;">Â </span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Noch schwerer als die verschiedenen FehlÃ¼bersetzungen wiegt die Tatsache, daÃŸ an einigen Stellen die bibelkritische Einstellung der Mehrheit der Bearbeiter ziemlich direkt und deutlich in die Wortwahl der Luther 2017 einflieÃŸt. Hier geht es vielfach um die Gottessohnschaft des Herrn Jesus, die ja von diesen Irrlehrern bestritten wird. Und hier sollten bei glÃ¤ubigen Bibellesern die Alarmglocken lÃ¤uten. Eine Bibel, die unseren Herrn herabwÃ¼rdigt und zu einem bloÃŸen Menschen macht bzw. Seine Gottheit verleugnet oder auch abschwÃ¤cht, eine solche BibelÃ¼bersetzung sollte fÃ¼r GlÃ¤ubige gar nicht in Frage kommen.</p>
<h3>
Â <br />
<span style="color: #800000;">Bibelkritische VerfÃ¤lschungen tasten die Gottheit Jesu Christi an</span></h3>
<p>
Der hÃ¤retische, falsche Glaube der liberalen Theologie verkÃ¼ndet einen anderen Jesus als die Heilige Schrift, einen â€žJesusâ€œ, der nicht von einer Jungfrau geboren, nicht im Vollsinn der Sohn Gottes und damit Gott von Wesen ist, nicht stellvertretend fÃ¼r unsere Schuld am Kreuz starb, dessen Blut angeblich nicht sÃ¼hnt, und der auch nicht wahrhaftig auferstand.</p>
<p>
Dieser bibelkritische Irrglaube hat mit dem wahren Christusglauben nichts gemeinsam als nur das sehr beliebige Etikett â€žchristlichâ€œ. Er macht aus den heiligen Schriften des Alten und Neuen Testaments, die von altersher die unantastbare, von Gott gegebene Grundlage des Christusglaubens sind, bloÃŸe menschliche MythenerzÃ¤hlungen, zerfleddert und willkÃ¼rlich umgedeutet durch beamtete Theologieprofessoren und Pfarrer, die ein anderes Evangelium verkÃ¼nden, das niemanden rettet.</p>
<p>
Die Ã¼berhebliche, verÃ¤chtliche, von radikalem Fehlen von Ehrfurcht vor Gottes Wort gekennzeichnete Grundhaltung der Liberaltheologie zur Bibel wirkt sich auch auf die Behandlung der Lutherbibel durch ihre Bearbeiter direkt aus.</p>
<p>
** Eine zentrale Stelle, die die Gottheit unseres Herrn bezeugt, ist <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+9%2C5%2C&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶m 9,5,</a> wo Schlachter 2000 Ã¼bersetzt: â€žâ€¦ und von ihnen stammt dem Fleisch nach der Christus, der Ã¼ber alle ist, hochgelobter Gott in Ewigkeit. Amen!â€œ. Auch LU 84 hat hier noch den herkÃ¶mmlichen Wortlaut: â€žâ€¦ aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott Ã¼ber alles, gelobt in Ewigkeit.â€œ<br />
Das ist eine der Bibelstellen, in denen die Gottheit Jesu Christi klar bezeugt wird. Die Bearbeiter der Luther 2017 haben die Frechheit, diese Stelle im Stile der gefÃ¤lschten Bibel der Zeugen Jehovas zu verdrehen. Sie geben <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+9%2C5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶m 9,5</a> so wieder: â€žâ€¦ und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch. Gott, der da ist Ã¼ber allem, sei gelobt in Ewigkeit.â€œ (Ã¤hnlich verfÃ¤hrt ZÃ¼rcher 2007 sowie die â€žNeue Welt-Ãœbersetzungâ€œ der Zeugen Jehovas). Eine weitere Frechheit ist es, wenn die korrekte Ãœbersetzung von Luther in der FuÃŸnote so dargestellt wird, als sei Luther gar nicht dem griechischen Original, sondern der lateinischen Ãœbersetzung gefolgt.</p>
<p>
** Im AT finden sich mindestens zwei TextÃ¤nderungen, die beide eindeutig messianische Passagen aus dem Propheten Jesaja betreffen. In <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+42%2C6&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 42,6</a> lauten die getreuen Ãœbersetzungen: â€žIch, der HERR, habe dich berufen in Gerechtigkeit und ergreife dich bei deiner Hand; und ich will dich behÃ¼ten und dich zum Bund fÃ¼r das Volk setzen, zum Licht fÃ¼r die Heiden â€¦â€œ (SCH 2000). Noch LU 84 hat dort: â€žund behÃ¼te dichâ€œ.</p>
<p>
In LU 2017 wird nun dieses eindeutige Verb, das â€žbewachen, bewahren, behÃ¼tenâ€œ bedeutet, aufgrund einer TextÃ¤nderung oder willkÃ¼rlichen Umdeutung so Ã¼bersetzt, daÃŸ der Messias als ein geschaffenes Wesen erscheint: â€žIch habe dich geschaffen und bestimmt zum Bund â€¦â€œ. Damit nÃ¤hren sie die liberaltheologische LÃ¼ge, Jesus Christus sei ein bloÃŸer geschaffener Mensch gewesen. Selbst die â€žNeue Weltâ€œ-Ãœbersetzung und die ultraliberale ZÃ¼rcher 2007 Ã¼bersetzen hier â€žbehÃ¼tetâ€œ.</p>
<p>
** Den Text der berÃ¼hmten messianischen Passage in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+7%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 7,14</a> lieÃŸen die Revisoren (wie auch schon ihre VorgÃ¤nger) unangetastet: â€žSiehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebÃ¤renâ€œ. Aber in LU 2017 hatten sie (im Gegensatz zu LU 64 und 84) die Frechheit, dazu eine FuÃŸnote zu verfassen, die behauptet: â€žWÃ¶rtlich: â€šjunge Frauâ€˜â€œ (ZÃœ 2007 geht noch weiter und bietet im Text: â€žSeht, die junge Frau ist schwangerâ€œ).</p>
<p>
Das ist die berÃ¼chtigte liberaltheologische VerfÃ¤lschung des hebrÃ¤ischen Wortes fÃ¼r Jungfrau, almah, die das Wunder der Jungfrauengeburt leugnen soll. In LU 2017 wird dies auch in der SacherklÃ¤rung zu â€žJungfrauâ€œ ausdrÃ¼cklich bestritten: â€žDie Aussage von der jungfrÃ¤ulichen EmpfÃ¤ngnis Jesu (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+1%2C23%3B+Lk+1%2C27&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 1,23; Lk 1,27</a>) will nicht als biologisches Wunder, sondern als theologische Aussage Ã¼ber seine gÃ¶ttliche Herkunft verstanden werdenâ€œ. Das sind schlimme antichristliche VerfÃ¼hrungslehren. Wer die Jungfrauengeburt und damit die Gottheit Jesu Christi leugnet und Ihn, den SchÃ¶pfer, zum bloÃŸen GeschÃ¶pf machen will, vertritt eine HÃ¤resie und hat kein Anteil an dem Heil!</p>
<p>
Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat das Zeugnis in sich selbst; wer Gott nicht glaubt, der hat ihn zum LÃ¼gner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, das Gott von seinem Sohn abgelegt hat. Und darin besteht das Zeugnis, daÃŸ Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Joh+5%2C10-12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Joh 5,10-12</a>)</p>
<h3>
Â <br />
<span style="color: #800000;">FÃ¤lschungen aus der KÃ¼che der feministischen Theologie</span></h3>
<p>
ZusÃ¤tzlich finden sich in der Luther 2017 auch einige markante Beispiele fÃ¼r feministische VerfÃ¤lschungen der Bibel. Es war fÃ¼r die feministisch-theologischen â€žFachfrauenâ€œ in der Revision sicherlich eine bittere EnttÃ¤uschung, daÃŸ die angestrebte NÃ¤he zum Luthertext ihnen kaum MÃ¶glichkeiten gelassen hat, eine â€žgendergerechte Spracheâ€œ durchzusetzen.</p>
<p>
Umso mehr teilten sie in den â€žSach- und WorterklÃ¤rungenâ€œ aus, wo sie sich, die gÃ¶ttliche Inspiration der Bibel verleugnend, darÃ¼ber beklagen: â€žDa die Bibel in einer patriarchalen, traditionellen Gesellschaft entstanden ist, war die Frau in einem starken MaÃŸe vom Mann abhÃ¤ngig und wurde v. a. durch ihre Mutterrolle bestimmt.â€œ (Stichwort â€žFrauâ€œ). An einigen Stellen hat die HÃ¤resie des Feminismus dennoch Eingang in den Bibeltext der Luther 2017 gefunden, wie wir unten belegen werden.</p>
<p>
Ein auffÃ¤lliges ZugestÃ¤ndnis an die heute Ã¼berall geforderte â€žgendergerechte Spracheâ€œ ist, das wird von Altbischof KÃ¤hler ausdrÃ¼cklich so begrÃ¼ndet, die Umformulierung der neutestamentlich durchgÃ¤ngigen Anrede â€žBrÃ¼derâ€œ in die politisch korrekte Version â€žBrÃ¼der und Schwesternâ€œ. Das ist eine eigenwillige Umdeutung; im Griechischen steht adelphos eindeutig fÃ¼r â€žBruderâ€œ (vgl. z.B. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+15%2C22%3B+1Kor+7%2C29%3B+14%2C26.34%3B+1Thess+4%2C1-6%3B+1Tim+5%2C1&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 15,22; 1Kor 7,29; 14,26.34; 1Thess 4,1-6; 1Tim 5,1</a>). An bestimmten Stellen differenziert Gottes Wort ausdrÃ¼cklich, wenn es auch Schwestern ansprechen will: â€žDer Bruder oder die Schwester (adelphÃ¨) ist in solchen FÃ¤llen nicht gebundenâ€œ (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+7%2C15%3B+vgl.+auch+Jak+2%2C15%3B+Mk+10%2C29-30&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 7,15; vgl. auch Jak 2,15; Mk 10,29-30</a>).</p>
<p>
Wir mÃ¼ssen es einfach so stehen lassen, daÃŸ die Briefe fast Ã¼berall zunÃ¤chst einmal â€ždie BrÃ¼derâ€œ ansprechen, wenn es um Lehre geht; die entsprechenden Aussagen gelten gewiÃŸ an fast allen Stellen auch fÃ¼r die Frauen, aber die MÃ¤nner werden sicherlich nicht ohne Grund direkt angesprochen. Es mag auch damit zusammenhÃ¤ngen, daÃŸ die unmittelbaren EmpfÃ¤nger der Briefe die leitenden BrÃ¼der der Gemeinde waren, die die Briefe dann in den Gemeinden vorlasen (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+5%2C27%3B+Kol+4%2C16&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 5,27; Kol 4,16</a>). Die BrÃ¼der sollten ihrerseits die Frauen entsprechend lehren; aber die Ansprache erinnert sie sicherlich an ihre Verantwortung, in Ehe, Familie und Gemeinde zu fÃ¼hren und voranzugehen. Das ist natÃ¼rlich heute nicht mehr opportun und wird von den bibelkritischen Revisoren eingeebnet. Mit â€žTreue zum Grundtextâ€œ oder zu Luther als Ãœbersetzer hat dies allerdings nichts zu tun.</p>
<p>
Aber es gibt in der Luther 2017 auch einige handfeste VerfÃ¤lschungen des Bibeltexts, die ebenfalls auf das Konto feministischer Ideologie gehen:</p>
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** Offenkundig war es den frauenbewegten Revisor/innen ein Dorn im Auge, daÃŸ Gottes Wort es in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+3%2C12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 3,12</a> als ein Gericht des HERRN bezeichnet, wenn Frauen Ã¼ber das Volk, speziell Ã¼ber das Volk Gottes herrschen: â€žMein Volk wird von Mutwilligen bedrÃ¼ckt, und Frauen beherrschen es. Mein Volk, deine FÃ¼hrer verfÃ¼hren [dich] und haben den Weg verwÃ¼stet, den du wandeln sollst.â€œ (SCH 2000). Wo kÃ¤men wir hin, wenn womÃ¶glich eine Pfarrerin oder BischÃ¶fin dieses Bibelwort in der Kirche vorlesen mÃ¼ÃŸte?! Kurzentschlossen fabrizierten die Revisoren eine massive FÃ¤lschung, von der unklar bleibt, ob eine FalschÃ¼bersetzung oder eine willkÃ¼rliche GrundtextÃ¤nderung zugrundeliegt. In LU 2017 lesen wir: â€žMein Volk â€“ seine Gebieter Ã¼ben WillkÃ¼r, und Wucherer beherrschen es.â€œ</p>
<p>
** In <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+16%2C7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶m 16,7</a> wird aus Junias, dem mÃ¤nnlichen Verwandten des Paulus eine â€žJuniaâ€œ gemacht. Der Ã¼berlieferte Text liest: â€žGrÃ¼ÃŸt Andronicus und Junias, meine Verwandten und Mitgefangenen, die unter den Aposteln angesehen und vor mir in Christus gewesen sindâ€œ (SCH 2000). LU 2017 macht daraus: â€žGrÃ¼ÃŸt den Andronikus und die Junia, meine Stammverwandten und Mitgefangenen, die berÃ¼hmt sind unter den Aposteln â€¦â€œ</p>
<p>
Peinlich fÃ¼r diese Umdeutung ist nur, daÃŸ die Begriffe â€žVerwandtenâ€œ und â€žMitgefangenenâ€œ maskulin sind und es Ã¤uÃŸerst seltsam wÃ¤re, wenn eine Frau mit Paulus zusammen im GefÃ¤ngnis gehalten worden wÃ¤re. Und daÃŸ eine Frau â€žApostelinâ€œ sein sollte und sogar noch â€žberÃ¼hmt unter den Apostelnâ€œ ist eine Phantasie der feministischen Theologie, die hier in den Bibeltext geschmuggelt wurde. LU 56 und 84 bezeugen noch den mÃ¤nnlichen Junias, wie praktisch alle seriÃ¶sen Ãœbersetzungen. Das Standardlexikon Bauer merkt an: â€žDie lexikal. MÃ¶glichkeit, daÃŸ es sich um den Frauennamen Iounia handle (â€¦) ist durch den Zusammenhang wohl ausgeschlossen.â€œ</p>
<p>
** Ã„hnliches passiert mit ihrer Mitschwester PhÃ¶be, die durch eine tendenziÃ¶se â€žÃœbersetzungâ€œ in Leitungsfunktionen gehievt wurde. Getreue Ãœbersetzungen haben in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+16%2C1%3A&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶m 16,1:</a> â€žIch empfehle euch aber unsere Schwester PhÃ¶be, die eine Dienerin (diakonos = Diakonin) der Gemeinde in KenchreÃ¤ ist â€¦â€œ (SCH 2000). Daraus macht Luther 2017: â€žâ€¦ die den Dienst an der Gemeinde von KenchreÃ¤ versiehtâ€œ und suggeriert so eine Leitungsaufgabe (in den SacherklÃ¤rungen wird unter â€žGemeindeleitungâ€œ genau diese Stelle als Beleg fÃ¼r Leitungsdienste von Frauen angefÃ¼hrt), wohingegen das Urtextwort klar eine Diakonin ohne Leitungsverantwortung bezeichnet. â€žTexttreueâ€œ oder feministische Correctness?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">Die Liberaltheologie tobt sich aus:</span><br />
<span style="color: #800000;">Glaubenszersetzende â€žSach- und WorterklÃ¤rungenâ€œ</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Kapitel fÃ¼r sich sind die gegenÃ¼ber der Ausgabe 1984 deutlich erweiterten und teilweise umgeschriebenen â€žSach- und WorterklÃ¤rungenâ€œ. Waren diese VerstÃ¤ndnishilfen noch in der Ausgabe 1956/64 recht knapp und am biblischen Sachverhalt orientiert, wurden bereits bei der Revision 1984 einige liberaltheologische Kommentare und Umdeutungen hineingebracht. Aber in der Revision 2017 sind diese sogenannten â€žSach- und WorterklÃ¤rungenâ€œ in vielen neu hinzugefÃ¼gten oder umgearbeiteten StichwÃ¶rtern zu einem Glaubensbekenntnis der bibelkritischen, feministisch und humanistisch gefÃ¤rbten Liberaltheologie geworden.</p>
<p>
Sie sind in dieser Form vÃ¶llig unakzeptabel fÃ¼r den glÃ¤ubigen Bibelleser. Insbesondere wenn diese Ausgabe Kindern und Jugendlichen gegeben wird, kÃ¶nnen diese ernstlichen Schaden an ihrem Glauben erleiden durch die bibelkritischen Auslassungen, die Gottes Wort in Zweifel ziehen und stattdessen die dem Glauben feindlichen VernunftschlÃ¼sse der modernen Theologie verkÃ¼nden. Einige Beispiele seien angefÃ¼hrt, man kÃ¶nnte noch zahlreiche weitere nennen:</p>
<p>
** Beim Stichwort â€žAdamâ€œ wird der Eindruck erweckt, der erste Mensch sei ein bloÃŸer Mythos, weil die Liberaltheologie die Geschichtlichkeit des SchÃ¶pfungsberichts ablehnt.</p>
<p>
** Beim Stichwort â€žFrauâ€œ behaupten die feministisch geprÃ¤gten Theologen, â€ždaÃŸ die Unterordnung der Frau unter den Mann nicht dem ursprÃ¼nglichen SchÃ¶pfungswillen Gottes entsprichtâ€œ (vgl. dagegen <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+11%2C3-10%3B+1Tim+2%2C11-13&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 11,3-10; 1Tim 2,11-13</a>). Sie fabulieren: â€žIn nicht wenigen StrÃ¶mungen der Urgemeinde konnten Frauen in fÃ¼hrenden Positionen tÃ¤tig sein (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+16%2C1-2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶m 16,1-2</a>); ihre spÃ¤tere ZurÃ¼ckdrÃ¤ngung (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Tim+2%2C8-15&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Tim 2,8-15</a>) folgte antiken konservativen Positionen.â€œ Hier wird dreist die Inspiration und paulinische Verfasserschaft des 1. Timotheusbriefes geleugnet und die biblische Lehre in bezug auf die Frau bewuÃŸt feministisch umgedeutet!</p>
<p>
** Beim Stichwort â€žGeistâ€œ wird die Person des Heiligen Geistes verleugnet; ihre Definition von Geist kommt aus dem New Age: â€žGemeint ist damit das Lebensprinzip, das der Erschaffung der Welt zugrunde liegtâ€œ. SpÃ¤ter lehren sie die Irrlehre der Taufwiedergeburt: â€žMit der Taufe (Erwachsenentaufe) wird der Geist allen Glaubenden verliehenâ€œ.</p>
<p>
** Ganz Ã¤hnlich wird die Wahrheit beim Stichwort â€žName (des Herrn)â€œ verdreht: â€žAls man zunehmend die universelle Macht dieses Gottes erkannte, wurde er mit der kanaanitischen Gottheit â€šElâ€˜ identifiziertâ€œ. Auch hinter solchen Formulierungen stehen die schlimmen Theorien der Bibelkritik, nach denen sich der Glaube Israel nicht aus der Schrift, sondern evolutionÃ¤r aus den Religionen ihrer NachbarvÃ¶lker entwickelt habe.</p>
<p>
** Immer wieder werden Aussagen des inspirierten Gotteswortes als fehlerhafte Annahme menschlicher Schreiber gedeutet. So heiÃŸt es zum Stichwort â€žHimmelâ€œ: â€žIm Epheserbrief (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+3%2C10%3B+6%2C12&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 3,10; 6,12</a>) gilt der Himmel als von dÃ¤monischen, gottfeindlichen MÃ¤chten beherrscht. Die fÃ¼r den Verfasser wohl real gedachte Vorstellung (!!) enthÃ¤lt die Metaphorik, daÃŸ diese gefÃ¤hrlichen MÃ¤chte den Menschen von Gott trennen wollen.â€œ Hier wird sowohl die gÃ¶ttliche Inspiration und Wahrhaftigkeit des Epheserbriefes bestritten als auch die Verfasserschaft des Apostels Paulus.</p>
<p>
** Der Schwindel vom â€žDeuterojesajaâ€œ und anderen spÃ¤teren Autoren, die angeblich den zweiten Teil des Propheten Jesaja geschrieben hÃ¤tten, wird unter dem ausfÃ¼hrlichen Stichwort â€žProphetâ€œ aufgetischt: â€žWeil die Prophetenworte als Gottesworte galten (!!), behielt die prophetische Botschaft in Israel ihren groÃŸen Wert â€¦ So lÃ¤ÃŸt es sich erklÃ¤ren, daÃŸ Worte des Propheten Jesaja von SpÃ¤teren, die sich der Botschaft dieses Propheten verpflichtet fÃ¼hlten, weitergeschrieben wurden (so z.B. in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+40-66&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 40-66</a>).â€œ</p>
<p>
** Im Stichwort â€žSodom und Gomorraâ€œ wird eiskalt von diesen beiden berÃ¼hmten StÃ¤dten behauptet: â€žVielleicht am SÃ¼dostufer des Toten Meeres gelegen, sind sie wahrscheinlich schon in der Mittleren Bronzezeit durch eine Naturkatastrophe untergegangen.â€œ Damit wird der Bericht der Bibel als unwahr hingestellt, ebenso die vielen BezÃ¼ge darauf, u.a. durch den Herrn Jesus (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Lk+17%2C29&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Lk 17,29</a>) und den Apostel Petrus (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Pt+2%2C6&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Pt 2,6</a>).</p>
<p>
** Beim Stichwort â€žSÃ¼hne, SÃ¼hnopferâ€œ entfalten sich die Bibelkritiker besonders dreist. Sie verleugnen das stellvertretende SÃ¼hnopfer des Herrn Jesus, wenn sie in bezug auf seinen Kreuzestod behaupten: â€ždas Motiv der Stellvertretung steht hingegen nach neuerer Forschung (!!) nicht im Zentrum des Interessesâ€œ. Damit wird der Kernpunkt des biblischen Evangeliums von Christus verfÃ¤lscht (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+1%2C6-9&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 1,6-9</a>).</p>
<p>
DaÃŸ die WorterklÃ¤rungen nicht immer ganz einfachen philologischen Sachverstand aufweisen, zeigt die ErklÃ¤rung des Namens Jesus: â€žDer Name â€šJesusâ€˜ bedeutet â€šGott rettet`â€¦â€œ In Wirklichkeit bedeutet das hebrÃ¤ische Jeschuah oder Jehoshuah aber: â€žDer HERR (JHWH) ist Rettungâ€œ Soviel Genauigkeit sollte bei all dem â€žwissenschaftlichen Anspruchâ€œ doch drin sein?!</p>
<p>Insgesamt sind diese WorterklÃ¤rungen ein ernsthafter Grund, diese Bibelausgabe nicht weiterzugeben, schon gar nicht an Kinder und Jugendliche, die bei ihren Fragen zum Bibeltext ganz ahnungslos bei diesen bibelkritisch gefÃ¤rbten Pseudoinformationen Hilfe suchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>
<span style="color: #800000;">Fazit: fÃ¼r glÃ¤ubige Bibelleser nicht empfehlenswert</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alle die hier erwÃ¤hnten Beispiele sind das Ergebnis einer ersten, raschen Durchsicht. Normalerweise muÃŸ man davon ausgehen, daÃŸ sich bei grÃ¼ndlicher PrÃ¼fung noch einige weitere solche VerfÃ¤lschungen finden. Insgesamt muÃŸ man leider sagen, daÃŸ die bibelkritische Ideologie, der die Evangelische Kirche in Deutschland als Ganzes und das Bearbeiterteam im besonderen folgt, schlimme und anstÃ¶ÃŸige Spuren in der Lutherbibel 2017 hinterlassen hat. Ganz zu schweigen davon, daÃŸ die VerÃ¶ffentlichung der nicht inspirierten und von IrrtÃ¼mern geprÃ¤gten Apokryphen in vielen Ausgaben ebenfalls bedenklich ist; diese SpÃ¤tschriften, die nicht zur eigentlichen Bibel zÃ¤hlen, werden von der katholischen Kirche zur BegrÃ¼ndung vieler IrrtÃ¼mer herangezogen und sollten eigentlich in keiner evangelischen Bibel stehen.</p>
<p>
