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	<title>Gedankensplitter Archive - Das Wort der Wahrheit</title>
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	<description>Biblische Aufklärung über endzeitliche Irreführungen</description>
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	<title>Gedankensplitter Archive - Das Wort der Wahrheit</title>
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		<title>Siehe, ich mache alles neu!  Wie Gläubige seelische Nöte überwinden können</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2024 18:34:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgewählte Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ermutigung und Seelsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Nöte]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>
		<category><![CDATA[Überwinden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; 4 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2024/05/siehe-ich-mache-alles-neu-wie-glaeubige-seelische-noete-ueberwinden-koennen/">Siehe, ich mache alles neu!  Wie Gläubige seelische Nöte überwinden können</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 80px;"><strong><em>4 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. </em></strong></p>
<p style="padding-left: 80px;"><strong><em>5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!</em></strong><em> Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß! </em></p>
<p style="padding-left: 80px;"><em>6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst! </em></p>
<p style="padding-left: 80px;"><em>7 Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+21%2C4-7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 21,4-7</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 80px;"><em> </em></p>
<p style="padding-left: 80px;"><em>Darum: <strong>Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+5%2C17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 5,17</a>)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">Einleitung</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir alle als gläubige Kinder Gottes, die wir in einer gefallenen, von Sünde geprägten, gottlosen Welt leben, erfahren mancherlei Leiden und Bedrängnisse. Das ist uns von Gott so verordnet; es steht geschrieben: <em>„… dabei stärkten sie die Seelen der Jünger und ermahnten sie, unbeirrt im Glauben zu bleiben, und [sagten ihnen,] <strong>daß wir durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes eingehen müssen</strong>“ </em>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+14%2C22&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 14,22</a>).</p>
<p>Diese Bedrängnisse haben eigentlich alle auch Auswirkungen auf unsere Seele, denn wir Menschen bestehen, wie uns Gottes Wort sagt, aus Geist, Seele und Leib.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, <strong>und euer ganzes [Wesen], der Geist, die Seele und der Leib</strong>, möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+5%2C23&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 5,23</a>)</em></p>
<p>Wenn wir Sünde und Leid erleben, Not und Bedrängnis, dann sind fast immer Geist, Seele und Leib davon betroffen, und sehr oft wirken sich solche Erfahrungen besonders auf die Seele des Menschen aus.</p>
<p>In dieser Predigt wollen wir versuchen, einige biblische Grundsätze zu vermitteln, wie wir Nöte der Seele geistlich überwinden können. Das kann kein „Lehrvortrag“ im eigentlichen Sinne sein, denn eine biblische Lehre von der Seele und ihren Problemen zu entwickeln, ist ein sehr herausforderndes Unterfangen. Vielmehr wollen wir einige Aussagen der Bibel beleuchten, die das Wesen und das Leben unserer Seele beleuchten, und einige Ratschläge geben, wie wir als Gläubige mit den Nöten unserer Seele umgehen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">1. Die menschliche Seele im Licht der Bibel</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn wir die Dreiteilung aus <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+5%2C23&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 5,23</a> zugrundelegen, können wir versuchen, genauer zu klären, was die Bibel unter „Seele“ (<em>psychè</em>) versteht. Das ist eigentlich durchaus vielschichtig und nicht ganz einfach abzugrenzen, aber wir versuchen es hier zu vereinfachen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>GEIST               verwandt mit „Herz“; umfaßt Bewußtsein, Wille, Gesinnung, auch das Bewußtsein in der Beziehung zu Gott (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+2%2C29%3B+8%2C16%3B+1Kor+2%2C11%3B+14%2C14%3B+1Pt+3%2C4%3B+Hi+32%2C8%3B+Ps+51%2C12-19%3B+Ps+77%2C7%3B+143%2C4%3B+Spr+20%2C27%3B+Jes+26%2C9%3B+Mal+2%2C15&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 2,29; 8,16; 1Kor 2,11; 14,14; 1Pt 3,4; Hi 32,8; Ps 51,12-19; Ps 77,7; 143,4; Spr 20,27; Jes 26,9; Mal 2,15</a>)</p>
<p>SEELE               Gedanken, Gefühle, Empfindungen, Begierden, Lüste (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hi+10%2C1%3B+14%2C22%3B+27%2C2%3B+Ps+13%2C3%3B+Pr+6%2C2%3B+Mt+11%2C29%3B+Mk+12%2C30%3B+Apg+15%2C24%3B+Hebr+4%2C12%3B+1Pt+1%2C22%3B+4%2C19%3B+Offb+18%2C14&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hi 10,1; 14,22; 27,2; Ps 13,3; Pr 6,2; Mt 11,29; Mk 12,30; Apg 15,24; Hebr 4,12; 1Pt 1,22; 4,19; Offb 18,14</a>)</p>
<p>LEIB                 der menschliche Körper mit seinen psychosomatischen Reaktionen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+6%2C12-13.19%3B+12%2C1%3B+1Kor+6%2C13-20&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 6,12-13.19; 12,1; 1Kor 6,13-20</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt viele Wechselwirkungen zwischen diesen Elementen, besonders zwischen Geist und Seele und zwischen Seele und Leib (vgl. u.a. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+4%2C12%3B+Ps+31%2C10&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 4,12; Ps 31,10</a>). Wenn der Geist bedrückt ist, wirkt ich das auch auf Seele und Leib aus; wenn der Leib krank ist, wirkt dies wiederum auch auf die Seele und womöglich den Geist aus.</p>
<p>Geist, Seele und Leib des Menschen sind von Gott erschaffen und sind eigentlich wunderbare, vielschichtige, staunenswerte Aspekte unseres Wesens,</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ich danke dir dafür, daß ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+139%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 139,14</a>)</em></p>
<p>Die Seele ist eigentlich dazu angelegt, um uns im Zusammenspiel mit unserem Geist ein gutes, verantwortungsvolles Leben im Dienst unseres Gottes und Schöpfers zu ermöglichen. Die Seele ist ein staunenswertes, höchst komplexes nichtmaterielles „Organ“, mit dem der Mensch seine emotionalen Beziehungen zu seiner Umwelt gestaltet und verarbeitet.</p>
<p>Die Seele besteht aus vielfältigen Regungen, Gefühlen und Empfindungen, die sich ergänzen. Sie kommuniziert ständig mit unserem Geist und unserem Leib wie auch mit der Außenwelt. Sie hat eine erstaunliche Fähigkeit zur Selbststabilisierung, zum inneren Ausgleich und zur Verarbeitung von Belastungen.</p>
<p>Doch dieses Wunderwerk Gottes funktioniert nicht mehr so, wie Gott es ursprünglich angelegt hatte. Der Mensch fiel in Sünde und wandte sich von seinem Schöpfergott ab, und so wurden Geist, Seele und Leib durch die Sünde deformiert und verdorben.</p>
<p>Der natürliche Mensch ist deshalb nach Geist, Seele und Leib unter der Herrschaft der Sünde und des Satans; Geist, Seele und Leib sind verfinstert und funktionieren nicht mehr nach der gottgemäßen Ordnung und Wesensbestimmung. Wir sind bestimmt durch unsere gefallene, sündige Natur, welche in der Bibel „Fleisch“ genannt wird.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>— auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden, in denen ihr einst gelebt habt nach dem Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt; unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten; und wir waren von Natur Kinder des Zorns, wie auch die anderen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+2%2C1-3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 2,1-3</a>)</em></p>
<p>Das wirkt sich auf den Geist aus, auf unsere Gedanken, unseren Willen und unser Bewußtsein, aber eben auch auf unsere Seele.</p>
<p>Die Seele des natürlichen, sündigen Menschen ist geprägt von vielfältigen Lüsten und Begierden; sie erfährt neben relativ normalen und positiven Gefühlsregungen wie Zufriedenheit, Lust an Tätigkeit, Glücksgefühlen und Freude immer wieder Belastendes und Sündiges:</p>
<p style="padding-left: 40px;">Angst und Sorge,</p>
<p style="padding-left: 40px;">zerstörerische Begierden und Süchte,</p>
<p style="padding-left: 40px;">Sehnsüchte und Enttäuschungen,</p>
<p style="padding-left: 40px;">Frustration und Wut,</p>
<p style="padding-left: 40px;">Bitterkeit und Haß,</p>
<p style="padding-left: 40px;">Auflehnung gegen Autoritäten und Einschränkungen,</p>
<p style="padding-left: 40px;">Neid und Eigensucht,</p>
<p style="padding-left: 40px;">Bitterkeit und Unvergebenheit,</p>
<p style="padding-left: 40px;">Niedergeschlagenheit und Depression,</p>
<p style="padding-left: 40px;">aber auch Euphorie und Selbstüberschätzung,</p>
<p style="padding-left: 40px;">krankhafte Selbstbezogenheit</p>
<p style="padding-left: 40px;">Einbildung und Wahn.</p>
<p>All das kann sich in einem relativ „normalen“, kontrollierbaren Rahmen abspielen, so wie es die meisten Menschen erleben. Praktisch jeder Mensch erlebt gewisse negativen Seelenzustände immer wieder, kann sie aber ausgleichen, verdrängen oder überspielen, sodaß seine Seele zwar davon zeitweise stärker belastet wird, aber dennoch „normal“ weiterfunktionieren kann.</p>