Es erweist sich einmal mehr, daÃŸ jeder glÃ¤ubige Christ gut daran tut, sich an bewÃ¤hrte BibelÃ¼bersetzungen zu halten, die von glÃ¤ubigen Ãœbersetzern und Bearbeitern stammen und nach geistlichen, der Bibel selbst angemessenen Gesichtspunkten Ã¼bersetzt worden sind. Das ist gerade im Hinblick auf die junge Generation wichtig, die wir vor den bibelkritisch geprÃ¤gten Ãœbersetzungen wie Luther 2017, ZÃ¼rcher 2007 oder Ã–kumenische EinheitsÃ¼bersetzung ebenso verschonen sollten wie vor den modernen Ãœbertragungen Ã  la â€žGute Nachrichtâ€œ, â€žHoffnung fÃ¼r alleâ€œ, â€žNeues Lebenâ€œ, â€žNGÃœâ€œ, â€žNEÃœâ€œ und wie sie alle heiÃŸen.</p>
<p>
Meine persÃ¶nliche Empfehlung als gute Alternative wÃ¤re die Schlachterbibel 2000, die nach bibeltreuen GrundsÃ¤tzen Ã¼berabreitet wurde, die wortgetreu und zugleich gut verstÃ¤ndlich ist. Wer â€žLuther originalâ€œ liebt, der wird sich weiter an die Ausgabe von 1912 halten. Alle Leser, die sich tiefer mit den geistlichen MaÃŸstÃ¤ben fÃ¼r BibelÃ¼bersetzungen beschÃ¤ftigen wollen, mÃ¶chte ich auf mein Buch Gottes Wort oder Menschenwort? Moderne BibelÃ¼bersetzungen unter der Lupe verweisen (s.u.).</p>
<p>
Was die Lutherbibel 2017 betrifft, so zeigt sich an dem willkÃ¼rlichen, von mangelnder Ehrfurcht vor Gottes Wort geprÃ¤gten Umgang mit dem Bibel des Reformators auch eine allgemeine Haltung: ebenso geht ja die vom biblischen Glauben weit abgedriftete Evangelische Kirche in Deutschland mit dem geistlichen Erbe der Reformation im allgemeinen um. Luther wird in Reden beweihrÃ¤uchert, aber sein eigentliches Anliegen wurde lÃ¤ngst verraten und begraben. Man feiert â€ž500 Jahre Reformationâ€œ, aber man ist eifrig dabei, die letzten Spuren des positiven geistlichen Erbes des Reformators zu beseitigen und die Protestanten zurÃ¼ck zur Vereinigung mit Rom zu fÃ¼hren.</p>
<p>
Die ernsthaften GlÃ¤ubigen sollten sich dorthin orientieren, wo Gottes Wort noch geehrt und ausgelebt wird, wo noch echte, unvergiftete geistliche Nahrung zu finden ist.</p>
<p style="padding-left: 30px;">
Â <br />
<strong><em>Das Gesetz des HERRN ist vollkommen, es erquickt die Seele; das Zeugnis des HERRN ist zuverlÃ¤ssig, es macht den UnverstÃ¤ndigen weise. Die Befehle des HERRN sind richtig, sie erfreuen das Herz; das Gebot des HERRN ist lauter, es erleuchtet die Augen. Die Furcht des HERRN ist rein, sie bleibt in Ewigkeit; die Bestimmungen des HERRN sind Wahrheit, sie sind allesamt gerecht. Sie sind begehrenswerter als Gold und viel Feingold, sÃ¼ÃŸer als Honig und Honigseim. Auch dein Knecht wird durch sie belehrt, und wer sie befolgt, empfÃ¤ngt reichen Lohn. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+19%2C8-12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 19,8-12</a>)</em></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">
<strong><em>Es ist Zeit fÃ¼r den HERRN, zu handeln; sie haben dein Gesetz gebrochen! Darum liebe ich deine Gebote mehr als Gold und feines Gold; darum halte ich alle deine Befehle in allem fÃ¼r recht und hasse jeden Pfad der LÃ¼ge. Wunderbar sind deine Zeugnisse; darum bewahrt sie meine Seele. Die ErÃ¶ffnung deiner Worte erleuchtet und gibt den UnverstÃ¤ndigen Einsicht. Ich tue meinen Mund weit auf und lechze, denn mich verlangt nach deinen Geboten. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+119%2C126-131&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 119,126-131</a>)</em></strong><br />
Â </p>
<p style="padding-left: 30px;">Â </p>
<h3>Quellen und Literaturhinweise<br />
Â <br />
Â </h3>
<p>Bauer, Walter: <em>WÃ¶rterbuch zum Neuen Testament</em>. 6., vÃ¶llig neu bearbeitete Auflage von Kurt und Barbara Aland. Berlin, New York: Walter de Gruyter 1988</p>
<p>
EbertshÃ¤user, Rudolf: <em>Der zuverlÃ¤ssige Text des Neuen Testaments. Der Textus Receptus und die VerÃ¤nderungen in den modernen Bibeln.</em> Leonberg (ESRA-Schriftendienst) 5. Aufl. 2010</p>
<p>
EbertshÃ¤user, Rudolf: <em>300 wichtige VerÃ¤nderungen im Text des NT. Ein Vergleich zwischen Textus-Receptus-Bibeln und textkritischen Bibeln</em>. Leonberg (ESRA-Schriftendienst) 5. Aufl. 2014</p>
<p>
EbertshÃ¤user, Rudolf: <em>Gottes Wort oder Menschenwort? Moderne BibelÃ¼bersetzungen unter der Lupe.</em> Steffisburg: Edition <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Nehemia+3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Nehemia 3</a>. Aufl. 2016</p>
<p>
Lutherbibel 2017 &#8211; Die Bibel nach Martin Luthers Ãœbersetzung ist das Original, der Klassiker und das Kulturgut unserer Zeit! Quelle: https://www.die-bibel.de/ueber-uns/unsere-uebersetzungen/luther-bibel-2017/</p>
<p>
Menge, Herrmann: <em>Langenscheidts GroÃŸwÃ¶rterbuch Griechisch-Deutsch</em>. Berlin u.a.: Langenscheidt 27. Aufl. 1991</p>
<p>
Â»â€¦ und hÃ¤tte der Liebe nichtÂ«. Die Revision und Neugestaltung der Lutherbibel zum JubilÃ¤umsjahr 2017BC¢S  Jahre Reformation. Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft 2016. Quelle: â€Šhttps://www.die-bibel.de/fileadmin/user_upload/livebook/Lutherbibel_2017_Broschuere/index.html#</p>
<p>
Â <br />
Â <br />
<em>Hier kÃ¶nnen Sie die ausfÃ¼hrlichere Fassung dieser Beurteilung der Luther 2017 herunterladen:</em><br />
Â <br />
<a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/download/lutherbibel-2017-was-bietet-die-neufassung-dem-glaeubigen-bibelleser"><strong>Lutherbibel 2017: Was bietet die Neufassung dem glÃ¤ubigen Bibelleser? Ein erster Leseeindruck von Rudolf EbertshÃ¤user</strong></a><br />
Â </p>
<p>www.das-wort-der-wahrheit.de 1. 12. 2016 Rudolf EbertshÃ¤user</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/03/lutherbibel-2017-was-liberaltheologen-aus-luthers-bibel-gemacht-haben/">Lutherbibel 2017: Was Liberaltheologen aus Luthers Bibel gemacht haben</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Ã¶kumenische Welteinheitstext des NT und die Bedeutung des Textus Receptus heute</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/03/der-oekumenische-welteinheitstext-des-nt-und-die-bedeutung-des-textus-receptus-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf EbertshÃ¤user]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Mar 2017 10:56:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BibelÃ¼bersetzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ã–kumenische Verstrickungen]]></category>
		<category><![CDATA[Textus Receptus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://das-wort-der-wahrheit.de/?p=1484</guid>

					<description><![CDATA[<p>Â  Als GlÃ¤ubige, die in der letzten Zeit vor der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus leben, mÃ¼ssen wir besonders wachsam gegen VerfÃ¼hrungen jeglicher Art sein. Unser treuer Herr hat seine JÃ¼nger gewarnt: â€žHabt acht, daÃŸ euch niemand verfÃ¼hrt!â€œ (Mt 24,4). Wir leben in schlimmen Zeiten (vgl. 2Tim 3,1) und sind in ernste geistliche KÃ¤mpfe hineingestellt. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/03/der-oekumenische-welteinheitstext-des-nt-und-die-bedeutung-des-textus-receptus-heute/">Der Ã¶kumenische Welteinheitstext des NT und die Bedeutung des Textus Receptus heute</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Â </h1>
<p>Als GlÃ¤ubige, die in der letzten Zeit vor der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus leben, mÃ¼ssen wir besonders wachsam gegen VerfÃ¼hrungen jeglicher Art sein. Unser treuer Herr hat seine JÃ¼nger gewarnt: <strong>â€žHabt acht, daÃŸ euch niemand verfÃ¼hrt!â€œ</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+24%2C4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 24,4</a>). Wir leben in schlimmen Zeiten (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+3%2C1&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 3,1</a>) und sind in ernste geistliche KÃ¤mpfe hineingestellt.</p>
<p>Diese Zeit ist besonders gekennzeichnet von einer immer stÃ¤rker werdenden Tendenz zum Abfall vom biblischen Glauben, zur Relativierung und AuflÃ¶sung von Gottes Wort. Sie bringt immer lautere Lippenbekenntnisse zu Christus und einem falschen Christentum mit sich (â€žVerliebt in Jesusâ€œ, â€žLeidenschaft fÃ¼r Jesusâ€œ), gepaart mit einer Verleugnung des biblischen Herrn Jesus Christus und des echten Glaubenslebens in Gehorsam und Kreuzesnachfolge. Bibelkritik und Mystik, LÃ¼gen-Offenbarungen falscher Propheten und die MiÃŸachtung des inspirierten Schriftwortes gehen Hand in Hand.</p>
<p>All diese widergÃ¶ttlichen Entwicklungen drÃ¤ngen mit zunehmender Kraft auf die ZerstÃ¶rung der Fundamente des biblischen Glaubens, auf die AuflÃ¶sung evangelisch-bibeltreuer Glaubenspositionen zugunsten eines breiten, vermischten Stroms Ã¶kumenischer Einheit. Das wahre biblische Evangelium wird zunehmend verwÃ¤ssert und verfÃ¤lscht, so daÃŸ der Unterschied zu dem anderen, falschen Evangelium der rÃ¶misch-katholischen Kirche (oder auch dem falschen â€žGlaubensâ€œ- und â€žWohlstandsâ€œevangelium vieler Charismatiker) nicht mehr erkennbar ist.</p>
<p>Die Lehre und das Zeugnis der Reformation, der biblischen TÃ¤ufer und der anderen evangelischen treuen GlÃ¤ubigen soll untergraben, verfÃ¤lscht und umgedeutet werden, um der groÃŸen, antichristlichen Einheit willen, die zwischen Namenschristen und echten Christen, zwischen Katholischer Kirche und Protestanten, zwischen biblischen Gemeinden und unbiblischen Kirchen und Sekten geschmiedet werden soll. Das groÃŸe Ziel dieser Entwicklung ist uns in der Bibel geoffenbart: BABYLON, DIE GROSSE, die Hure, die antichristliche Welteinheitskirche (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+17+und+18&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 17 und 18</a>).</p>
<p>In diese geistliche Sicht der Endzeit und ihrer Herausforderungen fÃ¼r den treuen Ãœberrest der GlÃ¤ubigen mÃ¼ssen wir auch den verÃ¤nderten Grundtext der modernen Theologie und der modernen BibelÃ¼bersetzungen einordnen. Es muÃŸ doch jedem nÃ¼chternen, treuen GlÃ¤ubigen zu denken geben, daÃŸ der heute Ã¼berall gÃ¼ltige â€žNestle-Alandâ€œ-Text von einer Handvoll unglÃ¤ubiger Wissenschaftler herausgegeben wird, die einen bibelkritischen, Ã¶kumenischen Standpunkt haben, darunter einem Kardinal der Katholischen Kirche. Diese MÃ¤nner entscheiden per Mehrheitsabstimmung (!), was in den modernen Bibeln stehen soll und was nicht.</p>
<p>KÃ¶nnen wir als GlÃ¤ubige der Entscheidung solcher Leute das Wort Gottes anvertrauen? Der von ihnen herausgegebene Text stÃ¼tzt sich ganz in Ãœbereinstimmung mit seinen VorgÃ¤ngern einseitig und willkÃ¼rlich auf die gnostisch verfÃ¤lschten alexandrinischen Handschriften und verwirft den zuverlÃ¤ssigen byzantinischen Mehrheitstext an fast allen Stellen. Er bedeutet eine verhÃ¤ngnisvolle Abkehr von dem bewÃ¤hrten Text der Reformation und eine Hinwendung zu der von der Katholischen Kirche vertretenen TextÃ¼berlieferung. Es ist deshalb bezeichnend, daÃŸ die Katholische Kirche den Nestle-Aland-Text offiziell anerkannt und Ã¼bernommen hat!</p>
<p>Der â€žNestle-Alandâ€œ-Text wurde, wie schon erwÃ¤hnt, durch ein Abkommen zwischen dem Vatikan und den liberal-bibelkritischen Weltbibelgesellschaften im Jahr 1968 zum allein verbindlichen Text fÃ¼r alle BibelÃ¼bersetzungen weltweit, ob katholisch oder evangelisch, erklÃ¤rt. (Der Wortlaut der Vereinbarung ist inzwischen auf <strong>Das-Wort-der-Wahrheit.de</strong> nachzulesen, siehe unten.) Auch in Forschung, Lehre und kirchlicher Praxis nimmt er eine international beherrschende Stellung ein. Damit ist der Text der Gnostiker und Irrlehrer der frÃ¼hen Jahrhunderte zum Ã¶kumenische Welteinheitstext der endzeitlichen Namenschristenheit geworden! Der zuverlÃ¤ssige Text der Reformation dagegen wird beiseitegedrÃ¤ngt, verÃ¤chtlich gemacht und soll in Vergessenheit geraten.</p>
<p>Diese Entwicklungen sind fÃ¼r den geistlich wachsamen GlÃ¤ubigen nicht zufÃ¤llig oder unwichtig. Sie gehÃ¶ren in den Rahmen der oben beschriebenen endzeitlichen VerfÃ¼hrungs- und AuflÃ¶sungstendenzen. Den treuen GlÃ¤ubigen soll ihr zuverlÃ¤ssiger, untrÃ¼glicher MaÃŸstab genommen werden und durch einen ungenauen, verkÃ¼rzten MaÃŸstab ersetzt werden. Das scharf geschliffene Schwert des Geistes, das die Bibeln der Reformations- und Erweckungslinie noch darstellten, soll durch ein schartiges, mit Bruchstellen durchsetztes Schwert ersetzt werden, das im Kampf nicht recht taugt. Das ist besonders ernst im Hinblick auf die schwerer werdenden KÃ¤mpfe, die aufgrund der zugespitzten endzeitlichen Entwicklung vor uns stehen.</p>
<p>Wir dÃ¼rfen dankbar sein, daÃŸ durch Gottes Gnade doch einige bibeltreue Christen sich von diesen verfÃ¼hrerischen Tendenzen ferngehalten haben. Viele treue GlÃ¤ubige haben an den altbewÃ¤hrten BibelÃ¼bersetzungen wie der Luther 1912, der King-James-Bibel, der Reina-Valera usw. festgehalten. Das Wissen um den geistlichen Hintergrund der neuen, verÃ¤nderten Bibeln fehlt zwar vielfach, aber das geistliche GespÃ¼r vieler GlÃ¤ubiger leitete sie, an dem BewÃ¤hrten festzuhalten.</p>
<p>Was wir heute brauchen, ist darÃ¼ber hinaus eine klare Erkenntnis der geistlichen HintergrÃ¼nde der Textkritik und der modernen Bibeln, und ein ganz nÃ¼chternes, waches, bewuÃŸtes Festhalten am Ã¼berlieferten Text der Reformation.</p>
<p>Es ist sehr bedauerlich, daÃŸ die unterschiedlichen Auffassungen Ã¼ber den Grundtext des NT heute immer wieder zu polemischen Auseinandersetzungen fÃ¼hren. Auch aufrichtige, bibeltreue VerkÃ¼ndiger des Wortes Gottes verteidigen heute den Nestle-Aland-Text und sprechen sich gegen den Textus Receptus aus.</p>
<p>Die PrÃ¤gung durch Traditionen (z. B. in der â€žBrÃ¼derbewegungâ€œ) oder der EinfluÃŸ der akademischen Theologie spielen dabei oft eine traurige Rolle und trÃ¼ben das geistliche Urteil von BrÃ¼dern, die in anderen Fragen noch klar sehen. Wir sollten solchen BrÃ¼dern in Liebe begegnen und sie nicht verurteilen, aber wir mÃ¼ssen uns ihren fehlgeleiteten Ansichten nicht unterwerfen.</p>
<p>Die nÃ¶tige AufklÃ¤rung Ã¼ber die modernen BibelÃ¼bersetzungen sollte auf jeden Fall nicht zu Spaltungen und ungeistlichen Auseinandersetzungen unter bibeltreuen Christen fÃ¼hren. Deshalb braucht es heute viel Gebet fÃ¼r die verantwortlichen BrÃ¼der und fÃ¼r bibeltreue Gemeinden, daÃŸ die schÃ¤dlichen EinflÃ¼sse der Textkritik doch noch erkannt werden, und daÃŸ der Herr Gnade schenkt, damit diese Fragen von allen Verantwortlichen in einer geistlichen Weise behandelt werden.</p>
<p>Dazu ist auch Besonnenheit und geistliche Gesinnung der BefÃ¼rworter des Textus Receptus vonnÃ¶ten. Jede wilde, Ã¼berzogene Polemik, wie sie etwa manche AnhÃ¤nger der â€žKing-James-Onlyâ€œ-Bewegung Ã¼ben, kann in einer solchen Frage nur Schaden anrichten. Es bedarf einer geduldigen geistlichen Ãœberzeugungsarbeit, um die Einheit des Geistes auch bei unterschiedlichen Auffassungen zu bewahren.</p>
<p>Heute ist es wichtiger denn je, gesunde, nach bibeltreuen GrundsÃ¤tzen und dem bewÃ¤hrten Grundtext Ã¼bersetzte BibelÃ¼bersetzungen zu bewahren und zu fÃ¶rdern. Dazu gehÃ¶rt im deutschsprachigen Raum neben der Lutherbibel 1912 auch die revidierte Schlachterbibel.</p>
<p>Das ist mit eingeschlossen in den Auftrag, den wir alle gemÃ¤ÃŸ dem Wort aus <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+1%2C13-14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 1,13-14</a> haben: <strong>â€žHalte dich an das Muster der gesunden Worte, die du von mir gehÃ¶rt hast, im Glauben und in der Liebe, die in Christus Jesus ist! Dieses edle anvertraute Gut bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.â€œ</strong></p>
<p>Wir mÃ¼ssen Ã¼ber unseren Bibeln wachen und den hohen Wert einer geistlich gesunden Ãœbersetzung erkennen. MÃ¶ge der Herr selbst noch vielen GlÃ¤ubigen in diesen ernsten Tagen die Augen Ã¶ffnen, damit sie die Bedeutung der Bibelfrage in der letzten Zeit erkennen!</p>
<p style="padding-left: 30px;">
<strong>Das Gesetz des HERRN ist vollkommen,</strong><br />
<strong> es erquickt die Seele;</strong><br />
<strong> das Zeugnis des HERRN ist zuverlÃ¤ssig,</strong><br />
<strong> es macht die UnverstÃ¤ndigen weise.</strong><br />
<strong> Die Befehle des HERRN sind richtig,</strong><br />
<strong> sie erfreuen das Herz;</strong><br />
<strong> das Gebot des HERRN ist lauter,</strong><br />
<strong> es erleuchtet die Augen.</strong><br />
<strong> Die Furcht des HERRN ist rein,</strong><br />
<strong> sie bleibt in Ewigkeit;</strong><br />
<strong> die Bestimmungen des HERRN sind Wahrheit,</strong><br />
<strong> sie sind allesamt gerecht.</strong><br />
<strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Psalm+119%2C8-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Psalm 119,8-10</a>)</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Beitrag ist ein gekÃ¼rzter Auszug aus der ausfÃ¼hrlicheren Schrift von Rudolf EbertshÃ¤user <em><strong>Der zuverlÃ¤ssige Text des Neuen Testaments. Der Textus Receptus und die VerÃ¤nderungen in den modernen Bibeln</strong></em>.</p>
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<a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/download/der-zuverlaessige-text-des-neuen-testaments-der-textus-receptus-und-die-veraenderungen-in-den-modernen-bibeln-2/"><strong>Hier kÃ¶nnen Sie das vollstÃ¤ndige PDF-Dokument herunterladen</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #800000; font-size: 14pt;">Das Originaldokument der hier erwÃ¤hnten Vereinbarung zwischen dem Vatikan und den Weltbibelgesellschaften ist auf dieser Webseite auf englisch mit deutsch Ã¼bersetzten Abschnitten verÃ¶ffentlicht:</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="package-title" href="https://das-wort-der-wahrheit.de/download/vereinbarung-zwischen-dem-vatikan-und-den-internationalen-bibelgesellschaften-von-1987/"><strong>Vereinbarung zwischen dem Vatikan und den Internationalen Bibelgesellschaften von 1987</strong></a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/03/der-oekumenische-welteinheitstext-des-nt-und-die-bedeutung-des-textus-receptus-heute/">Der Ã¶kumenische Welteinheitstext des NT und die Bedeutung des Textus Receptus heute</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Verwirrende Unterschiede zwischen BibelÃ¼bersetzungen â€“ was steckt dahinter?</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/03/verwirrende-unterschiede-zwischen-bibeluebersetzungen-was-steckt-dahinter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf EbertshÃ¤user]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Mar 2017 10:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BibelÃ¼bersetzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Textus Receptus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Â  Der glÃ¤ubige Bibelleser, der verschiedene BibelÃ¼bersetzungen vergleicht, stÃ¶ÃŸt an manchen Stellen auf Unterschiede, die ihn befremden und stutzig machen. Besonders im Neuen Testament (NT) kann es vorkommen, daÃŸ in der einen BibelÃ¼bersetzung Verse oder Versteile stehen, die in einer anderen Bibel einfach fehlen. In manchen Bibeln findet er dann FuÃŸnoten, die diese Weglassungen mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/03/verwirrende-unterschiede-zwischen-bibeluebersetzungen-was-steckt-dahinter/">Verwirrende Unterschiede zwischen BibelÃ¼bersetzungen â€“ was steckt dahinter?</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Â </h1>
<div>
<p>Der glÃ¤ubige Bibelleser, der verschiedene BibelÃ¼bersetzungen vergleicht, stÃ¶ÃŸt an manchen Stellen auf Unterschiede, die ihn befremden und stutzig machen. Besonders im Neuen Testament (NT) kann es vorkommen, daÃŸ in der einen BibelÃ¼bersetzung Verse oder Versteile stehen, die in einer anderen Bibel einfach fehlen. In manchen Bibeln findet er dann FuÃŸnoten, die diese Weglassungen mit Formulierungen begrÃ¼nden wie z. B.: â€žIn spÃ¤teren Handschriften finden sich noch die Worte â€¦; die Ã¤ltesten und besten Handschriften lassen diese Worte wegâ€œ. Auch bei Versen, die im Text abgedruckt sind, stÃ¶ÃŸt der Leser manchmal auf Anmerkungen, die die Echtheit des Bibelwortes in Zweifel ziehen: â€žDieser Vers findet sich nicht in den Ã¤ltesten Handschriftenâ€œ o. Ã¤.</p>
<p>Normalerweise gehen nur wenige Bibelleser diesen Dingen grÃ¼ndlicher nach. Sie lesen vielleicht im Vorwort ihrer neueren Bibel eine ErklÃ¤rung, daÃŸ diese Bibel dem â€žNestle-Alandâ€œ-Grundtext (NA) folgt. Dieser Text sei aufgrund der Fortschritte der wissenschaftlichen â€žTextkritikâ€œ viel besser und zuverlÃ¤ssiger als der â€žTextus Receptusâ€œ (TR), dem Ã¤ltere Bibelausgaben folgten. Nachdem man ja in anderen Bereichen auch davon Ã¼berzeugt ist, daÃŸ der wissenschaftliche Fortschritt immer bessere, zuverlÃ¤ssigere Ergebnisse hervorbringt, geben sich manche schnell mit solchen ErklÃ¤rungen zufrieden.</p>
<p>Dennoch sollten gereiftere, im Wort gegrÃ¼ndete GlÃ¤ubige sich einmal nÃ¤her mit diesen VerÃ¤nderungen im Bibeltext beschÃ¤ftigen. Zwar reden viele BefÃ¼rworter der modernen wissenschaftlichen Textausgaben des NT davon, daÃŸ die Unterschiede zwischen denn modernen und klassischen Bibeln nur geringfÃ¼gig seien und keine wichtige Lehre der Bibel von ihnen betroffen sei.</p>
<p>Bei nÃ¤herem Hinsehen muÃŸ man jedoch feststellen, daÃŸ dies eine Verharmlosung der Tatsachen ist. (Die Dokumentation der wichtigsten Unterschiede zwischen NA und TR findet sich in der BroschÃ¼re des ESRA-Schriftendienstes <em>Dreihundert wichtige VerÃ¤nderungen im Text des NT. Ein Vergleich zwischen Textus-Receptus-Bibeln und textkritischen Bibeln</em>). Eine ganze Reihe von textlichen VerÃ¤nderungen in den modernen Bibeln, die auf dem â€žtextkritischenâ€œ Grundtext beruhen, ist fÃ¼r die biblische Lehre und unser geistliches Leben recht bedeutsam. Als bibeltreue GlÃ¤ubige mÃ¼ssen wir uns fragen, wie es zu diesen Unterschieden im Text kommt.</p>
<p>Was ist zum Beispiel mit dem SchluÃŸ des Gebetes des Herrn in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+6%2C13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 6,13</a>? Sind die gewichtigen Worte â€žDenn dein ist das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amenâ€œ Bestandteil des Wortes Gottes oder nicht? Hat der Herr Jesus sie gesprochen, oder wurden sie (wie die textkritischen FuÃŸnoten in modernen Bibeln es behaupten) von spÃ¤teren Abschreibern nachtrÃ¤glich hinzugefÃ¼gt? Der glÃ¤ubige Bibelleser, der an die Inspiration der ganzen Heiligen Schrift glaubt, wird durch solche textkritischen Bemerkungen verunsichert: Sind diese Worte inspiriert, d. h. von Gott durch Seinen Geist wÃ¶rtlich eingegeben? Darf ich sie als Wort Gottes annehmen und auslegen, oder muÃŸ ich sie als Menschenwort weglassen?</p>
<p>Wie sieht es mit dem SchluÃŸ von <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Markus+16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Markus 16</a> aus, wo die modernen Bibeln ganze 12 Verse des NT als eine spÃ¤tere HinzufÃ¼gung bezeichnen? In ihnen findet sich u. a. eine fÃ¼r die Lehre von Christus wichtige Aussage in V. 19: <strong>â€žDer Herr nun wurde, nachdem er mit ihnen geredet hatte, aufgenommen in den Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes.â€œ</strong> Ist das nun ein inspiriertes Zeugnis von der Himmelfahrt und Verherrlichung des Herrn? Oder muÃŸ ich diese Verse gedanklich aus meiner Bibel streichen? Sicherlich wird durch die Tilgung dieser 12 Verse keine biblische Lehre direkt umgeworfen; aber daÃŸ das Fehlen eines so gewichtigen Zeugnisses nichts ausmachen wÃ¼rde, kann eigentlich niemand behaupten, der die Bibel liebt und ernst nimmt.</p>
<p>Wir sehen, daÃŸ die VerÃ¤nderungen in den modernen Bibeln ernste Fragen aufwerfen, Ã¼ber die man nicht leichtfertig hinweggehen sollte. Das Unbehagen verstÃ¤rkt sich, wenn der GlÃ¤ubige sich nÃ¤her mit diesen Fragen beschÃ¤ftigt und herausfindet, was ihm in den modernen Bibeln durchweg verschwiegen wird: daÃŸ nÃ¤mlich die Weglassungen und VerÃ¤nderungen von bekannten Bibelworten sich nur auf ganz wenige Handschriften aus einem ganz bestimmten Randgebiet der frÃ¼hen Christenheit stÃ¼tzen, wÃ¤hrend sich die vertrauten Worte in mehr als 95%, oft mehr als 99% aller Handschriften aus dem ganzen Bereich der Christenheit finden! Der MarkusschluÃŸ etwa wird als â€žunechtâ€œ in Zweifel gezogen, weil er in ganzen drei (tatsÃ¤chlich: DREI!) von wahrscheinlich 3 &#8211; 4.000 Handschriften des NT weggelassen wurde!</p>
<p>Wer legt eigentlich fest, daÃŸ gerade diese verschwindende Minderheit von Handschriften den ursprÃ¼nglichen Text bietet und nicht die groÃŸe Mehrheit? Wie kommt die wissenschaftliche â€žTextkritikâ€œ zu dem Urteil, diese drei Handschriften seien die â€žbestenâ€œ? Weshalb findet man in so vielen modernen Bibeln Zweifel erweckende FuÃŸnoten an dieser Stelle, aber keine zeigt das tatsÃ¤chliche ZahlenverhÃ¤ltnis der Textzeugen an? Warum setzen die modernen BibelÃ¼bersetzer den MarkusschluÃŸ Ã¼berhaupt noch in den Bibeltext, obgleich sie der Ãœberzeugung sind, daÃŸ er eine spÃ¤tere HinzufÃ¼gung sei? Vielleicht, weil sonst viel mehr Bibelleser aufwachen und Zweifel an der ZuverlÃ¤ssigkeit ihrer modernen Ãœbersetzung bekommen wÃ¼rden?</p>
<p>Diese Schrift wurde geschrieben, um die geistlichen HintergrÃ¼nde fÃ¼r die VerÃ¤nderungen in den Bibelausgaben des 19. und 20. Jahrhunderts gegenÃ¼ber dem vorher geltenden reformatorischen Grundtext deutlich zu machen. Sie will dem glÃ¤ubigen Bibelleser eine Hilfe geben, damit er geistlich prÃ¼fen und beurteilen kann, welchem Grundtext er sein Vertrauen schenken kann und soll.</p>
<p>Wir finden heute zwei verschiedene Arten von Bibeln mit unterschiedlicher Textgrundlage: auf der einen Seite die Bibeln mit dem Ã¼berlieferten Text, die Bibeln der Reformation, der TÃ¤ufer und der Erweckungsbewegung, die im AT auf dem hebrÃ¤ischen Masoretischen Text und im NT auf dem griechischen Textus Receptus beruhen. Dazu zÃ¤hlen die berÃ¼hmte King-James-Bibel, die spanische Reina-Valera, die italienische Diodati, die hollÃ¤ndische Statenvertaling und viele andere mehr; im deutschen Sprachraum sind dies vor allem die Luther-Bibel bis 1912, die alte ZÃ¼rcher Bibel vor 1931 und die neu revidierte Schlachterbibel 2000.</p>
<p>Auf der anderen Seite finden sich die â€žtextkritischenâ€œ Bibeln. Sie beruhen auf einem Grundtext, der von der wissenschaftlichen â€žTextkritikâ€œ zusammengestellt wurde und sich im AT wie im NT von den reformatorischen Texten unterscheidet. Dazu zÃ¤hlen die Lutherrevisionen 1956 und 1984, die ZÃ¼rcher Bibel 1931, die Menge-Bibel, die Revidierte Elberfelder Bibel, die Ã–kumenische EinheitsÃ¼bersetzung, Gute Nachricht und Hoffnung fÃ¼r alle, die Neue Genfer Ãœbersetzung, Neues Leben u. a. Eine Zwischenstellung nehmen die Schlachterbibel 1905/51 und die unrevidierte Elberfelder Bibel 1871/1905 ein.</p>
<p>Manche meinen, diese Fragen seien nicht so wichtig, weil ja etwa 90% des Textes des NT ohnehin nicht von den Textunterschieden betroffen sind und keine wichtige Lehre des NT durch sie in Frage gestellt wird. Nun dÃ¼rfen wir dankbar dafÃ¼r sein, daÃŸ die Unterschiede tatsÃ¤chlich nur begrenzt sind und der allergrÃ¶ÃŸte Teil des NT einheitlich bezeugt ist. Darin zeigt sich die Bewahrung Gottes; Gott hat nur eine begrenzte Anzahl von Textunterschieden in der Ãœberlieferung Seines Wortes zugelassen und dafÃ¼r gesorgt, daÃŸ es zu 90% vÃ¶llig einheitlich von allen noch bestehenden Handschriften bezeugt wird. Auf der anderen Seite ist es fÃ¼r den bibeltreuen GlÃ¤ubigen, der das Wort Gottes liebt und es mit ihm genau nimmt, dennoch wichtig, auch in bezug auf die Stellen, in denen moderne Bibeln gegenÃ¼ber den Ã¤lteren abweichen, Klarheit zu bekommen.</p>
<p>Immerhin sind mindestens 15 ganze Verse, die im Textus Receptus bezeugt sind, in modernen Grundtextausgaben und den meisten ihnen folgenden Bibeln weggelassen, an 185 Stellen wurden wichtigere Versteile gestrichen; in 212 FÃ¤llen wurden Namen und Titel Gottes und des Herrn Jesus Christus wie â€žHerrâ€œ, â€žJesusâ€œ, â€žChristusâ€œ oder â€žGottâ€œ gestrichen. Dazu kommen mehr als 280 TextverÃ¤nderungen, die auf den Inhalt der biblischen Aussage EinfluÃŸ haben. Ãœber 2.000 Unterschiede zwischen dem NA-Text und dem TR haben einen EinfluÃŸ auf die Ãœbersetzung. Laut E. Fowler (<em>Evaluating Versions of the New Testament</em>) wurden 3.602 WÃ¶rter aus dem TR bei NA (genauer: Nestle 23. Aufl.) weggelassen, 3.146 verÃ¤ndert, 976 hinzugefÃ¼gt (der Textus Receptus umfaÃŸt etwa 140.000 griechische WÃ¶rter).</p>
<p>Insgesamt ist der NA-Text um 2.886 WÃ¶rter kÃ¼rzer als der TR. Das wÃ¼rde einer Bibel entsprechen, bei der der 1. und der 2. Petrusbief fehlt. (Zahlenangaben nach D. A. Waite, <em>Defending the King James Bible</em>, Bible for Today, Collingswood, N.J. 2. Aufl. 1996, S. 41-42). Solche VerÃ¤nderungen sind bestimmt nicht als â€žunwichtigâ€œ oder â€žuntergeordnetâ€œ zu bezeichnen. Die Frage ist berechtigt: Woher kommen sie?</p>
<p>Wir wollen in dieser Schrift mÃ¶glichst kurz und einfach erklÃ¤ren, wie die Unterschiede im NT der verschiedenen Bibeln zustandegekommen sind und was geistlich hinter den textkritischen VerÃ¤nderungen des Ã¼berlieferten Textes der Reformation steckt. Wir mÃ¶chten begrÃ¼nden, weshalb der Ã¼ber Jahrhunderte bewÃ¤hrte Text der reformatorischen Bibeln (der auch der Text der TÃ¤ufergemeinde, der Waldenser sowie der von Gott gesegneten Erweckungsbewegungen im 17. und 18. Jahrhundert war) auch heute noch der vertrauenswÃ¼rdige, zuverlÃ¤ssige Text ist, den bibeltreue GlÃ¤ubige annehmen kÃ¶nnen und sollen.</p>
<p>Es ist nicht mÃ¶glich, in dieser kurzen AufklÃ¤rungsschrift auf alle z. T. komplizierten Einzelheiten dieses Themas einzugehen. Wir haben bewuÃŸt im Rahmen dieser EinfÃ¼hrung auf ergÃ¤nzende Zitate, FuÃŸnoten usw. verzichtet. Viele Informationen finden sich nur in englischsprachigen VerÃ¶ffentlichungen, wÃ¤hrend es im Deutschen leider wenig Schriften gibt. Der Verfasser, der selbst sieben Jahre lang an der Revision der Schlachterbibel mitarbeitete, hat sich Ã¼ber mehrere Jahre mit diesem Thema beschÃ¤ftigt und einige weitere BroschÃ¼ren geschrieben, die dem interessierten Leser empfohlen seien. In ihnen findet der Leser auch ausfÃ¼hrliche Belege fÃ¼r die hier gemachten Angaben sowie Literaturhinweise (vgl. die Texte zum Download auf unserer Themenseite <strong>Textus Receptus</strong>).</p>
<p>Im Gegensatz zu manchen extremen BefÃ¼rwortern des Textus Receptus aus den USA, die manchmal auch als â€žKing-James-Onlyâ€œ-AnhÃ¤nger bezeichnet werden, ist es ein Anliegen des Verfassers, daÃŸ die geistliche PrÃ¼fung der Frage, welches der bewahrte und zuverlÃ¤ssige Grundtext des Neuen Testaments ist, nicht zu Parteistreit, Verleumdungen und Spaltungen unter bibeltreuen GlÃ¤ubigen fÃ¼hrt.</p>
<p>Hier geht es um ernste Dinge, die eigentlich nur von geistlich mÃ¼ndigen GlÃ¤ubigen richtig beurteilt werden kÃ¶nnen. Unterschiedliche Auffassungen in der Grundtextfrage dÃ¼rfen nicht zu Meinungsstreit, Besserwisserei oder Trennungen miÃŸbraucht werden, wie es z. T. geschieht. Ein geistlicher Umgang mit diesen Dingen schlieÃŸt ein, daÃŸ man die Ãœberzeugung anderer GlÃ¤ubiger respektiert; das gilt allerdings fÃ¼r beide Seiten.</p>
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<p>Dieser Beitrag ist ein gekÃ¼rzter Auszug aus der ausfÃ¼hrlicheren Schrift von Rudolf EbertshÃ¤user <em><strong>Der zuverlÃ¤ssige Text des Neuen Testaments. Der Textus Receptus und die VerÃ¤nderungen in den modernen Bibeln</strong></em>.</p>
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		<title>Welche Eigenschaften sollte eine gute BibelÃ¼bersetzung haben?</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/02/welche-eigenschaften-sollte-eine-gute-bibeluebersetzung-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf EbertshÃ¤user]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2017 14:58:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BibelÃ¼bersetzungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Â  Viele von uns wissen sicherlich, daÃŸ eine Ãœbersetzung aus einer Sprache in eine andere nicht immer ganz einfach ist, weil die Sprachen z.T. recht unterschiedlich aufgebaut sind. Manche haben in der Schule diese Erfahrung bei Ãœbersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche und umgekehrt gemacht; das gilt aber noch mehr fÃ¼r Sprachen, die weiter [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
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Viele von uns wissen sicherlich, daÃŸ eine Ãœbersetzung aus einer Sprache in eine andere nicht immer ganz einfach ist, weil die Sprachen z.T. recht unterschiedlich aufgebaut sind. Manche haben in der Schule diese Erfahrung bei Ãœbersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche und umgekehrt gemacht; das gilt aber noch mehr fÃ¼r Sprachen, die weiter auseinander liegen. Es gibt Ãœbersetzungen, die Inhalt und Sinn des Originals sehr treffend und genau wiedergeben; andere dagegen entfernen sich weit vom Original oder geben das Original sogar falsch wieder.</p>
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Aus diesem Grund ist es fÃ¼r die glÃ¤ubige Gemeinde nicht gleichgÃ¼ltig, welche BibelÃ¼bersetzungen in der VerkÃ¼ndigung und im privaten Bibellesen benutzt werden. Vielmehr gehÃ¶rt es zu dem Auftrag des Herrn, Sein Wort zu bewahren, daÃŸ die Gemeinde, vor allem die Hirten und Lehrer in der Gemeinde, die Bibelausgaben, die den GlÃ¤ubigen angeboten werden, auf ihre QualitÃ¤t hin prÃ¼fen. Eine geistlich mangelhafte BibelÃ¼bersetzung wirkt sich schÃ¤digend auf unser ganzes geistliches Leben aus, so wie ein falsches, ungenaues MetermaÃŸ, das wir beim Hausbau verwenden, dazu fÃ¼hrt, daÃŸ alle MaÃŸe des Hauses durcheinanderkommen und SchÃ¤den entstehen.</p>
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Deshalb wollen wir uns jetzt mit der Frage beschÃ¤ftigen: Welche Eigenschaften sollte eine zuverlÃ¤ssige, fÃ¼r die glÃ¤ubige Gemeinde brauchbare BibelÃ¼bersetzung aufweisen? Dabei wollen wir uns an den Aussagen der Bibel selbst orientieren und nicht an menschlichen Gedanken. Die Bibel ist solch ein Wunderwerk, daÃŸ sie uns auch grundlegende MaÃŸstÃ¤be zur PrÃ¼fung einer BibelÃ¼bersetzung an die Hand gibt.</p>
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1. Eine zuverlÃ¤ssige Ãœbersetzung muÃŸ auf dem von Gott bewahrten und bestÃ¤tigten Grundtext des AT und NT beruhen</h2>
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Die erste und grundlegende Anforderung an eine zuverlÃ¤ssige BibelÃ¼bersetzung wird heute nur von wenigen GlÃ¤ubigen beachtet. Jede Ãœbersetzung fuÃŸt ja auf einer Textvorlage, und die Ãœbersetzung kann nur so gut und zuverlÃ¤ssig sein wie der ihr zugrundeliegende Originaltext (auch Grundtext genannt). Der Grundtext der Bibel ist der hebrÃ¤ische Text des Alten Testaments (AT) und der griechische Text des Neuen Testaments (NT).</p>
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Es ist sehr wichtig, daÃŸ einer zuverlÃ¤ssigen Bibel auch der durch Gottes Vorsehung bewahrte und zuverlÃ¤ssig Ã¼berlieferte Text des AT und NT zugrundeliegt (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+12%2C8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 12,8</a>), und nicht irgendwelche Texte, die unter dem EinfluÃŸ unglÃ¤ubiger Textforscher und Theologen eigenmÃ¤chtig abgeÃ¤ndert und verstÃ¼mmelt wurden (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=5Mo+13%2C1&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">5Mo 13,1</a>!).</p>
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Seit der Reformation wurde in allen bibeltreuen Bibeln der von den jÃ¼dischen Priestern und Gelehrten zuverlÃ¤ssig Ã¼berlieferte Masoretische Text (MT) des AT zur Grundlage gemacht (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+3%2C2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶m 3,2</a>). Unter dem EinfluÃŸ von AufklÃ¤rung und Bibelkritik begannen jedoch Theologen und Gelehrte im 19. und 20. Jh., diesen Text in Frage zu stellen und an vielen Stellen durch den Wortlaut alter Ãœbersetzungen (Septuaginta, Vulgata) bzw. anderer Quellen zu ersetzen (Samaritanischer Pentateuch, Targume, Qumran-Handschriften). Ja, sie schreckten nicht davor zurÃ¼ck, an einigen Stellen vÃ¶llig willkÃ¼rlich den Text nach eigenen Vermutungen abzuÃ¤ndern, ohne RÃ¼ckhalt in der TextÃ¼berlieferung.</p>
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Heute geben viele moderne BibelÃ¼bersetzungen an zahlreichen Stellen nicht den bewÃ¤hrten Masoretischen Text wieder, sondern unzuverlÃ¤ssige alte Ãœbersetzungen oder sogar eigene Textvermutungen. Dazu gehÃ¶ren GN und HFA, aber auch die â€žÃ–kumenische EinheitsÃ¼bersetzungâ€œ, die â€žZÃ¼rcher Bibelâ€œ von 1931, die â€žrevidierte Elberfelderâ€œ u.a. In der â€žrevidierten Elberfelder Ãœbersetzungâ€œ wurden die meisten solchen Eingriffe durch FuÃŸnoten dokumentiert; dort hat der Verfasser 885 eigenmÃ¤chtige Abweichungen vom Masoretischen Text im ganzen AT gezÃ¤hlt.</p>
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Im NT ist seit der Reformation die Ã¼berlieferte und von Gott bestÃ¤tigte Textgrundlage der Textus Receptus gewesen, der im wesentlichen auf dem Zeugnis der groÃŸen Mehrheit aller griechischen Handschriften (dem â€žbyzantinischen Mehrheitstextâ€œ) beruht. Der Textus Receptus liegt allen groÃŸen und gesegneten BibelÃ¼bersetzungen seit dem 16. Jahrhundert zugrunde, z.B. der Luther- und der ZÃ¼rcher Bibel, der King-James-Bibel, der italienischen Diodati, der franzÃ¶sischen Bibel von Ostervald und vielen anderen.</p>
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Auch im griechischen NT wurde unter dem EinfluÃŸ von AufklÃ¤rung und Bibelkritik der Ã¼berlieferte Wortlaut in Frage gestellt und an zahlreichen Stellen verkÃ¼rzt und verÃ¤ndert. Das Endergebnis ist der heutige â€žNestle-Alandâ€œ-Text des NT, der von einem Ã¶kumenischen Gremium bibelkritischer Wissenschaftler (unter ihnen ein Vertreter des Vatikan) per MehrheitsbeschluÃŸ festgelegt wird.</p>
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Zu den bekanntesten abgeÃ¤nderten Stellen gehÃ¶ren <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Tim+3%2C16%2C+2Kor+5%2C17%2C+R%C3%B6m+1%2C16%2C&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Tim 3,16, 2Kor 5,17, RÃ¶m 1,16,</a> <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+6%2C69%2C&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 6,69,</a> <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 7</a>,8, <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+9%2C35+und+&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 9,35 und </a><a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+7%2C3.&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 7,3.</a> Die Streichung von Ã¼berlieferten Gottesworten ergÃ¤be eine sehr lange Liste; es seien nur kurz einige wichtige Stellen genannt: <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+3%2C9%3B+&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 3,9; </a><a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Phil+4%2C13%2C+Gal+4%2C7&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Phil 4,13, Gal 4,7</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+6%2C13%3B+&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 6,13; </a><a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+18%2C11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 18,11</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mk+2%2C17%3B+&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mk 2,17; </a><a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mk+10%2C21&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mk 10,21</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mk+15%2C28%3B+&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mk 15,28; </a><a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Lk+4%2C18&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Lk 4,18</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Lk+9%2C56%3B+&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Lk 9,56; </a><a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+6%2C47&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 6,47</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+8%2C37%3B+&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 8,37; </a><a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+5%2C7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 5,7</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Kol+1%2C14%3B+&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Kol 1,14; </a><a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Tim+6%2C5%3B+1Joh+4%2C19.&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Tim 6,5; 1Joh 4,19.</a> All das lÃ¤ÃŸt sich nachprÃ¼fen, wenn man eine nach dem Textus Receptus Ã¼bersetzte Bibel wie etwa Schlachter 2000 oder Luther 1912/1545 mit einer auf textkritischer Grundlage beruhenden Bibel wie etwa der Luther 1984 oder der Revidierten Elberfelder vergleicht.</p>