<p>Manchmal aber wird die Seele ernsthaft krank, sodaß sie ihre normale Funktion, dem Menschen in seinen Beziehungen zu seiner Umwelt Orientierung und Halt zu geben, nicht mehr erfüllen kann. Dann kommt es zu Dingen wie Psychosen oder schweren Depressionen, zu schweren Angststörungen, zu massiver seelischer Erschöpfung oder Schwäche, zu Schizophrenie. Das kann vielfältige Ursachen haben; Auslöser können konkrete eigene Sünden sein, traumatische Erfahrungen, körperliche Störungen oder auch Einwirkungen okkulter Mächte, denen der Mensch sich geöffnet hat.</p>
<p>In unserem Vortrag wollen wir uns in erster Linie mit den „normalen“, alltäglichen Belastungen der Seele beschäftigen; der Umgang mit echten Erkrankungen ist ein viel komplexere Thema.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">2. Das Kind Gottes und sein Seelenleben</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jedes Kind Gottes war zuvor einmal ein verlorener Sünder, der mehr oder weniger lang ein von Gott getrenntes Sündenleben gelebt hat und damit einiges an Belastungen seines Geistes und seiner Seele erfahren hat. Dann sind wir zum Glauben an den Herrn Jesus gekommen und durften das Wunder der Neugeburt aus dem Geist Gottes erfahren. Wie herrlich ist es, loszukommen von der Last unserer Sünden, von den Schatten der gottlosen Vergangenheit! Uns sind die Sünden vergeben, wir haben von dem Herrn Jesus ein neues Leben empfangen! Wahrhaftig, wir erleben das, was Gottes Wort uns sagt:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Darum: <strong>Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+5%2C17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 5,17</a>)</em></p>
<p>Gott hat Seinen Geist in uns wohnen lassen; Er hat uns von neuem gezeugt und in uns einen neuen Menschen erschaffen, der auch der „innere Mensch“ genannt wird.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ihr aber habt Christus nicht so kennengelernt; wenn ihr wirklich auf Ihn gehört habt und in ihm gelehrt worden seid — wie es auch Wahrheit ist in Jesus —, daß ihr, was den früheren Wandel betrifft, <strong>den alten Menschen abgelegt habt, der sich wegen der betrügerischen Begierden verderbte, dagegen erneuert werdet im Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der Gott entsprechend geschaffen ist in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit.</strong>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+4%2C20-24&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 4,20-24</a>)</em></p>
<p>Wir haben den alten Menschen, das rebellische, sündige Adamswesen, bei der Bekehrung abgelegt; es ist nun mit Christus gekreuzigt und im Tode (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+6%2C3-7.11&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 6,3-7.11</a>). Wir haben ein neues Wesen angezogen, und in bezug auf dieses Wesen gilt: <em>„das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!“</em>. Unserer Stellung nach sind wir nunmehr Heilige und Gerechte, Söhne Gottes in Christus.</p>
<p>Auf der anderen Seite haben wir unsere alte sündige Natur noch nicht völlig verloren; solange wir in diesem Leib der Sünde leben, ist unser Fleisch noch in uns wirksam. Unser Leib ist der alte Adamsleib geblieben, in dem die Sünde sozusagen genetisch verankert ist. Das Fleisch mit seinen sündigen Lüsten und Begierden ist noch aktiv, und wir müssen es gekreuzigt halten und immer wieder in den Tod geben, wenn es sich regt.</p>
<p>So ist auch unsere Seele nicht völlig neu geworden; wir haben immer noch alte Prägungen, Begierden und sündhafte Gefühlsregungen in uns, die wir bewußt ablegen und in den Tod geben müssen (vgl. u.a. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+4%2C25-31%3B+Kol+3%2C+5-9&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 4,25-31; Kol 3, 5-9</a>). Immer wieder kommen in uns Gefühle auf, die aus dem Fleisch, aus unserer alten Natur, kommen: Unmut und Ärger, Neid und Stolz, Unzufriedenheit und Bitterkeit, Resignation und Verzagtheit. Auch unser Geist muß noch erneuert werden; in ihm wirkt zwar der Heilige Geist, aber er kann auch befleckt oder beunruhigt werden (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+4%2C23%3B+2Kor+2%2C13%3B+7%2C1&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 4,23; 2Kor 2,13; 7,1</a>).</p>
<p>Hier ist es wichtig, bewußt den Schritt zu tun, uns selbst, unser ganzes Wesen Gott zur Verfügung zu stellen, damit er es umgestalten kann, und besonders unser Denken und unsere Gesinnung durch das Wort Gottes und den Geist Gottes erneuern zu lassen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber (od. euer ganzes Wesen) darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftiger Gottesdienst! Und paßt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern laßt euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+12%2C1-2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 12,1-2</a>)</em></p>
<p>So ist es für unser geistliches Leben und Wachstum sehr wichtig, daß wir unser Seelenleben, unsere Gefühle und Impulse unter die Zucht und Leitung des Heiligen Geistes stellen und alles Sündige in den Kreuzestod Jesu Christi geben, statt ihm Raum zu geben und zu folgen. Im Prozeß der Heiligung, der wir nachjagen sollen, ist es sehr wichtig, unser Seelenleben durch Gottes Geist reinigen, erneuern und disziplinieren zu lassen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>So sind wir also, ihr Brüder, dem Fleisch nicht verpflichtet, gemäß dem Fleisch zu leben! Denn wenn ihr gemäß dem Fleisch lebt, so müßt ihr sterben; <strong>wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben. Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes</strong>. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+8%2C12-14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 8,12-14</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Tötet daher eure Glieder, die auf Erden sind: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Lust </em></strong><em>und die Habsucht, die Götzendienst ist; um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams; unter ihnen seid auch ihr einst gewandelt, als ihr in diesen Dingen lebtet. <strong>Jetzt aber legt auch ihr das alles ab — Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, häßliche Redensarten aus eurem Mund.</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Kol+3%2C5-8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Kol 3,5-8</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen. Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; und diese widerstreben einander, sodaß ihr nicht das tut, was ihr wollt. Wenn ihr aber vom Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. (…) <strong>Die aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten.</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+5%2C16-18.24&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 5,16-18.24</a>)</em></p>
<p>Wir haben die Verantwortung, jeden Gedanken und jede Gefühlsregung, die sich gegen Gottes Wort und Willen richtet, in den Tod zu geben und unsere Gedanken und Gefühle gefangenzunehmen zum Gehorsam gegenüber unserem Herrn Jesus Christus, wie der Apostel Paulus sagt:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Denn obgleich wir im Fleisch wandeln, so kämpfen wir doch nicht nach Art des Fleisches; denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen, <strong>sodaß wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangen nehmen zum Gehorsam gegen Christus</strong> … (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+10%2C3-5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 10,3-5</a>)</em></p>
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<h2><span style="color: #800000;">3. Wie wir Nöte unserer Seele geistlich überwinden können</span></h2>
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<p>Als Kinder Gottes leben wir noch in dieser bösen, gottfeindlichen Welt, und zwar als solche, deren Fleisch auch noch nicht abgetötet und überwunden ist. Deshalb erleben wir alle immer wieder Ängste, Sorgen, negative Emotionen, seelische Bedrängnisse und Anfechtungen, und das ist ein Stückweit normal und von Gott zu unserer Erziehung so zugelassen. Unser treuer Herr hat es uns zugesagt:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis (od. Angst); aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+16%2C33&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 16,33</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>… und sandten Timotheus, unseren Bruder, der Gottes Diener und unser Mitarbeiter am Evangelium von Christus ist, damit er euch stärke und euch tröste in eurem Glauben, damit niemand wankend werde in diesen Bedrängnissen; <strong>denn ihr wißt selbst, daß wir dazu bestimmt sind</strong>. Als wir nämlich bei euch waren, sagten wir euch voraus, daß wir Bedrängnisse erleiden müßten, und so ist es auch gekommen, wie ihr wißt. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+3%2C2-4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 3,2-4</a>)</em></p>
<p>Doch manche Gläubige erfahren im Laufe ihres Glaubenslebens zu gewissen Zeiten seelische Nöte und Bedrängnisse, die über das normale Maß hinausgehen. Sie erleben innerliche Anfechtungen wie Ängste, Enttäuschung, Depression, mit denen sie nicht ohne weiteres fertig werden, die sie ziemlich bedrängen und manchmal ihrem Glaubenslauf stark beeinträchtigen. Wie kann ein Kind Gottes mit solchen Erfahrungen umgehen und solche seelischen Nöte im Glauben überwinden? Dazu wollen wir in diesem dritten Teil unserer Betrachtung einige Hinweise geben.</p>
<p>Eines müssen wir schon einmal betonen: Viele Gläubige wenden sich in solchen Fällen an Fachleute, die in weltlicher Psychologie ausgebildet sind, oftmals auch an Christen, die versuchen, mit einer Mischung aus christlicher Seelsorge und weltlicher Psychotherapie zu helfen. Das ist ein oftmals ziemlich gefährlicher Weg, weil die weltliche Psychologie weder die Abgründe unseres Seelenlebens richtig versteht noch wirksame Heilung anbieten kann, schon gar nicht für wiedergeborene Kinder Gottes, deren geistliches Leben ganz anderen Grundsätzen folgt als das Leben natürlicher Menschen.</p>