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Die â€žÃ¤ltestenâ€œ und angeblich zuverlÃ¤ssigsten Textzeugen, auf die sich die moderne Textkritik bei diesen Ã„nderungen beruft, sind einige wenige Handschriften aus Ã„gypten, die von der dort herrschenden Irrlehre der Gnosis beeinfluÃŸt wurden und deshalb besonders solche Stellen verÃ¤nderten, wo es um die Gottheit, die Sohnschaft und Herrlichkeit Jesus Christi ging.</p>
<p>Alle diese ZusammenhÃ¤nge kÃ¶nnen in dieser BroschÃ¼re nur kurz gestreift werden; zur weiteren Orientierung werden die Schriften <em>Dreihundert wichtige VerÃ¤nderungen im Text des NT. Ein Vergleich zwischen Textus-Receptus-Bibeln und textkritischen Bibeln</em> sowie <em>Der zuverlÃ¤ssige Text des Neuen Testaments. Der Textus Receptus und die VerÃ¤nderungen in den modernen Bibeln</em> vom selben Verfasser empfohlen.</p>
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2. Eine zuverlÃ¤ssige Ãœbersetzung muÃŸ die von Gott inspirierten Grundtextworte getreu wiedergeben</h2>
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Das ist die allerwichtigste Eigenschaft, die wir brauchen: Eine BibelÃ¼bersetzung fÃ¼r die glÃ¤ubige Gemeinde muÃŸ grundsÃ¤tzlich wortgetreu sein. Sie muÃŸ die von Gott gegebenen Worte des HebrÃ¤ischen und Griechischen genau und zuverlÃ¤ssig wiedergeben. Sie darf vom Originaltext nichts wegnehmen und nichts hinzufÃ¼gen.</p>
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Das ergibt sich aus der Lehre der Verbalinspiration (= wÃ¶rtlichen Eingebung der Schrift durch Gott), wie sie uns die Bibel selbst offenbart: Gott hat einzelne Worte gegeben, Worte von unendlicher Bedeutung, von unschÃ¤tzbarem Gewicht. Gottes Botschaft beruht auf konkreten, bestimmten, Ã¼berlieferten Worten in HebrÃ¤isch und Griechisch. Gott hat nicht nur Gedanken hinterlassen, die beliebig umformuliert werden kÃ¶nnten, sondern klare, konkrete, einzeln bedachte und gewichtete Worte, â€žWorte des ewigen Lebensâ€œ (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+6%2C68&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 6,68</a>).</p>
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Ein Bibelstudium zu dem Begriff â€žWort / Worteâ€œ zeigt, daÃŸ es Gott in der Schrift auf den genauen Wortlaut Seiner Botschaft ankam, den die Propheten exakt weitergeben sollten und von denen sie weder etwas wegtun durften, noch etwas hinzufÃ¼gen (vgl. u.a. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Mo+34%2C27%3B+5Mo+4%2C2%3B+Jos+8%2C35%3B+Ps+12%2C7-8%3B+Jer+26%2C2%3B+Jer+36%2C1-19%3B+Mt+4%2C4&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Mo 34,27; 5Mo 4,2; Jos 8,35; Ps 12,7-8; Jer 26,2; Jer 36,1-19; Mt 4,4</a>). Diese Grundhaltung der Ehrfurcht vor dem gegebenen Wort des lebendigen Gottes muÃŸ auch alles geistlich verantwortliche BibelÃ¼bersetzen bestimmen.</p>
<p>
Die geistliche Forderung an eine gute Ãœbersetzung muÃŸ also sein, daÃŸ die Worte des Originals so genau und getreu wie mÃ¶glich wiedergegeben werden, daÃŸ jedes inspirierte Grundtextwort angemessen wiedergegeben wird, ohne SinnverfÃ¤lschung und eigenmÃ¤chtige HinzufÃ¼gungen oder Weglassungen. Ein sinngemÃ¤ÃŸes Ãœbersetzen darf nur dort gewÃ¤hlt werden, wo die wÃ¶rtliche Ãœbersetzung das VerstÃ¤ndnis wirklich stark erschweren oder unmÃ¶glich machen wÃ¼rde, und auch das sinngemÃ¤ÃŸe Ãœbersetzen muÃŸ so nahe wie mÃ¶glich am Urtext und den vorgegebenen Worten bleiben. NÃ¶tigenfalls sollten zusÃ¤tzliche Informationen Ã¼ber den Originaltext in Anmerkungen bereitgestellt werden.</p>
<p>
Nur so kann eine BibelÃ¼bersetzung wirklich zur Belehrung, Erbauung und Anleitung der GlÃ¤ubigen dienen. Nur so kann sich die gÃ¶ttliche Kraft und der Segen des inspirierten Wortes der Heiligen Schrift wirklich entfalten. Ohne Wortgebundenheit und Worttreue bringt uns eine BibelÃ¼bersetzung keinen geistlichen Nutzen und richtet im Gegenteil Schaden an.</p>
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Â <br />
3. Eine gute wortgetreue Ãœbersetzung sollte mÃ¶glichst klar verstÃ¤ndlich und in einem angemessenen Deutsch geschrieben sein</h2>
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Das Wort Gottes kann nur dann seine belebende, erbauende Kraft entfalten, wenn es das VerstÃ¤ndnis des Lesers auch erreicht und ihm nicht vÃ¶llig unverstÃ¤ndlich bleibt. Es ist daher auch von Bedeutung, daÃŸ der geistliche Gehalt und die gÃ¶ttlichen Wahrheiten der Heiligen Schrift dem deutschen Leser in einer Sprache weitergegeben werden, die er verstehen kann und die keine unnÃ¶tigen MiÃŸverstÃ¤ndnisse und VerstÃ¤ndnisschwierigkeiten bietet.</p>
<p>
Dazu ist es keinesfalls nÃ¶tig, daÃŸ die Ãœbersetzung in der sogenannten â€žGegenwartsspracheâ€œ abgefaÃŸt wird. Im Gegenteil sehen wir schon am griechischen Sprachgebrauch des Neuen Testaments, daÃŸ es zwar im â€žKoineâ€œ-Griechisch, der damals Ã¼blichen Umgangssprache der griechischsprechenden Welt abgefaÃŸt ist, aber es ist durchsetzt mit geistlich bedeutungsvollen SonderwÃ¶rtern (z.T. in Anlehnung ans HebrÃ¤ische), die Ã¼berhaupt nicht dem populÃ¤ren Sprachgebrauch folgen und auch dem Durchschnittsgriechen der damaligen Zeit nicht ohne weiteres verstÃ¤ndlich waren.</p>
<p>
Es ist auch wichtig, daÃŸ eine geistliche, bibeltreue Ãœbersetzung bewuÃŸt an den von der Reformationszeit her vorgegebenen geistlichen Wortschatz der traditionellen BibelÃ¼bersetzungen anknÃ¼pft und sich nicht anmaÃŸt, eine vÃ¶llig neue Bibelsprache zu entwerfen.</p>
<p>
Bestimmte Grundbegriffe wie â€žGlaubeâ€œ, â€žRechtfertigungâ€œ, â€žHeiligungâ€œ gehÃ¶ren zum geistlichen VerstÃ¤ndnis der glÃ¤ubigen Christenheit deutscher Sprache dazu, und sie sollten bewuÃŸt respektiert werden. Sie sind Grundelemente der bibelgegrÃ¼ndeten Lehre, die die glÃ¤ubige Gemeinde gerade heute dringend braucht. Auch manche Begriffe, die erklÃ¤rungsbedÃ¼rftig sind, wie das Wort â€žBuÃŸeâ€œ, sollte man lieber in der FuÃŸnote erklÃ¤ren und im Text beibehalten.</p>
<p>
Anders sieht es z.B. mit bestimmten althergebrachten Begriffen aus, die irrefÃ¼hrend sind und geistlichen MiÃŸverstÃ¤ndnissen Vorschub leisten. Das kann man z.B. dort sagen, wo in der alten Luther-Bibel an bestimmten Stellen fÃ¼r â€žgerettet werdenâ€œ â€žselig werdenâ€œ und fÃ¼r â€žRettungâ€œ â€žSeligkeitâ€œ steht. Diese Ãœbersetzung verdunkelt, worum es wirklich geht. Ã„hnliches gilt fÃ¼r den Begriff â€žGottseligkeitâ€œ, der eine vage Vorstellung von glÃ¼ckseligen GefÃ¼hlen in der Gemeinschaft mit Gott vermittelt, wÃ¤hrend das griechische eu-sebeia die Bedeutung â€žrechte Gottesverehrung / Gottesfurchtâ€œ hat.</p>
<p>
Das Trachten nach VerstÃ¤ndlichkeit einer BibelÃ¼bersetzung muÃŸ immer den Grundsatz der Wortgetreue beachten und sich ihm unterordnen. Es muÃŸ auch klar sein, daÃŸ das wahre Verstehen des Wortes Gottes ein geistlicher Vorgang ist und durch den Geist Gottes bewirkt wird, der das getreu Ã¼bersetzte Wort dem Lesenden aufschlieÃŸt und ihn erleuchtet. Die BeschÃ¤ftigung mit der Bibel erfordert immer das Wirken des Geistes Gottes. Dieses Geisteswirken darf nicht, wie es heute geschieht, durch die ausdeutenden und vereinfachenden VermittlungsbemÃ¼hungen menschlicher Ãœbersetzer ersetzt werden.</p>
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4. Eine zuverlÃ¤ssige Ãœbersetzung sollte allen geistlichen BedÃ¼rfnissen des GlÃ¤ubigen genÃ¼gen und nicht nur bestimmten SpezialbedÃ¼rfnissen</h2>
<p>
** Sie sollte fÃ¼r die Lehre (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+1%2C13%3B+2%2C15%3B+1Tim+4%2C13-16&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 1,13; 2,15; 1Tim 4,13-16</a>) und das systematische Studium der Schrift (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+17%2C11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 17,11</a> â€“ BerÃ¶a!) geeignet sein. Das bedeutet: Wortgetreue Ãœbersetzung; ausreichende Einheitlichkeit [Konkordanz] und Genauigkeit in der Wiedergabe der SchlÃ¼sselbegriffe und Formulierungen.</p>
<p>
** Sie sollte aber auch fÃ¼r die WortverkÃ¼ndigung (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Tim+4%2C13%3B+2Tim+4%2C1-2&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Tim 4,13; 2Tim 4,1-2</a>), das tÃ¤gliche Bibellesen und die persÃ¶nliche Andacht einsetzbar sein; dazu ist eine verstÃ¤ndliche, klare, einprÃ¤gsame Sprache nÃ¶tig, die auch zum Herzen redet.</p>
<p>
** SchlieÃŸlich sollte sie auch fÃ¼r die Evangelisation unter UnglÃ¤ubigen einsetzbar sein. Hierbei ist es von Vorteil (wenn auch nicht unbedingt nÃ¶tig), daÃŸ die Ãœbersetzung frei von heute un- oder miÃŸverstÃ¤ndlichen Redewendungen ist und bestimmte Begriffe in FuÃŸnoten erklÃ¤rt werden.</p>
<p>
Es ist geistlich falsch und gefÃ¤hrlich, wenn man die verschiedenen Einsatzbereiche einer Bibel im Gemeindeleben auseinanderreiÃŸt und meint, man mÃ¼sse fÃ¼r die Evangelisation, die Kinder- und Jugendarbeit und womÃ¶glich die persÃ¶nliche Andacht moderne Ãœbertragungen einsetzen, fÃ¼r die VerkÃ¼ndigung und Lehre aber (noch?) eine wortgetreue Ãœbersetzung. Eine gute Ãœbersetzung sollte, wie dies besonders bei der Lutherbibel auch der Fall war, fÃ¼r alle Bereiche einsetzbar sein.</p>
<h2>
Â <br />
5. Eine zuverlÃ¤ssige Ãœbersetzung sollte nur von wiedergeborenen, in der Lehre gesunden GlÃ¤ubigen verfaÃŸt sein</h2>
<p>
Dieser Gesichtspunkt ist leider von den GlÃ¤ubigen viel zu wenig beachtet worden. Die Mitwirkung unglÃ¤ubiger, liberal-theologischer â€žFachleuteâ€œ (Theologen, Ãœbersetzungsexperten) bringt einen geistlich verderblichen EinfluÃŸ mit sich, wie <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+2%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 2,14</a> klar zeigt (vgl. auch <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+6%2C14-15&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 6,14-15</a>).</p>
<p>
Die meisten heutigen Revisionen (Ãœberarbeitungen) von einstmals geistlich wertvollen BibelÃ¼bersetzungen sind leider unter der Leitung bzw. dem EinfluÃŸ unglÃ¤ubiger moderner Theologen gemacht worden: Dies gilt besonders fÃ¼r die Lutherbibel (Revisionen 1956 und 1984) und die ZÃ¼rcher Bibel (Revision 1931), aber auch in gewissem AusmaÃŸ fÃ¼r die Revidierte Elberfelder Bibel (1985), wo die liberaltheologischen Tendenzen des Brockhaus-Verlages Spuren hinterlassen haben. Ein einfacher PrÃ¼fstein fÃ¼r solche liberaltheologischen VerfÃ¤lschungen der Schrift ist <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jesaja+7%2C14%2C&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jesaja 7,14,</a> wo die liberalen Ãœbersetzungen in der Regel â€žjunge Frauâ€œ statt â€žJungfrauâ€œ haben (ZÃ¼rcher, Gute Nachricht im Text, Ã–kumenische EinheitsÃ¼bersetzung und Revidierte Elberfelder in der FuÃŸnote).</p>
<p>
Eine bibeltreue Ãœbersetzung muÃŸ auch auf der Grundlage der gesunden Lehre der Schrift erarbeitet werden. BibelÃ¼bersetzungen, die von Irrlehrern verfaÃŸt wurden bzw. von Irrlehren geprÃ¤gt sind, mÃ¼ssen wir ablehnen und sollten sie nicht benutzen. Beispiele sind etwa die â€žÃ–kumenische EinheitsÃ¼bersetzungâ€œ und die â€žJerusalemer Bibelâ€œ (katholisch); â€žGute Nachrichtâ€œ (liberaltheologisch-Ã¶kumenisch); â€žDabharâ€œ/Baader und â€žKonkordanteâ€œ (AllversÃ¶hnung); â€žMÃ¼lheimer NTâ€œ (Pfingstbewegung); Albrecht (katholisch-apostolisch); â€žNeue Weltâ€œ (Zeugen Jehovas).</p>
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<p>Dieser Beitrag ist ein gekÃ¼rzter Auszug aus der ausfÃ¼hrlicheren Schrift von Rudolf EbertshÃ¤user <em><strong>Moderne BibelÃ¼bersetzungen unter der Lupe. Von der â€žGuten Nachrichtâ€œ bis zur â€žVolxbibelâ€œ</strong></em>.</p>
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<a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/download/moderne-bibeluebersetzungen-unter-der-lupe-von-der-guten-nachricht-bis-zur-volxbibel/"><strong>Hier kÃ¶nnen Sie das vollstÃ¤ndige PDF-Dokument herunterladen</strong></a></p>
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AusfÃ¼hrlichere Informationen zum Thema â€žModerne BibelÃ¼bersetzungenâ€œ enthÃ¤lt das Buch des Verfassers: <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2016/03/gottes-wort-oder-menschenwort-buchinfo/"><em><strong>Gottes Wort oder Menschenwort? Moderne BibelÃ¼bersetzungen unter der Lupe</strong></em></a>, Steffisburg (Edition Nehemia) 3. Aufl. 2016.</p>
<p>
Dieses Buch kÃ¶nnen Sie bei Ihrem christlichen BuchhÃ¤ndler bestellen. Sie erhalten es u.a. fÃ¼r die Schweiz bei der<a href="https://www.edition-nehemia.ch/"><strong> Edition Nehemia</strong></a>, fÃ¼r Deutschland und Ã–sterreich bei der <a href="https://www.samenkorn.shop/">Versandbuchhandlung Samenkorn</a>.</p>
<p>
Wer andere, vor allem jÃ¼ngere Christen auf die VerfÃ¤lschungen in den modernen Ãœbertragungen aufmerksam machen will, kann dazu die BroschÃ¼re <em>Moderne BibelÃ¼bersetzungen unter der Lupe. Von der â€žGuten Nachrichtâ€œ zur â€žVolxbibelâ€œ</em> weitergeben, in der sich zahlreiche Beispiele aus Ãœbertragungen und Argumente fÃ¼r wortgetreue Bibeln finden. Sie kann kostenlos angefordert werden beim ESRA-Schriftendienst, Postfach 1910, 71209 Leonberg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/02/welche-eigenschaften-sollte-eine-gute-bibeluebersetzung-haben/">Welche Eigenschaften sollte eine gute BibelÃ¼bersetzung haben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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		<title>Die â€žBibeln in heutigem Deutschâ€œ aus bibeltreuer Sicht</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/02/die-bibeln-in-heutigem-deutsch-aus-bibeltreuer-sicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf EbertshÃ¤user]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2017 14:45:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BibelÃ¼bersetzungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Wir wollen jetzt das umwÃ¤lzende neue Ãœbersetzungskonzept etwas genauer unter die Lupe nehmen, das hinter all diesen â€žmodernen Bibelnâ€œ steht. Es wÃ¼rde zu weit fÃ¼hren, Nidas Theorie der Ãœbersetzung im einzelnen darzustellen. Nur einige GrundzÃ¼ge sollen hier genannt werden: 1. Im Mittelpunkt dieser Ãœbersetzungsmethode steht der Mensch, der moderne Leser und sein VerstÃ¤ndnis, nicht [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Wir wollen jetzt das umwÃ¤lzende neue Ãœbersetzungskonzept etwas genauer unter die Lupe nehmen, das hinter all diesen â€žmodernen Bibelnâ€œ steht. Es wÃ¼rde zu weit fÃ¼hren, Nidas Theorie der Ãœbersetzung im einzelnen darzustellen. Nur einige GrundzÃ¼ge sollen hier genannt werden:</p>
<p style="padding-left: 30px;">
1. Im Mittelpunkt dieser Ãœbersetzungsmethode steht <em>der Mensch</em>, der moderne Leser und sein VerstÃ¤ndnis, nicht der gÃ¶ttliche Autor und der inspirierte Wortlaut der Heiligen Schrift. Alles kommt darauf an, daÃŸ der Leser die Botschaft der Bibel mÃ¶glichst leicht und eindeutig verstehen kann. Ãœbersetzen bedeutet nach dieser Methode, die Botschaft so umzuformen, daÃŸ sie dem VerstÃ¤ndnis des Lesers, seinem kulturellen Hintergrund und seinem Bildungsniveau entspricht. Als das vordergrÃ¼ndige Ziel wird genannt, die Botschaft so zu vermitteln, daÃŸ der heutige Leser gleich darauf reagiert, wie der hebrÃ¤isch- bzw. griechischsprechende Erstleser vor vielen Jahrhunderten.</p>
<p style="padding-left: 30px;">
2. Die Theorie geht stillschweigend oder offen davon aus, daÃŸ die inspirierten Worte der Heiligen Schrift so, wie sie von Gott gegeben wurden, fÃ¼r den heutigen Leser nicht verstÃ¤ndlich seien. WÃ¶rtliche (die modernen Ãœbersetzer sagen: â€žformal-genaueâ€œ) Ãœbersetzungen kÃ¶nnten angeblich den Sinn der Bibel nicht oder nicht mehr vermitteln, weshalb man den vorgegebenen Wortlaut und die Begriffe, Wendungen und Sprachformen des Urtextes vÃ¶llig oder weitgehend verlassen mÃ¼sse, um den Sinn noch zu vermitteln.</p>
<p style="padding-left: 30px;">
3. Der Ãœbersetzer spielt in diesem Konzept eine zentrale Rolle. Er ist der kundige Mittler, der aus dem Rohmaterial des Ausgangstextes die wesentlichen Gedanken herausnehmen muÃŸ, um sie dann in die Gegenwartssprache des Lesers umzuformen. Er soll mit angemessenen anderen Bildern, Sprachfiguren und Stilmitteln das im Ausgangstext Gesagte mit eigenen Worten wiedergeben. Er darf und soll dabei Unwichtiges bzw. nur im kulturellen Zusammenhang der biblischen VÃ¶lker VerstÃ¤ndliches weglassen oder umdeuten, er kann eigene ErklÃ¤rungen zum Bibeltext hinzufÃ¼gen, um ihn verstÃ¤ndlicher zu machen. Er schafft damit den Bibeltext neu, formuliert ihn mit seinen eigenen Worten um, gibt die zugrundeliegenden Gedanken mithilfe von modernen, der Kultur des heutigen Lesers angemessenen Sprachmitteln wieder.</p>
<p>
Das alles klingt fÃ¼r den modernen Menschen durchaus Ã¼berzeugend. Es wird so dargestellt, als ob diese Ãœbersetzungsweise den modernsten Erkenntnissen der Sprach- und Ãœbersetzungswissenschaft entspreche, wÃ¤hrend die wortgetreue Ãœbersetzungsmethode als veraltet und â€žunwissenschaftlichâ€œ, ungenau und unverstÃ¤ndlich abgewertet wird. Bevor wir diese Ãœbersetzungsmethode aus geistlich-biblischer Sicht beurteilen, soll zunÃ¤chst einmal etwas zu diesem Argument der â€žWissenschaftlichkeitâ€œ gesagt werden, das ja leider bei vielen heutigen GlÃ¤ubigen eine geradezu magische, bezwingende Wirkung zeigt (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+3%2C1&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 3,1</a>!). Wenn etwas â€žnicht wissenschaftlichâ€œ ist, dann muÃŸ es ja von einem modernen Christen verworfen werden und kann nichts taugen.</p>
<p>Nun sollte fÃ¼r glÃ¤ubige Christen die weltliche â€žWissenschaftâ€œ grundsÃ¤tzlich kein MaÃŸstab sein. DarÃ¼ber hinaus aber muÃŸ der Verfasser dieser Schrift als jemand, der selbst Literatur- und Sprachwissenschaft studiert hat, dazu sagen, daÃŸ die Behauptungen der BefÃ¼rworter der â€ždynamischen Ã„quivalenzâ€œ so nicht zutreffen. In der Sprach-, Literatur- und Ãœbersetzungswissenschaft gibt es viele Schulen und Lehrmeinungen, so daÃŸ man ohnehin nicht von <em>den</em> â€žals gesichert geltenden Ergebnissen der Ãœbersetzungswissenschaftâ€œ (R. KassÃ¼hlke 1998) reden kann.</p>
<p>
Im Bereich der Literaturwissenschaft wie auch der Geschichte wÃ¼rden jedenfalls Ãœbersetzungen, die nach solchen willkÃ¼rlichen, vom Urtext weit abgehenden GrundsÃ¤tzen vorgehen, nicht akzeptiert! Wenn ein Student einem Geschichtsprofessor eine â€ždynamisch-Ã¤quivalenteâ€œ Ãœbersetzung eines antiken Vertrages oder Geschichtsberichtes vorlegen wÃ¼rde, bekÃ¤me er wahrscheinlich eine â€ž5â€œ dafÃ¼r. Eine â€žkommunikativeâ€œ Ãœbersetzung von Plato, Homer oder Ã„schylos wÃ¼rde unter ernsthaften Wissenschaftlern nicht akzeptiert. Selbst unglÃ¤ubige Literaturwissenschaftler haben sich ausdrÃ¼cklich gegen die modernen BibelÃ¼bertragungen ausgesprochen und die sprachliche QualitÃ¤t der reformatorischen BibelÃ¼bersetzungen mit wohl begrÃ¼ndeten Argumenten verteidigt.</p>
<p>
Aber fÃ¼r uns GlÃ¤ubige gilt ohnehin ein anderer MaÃŸstab: Wir mÃ¼ssen die Dinge geistlich beurteilen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+2%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 2,14</a>), und zwar anhand der Schrift selbst. Was bedeutet eine â€žkommunikativeâ€œ Ãœbersetzung des Wortes Gottes geistlich gesehen?</p>
<p>
a) Die stillschweigende Grundvoraussetzung dieser Ãœbersetzungsmethode ist falsch und unannehmbar: Das ewige Wort Gottes wird nÃ¤mlich als zeitlich und kulturell begrenzt und relativ abgewertet. Es wird letztlich geleugnet, daÃŸ Gott in Seiner Allmacht und Weisheit alle UmstÃ¤nde und Besonderheiten seines Wortes so geordnet hat, daÃŸ es zu allen Zeiten und fÃ¼r alle Menschen gleich welcher Kultur GÃ¼ltigkeit und Aussagekraft hat. <strong><em>â€žDas Gesetz des HERRN ist vollkommen; es erquickt die Seele; das Zeugnis des HERRN ist zuverlÃ¤ssig; es macht den UnverstÃ¤ndigen weise.â€œ</em> </strong>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+19%2C8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 19,8</a>). <em><strong>â€žAuf ewig, o HERR, steht dein Wort fest in den Himmelnâ€œ</strong></em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+119%2C89&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 119,89</a>); <strong><em>â€žAlle Schrift ist von Gott eingegeben und nÃ¼tzlich zur Belehrung, zur ÃœberfÃ¼hrung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk vÃ¶llig ausgerÃ¼stetâ€œ</em></strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+3%2C16-17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 3,16-17</a>) â€“ wer gibt uns dann das Recht, dieses Wort eigenmÃ¤chtig durch ausdeutende Menschenworte umzumodeln?</p>
<p>
Gott wuÃŸte genau, weshalb Er die Schriften des AT im Umfeld des alten Israel gab und die Schriften des NT in ihrem Rahmen und Umfeld. Wie Jesaja sagt und Petrus noch einmal bestÃ¤tigt: â€žAlles Fleisch ist wie Gras und alle Herrlichkeit des Menschen wie die Blume des Grases. Das Gras ist verdorrt und seine Blume abgefallen, aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.â€œ (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+40%2C6-8%3B+1Pt+1%2C24&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 40,6-8; 1Pt 1,24</a>). Wenn der Herr Jesus klar sagt: <em><strong>â€žHimmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen!â€œ</strong></em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+24%2C35&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 24,35</a>) und dann den JÃ¼ngern und uns allen den Auftrag gibt, Sein Wort zu verkÃ¼ndigen bis zum Ende dieser Weltzeit (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+28%2C18-20%3B+Apg+1%2C8%3B+2Tim+4%2C1-2&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 28,18-20; Apg 1,8; 2Tim 4,1-2</a>) â€“ wer sind wir, wenn wir uns anmaÃŸen, zu behaupten, daÃŸ diese inspirierten Worte voll Geist und Leben heute â€žnicht mehr kulturell relevantâ€œ und â€žnicht mehr verstÃ¤ndlichâ€œ seien und durch menschliche Umformulierungen ersetzt werden mÃ¼ÃŸten?</p>
<p>
Im Grunde hÃ¤tten dann die wortgetreuen Ãœbersetzungen ja gar nicht die millionenfache Frucht bringen kÃ¶nnen, die sie bestÃ¤tigt haben: UngezÃ¤hlte Menschen, die durch diese Bibeln den Ruf Gottes zur Umkehr und zum Glauben gehÃ¶rt haben und gerettet wurden, um dann geistlich zu wachsen und mit dem Herrn zu leben. Es steht ja geschrieben: <strong><em>â€žAlle Reden meines Mundes sind gerecht, es ist nichts Verkehrtes noch Verdrehtes darin. Den VerstÃ¤ndigen sind sie alle klar, und wer Erkenntnis sucht, findet sie richtig.â€œ</em></strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Spr+8%2C8-9&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Spr 8,8-9</a>). Aber die Schriften zu verdrehen und umzufrisieren, damit sie unbuÃŸfertigen UnglÃ¤ubigen â€žverstÃ¤ndlichâ€œ und â€žakzeptabelâ€œ werden, ist mit dem Wesen des Wortes Gottes unvereinbar. Der Mensch muÃŸ sich Gottes Wort anpassen, aber Gottes Wort darf nicht dem Menschen angepaÃŸt werden!</p>
<p>
b) Der Umgang der â€žkommunikativenâ€œ Ãœbersetzer mit dem inspirierten Wort Gottes entspringt einem letztlich<em> bibelkritischen Ansatz</em>. Im Grunde leugnet diese Ãœbersetzungsmethode die biblische Verbalinspiration (= gÃ¶ttliche Eingebung jedes einzelnen Wortes der Schrift) und beruht auf der unbiblischen Auffassung der Gedankeninspiration (= nur die Gedanken der Schriftautoren sind von Gott eingegeben, aber die Worte sind relative, zeitgebundene Menschenworte), die wir aus der Bibelkritik kennen. Sie geht von der bibelkritischen Irrlehre aus, daÃŸ die Worte des Bibeltextes fehlbare, kulturell bedingte Menschenworte seien, die man nach Belieben durch andere Menschenworte ersetzen kÃ¶nne, und daÃŸ sie dennoch dem Leser zu â€žGottes Wortâ€œ werden kÃ¶nnten.</p>
<p>
Dazu Zitate fÃ¼hrender moderner Ãœbersetzer: â€žWir nehmen den ursprÃ¼nglichen Gedanken und formen ihn um (convert) in die Sprache von heute. &#8230; Ich empfand solch eine Begeisterung bei dem Gedanken an mein eigenes Vorrecht, etwas von der Ausdrucksweise / der Ã¼berflÃ¼ssigen WortfÃ¼lle [verbiage] abzustreifen &#8230; und in dieser Hinsicht ein Mitarbeiter Gottes zu sein &#8230; â€œ (Kenneth Taylor; Zitate nach David Cloud, <em>Dynamic Equivalency â€“ Death Knell of Pure Scripture</em>). Eugene Nida: â€žSelbst wenn eine Wahrheit nur in Worten gegeben ist, hat sie keinen wirklichen Wert, wenn sie nicht in das Leben Ã¼bersetzt wurde. Nur dann wird das Wort des Lebens lebendig im EmpfÃ¤nger. Die Worte sind in gewissem Sinn nichts in sich selbst und fÃ¼r sich selbst genommen [The words are in a sense nothing in and of themselves].â€œ</p>
<p>Wir mÃ¼ssen dazu wissen, daÃŸ Nida bibelkritische und liberaltheologische Ansichten vertritt und sein Konzept aus weltlichen Philosophien und Theorien ableitet. Nur weil sie letztlich keine Ehrfurcht vor dem von Gott gegebenen Wort haben, kÃ¶nnen diese Ãœbersetzer meinen, die Formulierung â€žAnnahme bei Gottâ€œ sei tatsÃ¤chlich eine angemessene Ãœbersetzung fÃ¼r â€žRechtfertigungâ€œ, oder â€žheiligâ€œ kÃ¶nne man mit â€žzu Gott gehÃ¶rigâ€œ wiedergeben. Wenn Gott in einer Passage sich mit seinem Namen â€žHERRâ€œ offenbart â€“ welche Berechtigung hat der Ãœbersetzer, stattdessen â€žGottâ€œ zu schreiben?</p>
<p>
c) Der Ãœbersetzer maÃŸt sich an, besser zu wissen, wie Gottes Gedanken ausgedrÃ¼ckt werden, als Gott selbst, und nimmt eine vÃ¶llig falsche Mittlerrolle an, ja macht sich zum â€žNeuschÃ¶pferâ€œ der von ihm verfaÃŸten Bibel. Letztlich ist es eine GeringschÃ¤tzung der vollkommenen Weisheit Gottes, wenn der Ãœbersetzer bestimmte inspirierte Urtextworte mit anderen Begriffen wiedergibt, obgleich doch die Ursprache auch solche Begriffe zur VerfÃ¼gung gehabt hÃ¤tte, um die Sache so auszudrÃ¼cken, wenn Gott es gewollt hÃ¤tte. Wenn etwa â€ždie ErlÃ¶sung durch sein Blutâ€œ eigentlich den Gedanken ausdrÃ¼cken sollte: â€žErlÃ¶sung durch seinen Tod am Kreuzâ€œ, dann hÃ¤tte das Griechische ja die entsprechenden Worte zur VerfÃ¼gung gehabt, es so auszudrÃ¼cken. Gott hat sich doch etwas dabei gedacht, wenn Er Seine ewige Botschaft in gerade diesen Worten ausdrÃ¼ckte und nicht in anderen!</p>
<p>
Die schreckliche AnmaÃŸung der modernen Ãœbersetzer besteht darin, daÃŸ sie das Werk zu tun beanspruchen, das allein Gott und Seinem Heiligen Geist zusteht: nÃ¤mlich das Schriftwort dem Menschen aufzuschlieÃŸen und klar zu machen. Dazu muÃŸ Gott ein Werk an dem verfinsterten, verstockten Herzen des Menschen tun. Das kann kein schlauer Ãœbersetzer Ã¼bernehmen, der sich damit an Gottes Statt setzt und meint, er mÃ¼sse Gottes Offenbarungswort verbessern und umdeuten.</p>
<p>
Wie bei der Bibelkritik macht sich der Mensch mit seinem armseligen Verstand zum Richter und Herren Ã¼ber Gottes Wort. So geht die dynamisch-Ã¤quivalente Ãœbersetzung zwangsweise immer wieder Ã¼ber eine bloÃŸe Wiedergabe des Grundtextes hinaus und wird vermischt mit eigenwilligen, willkÃ¼rlichen und oft sinnverfÃ¤lschenden Auslassungen, Ausdeutungen und ZusÃ¤tzen der Ãœbersetzer. Wir werden erinnert an die Mahnung aus <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Spr+30%2C5-6%3A+&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Spr 30,5-6: </a><em><strong>â€žAlle Reden Gottes sind gelÃ¤utert; er ist ein Schild denen, die ihm vertrauen. Tue nichts zu seinen Worten hinzu, damit er dich nicht bestraft und du als LÃ¼gner dastehst!â€œ</strong></em></p>
<p>
Schlimmer noch: In den eigenmÃ¤chtigen Umformungen biblischer Begriffe flieÃŸen immer wieder letztlich bibelkritische AnsÃ¤tze und falsche Lehren hinein. So hÃ¤ngt das Verschwinden des Blutes aus vielen dynamisch-Ã¤quivalenten Ãœbersetzungen etwa in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+1%2C7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 1,7</a> mit der liberaltheologischen Weltanschauung Nidas zusammen, der empfiehlt, â€žBlutâ€œ durch â€žTodâ€œ wiederzugeben: â€žâ€™Blutâ€™ wird in diesem Abschnitt in derselben Weise gebraucht wie an einer Anzahl weiterer Stellen im Neuen Testament, nÃ¤mlich um einen gewaltsamen Tod anzudeuten.â€œ (Cloud aaO S. 25).</p>
<p>
Und die landlÃ¤ufige Behauptung, die biblischen Urschriften seien ja auch in der Umgangssprache der damaligen Zeit geschrieben, deshalb mÃ¼sse man die heutigen Bibeln in der Umgangssprache der heutigen Zeit umschreiben, ist ebenfalls nicht stichhaltig. Weder die hebrÃ¤ischen Schriften des AT noch die griechischen Schriften des NT waren fÃ¼r die damaligen Leser einfach verstÃ¤ndlich und in bloÃŸer Umgangssprache abgefaÃŸt. In beiden Testamenten gibt es sehr anspruchsvolle Abschnitte, schwierige Wendungen und auf den ersten Blick schwer verstÃ¤ndliche Passagen. Petrus erwÃ¤hnt das ausdrÃ¼cklich von den Briefen des Paulus (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Pt+3%2C16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Pt 3,16</a>). All dies ist kein â€žMangelâ€œ der Schrift, dem eilfertige Ãœbersetzer nun abhelfen mÃ¼ÃŸten, sondern es ist Bestandteil des gÃ¶ttlichen Plans fÃ¼r Sein Offenbarungswort.</p>
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d) Die dynamisch-Ã¤quivalente Ãœbersetzung verbessert das VerstÃ¤ndnis der Schrift nicht wirklich, sondern verdunkelt und entstellt die Aussage der Schrift in vielen Aspekten. Viele Aussagen der Schrift sind nur dann voll verstÃ¤ndlich und erschlieÃŸen ihren Sinn, wenn sie sehr wÃ¶rtlich und genau wiedergegeben werden. UnzÃ¤hlige Feinheiten, die dem GlÃ¤ubigen zur Unterweisung und Belehrung niedergeschrieben wurden, gehen bei der â€žkommunikativenâ€œ Neuformulierung der Bibel verloren.</p>
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Die Bibel ist ein Wunder gÃ¶ttlicher Offenbarung. Die Worte der Heiligen Schrift sind erlesene, siebenmal gelÃ¤uterte Worte (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+12%2C7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 12,7</a>). Niemand kann den Reichtum, die volle Bedeutung, die Nuancen und tiefen Facetten dieser ewigen, himmlischen Worte je voll ausschÃ¶pfen. Deshalb gebÃ¼hrt uns Menschen Demut und Ehrfurcht angesichts des Wortes Gottes. Wir tun gut daran, zu diesem Thema einmal den <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Psalm+119&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Psalm 119</a> in einer wortgetreuen Ãœbersetzung zu betrachten und darÃ¼ber nachzusinnen.</p>
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Der Psalmist betet: <em><strong>â€žÃ–ffne mir die Augen, damit ich sehe / die Wunder in deinem Gesetz!â€œ</strong></em> (V. 18). <strong><em>â€žGib mir VerstÃ¤ndnis, so will ich dein Gesetz bewahren / und es befolgen von ganzem Herzen.â€œ</em> </strong>(V. 34). <em><strong>â€žWie habe ich dein Gesetz so lieb! / Ich sinne darÃ¼ber nach den ganzen Tag.â€œ</strong></em> (V. 97). <strong><em>â€žMein Fleisch schaudert aus Furcht vor dir, / und ich habe Ehrfurcht vor deinen Bestimmungen!â€œ</em> </strong>(V. 120).<strong><em> â€žWunderbar sind deine Zeugnisse; / darum bewahrt sie meine Seele. / Die ErÃ¶ffnung deiner Worte erleuchtet / und gibt den UnverstÃ¤ndigen Einsichtâ€œ</em> </strong>(V. 129-130).</p>
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Die modernen ausdeutenden Wiedergaben zerstÃ¶ren das wunderbare Flechtwerk von Bedeutungen und BezÃ¼gen, von Nuancen und geistlichen Einsichten in Gottes Wort. Sie ersetzen es durch die beschrÃ¤nkten, oft irregeleiteten Einsichten von sterblichen Menschen. Sie berauben den Bibelleser, anstatt ihn zu bereichern.</p>
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Viele geistlich wichtige ZusammenhÃ¤nge und Wortbedeutungen werden in den modernen Ãœbersetzungen wegplaniert und zubetoniert, damit der gedachte â€žideale Leserâ€œ auf einer modernen Betonpiste den Text bequem entlangfahren kann, anstatt zu FuÃŸ auf einem uralten, aber herrlichen Pfad zu wandern, der mÃ¼hsam ist, auf dem wir aber wunderbare ReichtÃ¼mer und geistliche Nahrung finden, um schlieÃŸlich sicher ans geistliche Ziel zu kommen!</p>
<p>
Viele klug erdachte â€žErsatzbegriffeâ€œ der modernen Ãœbersetzungen sind zwar vielleicht leichter eingÃ¤ngig als das biblische Original, aber sie tragen nicht dieselbe Bedeutung in sich! Manchmal sind sie nur in der Lage, einen Aspekt des Originalwortes aufzuzeigen, oft aber liegen sie vÃ¶llig daneben und fÃ¼hren sogar direkt in die Irre, indem sie menschlich-theologische Ausdeutungen in den Text einflieÃŸen lassen.</p>
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So erkauft sich der Leser das vorgeblich leichtere VerstÃ¤ndnis einiger Gedanken und Abschnitte der Bibel mit einer Erschwerung bzw. Verhinderung geistlichen VerstÃ¤ndnisses in vielen anderen Aspekten. Das geistliche Leben eines GlÃ¤ubigen, der sich von solchem â€žWeiÃŸmehl-Fastfoodâ€œ ernÃ¤hrt statt vom biblischen Schwarzbrot des WORTES, wird Ã¼ber das UnmÃ¼ndigenstadium kaum hinausgehen kÃ¶nnen (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+5%2C11-14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 5,11-14</a>) und von vielen Krankheiten gezeichnet sein.</p>
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e) Die Bibel selbst zeigt uns, daÃŸ eine wortgetreue Ãœbersetzung die von Gott gewollte Methode ist. Wir sehen das zum einen im AT am Vorbild Esras und der Leviten, die vor dem Volk das Buch des Gesetzes vorlasen, und zwar vor allen MÃ¤nnern, Frauen und verstÃ¤ndigen Kindern:<strong><em> â€žUnd sie lasen aus dem Buch des Gesetzes Gottes deutlich vor und erklÃ¤rten den Sinn, so daÃŸ man das Gelesene verstand.â€œ</em></strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Neh+8%2C8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Neh 8,8</a>). Also nicht â€žParaphraseâ€œ, eingÃ¤ngige Umformulierung des Wortes Gottes, sondern das Wort Gottes getreu verkÃ¼ndigt und dann die ErklÃ¤rung des Sinnes!</p>
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Dasselbe Muster sehen wir im NT bei Philippus und dem KÃ¤mmerer: Der KÃ¤mmerer las im Buch Jesaja, aber er verstand es nicht. Das war kein Hindernis fÃ¼r seine Evangelisierung, im Gegenteil! Gott sandte ihm den Philippus, der ihm die Schriftstelle erklÃ¤rte und ihm das Evangelium verkÃ¼ndigte (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+8%2C26-35&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 8,26-35</a>).</p>
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Auch die alttestamentlichen Zitate, die wir im NT finden, kÃ¶nnen uns einen Hinweis geben. Wir finden hier zwar einige Male eine Verquickung von Wiedergabe und Ausdeutung, wie sie nur ein inspirierter Prophet bzw. Apostel im Auftrag Gottes vornehmen durfte, ansonsten sehen wir aber eine z.T. sehr weitgehende wÃ¶rtliche Wiedergabe hebrÃ¤ischer Konstruktionen und allgemein eine groÃŸe Wortgetreue.</p>
<p>
f) Die dynamisch-Ã¤quivalente Ãœbersetzung ist nicht mehr Gottes Wort in einer anderen Sprache, sondern Menschenwort. Das ist der vielleicht schwerwiegendste Einwand gegen die modernen Ãœbertragungen: Das kraftvolle, von Gottes Geist eingegebene, ewig unverÃ¤nderliche Wort Gottes wird eingetauscht gegen bloÃŸe Menschenworte, die keinesfalls dieselbe geistliche Wirkung haben kÃ¶nnen wie Gottes Wort. Wir sehen den grundlegenden Unterschied zwischen Gottes Wort und eigenmÃ¤chtigen Menschenworten sehr eindrucksvoll aufgezeigt in der Zurechtweisung des HERRN gegenÃ¼ber den falschen Propheten Israels in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jeremia+23%2C16-36%2C&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jeremia 23,16-36,</a> die wir hier auszugsweise anfÃ¼hren wollen:</p>
<p>
<em><strong>â€žSo spricht der HERR der Heerscharen: HÃ¶rt nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie tÃ¤uschen euch; die Offenbarung ihres eigenen Herzens verkÃ¼nden sie und nicht [was] aus dem Mund des HERRN [kommt]. &#8230; 18 Denn wer hat im Rat des HERRN gestanden und hat sein Wort gesehen und gehÃ¶rt? Wer hat auf mein Wort geachtet und gehÃ¶rt? &#8230; 22 HÃ¤tten sie in meinem Rat gestanden, so wÃ¼rden sie meinem Volk meine Worte verkÃ¼ndigen und sie abbringen von ihrem bÃ¶sen Weg &#8230; 28 Der Prophet, der einen Traum hat, der erzÃ¤hle den Traum; wer aber mein Wort hat, der verkÃ¼ndige mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Weizen gemeinsam? spricht der HERR. 29 Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert? 30 Darum siehe, ich komme Ã¼ber die Propheten, spricht der HERR, die meine Worte stehlen, einer von dem anderen; 31 siehe, ich komme Ã¼ber die Propheten, die ihre eigenen Zungen nehmen, um einen Gottesspruch zu sprechen! &#8230; 36 &#8230; denn jedem einzelnen wird sein eigenes Wort zur Last werden, denn ihr verdreht die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN der Heerscharen, unseres Gottes!â€œ</strong></em></p>
<p>
Bei den â€žkommunikativenâ€œ Ãœbersetzungen geschieht eine qualitative VerÃ¤nderung von hÃ¶chster Bedeutung. Sobald eine Ãœbersetzung davon abgeht, den ursprÃ¼nglichen Wortlaut der Worte Gottes so getreu wie mÃ¶glich wiederzugeben, ist das Ergebnis nicht mehr eine Bibel, die den unvergÃ¤nglichen Samen, das lebendige Wort Gottes (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+1%2C23&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 1,23</a>) enthÃ¤lt, sondern vergÃ¤ngliches Stroh, relative, kraft- und leblose Menschenworte, die zwar gelehrt und gut gemeint sein mÃ¶gen wie die Predigten mancher liberaler Pfarrer â€“ aber sie kÃ¶nnen kein neues Leben zeugen!</p>
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<p>Dieser Beitrag ist ein gekÃ¼rzter Auszug aus der ausfÃ¼hrlicheren Schrift von Rudolf EbertshÃ¤user <em><strong>Moderne BibelÃ¼bersetzungen unter der Lupe. Von der â€žGuten Nachrichtâ€œ bis zur â€žVolxbibelâ€œ</strong></em>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/download/moderne-bibeluebersetzungen-unter-der-lupe-von-der-guten-nachricht-bis-zur-volxbibel/"><strong>Hier kÃ¶nnen Sie das vollstÃ¤ndige PDF-Dokument herunterladen</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>AusfÃ¼hrlichere Informationen zum Thema â€žModerne BibelÃ¼bersetzungenâ€œ enthÃ¤lt das Buch des Verfassers:<a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2016/03/gottes-wort-oder-menschenwort-buchinfo/"><em><strong> Gottes Wort oder Menschenwort? Moderne BibelÃ¼bersetzungen unter der Lupe</strong></em></a>, Steffisburg (Edition Nehemia) 3. Aufl. 2016.</p>
<p>
Dieses Buch kÃ¶nnen Sie bei Ihrem christlichen BuchhÃ¤ndler bestellen. Sie erhalten es u.a. fÃ¼r die Schweiz bei der <a href="https://www.edition-nehemia.ch/"><strong>Edition Nehemia</strong></a>, fÃ¼r Deutschland und Ã–sterreich bei der <a href="https://www.samenkorn.shop/"><strong>Versandbuchhandlung Samenkorn</strong></a>.</p>
<p>
Wer andere, vor allem jÃ¼ngere Christen auf die VerfÃ¤lschungen in den modernen Ãœbertragungen aufmerksam machen will, kann dazu die BroschÃ¼re <em>Moderne BibelÃ¼bersetzungen unter der Lupe. Von der â€žGuten Nachrichtâ€œ zur â€žVolxbibelâ€œ</em> weitergeben, in der sich zahlreiche Beispiele aus Ãœbertragungen und Argumente fÃ¼r wortgetreue Bibeln finden. Sie kann kostenlos angefordert werden beim ESRA-Schriftendienst, Postfach 1910, 71209 Leonberg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/02/die-bibeln-in-heutigem-deutsch-aus-bibeltreuer-sicht/">Die â€žBibeln in heutigem Deutschâ€œ aus bibeltreuer Sicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gottes Wort oder Menschenwort? Moderne BibelÃ¼bertragungen â€“ eine geistlich fragwÃ¼rdige â€žVerstÃ¤ndnishilfeâ€œ</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/02/gottes-wort-oder-menschenwort-moderne-bibeluebertragungen-eine-geistlich-fragwuerdige-verstaendnishilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf EbertshÃ¤user]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2017 14:33:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BibelÃ¼bersetzungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Â  Ob â€žGute Nachrichtâ€œ, â€žHoffnung fÃ¼r alleâ€œ, â€žNeues Lebenâ€œ, â€žNGÃœâ€œ oder â€žNEÃœâ€œ â€“ die BibelÃ¼bertragungen â€žin heutigem Deutschâ€œ sind in den letzten Jahrzehnten immer populÃ¤rer geworden. Das gilt auch fÃ¼r Gemeinden und Kreise, die sich als â€žbibeltreuâ€œ und â€ževangelikalâ€œ verstehen. Vor allem fÃ¼r die Jugend seien solche freien Ãœbertragungen eine wertvolle Hilfe zum besseren VerstÃ¤ndnis [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/02/gottes-wort-oder-menschenwort-moderne-bibeluebertragungen-eine-geistlich-fragwuerdige-verstaendnishilfe/">Gottes Wort oder Menschenwort? Moderne BibelÃ¼bertragungen â€“ eine geistlich fragwÃ¼rdige â€žVerstÃ¤ndnishilfeâ€œ</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Â </h4>