<p>Vor allem liegt das daran, daß aller Psychologie das gottfeindliche humanistische Menschenbild zugrundeliegt, nachdem der Mensch von Natur aus gut ist. In der Psychologie werden die Realitäten des Sündenfalls und der Verderbnis der Menschen ebenso ausgeblendet wie die Realität der Macht des Teufels und seiner Dämonen – von der Macht Gottes und der Erlösung in Christus ganz zu schweigen.</p>
<p>Auch in christlichen Psychotherapien wie der sogenannten „Biblisch-Therapeutischen Seelsorge“ werden weltliche Methoden wie die Rückführung aller möglichen Probleme auf frühe Kindheitserlebnisse oder die analytische Zerlegung belastender Erfahrungen praktiziert, die oftmals die Betroffenen tiefer in den Sumpf ihrer Probleme hineintreiben und eine geistgewirkte Heilung und Befreiung hintertreiben statt fördern.</p>
<p>Die Alternative zu solchen weltlichen Therapieversuchen kann für jeden Gläubigen nur darin liegen, bei unserem gnädigen, liebenden, allwissenden und allvermögenden Herrn und Retter Hilfe zu suchen, der doch unsere Seele genau kennt und auch die Macht hat, sie zu heilen und zurechtzubringen. Doch das ist ein Weg, der Glauben und Vertrauen auf das Wort Gottes erfordert sowie auch die Bereitschaft, das eigene Leben zu überprüfen und sich von Gott verändern zu lassen.</p>
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<h3><span style="color: #800000;">a. Vertrauen auf Jesus Christus, den Hirten und Heiland unserer Seelen</span></h3>
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<p>Unser Herr Jesus ist der wunderbare Erlöser unserer Seele; Er hat mit Seinem Blut am Kreuz dafür bezahlt, uns aus dem Gericht des ewigen Todes zu erretten und uns als Kindern Gottes neues Leben gegeben. In Christus ist Gnade und Segen die Fülle (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Kol+2%2C9-10%3B+Phil+4%2C19&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Kol 2,9-10; Phil 4,19</a>), um uns aus unseren seelischen Nöten herauszuführen und uns Heilung und Frieden zu bringen – Frieden auch im Sinne von Wohlergehen und Gesundung der Seele.</p>
<p>Die Errettung in Christus ist vollkommen und betrifft Geist, Seele und Leib des Menschen. Allerdings ist die Vollendung dieses Heils ausdrücklich an die Auferstehung und endgültige Verherrlichung der Söhne Gottes bei der Entrückung gebunden. Solange wir hier im Leibe auf Erden leben, haben wir zwar eine vollkommene Errettung in bezug auf unseren inneren, neuen Menschen, aber weder die Seele noch der Leib können vollkommen geheilt und erneuert sein, solange wir noch unsere Fleischesnatur an uns tragen.</p>
<p>Deshalb dürfen wir vertrauensvoll damit rechnen, daß unser Vater durch Christus uns in mancher Hinsicht Heilsein und Heilung der Seele und des Leibes gewährt, aber wir haben keine Verheißung vollkommener und immerwährender geistlicher, seelischer oder leiblicher Gesundheit. Gott mag uns durchaus verordnen, daß wir gewisse Leiden der Seele und des Leibes geduldig ertragen, die Er erst bei unserer Verwandlung bzw. unserem Abscheiden wegnehmen wird; der Stachel im Fleisch des Apostels Paulus ist ein Beispiel dafür (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+12%2C7-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 12,7-10</a>).</p>
<p>Auch ist unser Heilsein in mancher Hinsicht von unserem eigenen Wandel in Heiligung und Gehorsam abhängig, sodaß Versäumnisse darin auch Konsequenzen für Geist, Seele und Leib haben können, die wir in Unterordnung unter Gottes väterlicher Zucht tragen müssen.</p>
<p>Dennoch dürfen wir mit unseren inneren Nöten immer vertrauensvoll zu unserem himmlischen Vater und zu unserem guten Hirten Jesus Christus kommen und Ihn um Linderung und Heilung bitten; dafür gibt uns Gottes Wort viele kostbare Verheißungen. Wir wunderbar ist für uns etwa der bekannte <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Psalm+23&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Psalm 23</a> – gerade wenn wir in seelischen Bedrängnissen sind:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>PSALM 23</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>1 Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. </em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>2 Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern.</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>2 AÜ [Er läßt mich lagern auf grünen Auen; / er führt mich behutsam zu den Ruheplätzen am Wasser.] </em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>3 Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen.</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>3AÜ <strong>[Er bringt meine Seele wieder zurück / Er stellt meine Seele wieder her;</strong> / Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen.]</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>4 Und wenn ich auch wanderte durchs Tal der Todesschatten, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. </em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>5 Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. </em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>6 Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des HERRN immerdar.</em></p>
<p>Wie tröstlich ist die Aufforderung unseres liebenden Herrn und Retters im Matthäusevangelium:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken [od. zur Ruhe bringen]!</em></strong><em> Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; <strong>so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!</strong> Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+11%2C28-30&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 11,28-30</a>)</em></p>
<p>Das bedeutet: Ruhe und Heilung für unsere Seele wird uns dann verheißen, wenn wir das Joch unseres Herrn auf uns nehmen, das heißt: wenn wir Ihm gehorsam und in Selbstverleugnung nachfolgen und dienen! Heilung geschieht eben nicht dann, wenn wir uns um uns selbst drehen und unsere Wunden lecken, sondern dann, wenn wir von uns selbst wegschauen und uns um Christus drehen!</p>
<p>Jesus Christus ist der große Therapeut unserer Seele. Er ist der Hirte und Hüter unserer Seele (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+2%2C25&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 2,25</a>).<em> „Bei den vielen Sorgen in meinem Herzen erquickten deine Tröstungen meine Seele“ </em>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+94%2C19&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 94,19</a>). Wie Er uns aus unseren Nöten befreit und innerlich heil macht, können wir oft gar nicht sagen. Er fordert uns auf, Ihm uns ganz anzuvertrauen und Ihm gehorsam nachzufolgen, im Glauben, ohne zu spüren und zu schauen.</p>
<p>Im Laufe dieser Nachfolge geschieht oft Heilung und Befreiung von Fehlhaltungen und Verletzungen, ohne daß wir uns dessen bewußt werden. Je mehr wir von uns selbst wegschauen und uns mit dem Herrn beschäftigen und für Ihn leben, desto leichter bewältigen wir manches Schwere, was uns niederdrücken will. Wir werden erleben, wie unser guter Hirte dann sich um uns kümmert, wenn wir ergeben auf Ihn harren.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ich will frohlocken und mich freuen an deiner Gnade, denn du hast mein Elend angesehen, <strong>du hast auf die Nöte meiner Seele geachtet</strong> … (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+31%2C8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 31,8</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Nur auf Gott wartet still meine Seele</em></strong><em>; von ihm kommt meine Rettung. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+62%2C2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 62,2</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Der HERR behütet dich vor allem Übel,<strong> er behütet deine Seele</strong>; der HERR behütet deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+121%2C7-8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 121,7-8</a> – Menge)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Der HERR ist mein Teil!, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen. Der HERR ist gütig gegen die, welche auf ihn hoffen, gegen die Seele, die nach ihm sucht.</em></strong><em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Klgl+3%2C24-25&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Klgl 3,24-25</a>)</em></p>
<p>In vielem geht es einfach darum, alles aus Seiner Hand anzunehmen, was uns widerfährt und in der Vergangenheit widerfahren ist, und dieses zurückzulassen, um für Christus zu leben.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Denn die Liebe des Christus drängt uns, da wir von diesem überzeugt sind: <strong>Wenn einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben; und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist.</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+5%2C14-15&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 5,14-15</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir.</em></strong><em> Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+2%2C20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 2,20</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>… um Ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden,<strong> indem ich seinem Tod gleichförmig werde, damit ich zur Auferstehung aus den Toten gelange</strong>. Nicht daß ich es schon erlangt hätte oder schon vollendet wäre; ich jage aber danach, daß ich das auch ergreife, wofür ich von Christus Jesus ergriffen worden bin. Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, daß ich es ergriffen habe; eines aber [tue ich]: <strong>Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt, und jage auf das Ziel zu, den Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Phil+3%2C10-14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Phil 3,10-14</a>)</em></p>
<p>Dennoch können wir in manchen Fällen selbst erkennen, woher gewisse Nöte und Probleme in unserem Seelenleben kommen. Es gibt Nöte, die die Folge gewisser Sünden sind, die wir selbst begangen haben, sei es in unserem alten Leben oder als Gläubige. Es gibt Nöte, die aus vergangenen belastenden Erfahrungen stammen, bei denen sich andere an uns versündigt haben – etwa die Not einer Ehescheidung der Eltern.</p>
<p>Es gibt auch Nöte, die wir gewissermaßen zugeteilt bekommen haben – etwa erbliche Veranlagungen zu Depression oder psychischen Problemen, oder Unfall- bzw. Krankheitsfolgen. Und es gibt Nöte, die aus okkulten Belastungen stammen, wo der Feind unserer Seelen direkt der Verursacher ist. Wir wollen versuchen, für solche Situationen einige Hinweise zu geben.</p>
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<h3><span style="color: #800000;">b. Herzensumkehr und Erneuerung unseres Denkens und der Gefühle</span></h3>
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<p>In manchen Fällen sind die seelischen Nöte eines Gotteskindes direkte Folgen eigener sündhafter Gedanken oder Taten oder Fehlhaltungen. Sünde hat schmerzhafte Folgen für Geist, Seele und Leib. Wenn wir etwa uns mit Pornographie oder Unzucht abgeben, oder wenn wir rebellisch und bitter gegen Mitmenschen sind, oder wenn wir Groll und Unvergebenheit gegen jemanden hegen, dann kann das schwerwiegende schmerzhafte Folgen für unser geistliches Leben, aber auch für unsere Seele und unseren Leib haben.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ich sprach: HERR, sei mir gnädig! <strong>Heile meine Seele</strong>, denn ich habe gegen dich gesündigt! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+41%2C5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 41,5</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>1 Wohl dem, dessen Übertretung vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist! 2 Wohl dem Menschen, dem der HERR keine Schuld anrechnet, und in dessen Geist keine Falschheit ist! <strong>3 Als ich es verschwieg, da verfielen meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag. 4 Denn deine Hand lag schwer auf mir Tag und Nacht, sodaß mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürr wird. </strong>(Sela.) 5 Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg meine Schuld nicht; ich sprach: »Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen!« Da vergabst du mir meine Sündenschuld. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+31%2C1-5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 31,1-5</a>)</em></p>
<p>Solche Sünden können in der Vergangenheit liegen oder noch andauern. In jedem Fall sollte ein Gläubiger, der Heilung sucht, auch den Herrn suchen, daß Er ihm aufzeigt, ob irgendwelche Sünden die Ursache der Leiden sein könnten.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; </em></strong><em>prüfe mich und erkenne, wie ich es meine; und sieh, ob ich auf bösem Weg bin, und leite mich auf dem ewigen Weg! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+139%2C23-24&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 139,23-24</a>)</em></p>
<p>Manchmal kann es dann sein, daß seelische oder körperliche Nöte mit dazu beitragen, daß ein geistliches Sündengeschwür aufgedeckt und bereinigt werden kann, sodaß als Folge die Not weggenommen wird und ein bleibender geistlicher Gewinn die Frucht ist.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde und habt das Trostwort vergessen, das zu euch als zu Söhnen spricht: <strong>»Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm zurechtgewiesen wirst! Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.</strong>« (…) Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen; danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+12%2C4-6.11&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 12,4-6.11</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Sucht den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist! <strong>Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem HERRN, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. </strong>Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR; sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+55%2C6-9&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 55,6-9</a>)</em></p>
<p>Befreiung von inneren Nöten geschieht oft dort, wo wir unser Leben bereinigen von Sünden und Altlasten, die uns niederdrücken und in unserem Glaubenslauf hemmen wollen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, <strong>so laßt uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt</strong>, und laßt uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens,</em></p>
<p>Ein Leben in der Heiligung und Gottesfurcht ist sehr hilfreich und fördert die Heilung von seelischen Belastungen.</p>
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<h3><span style="color: #800000;">c. Bewältigung schwerer Erfahrungen in der Vergangenheit</span></h3>
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<p>Manche seelischen Leiden werden verursacht durch belastende Erlebnisse, etwa die Scheidung der Eltern oder der Verlust eines Elternteils, die man in der Kindheit erleben mußte, oder andere traumatische Erfahrungen, auch in der Jugend und im Erwachsenenalter. Hier wird der Mensch oft zum Opfer der Sünden anderer aus seiner Umgebung, oder aber er erfährt notvolle Lebensführungen, an denen er nicht schuld ist, die ihn aber verletzen.</p>
<p>Wie tröstlich ist die Verheißung, die unser Herr in der Synagoge von Nazareth aus dem Propheten Jesaja vorlas und auf sich bezog:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>»Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden;<strong> er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen (od. zerschlagenen) Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu verkünden</strong> und den Blinden, daß sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn.« (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Lk+4%2C18-19&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Lk 4,18-19</a>)</em></p>
<p>Er ist gesandt, denen Heilung zu bringen, die ein verwundetes, zerschlagenes und zerbrochenes Herz haben! Das dürfen wir für uns so im Glauben annehmen! Von Ihm heißt es ja auch noch an anderer Stelle: <em>„Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, <strong>und verbindet ihre Wunden</strong>“ </em>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+147%2C3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 147,3</a>).</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Das Verlorene will ich suchen und das Verscheuchte zurückholen und das Verwundete verbinden</em></strong><em>; das Schwache will ich stärken … (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hes+43%2C16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hes 43,16</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Seine Wege habe ich gesehen; dennoch will ich es heilen und es leiten und ihm und seinen Trauernden mit Tröstungen vergelten</em></strong><em>, indem ich Frucht der Lippen schaffe: Friede, Friede den Fernen und den Nahen, spricht der HERR; ja, ich will es heilen! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+57%2C18-19&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 57,18-19</a>)</em></p>
<p>Bei einem solchen Heilungsprozeß ist es wichtig, daß wir darauf achten, wie unsere Reaktionen auf leidvolle Erfahrungen waren und sind. Es ist wesentlich für Heilung, daß wir die Nöte nachträglich aus Gottes Hand annehmen und den Menschen vergeben, die uns geschädigt haben; dann dürfen wir solche Lasten ablegen beim Herrn und erfahren, daß Er Befreiung und Erneuerung schenkt. Leider reagieren wir oftmals mit Verbitterung, Vorwürfen oder Auflehnung gegen Gott auf solche Dinge, das aber hindert den Herrn daran, in uns Linderung und Heilung zu wirken.</p>
<p>Wenn wir uns aber von Ihm zu einer inneren Klärung und Läuterung führen lassen, dann dürfen wir auch erfahren, wie einstmals schmerzliche und notvolle Erfahrungen ihren Stachel verlieren und sogar mit zu unserer geistlichen Reifung und einer vertieften Gemeinschaft mit unserem Herrn beitragen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Siehe, zum Frieden diente mir bitteres Leid; <strong>du hast ja meine Seele liebevoll umfangen und sie aus der Grube des Verderbens herausgezogen</strong>; denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+38%2C7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 38,7</a>)</em></p>
<p>Der Herr kann uns dann wunderbare Wiederherstellung schenken, wie sie im Propheten Jesaja so schön beschrieben ist:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Der HERR wird dich ohne Unterlaß leiten und deine Seele in der Dürre sättigen und deine Gebeine stärken</em></strong><em>; du wirst sein wie ein wohlbewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, deren Wasser niemals versiegen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+58%2C11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 58,11</a>)</em></p>
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<h3><span style="color: #800000;">d. Umgang mit den Folgen okkulter Belastung</span></h3>
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<p>Manche seelischen Nöte, u.a. auch Depressionen oder psychotische Symptome (Stimmenhören) oder gewisse Gebundenheiten und Zwangserscheinungen können auch dadurch verursacht sein, daß der Betroffene sich mit Mächten der Finsternis eingelassen hat, entweder im alten Leben (z.B. durch Tischrücken, Horoskope, Reiki) oder als Christ, z.B. durch Handauflegungen von Charismatikern. In solchen Fällen kommt Befreiung dadurch, daß man diese Sünden dem Herrn bekennt und darüber klar Buße tut, sich lossagt und entschlossen trennt, auch von falscher Gemeinschaft.</p>