<p>Ob â€žGute Nachrichtâ€œ, â€žHoffnung fÃ¼r alleâ€œ, â€žNeues Lebenâ€œ, â€žNGÃœâ€œ oder â€žNEÃœâ€œ â€“ die BibelÃ¼bertragungen â€žin heutigem Deutschâ€œ sind in den letzten Jahrzehnten immer populÃ¤rer geworden. Das gilt auch fÃ¼r Gemeinden und Kreise, die sich als â€žbibeltreuâ€œ und â€ževangelikalâ€œ verstehen. Vor allem fÃ¼r die Jugend seien solche freien Ãœbertragungen eine wertvolle Hilfe zum besseren VerstÃ¤ndnis der Bibel, so wird heute oft argumentiert. Aber auch Erwachsene ziehen die modernen Ãœbertragungen den klassischen wortgetreuen Ãœbersetzungen vor. Sie werden in mancher Predigt oder Bibelstunde wie selbstverstÃ¤ndlich angefÃ¼hrt und als â€žWort Gottesâ€œ verstanden. Doch ist diese Entwicklung tatsÃ¤chlich positiv? Vermitteln diese zugegebenermaÃŸen leichter lesbaren Ãœbertragungen wirklich noch Gottes Wort? Sind sie eine Hilfe zum Glauben oder verstellen sie den Menschen den Zugang zu der Wahrheit Gottes?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Â </h3>
<h2>Das Wesen des Wortes Gottes und seine angemessene Ãœbersetzung</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Beantwortung dieser Fragen mÃ¼ssen wir uns darauf besinnen, was die Bibel eigentlich ist. Jeder wirklich glÃ¤ubige und wiedergeborene Christ erkennt aus der Bibel selbst, daÃŸ sie nicht ein zeitlich und kulturell bedingtes Menschenwort darstellt, sondern eine durch Gottes Geist gewirkte Offenbarung der Worte des lebendigen Gottes (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+2%2C13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 2,13</a>). In der Bibel haben wir die Worte empfangen, die Gott in Seiner Liebe und Gnade an die sÃ¼ndigen, von Ihm entfremdeten Menschen gerichtet hat, damit sie Ihn erkennen und errettet werden. Die Bibel ist eine in ihrer Ganzheit und in jedem einzelnen Wort inspirierte, von Gottes Geist eingegebene gÃ¶ttliche Botschaft (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+3%2C16%3B+1Kor+2%2C12-13&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 3,16; 1Kor 2,12-13</a>). Sie ist nicht zeitgebunden und relativ, sondern ewig, Ã¼berzeitlich und fÃ¼r alle Menschen aller Epochen gÃ¼ltig.</p>
<p>
<em><strong>Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Pt+1%2C21&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Pt 1,21</a>)</strong></em></p>
<p>
<em><strong>Und der HERR sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jer+1%2C9&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jer 1,9</a>)</strong></em></p>
<p>
Daraus ergibt sich folgerichtig, daÃŸ jede BibelÃ¼bersetzung diese ewigen, lebenswichtigen, von gÃ¶ttlicher Weisheit eingegebenen Worte, die im hebrÃ¤ischen und griechischen Urtext fÃ¼r uns zuverlÃ¤ssig Ã¼berliefert wurden, auch mÃ¶glichst getreu wiedergeben muÃŸ. Aufgrund der Unterschiedlichkeit der Sprachen wÃ¤re eine mechanisch-wortwÃ¶rtliche Wiedergabe besonders des hebrÃ¤ischen AT nur schwer zu verstehen; eine gute Ãœbersetzung ergrÃ¼ndet die Bedeutung des Originals gewissenhaft und gibt sie dann mÃ¶glichst eng an die Ursprache angelehnt, aber doch in verstÃ¤ndlichem Deutsch wieder. Das ist der Grundsatz der klassischen wortgetreuen BibelÃ¼bersetzungen, die alle nach der bewÃ¤hrten Ãœbersetzungsregel vorgingen: â€žSo genau wie mÃ¶glich, so frei wie nÃ¶tigâ€œ.</p>
<p>
Dabei gibt es unterschiedliche Gewichtungen; so ist etwa die alte Elberfelder Ãœbersetzung sehr stark an den Wortlaut des Urtexts angelehnt, wobei die VerstÃ¤ndlichkeit und FlÃ¼ssigkeit des deutschen Wortlauts etwas beeintrÃ¤chtigt sind, wÃ¤hrend umgekehrt die Lutherbibel grundsÃ¤tzlich wortgetreu, aber dennoch freier und nicht so stark an den Originalwortlaut gebunden Ã¼bersetzt. Die Schlachterbibel verfolgt einen Mittelweg zwischen Luther und Elberfelder und versucht Genauigkeit in wichtigen Passagen mit gut verstÃ¤ndlichem Deutsch und einer Bewahrung der klassischen Bibelsprache zu verbinden. Alle diese Ãœbersetzungen binden sich bewuÃŸt an den Wortlaut des inspirierten Originals und stimmen deshalb im wesentlichen auch untereinander Ã¼berein. Auch etwas freiere Ãœbersetzungen wie etwa die â€žMenge-Bibelâ€œ halten sich immer noch recht nahe an den biblischen Wortlaut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>
Â <br />
Die AuflÃ¶sung von Gottes Wort in den modernen Ãœbertragungen</h2>
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<p>Wenn wir dagegen die oben genannten modernen Ãœbertragungen genauer untersuchen, so weichen sie vom ursprÃ¼nglichen Wortlaut des Bibeltextes sowie auch untereinander sehr weit ab. Sie versuchen, lediglich den Gedankengang des Originals nachzuzeichnen, verwenden dabei aber eigene, â€žzeitgemÃ¤ÃŸeâ€œ Formulierungen, die grÃ¶ÃŸtenteils keinen echten Bezug mehr zum eigentlichen Wortlaut des Bibeltexts aufweisen. Ihr Ansatz besteht ja auch darin, die Worte eines Mose oder Jesaja umzuformen und so auszudrÃ¼cken, wie sie meinen, daÃŸ ein moderner Autor des 21. Jahrhunderts geredet haben kÃ¶nnte.</p>
<p>
Dabei wird jedoch unterschlagen, daÃŸ es nicht um die Worte von Moses oder Jesaja, Paulus oder Petrus geht, als seien diese normale menschliche Verfasser gewesen, sondern es geht bei der Bibel um das Wort Gottes, das die Richtschnur fÃ¼r Glauben und Leben aller wahren Christen ist. Deshalb sind die massiven Abweichungen von den inspirierten Bibelworten und die eigenmÃ¤chtigen freien Ausdeutungen der modernen Ãœbersetzer so schwerwiegend.</p>
<p>
Wie weitgehend diese Abweichungen oft sind, soll ein Beispiel veranschaulichen. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Maleachi+3%2C20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Maleachi 3,20</a> lautet in der Schlachterbibel 2000 so: â€žEuch aber, die ihr meinen Namen fÃ¼rchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und Heilung [wird] unter ihren FlÃ¼geln [sein]â€œ In der â€žHoffnung fÃ¼r alleâ€œ (2002) heiÃŸt diese Stelle: â€žFÃ¼r euch aber, die ihr mir die Treue gehalten habt, wird an jenem Tag die Rettung kommen, wie am Morgen die Sonne aufgeht.â€œ Die â€žGute Nachrichtâ€œ (1997) Ã¼bersetzt: â€žFÃ¼r euch aber, die ihr mir treu gewesen seid, wird an diesem Tag die Sonne aufgehen. Sie wird euer Recht an den Tag bringen und alle Wunden heilen.â€œ</p>
<p>
Es ist bezeichnend fÃ¼r die modernen Ãœbertragungen, daÃŸ der biblisch wesentliche Begriff der â€žFurcht des Herrnâ€œ fast durchgÃ¤ngig verÃ¤ndert und durch andere Begriffe ersetzt wird. Diese Ersatzbegriffe vermitteln nicht den zentralen Gedanken, daÃŸ der lebendige Gott zu fÃ¼rchten ist, daÃŸ Ihm unsere Ehrfurcht gebÃ¼hrt. Das ist eine ernstliche VerfÃ¤lschung des gesamten Glaubenslebens, denn es steht geschrieben: <strong><em>â€žDie Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnisâ€œ</em></strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Spr+1%2C7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Spr 1,7</a>). Dabei gÃ¤be es im HebrÃ¤ischen durchaus andere Begriffe, wenn Gott â€žTreueâ€œ statt â€žFurchtâ€œ gemeint hÃ¤tte. Die Ãœbertragungen bieten hier gar keine Ãœbersetzung, sondern eine humanistische VerwÃ¤sserung des Wortes Gottes. Ã„hnlich sieht es vielfach mit SchlÃ¼sselbegriffen wie â€žBuÃŸeâ€œ, â€žGlaubenâ€œ, â€žGnadeâ€œ, â€žHeiligkeit/Heiligungâ€œ aus; sie werden durch verflachte, irrefÃ¼hrende menschliche Formulierungen ersetzt.</p>
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Â <br />
Das bibelkritische Denken hinter den modernen Ãœbertragungen</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hinter den â€žkommunikativen Ãœbersetzungenâ€œ steht ein Ãœbersetzungskonzept, das auch als â€ždynamisch-Ã¤quivalentâ€œ bezeichnet wird. Demnach seien die Bibeltexte von den kulturellen UmstÃ¤nden ihrer Entstehung bestimmt und fÃ¼r die Menschen ihrer Zeit formuliert worden. Der BibelÃ¼bersetzer mÃ¼sse nun den ursprÃ¼nglichen Wortlaut bewuÃŸt verlassen und danach streben, den Sinn, die zugrundeliegenden Gedanken in heutigen Worten und heutigem Stil auszudrÃ¼cken, wobei er Begriffe umbenennen, Dinge weglassen oder hinzufÃ¼gen kann, wenn ihm dies sinnvoll erscheint. Das Ziel sei es, auf den heutigen Leser denselben Eindruck, dieselbe Wirkung zu erzielen, die der ursprÃ¼ngliche Text auf den damaligen Leser gehabt habe.</p>
<p>
Wenn man dieses aus der weltlichen Ãœbersetzungswissenschaft abgeleitete Konzept geistlich und biblisch beurteilt, was ja unsere Aufgabe ist (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Th+5%2C21&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Th 5,21</a>), dann entdeckt man rasch, daÃŸ ihm eine Verleugnung der wÃ¶rtlichen Inspiration der Bibel zugrunde liegt. Angeblich komme es nicht auf die (nur zeitbezogenen, relativen) Worte an, sondern bloÃŸ auf die â€žGedankenâ€œ, die dahinter stehen. Die Bibel wird nicht mehr als heiliges Wort Gottes gesehen, sondern als Produkt menschlicher Autoren, die angeblich zeitbedingt geschrieben haben. Die modernen Ãœbertragungen sind also durch ihren Ãœbersetzungsansatz objektiv von der glaubenszerstÃ¶renden Bibelkritik geprÃ¤gt, auch wenn sie z. T. einen evangelikalen Anspruch haben.</p>
<p>
Das zeigt sich auch darin, daÃŸ ihre Urheber vielfach den Wortlaut der heiligen Schriften kritisieren und herabsetzen: dieser sei â€žfÃ¼r den heutigen Menschen unverstÃ¤ndlichâ€œ, â€ždunkelâ€œ, â€žein Hindernis fÃ¼r den Glaubenâ€œ. Doch fÃ¼r den glÃ¤ubigen Christen ist die Bibel das ewige, geistgewirkte Wort Gottes, das durch das Wirken des Geistes Gottes das Herzen der Menschen Ã¼berfÃ¼hren, erleuchten und zur BuÃŸe leiten kann, weil es Geist und Leben ist. Gerade das getreu Ã¼bersetzte Wort Gottes hat die Kraft, Menschen zur Errettung zu fÃ¼hren!</p>
<p>Diese Kraft fehlt den Ãœbertragungen, die aus bloÃŸen Menschenworten bestehen. Sie kÃ¶nnen ihre Leser auch nicht vor der heute so einfluÃŸreichen liberaltheologisch-Ã¶kumenisch-charismatischen VerfÃ¼hrung bewahren; sie enthalten uns das wahre Evangelium und die gesunde Lehre vor, die wir heute, in der Endzeit, mehr denn je brauchen. So kann man diese freien Ãœbertragungen grundsÃ¤tzlich nicht fÃ¼r das Bibellesen empfehlen (auch wenn es unter ihnen noch einmal Abstufungen der UnzuverlÃ¤ssigkeit gibt, bis hin zu der bibelkritisch und Ã¶kumenisch ausgerichteten â€žGuten Nachrichtâ€œ). Erst recht zu verwerfen sind die â€žVolxbibelâ€œ und die feministische â€žBibel in gerechter Spracheâ€œ, die sich zu gotteslÃ¤sterlichen Ã„uÃŸerungen und offenen VerfÃ¤lschungen der Heiligen Schrift versteigen.</p>
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<h2>
Â <br />
Wir sollten die Liebe zum Wort Gottes fÃ¶rdern</h2>
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<p>Wir tun gut daran, uns an die bewÃ¤hrten wortgetreuen Ãœbersetzungen zu halten, die das Wort Gottes unverfÃ¤lscht und deutlich wiedergeben, sodaÃŸ die Seele sich davon nÃ¤hren und unser Geist dadurch erleuchtet und gestÃ¤rkt werden kann. Wir sollten diese bewÃ¤hrten Ãœbersetzungen, wie etwa die Lutherbibel und die Schlachterbibel, auch weiterempfehlen und an UnglÃ¤ubige weiterschenken. Gerade den jungen Menschen sollten wir nahebringen, wie wichtig es ist, eine wortgetreue Bibel zu lesen und darin zu forschen, auch wenn sie zunÃ¤chst schwerer zu verstehen ist. In der SchlachterÃ¼bersetzung 2000 haben wir uns bemÃ¼ht, durch einen verstÃ¤ndlichen Wortlaut und ErklÃ¤rungen den Zugang fÃ¼r JÃ¼ngere und Fernstehende zu erleichtern, ohne die Worttreue aufzugeben.</p>
<p>
Das gÃ¶ttlich eingegebene Wort der Schrift hat EwigkeitsgÃ¼ltigkeit und geistliche Kraft! Gerade in diesen herausfordernden Tagen sollten wir tiefer und mehr Ã¼ber die Heilige Schrift nachsinnen, das uns anvertraute kostbare Bibelwort eifrig studieren und dann auch in unserem Leben befolgen. <em><strong>â€žHimmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehenâ€œ</strong></em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+24%2C35&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 24,35</a>);<strong><em> â€žDer Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nÃ¼tzt gar nichts. Die Worte, die ich zu euch rede, sind Geist und sind Lebenâ€œ</em></strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+6%2C63&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 6,63</a>).</p>
<h4>Â </h4>
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<em>Hinweis auf weitere Informationen:</em></h3>
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<p>AusfÃ¼hrlichere Informationen zum Thema â€žModerne BibelÃ¼bersetzungenâ€œ enthÃ¤lt das Buch des Verfassers: <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2016/03/gottes-wort-oder-menschenwort-buchinfo/"><em><strong>Gottes Wort oder Menschenwort? Moderne BibelÃ¼bersetzungen unter der Lupe</strong></em></a>, Steffisburg (Edition Nehemia) 3. Aufl. 2016.</p>
<p>
Dieses Buch kÃ¶nnen Sie bei Ihrem christlichen BuchhÃ¤ndler bestellen. Sie erhalten es u.a. fÃ¼r die Schweiz bei der <a href="https://www.edition-nehemia.ch/"><strong>Edition Nehemia</strong></a>, fÃ¼r Deutschland und Ã–sterreich bei der <a href="https://www.samenkorn.shop/"><strong>Versandbuchhandlung Samenkorn</strong></a>.</p>
<p>
Wer andere, vor allem jÃ¼ngere Christen auf die VerfÃ¤lschungen in den modernen Ãœbertragungen aufmerksam machen will, kann dazu die BroschÃ¼re <em>Moderne BibelÃ¼bersetzungen unter der Lupe. Von der â€žGuten Nachrichtâ€œ zur â€žVolxbibelâ€œ</em> weitergeben, in der sich zahlreiche Beispiele aus Ãœbertragungen und Argumente fÃ¼r wortgetreue Bibeln finden. Sie kann kostenlos angefordert werden beim ESRA-Schriftendienst, Postfach 1910, 71209 Leonberg.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/02/gottes-wort-oder-menschenwort-moderne-bibeluebertragungen-eine-geistlich-fragwuerdige-verstaendnishilfe/">Gottes Wort oder Menschenwort? Moderne BibelÃ¼bertragungen â€“ eine geistlich fragwÃ¼rdige â€žVerstÃ¤ndnishilfeâ€œ</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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		<title>Bibellesebund empfiehlt â€žVolxbibelâ€œ</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2013/10/bibellesebund-empfiehlt-volxbibel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf EbertshÃ¤user]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2013 08:27:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BibelÃ¼bersetzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Trends & IrrtÃ¼mer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Â  Auf der Jugendseite â€židealisten.netâ€œ des evangelikalen Magazins IdeaSpektrum empfiehlt in Nr. 9/2013 Katharina Haubold, Referentin fÃ¼r Jugendarbeit beim Bibellesebund in Marienheide, unter der Ãœberschrift â€žGottes Wortâ€œ fÃ¼nf BibelÃ¼bersetzungen fÃ¼r junge Leute. Neben der â€žBasis-Bibelâ€œ und der Luther-Bibel 1984 werden in dem Beitrag drei moderne â€žkommunikativeâ€œ Ãœbertragungen angeboten, die keine getreue Wiedergabe des Wortes Gottes [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2013/10/bibellesebund-empfiehlt-volxbibel/">Bibellesebund empfiehlt â€žVolxbibelâ€œ</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Â </h2>
<p>Auf der Jugendseite <em>â€židealisten.netâ€œ</em> des evangelikalen Magazins <em>IdeaSpektrum</em> empfiehlt in Nr. 9/2013 Katharina Haubold, Referentin fÃ¼r Jugendarbeit beim Bibellesebund in Marienheide, unter der Ãœberschrift â€žGottes Wortâ€œ fÃ¼nf BibelÃ¼bersetzungen fÃ¼r junge Leute.</p>
<p>Neben der â€žBasis-Bibelâ€œ und der Luther-Bibel 1984 werden in dem Beitrag drei moderne â€žkommunikativeâ€œ Ãœbertragungen angeboten, die keine getreue Wiedergabe des Wortes Gottes bieten, sondern eine mehr oder weniger weitgehende VerfÃ¤lschung dessen, was Gott den inspirierten Schreibern der Bibel gegeben hat.</p>
<p>Neben der â€žNGÃœâ€œ und der â€žNeues Lebenâ€œ-Ãœbertragung empfiehlt Haubold auch mit warmen Worten die lÃ¤sterliche â€žVolxbibelâ€œ:</p>
<p style="padding-left: 30px;">â€žVielleicht bist du auf der Suche nach einer Bibel, die dich provoziert, Bilder aus dem heutigen Alltag benutzt und so ganz anders ist als alle anderen Ãœbersetzungen. Dann greife zur Volxbibel. Sie ist aus einem Internetprojekt entstanden, bei dem jeder an der Ãœbersetzung der Bibeltexte mitwirken konnte. Mittlerweile liegt die Volxbibel komplett vor â€“ auch als App â€“ und wird stÃ¤ndig weiter Ã¼berarbeitet. Diese Bibel eignet sich besonders fÃ¼r Einsteiger beim Bibellesen und Leute; die einen ganz anderen Zugang zur Bibel bekommen mÃ¶chten. Eine Besonderheit stellen die Psalmen dar. Wie im hebrÃ¤ischen Original sind sie komplett gereimt und eignen sich zum Rappen und Singen in Jugendgottesdiensten oder im Jugendkreis.â€œ</p>
<p>Der einstmals bibeltreu ausgerichtete Bibellesebund hat in den letzten Jahren mehrfach modern-evangelikale verfÃ¼hrerische Projekte wie das mystisch-kontemplative â€žJahr der Stilleâ€œ oder auch die missionale Kampagne â€žGlaube am Montagâ€œ aktiv unterstÃ¼tzt.</p>
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Â <br />
<u>Zu diesem Beitrag kÃ¶nnen Sie auf unserer Webseite folgende Schriften herunterladen:</u><br />
Â <br />
<a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/download/moderne-bibeluebersetzungen-unter-der-lupe-von-der-guten-nachricht-bis-zur-volxbibel/"><b>Moderne BibelÃ¼bersetzungen unter der Lupe. Von der &#8222;Guten Nachricht&#8220; bis zur &#8222;Volxbibel&#8220;</b></a><br />
Â <br />
<a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/download/gott-laesst-sich-nicht-spotten-erklaerung-zur-volxbibel-vom-6-april-2006/"><strong>ErklÃ¤rung zur â€žVolxbibelâ€œ</strong></a><br />
Â </p>
<p>Rudolf EbertshÃ¤userÂ Â Â Â  das-wort-der-wahrheit.deÂ Â Â Â  14. 10. 2013<br />
Â </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2013/10/bibellesebund-empfiehlt-volxbibel/">Bibellesebund empfiehlt â€žVolxbibelâ€œ</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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		<title>â€žMuslimfreundlicheâ€œ BibelÃ¼bertragungen verfÃ¤lschen das Zeugnis von Jesus Christus als dem Sohn Gottes</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2012/04/muslimfreundliche-bibeluebertragungen-verfaelschen-das-zeugnis-von-jesus-christus-als-dem-sohn-gottes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf EbertshÃ¤user]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 10:34:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BibelÃ¼bersetzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ã–kumenische Verstrickungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitereignisse im Licht der Bibel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; In den letzten Monaten gab es immer mehr Nachrichten Ã¼ber â€žmuslimfreundlicheâ€œ BibelÃ¼bersetzungen in asiatischen und afrikanischen Sprachen, die das biblische Zeugnis Ã¼ber Gott, den Vater, und Ã¼ber Jesus Christus als den Sohn Gottes verfÃ¤lschen durch â€žangepaÃŸte Formulierungenâ€œ, die bei den muslimischen Lesern â€žMiÃŸverstÃ¤ndnisse vermeidenâ€œ sollen. Die Begriffe â€žVaterâ€œ und â€žSohnâ€œ kommen in bezug auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2012/04/muslimfreundliche-bibeluebertragungen-verfaelschen-das-zeugnis-von-jesus-christus-als-dem-sohn-gottes/">â€žMuslimfreundlicheâ€œ BibelÃ¼bertragungen verfÃ¤lschen das Zeugnis von Jesus Christus als dem Sohn Gottes</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>In den letzten Monaten gab es immer mehr Nachrichten Ã¼ber â€žmuslimfreundlicheâ€œ BibelÃ¼bersetzungen in asiatischen und afrikanischen Sprachen, die das biblische Zeugnis Ã¼ber Gott, den Vater, und Ã¼ber Jesus Christus als den Sohn Gottes verfÃ¤lschen durch â€žangepaÃŸte Formulierungenâ€œ, die bei den muslimischen Lesern â€žMiÃŸverstÃ¤ndnisse vermeidenâ€œ sollen. Die Begriffe â€žVaterâ€œ und â€žSohnâ€œ kommen in bezug auf Gott und Christus in dieser Klarheit gar nicht mehr vor, sondern werden durch verhÃ¼llende, vielseitig deutbare Formulierungen ersetzt, die z.B. â€žder Geliebteâ€œ oder â€žder, den Gott gesandt hatâ€œ oder auch â€žder geistliche Sohn, der von Gott kommtâ€œ bedeuten. In gewissen Ãœbersetzungen wurden die Begriffe einfach weggelassen oder durch die islamisch akzeptable Formulierung â€žder Messias Jesusâ€œ oder â€žder Prophetâ€œ ersetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Ablehnung der Gottessohnschaft Jesu Christi durch den Islam</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>