<p>Bei dem Herrn ist Befreiung von allen solchen Einwirkungen der Finsternis, wenn wir klar umkehren und uns entschieden von aller Verstrickung in die Machenschaften des Teufels trennen, und wenn wir unsere Stellung in Christus einnehmen und uns auf die Verheißungen stellen:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Er (Gott) hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis </em></strong><em>und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Kol+1%2C13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Kol 1,13</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: <strong>Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!</strong> (…) Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. (…) <strong>Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei.</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+8%2C31-36&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 8,31-36</a>)</em></p>
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<h3> </h3>
<h3><span style="color: #800000;">e. Ergebung in die Erziehung unseres himmlischen Vaters</span></h3>
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<p>Es mag sein, daß trotz mancher Gebete und Schritte zur Gesundung die erwünschte Heilung und Befreiung dennoch ausbleibt und ein Christ mit gewissen Belastungen und Einschränkungen seines Lebens weiterleben muß. Das gilt u.a. dann, wenn seelische Nöte durch körperliche Erkrankungen oder Unfälle verursacht sind.</p>
<p>Das sind Situationen, in denen wir lernen dürfen und müssen, uns unter die Hand Gottes zu beugen und uns der souveränen Führung unseres Gottes zu ergeben. Er weiß, was für uns gut ist; Er hat einen Plan mit allem, und Seine Wege sind immer gut und gerecht. <em>„Er ist der Fels; vollkommen ist sein Tun; ja, alle seine Wege sind gerecht. Ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und aufrichtig ist er“</em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=5Mo+32%2C4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">5Mo 32,4</a>).<em> „Denn er verwundet und verbindet; er zerschlägt, und seine Hand heilt“</em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hi+5%2C18%3B+siehe+auch+Klgl+3%2C22-41&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hi 5,18; siehe auch Klgl 3,22-41</a>).</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Daher sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes leiden, <strong>ihre Seelen ihm als dem treuen Schöpfer anvertrauen</strong> und dabei das Gute tun. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+4%2C19&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 4,19</a>)</em></p>
<p>In solchen Fällen dürfen wir den Herrn bitten, daß Er uns still macht und wir lernen, Ihm vertrauensvoll still zu halten.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Nur auf Gott wartet still meine Seele; von ihm kommt meine Rettung. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+62%2C2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 62,2</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Nein, ich habe meine Seele beruhigt und gestillt; wie ein entwöhntes Kind bei seiner Mutter, wie ein entwöhntes Kind ist meine Seele still in mir. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+131%2C2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 131,2</a>)</em></p>
<p>Wenn wir unsere Sache dem allmächtigen, gnädigen Gott anvertrauen, dann macht Er es am Ende recht.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken für die Rettung, die von seinem Angesicht kommt! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+42%2C6&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 42,6</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne. Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Mißhandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+12%2C9-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 12,9-10</a>)</em></p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: center;">*  *  *</p>
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<p>Alle Nöte, die wir erleben und durchleben müssen, sollen nach den Gedanken Gottes dazu dienen, uns näher zu unserem Herrn Jesus Christus zu bringen, in dem wir Erlösung und ewige Errettung haben, aber auch Trost, Hilfe, Linderung und Heilung von allerlei irdischen und zeitlichen Bedrängnissen. Wenn uns unser Herr Jesus immer größer wird, wenn wir die Gnade Gottes, unseres himmlischen Vaters, immer heller leuchten sehen über unserem Leben, dann dienen uns alle Dinge, die wir erleben, zum Besten.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Wenn mir auch Leib und Seele vergehen, so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+73%2C26&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 73,26</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch wiederum fürchten müßtet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus; wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden. Denn ich bin überzeugt, daß die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+8%2C15-18&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 8,15-18</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen, die er aber berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt, die er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht. Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+8%2C28-32&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 8,28-32</a>)</em></p>
<p>So wollen wir uns am Ende dieser Betrachtung noch einmal an das Segenswort erinnern, das wir zu Anfang gelesen haben:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, <strong>und euer ganzes [Wesen], der Geist, die Seele und der Leib</strong>, möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus! Treu ist er, der euch beruft; er wird es auch tun. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+5%2C23-24&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 5,23-24</a>)</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2024/05/siehe-ich-mache-alles-neu-wie-glaeubige-seelische-noete-ueberwinden-koennen/">Siehe, ich mache alles neu!  Wie Gläubige seelische Nöte überwinden können</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Sind wir zu „negativ“? von Dave Hunt</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2023/08/sind-wir-zu-negativ-von-dave-hunt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2023 14:52:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Zum Nachdenken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://das-wort-der-wahrheit.de/?p=7325</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; Schon seit langem erheben Kritiker gegen jene, die die Gemeinde vor unbiblischen Lehren und Praktiken warnen möchten, den Vorwurf, sie seien „spalterisch“ und „negativ“. Ich überdenke solche Beschuldigungen unter Gebet, denn mein Herz teilt dieselbe Sorge. Mich verlangt danach, einfach das Evangelium zu predigen und die Auseinandersetzung hinter mir zu lassen, die gegen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2023/08/sind-wir-zu-negativ-von-dave-hunt/">Sind wir zu „negativ“? von Dave Hunt</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
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<p>Schon seit langem erheben Kritiker gegen jene, die die Gemeinde vor unbiblischen Lehren und Praktiken warnen möchten, den Vorwurf, sie seien „spalterisch“ und „negativ“. Ich überdenke solche Beschuldigungen unter Gebet, denn mein Herz teilt dieselbe Sorge. Mich verlangt danach, einfach das Evangelium zu predigen und die Auseinandersetzung hinter mir zu lassen, die gegen meinen Willen ein Teil meines Lebens geworden ist. Doch wenn wir das reine Evangelium verkündigen wollen, müssen wir es sorgfältig von den raffinierten Fälschungen unterscheiden, die überall anzutreffen sind.</p>
<p>Wie sehr würden wir unsere Pflicht vernachlässigen, wenn wir die Schafe nicht vor vergifteten Weideplätzen und vor falschen Hirten warnen würden, die Lügen im Namen der Wahrheit vertreiben, und doch ist das eine gewaltige Herausforderung. Die Zeitschriften von Norman Vincent Peale zum Beispiel haben monatlich 16 Millionen Leser, viermal soviel wie die zusammengerechneten Verkäufe meiner Bücher über viele Jahre. Unser Fleisch wird schwach vor Müdigkeit und Enttäuschung. Warum sollen wir dann weiterhin einen solch einsamen und belastenden Auftrag erfüllen? Weshalb spüren wir dieses brennende Verlangen?</p>
<p>Gott sei gepriesen, es gibt die vielen ermutigenden Briefe von denen, die uns ihre Liebe, ihre Unterstützung und ihre Gebete mitteilen. Es gibt auch den Dank von Tausenden, die von der Täuschung und Gebundenheit falscher Evangelien frei wurden – vom Katholizismus und von der „christlichen Psychologie“, von „positivem Denken“ und „positivem Bekenntnis“. Doch auch ohne solche Ermutigung würden wir uns verpflichtet sehen, weiterzumachen und würden Sie dringend auffordern, dasselbe zu tun.</p>
<p>Jeremia wurde gehaßt, verleumdet, ins Gefängnis geworfen und mit dem Tod bedroht, weil er Buße gepredigt und vor dem nahenden Gericht Gottes gewarnt hatte, während die „positiven Propheten“ Frieden und Wohlergehen „durch das Wort des Herrn“ verhießen. Die Volksmeinung stand gegen ihn. Jeremia wurde so entmutigt, daß er erklärte, er würde nicht länger für den Gott sprechen noch gar Seinen Namen erwähnen, aber das Wort Gottes war in seinem Herzen und brannte wie Feuer in seinen Gebeinen, so daß er reden mußte (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jeremia+20%2C7-11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jeremia 20,7-11</a>). Ja, es ist vor allem Gottes Wort, das in unseren Herzen brennt, das uns antreibt.</p>