Der AnlaÃŸ fÃ¼r solche â€žAnpassungenâ€œ ist die Tatsache, daÃŸ Moslems sich besonders vehement gegen das biblische Zeugnis wehren, daÃŸ der Gott der Bibel der Vater unseres Herrn Jesus Christus ist und daÃŸ Jesus Christus der Sohn Gottes und damit selbst Gott ist. FÃ¼r einen strengglÃ¤ubigen Moslem sind Bibeln, die diese Wahrheit klar bezeugen, unakzeptabel. Das Bekenntnis, daÃŸ Jesus Christus der Sohn Gottes ist, bedeutet fÃ¼r sie,<em> â€žshirkâ€œ</em>, die unvergebbare SÃ¼nde zu begehen. </p>
<p>Das war frÃ¼her fÃ¼r die treuen Boten des Evangeliums kein Grund, von den heiligen Worten Gottes, die dies bezeugen, abzuweichen. Die Ablehnung der Moslems hat ihren Grund darin, daÃŸ der Islam eine antichristliche Religion ist, die das biblische Zeugnis von Jesus Christus bewuÃŸt verwirft.</p>
<div><strong>Ich habe euch nicht geschrieben, als ob ihr die Wahrheit nicht kennen wÃ¼rdet, sondern weil ihr sie kennt und weil keine LÃ¼ge aus der Wahrheit ist. Wer ist der LÃ¼gner, wenn nicht der, welcher leugnet, daÃŸ Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Joh+2%2C21-23&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Joh 2,21-23</a>)</p>
<p>Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat das Zeugnis in sich selbst; wer Gott nicht glaubt, der hat ihn zum LÃ¼gner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, das Gott von seinem Sohn abgelegt hat. Und darin besteht das Zeugnis, daÃŸ Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Joh+5%2C10-12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Joh 5,10-12</a>)</p>
<p>Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+3%2C35-36&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 3,35-36</a>)</strong></div>
<div>Â </div>
<p>
Die Ablehnung der grundlegenden biblischen Wahrheit, daÃŸ Gott der Vater unseres Herrn Jesus Christus ist und Jesus Christus der Sohn Gottes, hat seine Wurzeln in der Verfinsterung der Herzen, in der Feindschaft des Fleisches gegen Gott und dem GeisteseinfluÃŸ der Finsternis. Diese Feindschaft kommt nicht aus â€žMiÃŸverstÃ¤ndnissenâ€œ oder â€žunglÃ¼cklichen Ãœbersetzungenâ€œ. Sie kann auch nicht durch listige VerÃ¤nderungen am Wortlaut der Bibel Ã¼berwunden werden, sondern nur durch das Ã¼berfÃ¼hrende Wirken des Geistes Gottes (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+16%2C16-17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 16,16-17</a>). Wer diese Wahrheit nicht annimmt und damit auch mit dem islamischen Irrglauben bricht, der kann nicht errettet werden, denn die Gottessohnschaft Jesu Christi gehÃ¶rt zu den Grundpfeilern des biblischen Evangeliums.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong></p>
<p></strong>Die neue Taktik der â€žkontextualisierten Missionâ€œ</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>
Die opportunistische und des biblischen Glaubens unwÃ¼rdige Taktik, das biblische Zeugnis der Wahrheit einfach zu verfÃ¤lschen, damit Muslime leichter die Bibel lesen, kommt aus einer heute sehr einfluÃŸreichen StrÃ¶mung unter den Evangelikalen, die das Evangelium und den christlichen Glauben verfÃ¤lscht und im Grunde schon verlassen hat. Das neue Konzept einer â€žmissionalenâ€œ Missionsarbeit beinhaltet, wie wir in dem Artikel Ã¼ber Kontextualisierung und Insiderbewegungen gezeigt haben, eine unbiblische Anpassung der Evangeliumsbotschaft, der Lehre und der Gemeinde an die jeweilige heidnische Kultur und Religion. </p>
<p>Der heute von vielen Evangelikalen verfochtene Ansatz der â€žKontextualisierungâ€œ hat die Bibelkritik und die Relativierung der biblischen Offenbarungsbotschaft zur Grundlage (vgl. dazu die Meldung<strong> â€žKontextualisierungâ€œ und â€žInsiderbewegungenâ€œ: Untergrabung der biblischen Missionsarbeit</strong>). Das erlaubt diesen Leuten, bei anderen Religionen auch Elemente des â€žWahrenâ€œ und â€žGutenâ€œ zu sehen und Vorstellungen aus heidnischen Religionen in ihre VerkÃ¼ndigung mit hineinzunehmen. Diese â€žKontextualisierungâ€œ bedeutet die Abkehr vom biblischen Evangelium und die FÃ¶rderung einer vermischten, pseudochristlichen Welteinheitsreligion. Das wurde schon vor einiger Zeit in dem â€žDialogâ€œ fÃ¼hrender Evangelikaler mit islamischen FÃ¼hrern deutlich, in dem das Bekenntnis zur Gottessohnschaft Jesu Christi ebenfalls unterschlagen wurde (vgl. den Beitrag<em><strong> FÃ¼hrende Evangelikale verpflichten sich zum Dialog mit dem Islam</strong></em>).</p>
<p>In der Arbeit unter Muslimen gehen diese faschen â€žMissionareâ€œ davon aus, daÃŸ die islamische Gottheit â€žAllahâ€œ mit dem Gott der Bibel gleichzusetzen sei. Sie behaupten, die Muslime wÃ¼rden den Gott der Bibel anbeten und hÃ¤tten nur noch einige â€žMiÃŸverstÃ¤ndnisseâ€œ Ã¼ber ihn. Das ist aber im Licht der oben angefÃ¼hrten Aussagen der Bibel eine dreiste VerfÃ¤lschung der Wahrheit. Der Gott der Bibel, der Vater, der Gott der Gnade und des Heils, ist ein vÃ¶llig anderer als der â€žAllahâ€œ des Islam. Eine solche Behauptung ist Verrat am Herrn Jesus Christus und an der biblischen Wahrheit. </p>
<p>Doch genau diese VerfÃ¤lschung wird dadurch bekrÃ¤ftigt, daÃŸ in den â€žmuslimfreundlichenâ€œ BibelÃ¼bertragungen fÃ¼r â€žGottâ€œ der muslimische Begriff â€žAllahâ€œ eingesetzt wird. Es mag zwar stimmen, daÃŸ â€žAllahâ€œ teilweise als ein allgemeiner Begriff fÃ¼r â€žGottâ€œ in gewissen Sprachen Ã¼blich ist, doch mÃ¼ÃŸte eine getreue BibelÃ¼bersetzung angesichts der Beschlagnahmung dieses Namens durch den Islam unbedingt einen anderen Begriff wÃ¤hlen (was viele Ãœbersetzungen auch tun) um MiÃŸverstÃ¤ndnisse und Religionsvermischung zu vermeiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die VerfÃ¤lschung des biblischen Zeugnisses von Gott, dem Vater, und dem Sohn Gottes</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>
Die nÃ¤chste Stufe des Betrugs ist es dann, daÃŸ das biblische Zeugnis von dem wahren Gott, der der Vater unseres Herrn Jesus Christus ist, verfÃ¤lscht wird, indem die einfachen wÃ¶rtlichen Begriffe â€žVaterâ€œ und â€žSohnâ€œ, die das Wort Gottes dafÃ¼r gebraucht, ausgetilgt und durch dehnbare, schwammige Ersatzformulierungen ersetzt werden. </p>
<p>Zur BegrÃ¼ndung fÃ¼r dieses ungeheuerliche Vorgehen werden zahlreiche â€žwissenschaftlicheâ€œ (theologische und linguistische) Argumente angefÃ¼hrt. Es wird z.B. behauptet, im Arabischen wÃ¼rden die Begriffe â€žVaterâ€œ und â€žSohnâ€œ sich lediglich auf biologische Zeugung beziehen, was so einfach nicht stimmt. Man mÃ¼sse deshalb andere Begriffe wÃ¤hlen, um das auszudrÃ¼cken, was die Bibel sagt. Dabei wird aber verschwiegen, daÃŸ die Bibel eben auch davon spricht, daÃŸ der Vater den Sohn â€žgezeugtâ€œ hat &#8211; z.B. in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+1%2C5%2C&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 1,5,</a> aber auch indirekt in dem Begriff<em> mono-genes</em> = einzig-gezeugter Sohn z.B. in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+1%2C18.&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 1,18.</a> NatÃ¼rlich bedeutet das eine geistliche und keine normale biologisch-geschlechtliche Zeugung. Dennoch besagen die biblischen Begriffe von â€žVaterâ€œ und â€žSohnâ€œ in bezug auf Gott mehr als nur, wie behauptet wird, eine â€žsoziale Vaterschaftâ€œ (im Sinne von Adoptivvater, Familienoberhaupt). </p>
<p>Die Bibel nimmt eben die biologische Vater-Sohn-Beziehung auf und gebraucht sie als Bild fÃ¼r eine geistliche RealitÃ¤t. Diese Wahrheiten kÃ¶nnen in jeder Sprache und Kultur nur geistlich verstanden werden und sind dem natÃ¼rlichen Menschen Ã¼berall ein AnstoÃŸ. Sie werden durch die â€žmuslimfreundlichenâ€œ Ersatzformulierungen Ã¼berhaupt nicht wiedergegeben. Die Lehre von der Gottheit und der Gottessohnschaft des Herrn Jesus Christus wird damit verdunkelt, und man fÃ¶rdert aktiv die Irrlehren eines â€žChrislamâ€œ.</p>
<p>Nun wurden diese Praktiken einer grÃ¶ÃŸeren Ã–ffentlichkeit bekannt, und viele GlÃ¤ubige sind zu Recht empÃ¶rt darÃ¼ber. Als Antwort darauf liest man nun manche Rechtfertigungsversuche von betroffenen Organisationen und Missionswerken; dazu gehÃ¶ren u.a. auch die Wycliffe-BibelÃ¼bersetzer. Bezeichnenderweise verteidigen die Sprecher von Wycliffe International den Kern des Ãœbels, nÃ¤mlich die Abweichung von der einfachen wÃ¶rtlichen Ãœbersetzung von â€žVaterâ€œ und â€žSohnâ€œ in bestimmten Sprachen. Sie distanzieren sich nur von den FÃ¤llen, in denen â€žSohn Gottesâ€œ durch â€žMessiasâ€œ ersetzt oder gar nicht Ã¼bersetzt wurde. Sie befÃ¼rworten stattdessen mehrdeutige, verschwommene Ersatzformulierungen wie â€žGottes innig und einzigartig Geliebterâ€œ. </p>
<p>Der springende Punkt ist jedoch, daÃŸ solche jesuitischen Formeln immer noch nicht die Gottheit Jesu Christi klar bezeugen, wie es der Begriff â€žSohnâ€œ tut. Das wird in der Szene in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Johannes+10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Johannes 10</a> so deutlich, in der sich auch zeigt, daÃŸ die â€žVerstÃ¤ndnisschwierigkeitenâ€œ in bezug auf die Gottessohnschaft Jesu Christi aus dem sÃ¼ndigen Herzen der Menschen kommen, seien sie Juden oder Moslems. Dort bezeugt der Herr:</p>
<div><strong>(â€¦) Ich und der Vater sind eins. Da hoben die Juden wiederum Steine auf, um ihn zu steinigen. Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch gezeigt von meinem Vater; um welches dieser Werke willen wollt ihr mich steinigen? Die Juden antworteten ihm und sprachen: Nicht wegen eines guten Werkes wollen wir dich steinigen, sondern wegen GotteslÃ¤sterung, und zwar weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst! Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: Â»Ich habe gesagt: Ihr seid GÃ¶tterÂ«? Wenn es diejenigen GÃ¶tter nennt, an die das Wort Gottes erging &#8211; und die Schrift kann doch nicht auÃŸer Kraft gesetzt werden -, wieso sagt ihr dann zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lÃ¤sterst!, weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn? (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+10%2C30-36&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 10,30-36</a>)</strong></div>
<div>Â </div>
<p>
All die gelehrten Fachargumente, die die Verfechter der â€žbedeutungsorientiertenâ€œ Ãœbertragungen anfÃ¼hren, helfen hier nicht weiter. Es stimmt natÃ¼rlich, daÃŸ es zwischen den Originalsprachen der Bibel (HebrÃ¤isch und Griechisch) und den Zielsprachen, in die Ã¼bersetzt werden muÃŸ, immer wieder zu Problemen mit der Wiedergabe von Begriffen kommt, die so in der Zielsprache nicht vorkommen. Diese Probleme kann man auch im Sinne einer wortgetreuen Ãœbersetzung lÃ¶sen. Aber das zÃ¤hlt im Falle von â€žVaterâ€œ und â€žSohnâ€œ ja nun wirklich nicht, denn dafÃ¼r hat jede Sprache eindeutige Begriffe. Hier wÃ¤hlt der Geist Gottes die aus dem Familienleben aller VÃ¶lker vertrauten WÃ¶rter fÃ¼r den menschlichen Vater und den von ihm gezeugten Sohn, um diese geistlich auf den himmlischen Vater und den Sohn Gottes anzuwenden. Diese geistliche Ãœbertragung muÃŸ beim Leser durch den Geist Gottes bewirkt werden, nicht durch die verfÃ¤lschte Wiedergabe von zwei Begriffen, die zu den elementarsten und klarsten der weltweiten Sprachen gehÃ¶ren und Ã¼berall wÃ¶rtlich Ã¼bersetzt werden kÃ¶nnen â€“ und mÃ¼ssen.</p>
<p>Auch wenn das die Verfechter der â€žkontextualisiertenâ€œ Bibeln weit von sich weisen: die Abweichung von den klaren Begriffen â€žVaterâ€œ und â€žSohnâ€œ bedeutet einen Verrat an der biblischen Offenbarung und an dem wahren Evangelium. Es bedeutet eine unzulÃ¤ssige, letztlich religionsvermischende AnnÃ¤herung an die Denkweise des Islam, ein ZurÃ¼ckweichen vor dem antichristlichen Geist, der darin wirkt. Solche â€žmuslimfreundliche Bibelnâ€œ sind kein lauteres Zeugnis fÃ¼r das unverfÃ¤lschte biblische Evangelium mehr; es ist kaum vorstellbar, daÃŸ durch sie Menschen zum echten, rettenden Glauben kommen kÃ¶nnen. Diese verfÃ¤lschten Bibeln werden hÃ¶chstens die hÃ¶chst bedenkliche Mischbewegung eines â€žChrislamâ€œ fÃ¶rdern, der sich bereits in den falschen â€žJesusbewegungenâ€œ herausbildet und einen weiteren Baustein zu einer antichristlichen Welteinheitsreligion bildet.</p>
<h3>Â </h3>
<h2>Der Hintergrund: die moderne â€žkommunikativeâ€œ Ãœbersetzungsmethode</h2>
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Die VerfÃ¤lschungen in diesen â€žkontextualisiertenâ€œ BibelÃ¼bertragungen sind nur mÃ¶glich, weil man bei sehr vielen heutigen BibelÃ¼bersetzungen unter dem EinfluÃŸ von Eugene Nida, den Wycliffe-BibelÃ¼bersetzern und dem mit ihnen verbundenen SIL (<em>Summer Institute of Linguistics</em>) schon lange das unbiblische Konzept der dynamisch-Ã¤quivalenten (kommunikativen) Ãœbersetzung betreibt. Dieser unbiblische Ansatz geht davon aus, daÃŸ man bei der BibelÃ¼bersetzung nicht an die inspirierten Worte gebunden sei, sondern die zugrundeliegenden Gedanken herausfinden und dann in der Zielsprache â€žgleichwertigâ€œ ausdrÃ¼cken mÃ¼sse, auch wenn dies die Verwendung anderer WÃ¶rter oder umschreibender, ausdeutender Redewendungen beinhaltet.</p>
<p>Dieser â€žkommunikativeâ€œ, â€ždynamisch-Ã¤quivalenteâ€œ oder â€žbedeutungsorientierteâ€œ Ansatz geht letztlich auf bibelkritische Irrlehren zurÃ¼ck. Zum einen beruht er auf der Vorstellung, nicht die konkreten Worte der Bibel, sondern bloÃŸ die zugrundeliegenden Gedanken seien inspiriert. Zum anderen beruhen sie allgemein auf der liberaltheologischen Annahme, die Bibel sei nicht die ewige, Ã¼berzeitliche und kulturÃ¼bergreifende Offenbarung Gottes. Vielmehr sei sie eine zeitlich und kulturell gefÃ¤rbte und geprÃ¤gte Botschaft von kulturell begrenzten Menschen, die immer wieder neu fÃ¼r andere Kulturen und andere Zeiten angepaÃŸt und umgeformt werden mÃ¼sse. Aufgrund dieser Irrlehren nehmen sich die modernen Ãœbersetzer eine â€žFreiheitâ€œ, die sich ihre gottesfÃ¼rchtigen VorgÃ¤nger vor dem 20. Jahrhundert nie genommen hÃ¤tten â€“ nÃ¤mlich den inspirierten Wortlaut der Bibel beiseitezusetzen und nach ihrem eigenen GutdÃ¼nken (und akademischen â€žFachwissenâ€œ) zu entscheiden, was denn Gott vielleicht gemeint haben kÃ¶nnte und was die zeitgenÃ¶ssischen Leser nun verstehen sollten. </p>
<p>Diese unbiblische und verfÃ¼hrerische Ãœbersetzungsmethode steckt auch hinter den â€žmoslemfreundlichenâ€œ Ãœbertragungen, die jetzt Gegenstand berechtigter EmpÃ¶rung geworden sind. Die Ergebnisse dieser liberalen Ãœbersetzungsmethoden kÃ¶nnen die deutschen Leser in der wachsenden Zahl von â€žÃœbertragungenâ€œ wie <em>Gute Nachricht, Hoffnung fÃ¼r alle, Neues Leben</em> usw. begutachten (vgl. meine Untersuchung <strong>Moderne BibelÃ¼bersetzungen unter der Lupe</strong> und das ausfÃ¼hrlichere Buch <strong>Gottes Wort oder Menschenwort?</strong>). Ohne diese verkehrte, im letzten bibelkritische Ãœbersetzungsmethode wÃ¤ren die aufgetretenen BibelverfÃ¤lschungen so gar nicht mÃ¶glich gewesen. </p>
<p>In diesem Sinn haben auch die Wycliffe-BibelÃ¼bersetzer und das SIL eine geistliche Mitverantwortung fÃ¼r diese VerfÃ¤lschungen, auch wenn sie sich jetzt â€“ wohl auch, weil ihre SpendenunterstÃ¼tzung Schaden zu leiden droht? â€“ von solchen Ãœbertragungen teilweise distanzieren. Es hilft nicht viel, wenn sie sich auf ihre â€žGlaubensbasisâ€œ berufen, in der natÃ¼rlich steht, daÃŸ man an die inspirierte Bibel und an die Gottheit Christi glaubt. Zwischen Glaubensbekenntnis und geistlicher Wirklichkeit klafft heute oftmals leider ein ziemlicher Gegensatz, denn die allermeisten Evangelikalen haben den einfÃ¤ltigen, direkten Glauben an die Inspiration und Irrtumslosigkeit der Bibel lÃ¤ngst verloren.</p>
<p>AuffÃ¤llig ist, daÃŸ sich Wycliffe und SIL sehr deutlich zu den liberal-Ã¶kumenischen â€žmissionalenâ€œ Lehren bekennen: â€žWir glauben, daÃŸ BibelÃ¼bersetzung ein wesentlicher Bestandteil der Verantwortung der Kirche ist, wenn sie sich an Gottes Mission beteiligt, Seine SchÃ¶pfung zu erlÃ¶sen und wiederherzustellenâ€œ. Das ist die Sprache des Ã–kumenischen Weltkirchenrates und seiner Irrlehren von der â€žerlÃ¶senden und heilenden Mission Gottes hier in dieser Weltâ€œ (SIL: â€žThe Role of Translation Theoryâ€œ; mehr darÃ¼ber in meinem kÃ¼nftigen Buch ZerstÃ¶rerisches Wachstum).</p>
<p>Das kommt auch in den Argumenten der Wycliffe-Sprecher zum Ausdruck, die sehr betonen, daÃŸ die BibelbÃ¼cher fÃ¼r eine bestimmte Zeit und Kultur geschrieben worden seien und nun in eine andere Kultur angemessen Ã¼bertragen werden mÃ¼ÃŸten, und dabei ganz unnÃ¶tig Angriffe gegen wortgetreue Ãœbersetzungen fÃ¼hren. Auf jeden Fall stehen sie hinter der verkehrten Methode der dynamisch-Ã¤quivalenten Ãœbertragung wie auch hinter den Lehren der â€žKontextualisierungâ€œ. Es mutet seltsam an, wenn in der Stellungnahme der Wycliffe-Weltallianz zu Fragen der Kontextualisierung steht: â€žUnser Ziel ist es nicht, Menschen von einer Religion zu einer anderen zu bekehrenâ€œ. Damit wird der Ã¼ble Ansatz der Insiderbewegungen indirekt bestÃ¤tigt.</p>
<p>Nun sind die betroffenen Organisationen sehr unangenehm berÃ¼hrt Ã¼ber die kritischen Anfragen der â€žungelehrten, naivenâ€œ Laien, die ja nichts von moderner Ãœbersetzungskunst wissen und oft ein â€žvorkritisches, fundamentalistisches, wortwÃ¶rtlichesâ€œ BibelverstÃ¤ndnis haben. UnglÃ¼cklicherweise sind es gerade solche Laien, die mit ihren Spenden die BibelÃ¼bersetzung und Bibelverbreitung fÃ¶rdern. Sie sind nun zu recht beunruhigt und empÃ¶rt; sie erkennen jetzt, was heute unter dem Etikett â€žBibelÃ¼bersetzungâ€œ manchmal betrieben wird. </p>
<p>Deshalb versucht man nun, einen Nebel von Dementis und von theologisch wohlformulierten ErklÃ¤rungen um diesen Skandal zu breiten; doch das scheint nicht so gut zu funktionieren. DemnÃ¤chst soll eine â€žunabhÃ¤ngige Untersuchungskommissionâ€œ der weltweiten Evangelischen Allianz die Ãœbersetzungspraktiken von Wycliffe begutachten; aber in dieser Kommission sitzen mit ziemlicher Sicherheit lauter Theologen, die dieselben unbiblischen Missions- und Ãœbersetzungskonzepte lehren, die zu den â€žmuslimfreundlichen Bibelnâ€œ gefÃ¼hrt haben.</p>
<p>Es mag sein, daÃŸ Wycliffe und SIL zumeist eher indirekt und am Rande, als Berater und Gutachter, in die extremen FÃ¤lle von verfÃ¤lschten Ãœbertragungen verwickelt sind. Dennoch muÃŸ man das Zeugnis betroffener GlÃ¤ubiger ernst nehmen, die das etwas anders darstellen (vgl. das Zeugnis eines ehemaligen Wycliffe-Mitarbeiters in <strong>â€žKontextualisierte BibelÃ¼bersetzungen unter Moslemsâ€œ</strong>). In jedem Fall haben Wycliffe und SIL im Rahmen der jetzigen aufklÃ¤renden Stellungnahmen zugegeben, daÃŸ sie bei Ãœbersetzungen in bestimmte Sprachen schwammige, unbiblische Ersatzformulierungen wÃ¤hlen und die wÃ¶rtliche Ãœbersetzung â€žVaterâ€œ/â€žSohnâ€œ vermeiden, und auch das ist unakzeptabel und nicht zu rechtfertigen.</p>
<p>Es ist gut, daÃŸ diese schlimmen MiÃŸbrÃ¤uche offenbar geworden sind. Sie helfen, den GlÃ¤ubigen die Augen zu Ã¶ffnen fÃ¼r die schleichenden Entwicklungen innerhalb vieler evangelikaler Missionen, die immer weiter vom biblischen Evangelium abdriften.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p>Verschiedene Artikel auf www.wycliffe.net, darunter: </p>