<p>Bedrängt von den Beschuldigungen, eine negative Haltung zu heben, rufe ich zu Gott und wende mich Seinem unfehlbaren Wort zu. Und was finde ich dort? Eben die Botschaft, die zu verkündigen ich mich verpflichtet weiß! Christus selbst war weitaus „negativer“, als ich es zu sein wagte. Er warnte ständig vor dem Gericht und der Hölle, stelle die Sünde bloß, forderte Buße, wies die religiösen Führer zurecht und verurteilte sie als Heuchler, getünchte Gräber, blinde Blindenleiter, Narren. Das war eine starke Sprache! Heute würde Er von den meisten christlichen Kanzeln und Medien Auftrittsverbot bekommen, und auch die größeren christlichen Verleger würden das nicht akzeptieren, was Er schrieb, wenn Er es ihnen anbieten würde.</p>
<p>Die Bergpredigt hat nicht die Absicht, jemandes „Selbstachtung“ zu steigern, auch wenn Robert Schuller und christliche Psychologen sie so deuten wollen. Nein, die Bergpredigt ermutigt uns, arm im Geist zu sein, zu trauern, demütig und barmherzig zu sein, und sie verheißt, daß diejenigen, die Gott und Seinem Wort treu sind, gehaßt, verfolgt und verleumdet werden (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Matth%C3%A4us+5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Matthäus 5</a>).</p>
<p>Aber sagte Jesus nicht „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“ (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Matth%C3%A4us+7%2C1&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Matthäus 7,1</a>)? Ist es dann nicht unbiblisch, einen christlichen Führer eines Vergehens anzuklagen? Im Gegenteil, Christus konnte nur gemeint haben, daß wir die Beweggründe nicht beurteilen sollten, denn Er gebot uns klar und deutlich, die Lehren und das Leben zu beurteilen: <em>„Hütet euch vor den falschen Propheten [d.h. Lehrern] … an ihren Früchten [d.h. Leben] werdet ihr sie erkennen“</em> (Verse 15-20). Wie könnten wir uns vor etwas Falschem hüten, wenn wir nicht sorgfältig prüfen würden, was gesagt und getan wurde? Ganz gewiß fordert Christus uns auf, falsche Lehre und falsche Taten zu beurteilen!</p>
<p>Paulus warnt uns vor <em>„leeren Schwätzern und Verführern“</em>, deren Mund man stopfen muß, damit sie nicht mehr falsche Lehre lehren. Er drängte Titus, sie streng zurechtzuweisen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Titus+1%2C+10-13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Titus 1, 10-13</a>). Er sagte Timotheus: <em>„Die, welche sündigen, weise zurecht vor allen, damit sich auch die anderen fürchten“</em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Tim+5%2C20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Tim 5,20</a>). Es ist klar, daß eine solche Zurechtweisung ein Beurteilen erfordert, das das Verbot von Christus nicht verletzt, sondern das Er im Endeffekt geboten hat, und das die Apostel auch praktiziert haben – ein Beurteilen, welches der Satan haßt, weil es seine Lügen entlarvt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auszug aus: Dave Hunt, <em>Are We too “Negative”?</em>, in: Dave Hunt / T. A. McMahon, <em>Psychology and the Church</em>, S. 71-72. © The Berean Call 2008. Übersetzung ins Deutsche: Rudolf Ebertshäuser</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2023/08/sind-wir-zu-negativ-von-dave-hunt/">Sind wir zu „negativ“? von Dave Hunt</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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		<title>Biblische Zurüstung für unsere Zeit verlangt Lesen und Studieren statt Smartphone-Zeitvertreib!</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/05/biblische-zuruestung-fuer-unsere-zeit-verlangt-lesen-und-studieren-statt-smartphone-zeitvertreib/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 May 2022 09:42:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Bibellesen]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphones]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit der Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesen Auszug aus meiner persönlichen Kolumne In eigener Sache vom Mai 2021 möchte ich noch einmal für alle Leser veröffentlichen, weil er meines Erachtens wichtig ist und auch auf einiges Interesse gestoßen ist. &#160; Als der Apostel Paulus kurz vor seinem Heimgang seinem Mitarbeiter Timotheus einen letzten Brief schreibt, äußert er auch die Bitte: „Den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 80px;"><em>Diesen Auszug aus meiner persönlichen Kolumne <strong>In eigener Sache</strong> vom Mai 2021 möchte ich noch einmal für alle Leser veröffentlichen, weil er meines Erachtens wichtig ist und auch auf einiges Interesse gestoßen ist.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als der Apostel Paulus kurz vor seinem Heimgang seinem Mitarbeiter Timotheus einen letzten Brief schreibt, äußert er auch die Bitte: <strong>„Den Reisemantel, den ich in Troas bei Karpus ließ, bringe mit, wenn du kommst; auch die Bücher, besonders die Pergamente“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+4%2C13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 4,13</a>). Daß der Apostel in seinem ungeheizten Gefängnis einen Mantel verlangte, wird jeder verstehen; aber weshalb wollte er so kurz vor dem Ende unbedingt noch Bücher haben? Nun, die einfachste Antwort heißt: Er war ein Mann der Heiligen Schrift und wollte in dem Wort Gottes forschen, solange er lebte. Und wir?</p>
<p>Ich habe immer mehr den Eindruck, daß die Bereitschaft vieler Gläubiger deutlich abgenommen hat, sich ausführlich dem Lesen geistlicher Bücher mit anspruchsvollem erbaulichem oder aufklärendem Inhalt zu widmen. Solche Bücher werden vielfach gar nicht mehr gekauft; stattdessen begnügen sich allzuviele Christen mit „christlicher“ Unterhaltungslektüre, mit Romanen und Erzählungen usw., oder mit psychologischen Ratgebern für ein erfolgreiches Leben – wenn sie denn noch Bücher lesen. Selbst das Lesen der Bibel selbst, das doch Vorrang vor allem haben sollte, wird, so fürchte ich, von dieser Entwicklung beeinträchtigt. Der Computerbildschirm mit Videos und vor allem das Smartphone sind für viele Gläubige zu heimlichen Zeiträubern geworden, die viele ziemlich wirksam vom Lesen von Büchern abhalten. Immer mehr Videos beanspruchen ihre Aufmerksamkeit; gelesen wird immer weniger, und wenn noch, dann immer kürzere Texte.</p>
<p>Inzwischen gibt es auch eine zunehmende Zahl von konservativen Christen, die Videos auf Youtube nutzen und dabei oft durchaus richtige und hilfreiche Dinge in Form von aufgezeichneten Interviews (Podcasts) bzw. Dialogen vermitteln. Das kann seine Berechtigung haben, um gerade jüngere Christen anzusprechen und abzuholen. Dennoch sehe ich hier auch eine gewisse Problematik. Ernste und vielschichtige Inhalte können in einem solchen Format nicht ohne weiteres angemessen vermittelt werden.</p>
<p>Wenn wir geistlich in die Tiefe gehen wollen, dann ist meines Erachtens die schriftliche Form, der gedruckte Text einer Broschüre oder eines Buches, weitaus wirksamer. Hier kann der Leser Aussagen mehrfach lesen und in Ruhe darüber nachdenken; er selbst bestimmt das Tempo der Aufnahme von Inhalten, während man einen Video nicht ohne weiteres immer wieder anhält, zurückspult und unterbricht, um nachzudenken. Gerade für biblische Lehre und Aufklärung sollten wir uns daher bewußt Zeit nehmen, um Bücher oder gedruckte Texte zu lesen (möglichst in Papierform und nicht digital, weil das bessere Aufnahme des Inhalts ermöglicht, wie ich in meinem Buch <em>Als Christ in der Welt des Internets</em> gezeigt habe, vgl. dort S. 36-46; 99-105; 198-201).</p>
<p>Diese Zeit zum Lesen müssen sich die allermeisten von uns bewußt aussondern, indem wir auf andere Dinge verzichten – auf leichte Unterhaltung etwa oder auf Informationsaufnahme übers Internet. Wir müssen diese Zeit, wie es Gottes Wort sagt, „auskaufen“, und das heißt: wir müssen einen Preis dafür bezahlen (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+5%2C16%3B+Kol+4%2C5&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 5,16; Kol 4,5</a>). Das erfordert Disziplin und bewußte Zeitplanung. Aber ich finde, in unseren endzeitlichen Tagen ist es lebenswichtig, inmitten all der Flut von oberflächlichen und kurzlebigen Impulsen (wie z.B. WhatsApp-Nachrichten) bewußt Zeit fürs Studium und Nachsinnen einzuplanen, damit wir den nötige geistlichen Durchblick gewinnen und auch behalten und in diesen gefährlichen Zeiten nicht ganz allmählich vom rechten Weg abgleiten.</p>
<p>Wir können es uns in dieser Endzeit nicht leisten, uns ständig mit mehr oder weniger oberflächlichen Botschaften und Informationen abzugeben und abzulenken. Das ist sehr gefährlich, weil dadurch die dringend notwendige geistliche Orientierung über komplexe endzeitliche Entwicklungen unterbleibt und die Gläubigen vielfach nur noch Milch und Zuckerbonbons statt Schwarzbrot und fester Speise in Form von biblischer Lehre zu sich nehmen. Das läßt uns zu Unmündigen werden, ein Zustand, vor dem die Bibel ernstlich warnt:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Über ihn haben wir viel zu sagen, und zwar Dinge, die schwer zu erklären sind, <em>weil ihr träge geworden seid im Hören</em>. Denn obgleich ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, habt ihr es wieder nötig, daß man euch lehrt, was die Anfangsgründe der Aussprüche Gottes sind; <em>und ihr seid solche geworden, die Milch nötig haben und nicht feste Speise. Wer nämlich noch Milch genießt, der ist unerfahren im Wort der Gerechtigkeit; denn er ist ein Unmündiger</em>. Die feste Speise aber ist für die Gereiften, deren Sinne durch Übung geschult sind zur Unterscheidung des Guten und des Bösen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+5%2C11-14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 5,11-14</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Und ich, meine Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu geistlichen, <em>sondern als zu fleischlichen [Menschen], als zu Unmündigen in Christus</em>. Milch habe ich euch zu trinken gegeben und nicht feste Speise; <em>denn ihr konntet sie nicht vertragen, ja ihr könnt sie auch jetzt noch nicht vertragen, denn ihr seid noch fleischlich</em>. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+3%2C1-2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 3,1-2</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>… damit wir nicht mehr Unmündige seien, <em>hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen</em> … (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+4%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 4,14</a>)</strong></p>