<p>http://www.wycliffe.net/aboutus/positionstatements/tabid/86/Default.aspx?id=2396</p>
<p>http://www.wycliffe.net/stories/tabid/67/Default.aspx?id=2631&amp;topic-id=24</p>
<p>http://www.wycliffe.net/resources/missiology/Bibletranslationandmission/tabid/96/Default.aspx?id=2213</p>
<p>Rudolf EbertshÃ¤user, Kontextualisierte BibelÃ¼bersetzungen unter Moslems (neu verÃ¶ffentlicht)</p>
<p>Rudolf EbertshÃ¤user, Gottes Wort oder Menschenwort? Moderne BibelÃ¼bersetzungen unter der Lupe</p>
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Rudolf EbertshÃ¤userÂ Â Â  das-wort-der-wahrheit.de Â  17. 4. 2012</p>
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<p><u>Zu diesem Beitrag kÃ¶nnen Sie auf unserer Webseite herunterladen:</u></p>
<p><a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/download/kontextualisierte-bibeluebersetzungen-unter-moslems/"><strong>Kontextualisierte BibelÃ¼bersetzungen unter Moslems</strong></a></p>
<p><a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/download/kontextualisierung-am-beispiel-der-missionsarbeit-unter-moslems/"><strong>Kontextualisierung am Beispiel der Missionsarbeit unter Moslems </strong></a></p>
<p><a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/download/zur-geistlichen-beurteilung-der-modernen-bibeluebersetzungen/"><strong>Zur geistlichen Beurteilung der modernen BibelÃ¼bersetzungen</strong></a></p>
<p><a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/download/moderne-bibeluebersetzungen-unter-der-lupe-von-der-guten-nachricht-bis-zur-volxbibel/"><strong>Moderne BibelÃ¼bersetzungen unter der Lupe</strong></a></p>
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<h4>WeiterfÃ¼hrende Literatur:</h4>
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<p>Rudolf EbertshÃ¤user:<a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2014/10/zerstoererisches-wachstum-buchinfo/"><em><strong> ZerstÃ¶rerisches Wachstum. Wie falsche Missionslehren und verweltlichte Gemeindebewegungen die Evangelikalen unterwandern.</strong></em></a> Steffisburg (Edition Nehemia) 3. Aufl. 2015; gebunden, 544 S.</p>
<p>Rudolf EbertshÃ¤user: <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2008/08/aufbruch-in-ein-neues-christsein-buchinfo/"><em><strong>Aufbruch in ein neues Christsein? Emerging Church &#8211; Der Irrweg der postmodernen Evangelikalen.</strong> </em></a>Steffisburg (Edition Nehemia) 2008, Taschenbuch, 256 S.</p>
<p>Rudolf EbertshÃ¤user: <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2014/06/soll-die-gemeinde-die-welt-veraendern-buchinfo/"><strong><em>Soll die Gemeinde die Welt verÃ¤ndern? Das &#8222;Soziale Evangelium&#8220; erobert die Evangelikalen.</em></strong></a> Steffisburg (Edition Nehemia) 2014, Taschenbuch, 276 S.</p>
<p>Rudolf EbertshÃ¤user: <strong><em><a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2014/09/kulturrelevante-missionale-gemeinden-buchinfo/">Kulturrelevante / Missionale Gemeinden. Ã¼berblick + durchblick 3</a>.</em> </strong>Steffisburg (Edition Nehemia) 2014</p>
<p>Rudolf EbertshÃ¤user: <strong><em><a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2013/11/emerging-church-emergente-bewegung-buchinfo/">Emerging Church / Emergente Bewegung. Ã¼berblick + durchblick 1</a>.</em> </strong>Steffisburg (Edition Nehemia) 2013</p>
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Diese BÃ¼cher kÃ¶nnen Sie bei Ihrem christlichen BuchhÃ¤ndler bestellen. Sie erhalten es u.a. fÃ¼r die Schweiz bei der <a href="https://www.edition-nehemia.ch/"><strong>Edition Nehemia</strong></a>, fÃ¼r Deutschland und Ã–sterreich bei der <a href="https://www.samenkorn.shop/"><strong>Versandbuchhandlung Samenkorn</strong></a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2012/04/muslimfreundliche-bibeluebertragungen-verfaelschen-das-zeugnis-von-jesus-christus-als-dem-sohn-gottes/">â€žMuslimfreundlicheâ€œ BibelÃ¼bertragungen verfÃ¤lschen das Zeugnis von Jesus Christus als dem Sohn Gottes</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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		<title>Der Papst lobt die â€žVolxbibelâ€œ</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2010/05/der-papst-lobt-die-volxbibel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf EbertshÃ¤user]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 15:58:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BibelÃ¼bersetzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ã–kumenische Verstrickungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://das-wort-der-wahrheit.de/?p=2597</guid>

					<description><![CDATA[<p>Â  Laut einer Meldung der Internet-Zeitschrift PRO kompakt (20-2010, S. 17) trat der GrÃ¼nder der â€žJesus Freaksâ€œ und Verfasser der berÃ¼chtigten â€žVolxbibelâ€œ Martin Dreyer auf dem Ã–kumenischen Kirchentag in MÃ¼nchen auf. Er trug dort seine schlimme VerfÃ¤lschung der Psalmen im Rapgesang vor. Â  In dem Bericht heiÃŸt es: â€žBei Regen und KÃ¤lte hatten sich vor [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2010/05/der-papst-lobt-die-volxbibel/">Der Papst lobt die â€žVolxbibelâ€œ</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Â </div>
<div>Laut einer Meldung der Internet-Zeitschrift <em>PRO kompakt</em> (20-2010, S. 17) trat der GrÃ¼nder der â€žJesus Freaksâ€œ und Verfasser der berÃ¼chtigten â€žVolxbibelâ€œ Martin Dreyer auf dem Ã–kumenischen Kirchentag in MÃ¼nchen auf. Er trug dort seine schlimme VerfÃ¤lschung der Psalmen im Rapgesang vor.</div>
<div>Â </div>
<div>
In dem Bericht heiÃŸt es: â€žBei Regen und KÃ¤lte hatten sich vor der BÃ¼hne im Olympiastadion Punks, Vatertags-Feierlustige, Kirchentagsbesucher und sogar Muslime versammelt, um dem einstÃ¼ndigen Vortrag zuzuhÃ¶ren, zu tanzen oder mitzugrÃ¶hlen. Zum Beispiel zu <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Psalm+15&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Psalm 15</a>: â€žHÃ¶rst du, was geht im Hier und Jetzt, hÃ¶rst du den Beat im Hier und Jetzt und was dein Herz am Leben lÃ¤sst?â€œ Zwischen den Liedern berichtete Dreyer von der Geschichte der Volxbibel, der jugendsprachlichen Ãœbertragung des Bibeltextes, fÃ¼r die er seit der VerÃ¶ffentlichung viel Kritik, aber auch Lob geerntet hat. Eine Reaktion auf sein Werk kam sogar aus dem Vatikan. <u>Eines Tages sei ihm ein Brief des Papstes ins Haus geflattert, berichtete Dreyer auf dem Kirchentag. Dieser habe zwar klar gestellt, dass die Sprache der Volxbibel nicht den Regularien der katholischen Kirche entspreche, zugleich aber das missionarische Engagement des Volxbibel-Teams gelobt.</u>â€œ</div>
<div>Â </div>
<div>
Macht es nicht nachdenklich, daÃŸ das Oberhaupt der antichristlichen katholischen Kirche die Volxbibel so wichtig nimmt, daÃŸ er Dreyer einen Brief schreibt? Die Untergrabung des heiligen Wortes Gottes in seiner wortgetreuen Gestalt liegt allemal im Interesse der babylonischen Kirche. Heute muÃŸ sie die Bibeln nicht mehr verbrennen oder unterdrÃ¼cken; es genÃ¼gt, den Menschen solche verfÃ¤lschten Ausgaben in die Hand zu drÃ¼cken. MÃ¼ÃŸte es nicht auch Evangelikale wie Karlheinz Vanheiden nachdenklich machen, wenn der Papst genau dasselbe irregeleitete Argument fÃ¼r die Volxbibel verwendet wie er selbst?</div>
<div>Â </div>
<div>
<p>Rudolf EbertshÃ¤user Â  das-wort-der-wahrheit.deÂ Â  26. 5. 2010</p></div>
<div>Â </div>
<div>
<p><u>Zu diesem Bericht kÃ¶nnen Sie auf unserer Webseite lesen:</u></p>
<p><a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/download/gott-laesst-sich-nicht-spotten-erklaerung-zur-volxbibel-vom-6-april-2006/"><strong>ErklÃ¤rung zur &#8222;Volxbibel&#8220;</strong></a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2010/05/der-papst-lobt-die-volxbibel/">Der Papst lobt die â€žVolxbibelâ€œ</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Bibelbund-Schriftleiter spricht sich fÃ¼r die â€žVolx-Bibelâ€œ als HinfÃ¼hrung zum Evangelium aus</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2010/04/bibelbund-schriftleiter-spricht-sich-fuer-die-volx-bibel-als-hinfuehrung-zum-evangelium-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf EbertshÃ¤user]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 16:01:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BibelÃ¼bersetzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Trends & IrrtÃ¼mer]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitereignisse im Licht der Bibel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://das-wort-der-wahrheit.de/?p=2600</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; Karl-Heinz Vanheiden ist eine schillernde PersÃ¶nlichkeit in den evangelikalen Kreisen. Er hat als Schriftleiter der Zeitschrift des Bibelbundes â€žBibel und Gemeindeâ€œ eine Ã¶ffentlichkeitswirksame SchlÃ¼sselposition inne; er ist vollzeitlicher Bibellehrer im Dienst der â€žfreien BrÃ¼dergemeindenâ€œ und lehrt an der Bibelschule BurgstÃ¤dt. Er ist auch Verfasser einer Ãœbertragung des Neuen Testaments in das heutige Deutsch, der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div>
Karl-Heinz Vanheiden ist eine schillernde PersÃ¶nlichkeit in den evangelikalen Kreisen. Er hat als Schriftleiter der Zeitschrift des Bibelbundes<em> â€žBibel und Gemeindeâ€œ</em> eine Ã¶ffentlichkeitswirksame SchlÃ¼sselposition inne; er ist vollzeitlicher Bibellehrer im Dienst der â€žfreien BrÃ¼dergemeindenâ€œ und lehrt an der Bibelschule BurgstÃ¤dt. Er ist auch Verfasser einer Ãœbertragung des Neuen Testaments in das heutige Deutsch, der sog. â€žNeuen Evangelistischen Ãœbersetzungâ€œ, auch als â€žbibel.heuteâ€œ bezeichnet. Nach Angaben von idea wurden von dieser modernen Ãœbertragung schon ca. 190.000 Exemplare verkauft; die gesamte Bibel soll demnÃ¤chst im Verlag der freien BrÃ¼dergemeinden, der â€žChristlichen Verlagsgesellschaftâ€œ, erscheinen.</p>
<p>Vanheiden gab der Allianz-Zeitschrift <strong>idea spektrum</strong> vor kurzem ein Interview, zusammen mit dem Verfasser der Ãœbertragung â€ždas buchâ€œ, Roland Werner. Darin versuchten die beiden Ãœbersetzer, die Frage zu beantworten â€žWarum brauchen wir immer neue Bibeln?â€œ. Beide warben einhellig fÃ¼r sinngemÃ¤ÃŸe, nicht wortgebundene Ãœbertragungen in das heutige Deutsch und kritisierten die wortgetreuen Ãœbersetzungen als schwer verstÃ¤ndlich. Bei Werner, der als langjÃ¤hriger â€žChristivalâ€œ-Vorsitzender dem charismatisch-bibelkritisch-Ã¶kumenischen FlÃ¼gel der Evangelikalen zugerechnet werden muÃŸ, ist dies wenig verwunderlich; dagegen sollten bibeltreue Christen sich etwas genauer mit den Standpunkten Karl-Heinz Vanheidens beschÃ¤ftigen, der sich selbst als â€žbibeltreuâ€œ bezeichnet.</p>
<p>Wirkliche Bibeltreue bedeutet ja eine Hochachtung vor dem vollkommenen Wort Gottes, vor der Heiligen Schrift, die Wort fÃ¼r Wort von Gott durch Seinen Geist eingegeben ist (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+3%2C16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 3,16</a>). Das Wissen darum, daÃŸ der allein weise, allmÃ¤chtige Gott den menschlichen Verfassern der BibelbÃ¼cher jedes Wort eingegeben hat, das sie niederschrieben, hat bei allen echten GlÃ¤ubigen durch die Jahrhunderte zu der Konsequenz gefÃ¼hrt, daÃŸ sie nach einer mÃ¶glichst wortgetreuen Ãœbersetzung dieser Worte des lebendigen Gottes verlangt haben.</p>
<p>Das bedeutet nicht, daÃŸ eine mechanische Wort-fÃ¼r-Wort-Ãœbersetzung aus dem hebrÃ¤ischen und griechischen Original die LÃ¶sung wÃ¤re. Die Unterschiede unter den Sprachen erlauben eine solche Vorgehensweise nicht; das Ergebnis wÃ¤re in der Tat oft schwer verstÃ¤ndlich und wÃ¼rde nicht selten zu MiÃŸverstÃ¤ndnissen fÃ¼hren. Aber die Ehrfurcht vor Gott und Seinem inspirierten Wort hat immer wortgetreue Ãœbersetzungen hervorgebracht, die nur dort von der WÃ¶rtlichkeit abweichen, wo es die VerstÃ¤ndlichkeit erfordert, die aber die Begrifflichkeit und Eigenheit des Originals beibehalten, auch wenn dies dem Leser zunÃ¤chst VerstÃ¤ndnisschwierigkeiten bereitet. Gottes Wort ist eben kein Feuilletontext, den man sich schnell bei einer Tasse Kaffee im Restaurant â€žreinziehtâ€œ.</p>
<p>Die moderne StrÃ¶mung der â€žkommunikativenâ€œ Ãœbertragungen in die Gegenwartssprache hat, wie ich in meinem Buch <em><strong>â€žGottes Wort oder Menschenwortâ€œ</strong></em> nachgewiesen habe, eine bibelkritische Haltung zum Originaltext der Heiligen Schrift zur Grundlage. Die modernen Ãœbersetzer gehen davon aus, daÃŸ Gott nur die Gedanken, nicht aber die Worte der Bibel inspiriert habe und der Ãœbersetzer deshalb die Freiheit habe, Aussagen der Bibel abweichend von ihrem tatsÃ¤chlichen Wortlaut so wiederzugeben, wie â€žman es heute ausdrÃ¼cken wÃ¼rdeâ€œ. Dabei flieÃŸen zwangslÃ¤ufig auch MiÃŸdeutungen und falsche theologische Lehren in den solchermaÃŸen umgeschriebenen Text hinein. Die so entstandenen Ãœbertragungen mÃ¶gen sich leicht und flÃ¼ssig lesen; sie geben aber nicht mehr Gottes heiliges, kraftvolles Wort wider, sondern kraftlose und irrefÃ¼hrende Menschengedanken.</p>
<p>Das gilt auch von Vanheidens eigener BibelÃ¼bertragung NEÃœ, die oberflÃ¤chlich und schnell zusammengestrickt wurde und immer wieder erkennen lÃ¤ÃŸt, daÃŸ Worte, Formulierungen und halbe SÃ¤tze von anderen Ãœbertragungen Ã¼bernommen und kombiniert wurden. In ihr wird besonders der EinfluÃŸ der bibelkritisch-Ã¶kumenischen â€žGuten Nachrichtâ€œ spÃ¼rbar, von der Vanheiden in dem Interview freimÃ¼tig bekennt, sie sei die einzige Ãœbersetzung, die ihm zugesagt habe. DaÃŸ er seine neue Ãœbertragung aus dem fragwÃ¼rdigen Motiv anfertigte, um einen kostenfreien Bibeltext fÃ¼r ein anderes Buch zur VerfÃ¼gung zu haben, lÃ¤ÃŸt einen erschreckenden Pragmatismus, eine HemdsÃ¤rmeligkeit erkennen, die das Gegenteil von Ehrfurcht vor Gottes Wort bedeutet.</p>
<p>Davon, daÃŸ die Bibel Gottes ehrfurchtgebietende Offenbarung an die Menschen darstellt und deshalb jedes Wort von Ewigkeitsgewicht ist, hÃ¶ren wir nichts von diesem Sprecher des Bibelbundes. Stattdessen verkÃ¼ndet er locker die verfÃ¼hrerische Devise der modernen BibelÃ¼bertrager: <u>â€žDie Bibel sollte so leicht zu lesen sein wie die Tageszeitungâ€œ</u>.</div>
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<div>Von einem Bibellehrer, der auch noch aus der â€žBrÃ¼derbewegungâ€œ kommt, dÃ¼rfte eine solche unertrÃ¤gliche Verflachung eigentlich nicht kommen. Aber Vanheiden benutzt seine Ãœbertragung sogar in lehrhaften AufsÃ¤tzen. Sie war ursprÃ¼nglich als nur fÃ¼r Fernstehende bestimmt angekÃ¼ndigt worden; inzwischen macht Vanheiden dafÃ¼r Werbung, daÃŸ die GlÃ¤ubigen mit ihrer Hilfe die Bibel leichter durchlesen kÃ¶nnten.</div>
<div>Â </div>
<div>Die jetzige FÃ¼hrung der freien BrÃ¼dergemeinden hat ihre SolidaritÃ¤t mit dieser VerfÃ¤lschung von Gottes Wort Ã¶ffentlich dadurch bekundet, daÃŸ sie sein Werk herausgebracht und gefÃ¶rdert hat, anstatt ihn zurechtzuweisen. DaÃŸ es inzwischen auch von einer einfluÃŸreichen, der BrÃ¼derbewegung nahestehenden Versandbuchhandlung vertrieben wird, ist ebenfalls sehr bedauerlich.</p>
<p>Vanheiden geht in seiner prinzipienlosen BefÃ¼rwortung moderner Ãœbertragungen noch einen erschreckenden Schritt weiter. Idea zitiert die wahre und beachtenswerte Aussage einiger konservativer BefÃ¼rworter wortgetreuer Ãœbersetzungen: â€žWer im Glauben wachsen will, muss sich einer klassischen Ãœbersetzung anvertrauenâ€œ, worauf Vanheiden antwortet: <u>â€žWer im Glauben wachsen will, sollte jede Bibel von vorn bis hinten lesen, die er kriegen kann! Um Leute an das Evangelium ranzufÃ¼hren, kann das durchaus auch einmal die Volx-Bibel sein.â€œ </u></div>
<div>Â </div>
<div>Nicht nur geht Vanheiden damit davon aus, daÃŸ auch klar verfÃ¤lschte Bibeln wie die â€žÃ–kumenische EinheitsÃ¼bersetzungâ€œ oder die â€žGute Nachrichtâ€œ gut seien fÃ¼rs â€žGlaubenswachstumâ€œ. Nein, er schreckt nicht davor zurÃ¼ck, auch die â€žVolxbibelâ€œ als Mittel gutzuheiÃŸen, das angeblich tauge, um Leute fÃ¼r das Evangelium zu gewinnen!</p>
<p>Kein Wort davon, daÃŸ dieses in der Gossensprache abgefaÃŸte Machwerk den lebendigen Gott und Seinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, unertrÃ¤glich lÃ¤stert und einen anderen Jesus, ein anderes Evangelium verbreitet! Wie kann man mit der LÃ¤sterung Gottes Menschen zur Umkehr fÃ¼hren? Wie weit muÃŸ Vanheiden von Gottes Wort schon abgedriftet sein, wenn er meint, man kÃ¶nne die â€žVolxbibelâ€œ als evangelistisches Werkzeug einsetzen? Aber es ist nur folgerichtig, diese â€žkommunikative Bibel&#8220; im Jugendslang zu befÃ¼rworten, wenn man die bibelkritischen und das Wort Gottes zersetzenden GrundsÃ¤tze der modernen BibelÃ¼bertragung verinnerlicht hat. Nur â€“ mit â€žBibeltreueâ€œ hat eine solche Haltung nichts mehr zu tun!</p>
<p>Karl-Heinz Vanheiden wird gewiÃŸ fÃ¼r dieses Interview manche Zustimmung von modernen Evangelikalen bekommen, die lÃ¤ngst vom biblischen Glauben abgefallen sind. Die empfehlen die â€žVolxbibelâ€œ schon lÃ¤nger mit derselben fadenscheinigen BegrÃ¼ndung, und verlangen nach â€žBibelnâ€œ, die sie lesen kÃ¶nnen wie ihre Tageszeitung.</p></div>
<div>Â </div>
<div>Doch die kleine Schar derer, die noch den Herrn fÃ¼rchten und zittern vor Seinem Wort (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jesaja+66%2C2.5&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jesaja 66,2.5</a>), die sollte aufmerken und erkennen, wie weit die Abkehr von Gottes Wort schon mitten in den Reihen der vermeintlich â€žBibeltreuenâ€œ fortgeschritten ist. Eigentlich mÃ¼ÃŸte ein solches Interview Konsequenzen haben â€“ im Bibelbund, bei den BrÃ¼dergemeinden â€¦ Aber das muÃŸ Vanheiden sicher nicht befÃ¼rchten. Dazu sind, so fÃ¼rchte ich, die heutigen Verantwortlichen in diesen ehemals wirklich bibeltreuen Kreisen mehrheitlich schon zu weit von wirklicher Gottesfurcht, von wahrhafter Heiligung des Herrn und Seines Wortes entfernt. </p>
<p>Doch uns erinnert der Umgang der modernen â€žBibelÃ¼bersetzerâ€œ mit Gott und Seinem Wort an die AussprÃ¼che eines alttestamentlichen Propheten:</p>
<p><strong>So spricht der HERR der Heerscharen: HÃ¶rt nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie tÃ¤uschen euch; die Offenbarung ihres eigenen Herzens verkÃ¼nden sie und nicht [was] aus dem Mund des HERRN [kommt]. (â€¦) Denn wer hat im Rat des HERRN gestanden und hat sein Wort gesehen und gehÃ¶rt? Wer hat auf mein Wort geachtet und gehÃ¶rt? (â€¦) Ich habe diese Propheten nicht gesandt, und doch sind sie gelaufen; ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch haben sie geweissagt. HÃ¤tten sie in meinem Rat gestanden, so wÃ¼rden sie meinem Volk meine Worte verkÃ¼ndigen und sie abbringen von ihrem bÃ¶sen Weg und von ihren schlimmen Taten! (â€¦)</strong></div>
<div>Â </div>
<div><strong>Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert? Darum siehe, ich komme Ã¼ber die Propheten, spricht der HERR, die meine Worte stehlen, einer dem anderen; siehe, ich komme Ã¼ber die Propheten, spricht der HERR, die ihre eigenen Zungen nehmen und behaupten: Â»Er hat geredet!Â« Siehe, ich komme Ã¼ber diejenigen, spricht der HERR, die LÃ¼gentrÃ¤ume weissagen und sie erzÃ¤hlen und mit ihren LÃ¼gen und ihrem leichtfertigen GeschwÃ¤tz mein Volk irrefÃ¼hren, wÃ¤hrend ich sie doch nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe, und sie diesem Volk auch gar nichts nÃ¼tzen! spricht der HERR. (â€¦) denn jedem einzelnen wird sein eigenes Wort zur Last werden, denn ihr verdreht die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN der Heerscharen, unseres Gottes! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jeremia+23%2C+16%2B18%2B21-22%2B29-32%2B36&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jeremia 23, 16+18+21-22+29-32+36</a>)</strong></div>
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<p>Quelle: idea spektrum 15/2010, S. 16-19</p></div>
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Rudolf EbertshÃ¤userÂ Â Â  das-wort-der-wahrheit.de Â  26. 4. 2010</div>
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