<p>Ein „Unmündiger“ ist nach der Bibel geistlich gesehen wie ein kleines Kind, das noch kein eigenes Urteil und keine bewußte Handlungsfähigkeit in geistlichen Dingen hat. Wenn wir in geistlichen Dingen Unmündige sind, sind wir leicht verführbar, wie uns <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Epheser+4%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Epheser 4,14</a> zeigt. Konkret auf unsere Situation bezogen zeigt uns das:</p>
<p>* Wenn wir als Kinder Gottes nicht in Gottes Wort gegründet sind und im Verständnis der gesunden Lehre der Bibel zur einer gewissen Reife gekommen sind, laufen wir unter den heutigen endzeitlichen Bedingen große Gefahr, verführt zu werden. Vertieftes Bibellesen und auch Bibelstudium sind deshalb überlebensnotwendig für uns heute! Ich empfehle dafür die Schlachterbibel 2000 in ihrer Standardausführung, die mit ihren erklärenden Fußnoten, dem ausführlichen Studienanhang und den Parallelstellen ein sehr gutes Werkzeug für vertieftes Bibelstudium bietet.</p>
<p>* Für das Bibelstudium und die Anwendung des Wortes auf unsere Verhältnisse brauchen wir neben der Bibel selbst auch Zeit, biblische Auslegungs- und Aufklärungsbücher zu lesen. Die deutlichsten biblisch fundierten Warnungen vor endzeitlichen Entwicklungen und insbesondere Verführungen nutzen nichts, wenn sie gar nicht mehr zur Kenntnis genommen werden! Wir brauchen bibeltreue Orientierung über die verschiedenen Aspekte der Endzeit, in der wir leben, sonst können wir den Verführungsströmungen nicht entschieden widerstehen und auch andere Gläubige nicht so warnen, wie es eigentlich unsere Pflicht wäre.</p>
<p>* Viele Gläubige neigen dazu, eher „auferbauende“ Bücher und Auslegungen zu lesen und das Lesen von ausgesprochen aufklärenden Büchern, die sich mit Endzeitverführungen wie der Charismatik oder der Gemeindewachstumsbewegung beschäftigen, als zu „negativ“ und „unerbaulich“ abzulehnen. Doch das ist ein trauriger Irrtum! Wir sollten das eine tun und das andere nicht lassen. Wenn wir nicht ein gewisses Maß an Orientierung und Information über heutige Irrtümer und gefährliche Trends haben, laufen wir Gefahr, durch die Verführung der Frevler fortgerissen zu werden und unseren eigenen festen Stand zu verlieren (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Pt+3%2C17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Pt 3,17</a>)!</p>
<p>* Die für das Forschen nötige Zeit können wir nur „auskaufen“ (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+5%2C16%3B+Kol+4%2C5&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 5,16; Kol 4,5</a>), wenn wir unsere Konsumgewohnheiten, besonders auf dem Gebiet der digitalen Medien, bewußt einschränken und selbstbeherrscht kontrollieren – sonst kontrollieren sie uns und stehlen uns die nötige Zeit zur Vertiefung, und wir werden immer oberflächlicher und seichter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Krieg in Europa – was hat uns Christen das zu sagen?</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/03/krieg-in-europa-was-hat-uns-christen-das-zu-sagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 20:55:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitereignisse im Licht der Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Christen und der Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Krieg in Europa! Ein „heißer“ Krieg praktisch vor unserer Haustür, an dem Rußland, eine der atomar bewaffneten Großmächte, teilnimmt – Kampfflugzeuge am Himmel, Bombenexplosionen, zerstörte Wohnhäuser, verletzte Frauen und Kinder, Tote auf den Straßen … solche Bilder haben wir viele Jahrzehnte lang nur aus dem fernen Ausland gesehen; die Kriege in der zweiten Hälfte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/03/krieg-in-europa-was-hat-uns-christen-das-zu-sagen/">Krieg in Europa – was hat uns Christen das zu sagen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Krieg in Europa! Ein „heißer“ Krieg praktisch vor unserer Haustür, an dem Rußland, eine der atomar bewaffneten Großmächte, teilnimmt – Kampfflugzeuge am Himmel, Bombenexplosionen, zerstörte Wohnhäuser, verletzte Frauen und Kinder, Tote auf den Straßen … solche Bilder haben wir viele Jahrzehnte lang nur aus dem fernen Ausland gesehen; die Kriege in der zweiten Hälfte des 20. und im beginnenden 21. Jahrhundert verschonten Mitteleuropa weitgehend, wobei die Konflikte im ehemaligen Jugoslawien bereits ein erstes Signal waren, daß die lange Zeit des Friedens für uns Europäer zu Ende geht.</p>
<p>Wir gläubige Christen sind durch dieses Ereignis herausgefordert, unsere geistliche Stellung zu Krieg und Frieden auf der Grundlage des Wortes Gottes und besonders der Lehre des Neuen Testaments zu bedenken. Es ist von großer Wichtigkeit, daß wir zu allen Dingen, die uns in dieser Welt begegnen, einen geistlichen, biblischen Standpunkt einnehmen. <strong>„Und paßt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern laßt euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+12%2C2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 12,2</a>). Wir müssen achtgeben, daß wir nicht von den Strömungen dieser Welt erfaßt und mitgerissen werden. Wir haben eine ganz besondere Stellung zu dieser Welt, und dies spornt uns an, die Ereignisse geistlich zu beurteilen, mit denen wir konfrontiert werden (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+2%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 2,14</a>).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">Was die Bibel uns über den Krieg sagt</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn wir die Bibel lesen, dann merken wir, daß sie immer wieder von Kriegen berichtet. Kriege, gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Völkern und Volksgruppen, gehören seit Jahrtausenden zu der gefallenen Welt der Sünder, in der wir leben. Doch solches Abschlachten der Menschen untereinander war den ursprünglichen Gedanken unseres gütigen, barmherzigen Schöpfergottes zutiefst fremd, als Er die Menschen erschuf. Sie lebten im Garten Eden in einem wunderbaren Frieden und in herrlicher Harmonie; Gott versorgte sie mit allem, und es gab keinen Gedanken an Streit oder gewaltsamen Kampf.</p>
<p>Erst nach dem Sündenfall kam es zu der furchtbaren Situation, daß ein Menschengeschöpf dem anderen Gewalt antat, als Kain seinen Bruder Abel ermordete – der Einbruch von Gewalttat und Krieg in das Leben der Menschen nach dem Sündenfall war damit offenbar. Die innere Wurzel für Streit und Krieg ist das böse, eigensüchtige und deshalb auch streitsüchtige Herz des in Sünde gefallenen Menschen. <strong>„Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+15%2C19&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 15,19</a>).</p>
<p><strong>Woher kommen die Kämpfe und die Streitigkeiten unter euch? Kommen sie nicht von den Lüsten, die in euren Gliedern streiten? Ihr seid begehrlich und habt es nicht, ihr mordet und neidet und könnt es doch nicht erlangen; ihr streitet und kämpft, doch ihr habt es nicht, weil ihr nicht bittet. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jak+4%2C1-2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jak 4,1-2</a>)</strong></p>
<p><strong>Aber deine Augen und dein Herz sind auf nichts anderes aus als auf deinen Gewinn, und auf das Vergießen unschuldigen Blutes und darauf, Bedrückung und Mißhandlung zu verüben! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jer+22%2C17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jer 22,17</a>)</strong></p>
<p>Der Krieg der Menschen untereinander, der blutige Streit um eigensüchtige Interessen, um Macht, Reichtum, Land oder Schätze ist eine der schlimmsten Früchte des Sündenfalles. Mit dem Krieg geht immer und unvermeidlich Zerstörung und Verwüstung einher, Totschlag und Verwundung, Verstümmelung und Verkrüppelung, unsägliche Schmerzen und Leiden, und das nicht nur bei den Kämpfern selbst, sondern sehr oft bei unbeteiligten Menschen, die Opfer von Haß, Wut und Willkür werden.</p>
<p>Der Krieg mäht das Leben ungezählter junger Männer nieder, die als Kämpfer dienen wollen oder viel öfter dienen müssen; er fordert aber auch Blutzoll von Alten, Frauen und Kindern. Der Krieg zerstört Häuser und Städte, Felder und Erntevorräte; er verwüstet die Umwelt der Menschen und zieht oft genug Hungersnöte und Seuchen, Verarmung und Verelendung der Menschen nach sich. Der Krieg ist etwas Schreckliches und Verabscheuungswürdiges.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">Gottes Verlangen und Endziel ist der Frieden</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser Gott hat kein Wohlgefallen an den Kriegen der sündigen Menschen; Er ist voll Erbarmen mit dem Leid der Menschen in solchen Ausbrüchen der Gewalt (vgl. auch <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jona+4%2C11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jona 4,11</a>). Unser Gott trauert über die Nöte und Leiden der Kriege, die die sündigen Menschen untereinander führen; Sein eigentlicher Wunsch und Wille ist der Frieden, er ist der <strong>„Gott des Friedens“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+16%2C20%3B+Phil+4%2C9%3B+1Thess+5%2C23&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 16,20; Phil 4,9; 1Thess 5,23</a>). Das zeigt sich ganz deutlich an der kommenden Herrschaft des Messias-Königs Jesus Christus, welcher in Seinem Reich der geschundenen Welt erstmals wirklichen Frieden schenken wird:</p>
<p><strong>Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, <em>Friedefürst</em>. Die Mehrung der Herrschaft und <em>der Friede werden kein Ende haben auf dem Thron Davids </em>und über seinem Königreich, daß er es gründe und festige mit Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+9%2C5-6&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 9,5-6</a>)</strong></p>
<p><strong>Und er wird Recht sprechen zwischen den Heiden und viele Völker zurechtweisen, sodaß sie ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden werden und ihre Speere zu Rebmessern; kein Volk wird gegen das andere das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+2%2C4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 2,4</a>)</strong></p>
<p><strong>Kommt her, schaut die Werke des HERRN, der Verwüstungen angerichtet hat auf Erden, der den Kriegen ein Ende macht bis ans Ende der Erde, der den Bogen zerbricht, den Speer zerschlägt und die Wagen mit Feuer verbrennt! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+46%2C9-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 46,9-10</a>)</strong></p>
<p><em> </em></p>
<h2><span style="color: #800000;">Gott läßt Kriege zu und gebraucht sie</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dennoch geht die Bibel im Alten wie im Neuen Testament davon aus, daß der Krieg zur Lebenswirklichkeit einer gefallenen Welt dazugehört. Der sündige Mensch kann von sich aus keinen dauerhaften Frieden schaffen; es gehört zum Betrug der antichristlichen Zeit, daß man sich rühmt, „Friede und Sicherheit“ erreicht zu haben (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+5%2C3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 5,3</a>).</p>
<p>Die Gier der Großen dieser Welt nach Macht und Reichtum, ihr Haß und ihr Neid, ihre Sucht nach Ruhm und Einfluß führt immer wieder zu gewaltsamen Raub- und Eroberungszügen. Wo immer möglich, wehren sich die Überfallenen; es kommt zu Verteidigungskriegen oder auch Vergeltungsfeldzügen. Doch überall in den Kriegen dieser Welt ist die Sünde des Menschen im Spiel; es gibt daher in dieser gefallenen Welt keinen wirklich gerechten, Gott wohlgefälligen Krieg, wenn Sünder gegeneinander kämpfen.</p>
<p>Gott läßt diese gewaltsamen Auseinandersetzungen zu; die sündigen Menschen müssen im Krieg wie auch in Krankheit und Not die Früchte ihres sündigen Weges ernten. Es ist grundfalsch, wenn solche gottfernen Geschöpfe dann, wenn Leid und Tod sie überfällt, ausgerechnet Gott anklagen, gegen den sie doch ihr ganzes Leben rebelliert haben.</p>
<p>Für alle unbekehrten Sünder gilt das göttliche Gesetz, das auch uns Gläubige betrifft: <strong>„Irrt euch nicht: Gott läßt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+6%2C7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 6,7</a>). Der Mensch hat sich von Gott abgewandt und folgt seinen sündigen Begierden, zudem wird er von dem Satan noch angestachelt, der Wohlgefallen daran hat, wenn seine Untertanen sich gegenseitig umbringen und damit unwiderruflich dem Verderben ausgesetzt sind.</p>
<p>Wir können und müssen noch mehr sagen. Wenn Krieg ausbricht und ein Volk schlägt, dann ist das immer auch ein Gericht des lebendigen Gottes. <strong>„Ich bin der HERR, und sonst ist keiner, der ich das Licht mache und die Finsternis schaffe; der ich Frieden gebe und Unheil schaffe. Ich, der HERR, vollbringe dies alles“ </strong>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+45%2C6-7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 45,6-7</a>). Gott verordnet Kriege als Gericht in das Leben von Völkrn und Einzelnen, aber dabei gibt Er immer auch Hoffnung und Trost für die, die Ihn in diesen Nöten suchen.</p>
<p><strong>Denn der Herr wird nicht auf ewig verstoßen; sondern wenn er betrübt hat, so erbarmt er sich auch nach der Fülle seiner Gnade; denn nicht aus Lust plagt und betrübt Er die Menschenkinder. Wenn alle Gefangenen eines Landes mit Füßen getreten werden, wenn das Recht eines Mannes gebeugt wird vor dem Angesicht des Höchsten, wenn die Rechtssache eines Menschen verdreht wird — sollte der Herr es nicht beachten? </strong></p>
<p><strong>Wer hat je etwas gesagt und es ist geschehen, ohne daß der Herr es befahl? Geht nicht aus dem Mund des Höchsten hervor das Böse und das Gute? Was beklagt sich der Mensch, der noch am Leben ist? Es hätte sich wahrlich jeder über seine Sünde zu beklagen!</strong> <strong>Laßt uns unsere Wege prüfen und erforschen und umkehren zum HERRN! Laßt uns unsere Herzen samt den Händen zu Gott im Himmel erheben! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Klagel+3%2C31-41&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Klagel 3,31-41</a>)</strong></p>
<p>Auf der einen Seite züchtigt der Allmächtige die sündigen Menschen durch die Geißel des Krieges für ihre Gottlosigkeiten; auf der anderen Seite will Er sie durch die Leiden des Krieges dazu bringen, daß sie umkehren und den Herrn suchen. Gerade heute, im Heilszeitalter der Gnade, ist jedes Gerichtshandeln Gottes zugleich ein Ruf zur Umkehr und eine gnädige Gelegenheit, Heil und Frieden mit Gott durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus zu finden.</p>
<p>Als Gott das Volk Israel zu Seinem Eigentumsvolk machte und dazu gebrauchte, ein Königreich Gottes auf Erden, in Kanaan aufzurichten, da beteiligte sich der Herr selbst als Kriegsmann an der Seite Seines Volkes, und das Volk Israel übte das Gericht Gottes an den perversen Heidenvölkern aus, die in Kanaan herrschten. Solange Israel dem Herrn diente, führte es auch die Kriege des Herrn gegen die götzendienerischen Heidenvölker, und Gott war mit ihnen.</p>
<p>In diesem Sinn gab es zur Zeit Israels auch gerechte Kriege, mit denen Gott sich einsmachte. Der Herr half Israel oft mit Seinem übernatürlichen Eingreifen, wenn es für Seine Sache kämpfte – und er widerstand Israel und sandte Seinem Volk die Plage von Kriegszügen durch ausländische Eroberer, wenn es Ihn verließ. In der Zukunft, auf dem Höhepunkt der großen Drangsal für Israel, wird Christus, der Herr, als siegreicher Held den bekehrten Überrest Israels mit einem gewaltigen Heer der Heiligen zu Hilfe kommen und die gottlosen Heidenvölker vernichten (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+19%2C11-21&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 19,11-21</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">Unsere Stellung als Gläubige in Christus zu den Kriegen dieser Weltzeit</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch wir als Volk Gottes in der Heilszeit der Gnade, als Kinder Gottes in Christus, haben eine ganz andere Stellung zu dieser Welt und damit auch zu den Kriegen dieser Welt. Unsere Heimat, unser Bürgertum ist nicht auf dieser Erde, sondern im Himmel (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Phil+3%2C20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Phil 3,20</a>). Unser Herr sagt nicht umsonst von uns, Seinen Erlösten:</p>
<p><strong>Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt haßt sie; <em>denn sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin</em>. Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt nimmst, sondern daß du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+17%2C14-16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 17,14-16</a>)</strong></p>
<p><strong>Gnade sei mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat, <em>damit er uns herausrette aus dem gegenwärtigen bösen Weltlauf</em>, nach dem Willen unseres Gottes und Vaters, dem die Ehre gebührt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+1%2C3-5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 1,3-5</a>)</strong></p>
<p>Gottes Errettung in Christus hat uns aus den Heidenvölkern abgesondert und zu einem himmlischen Eigentumsvolk gemacht, das nicht mehr nach irdisch-weltlichen Grundsätzen leben soll, sondern nach göttlichen und geistlichen Geboten, die uns in Christus gegeben wurden (vgl. auch <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Tit+2%2C11-15%3B+Eph+2%2C1-7&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Tit 2,11-15; Eph 2,1-7</a>).</p>
<p><strong>Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht — euch, die ihr einst nicht ein Volk wart, jetzt aber Gottes Volk seid, und einst nicht begnadigt wart, jetzt aber begnadigt seid. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+2%2C9-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 2,9-10</a>)</strong></p>
<p><strong>Denn es ist für uns genug, daß wir die vergangene Zeit des Lebens nach dem Willen der Heiden zugebracht haben, indem wir uns gehen ließen in Ausschweifungen, Begierden, Trunksucht, Belustigungen, Trinkgelagen und frevelhaftem Götzendienst. Das befremdet sie, daß ihr nicht mitlauft in denselben heillosen Schlamm, und darum lästern sie; sie werden aber dem Rechenschaft geben müssen, der bereit ist, die Lebendigen und die Toten zu richten. Denn dazu ist auch Toten das Evangelium verkündigt worden, daß sie gerichtet würden im Fleisch den Menschen gemäß, aber Gott gemäß lebten im Geist. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+4%2C3-6&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 4,3-6</a>)</strong></p>
<p>Wir sind hier auf der Erde Fremdlinge und Gäste (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+11%2C13%3B+1Pt+1%2C17%3B+2%2C11&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 11,13; 1Pt 1,17; 2,11</a>), abgesondert von den Heidenvölkern, die sich zeitweise gegenseitig bekriegen. Als ein heiliges Priestervolk sind wir nicht berufen, zur Verteidigung oder Förderung unserer Sache, d.h. der Sache Gottes in dieser Welt, irgendwelche Gewalt anzuwenden. Aufruhr oder Totschlag, Umstürze oder gewaltsame Vergeltung sind für ehemalige Sünder, die Gnade und Vergebung empfangen haben, nicht am Platz.</p>
<p>So lehrte unser Herr Seine Jünger: <strong>„Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, so biete ihm auch die andere dar; und dem, der mit dir vor Gericht gehen und dein Hemd nehmen will, dem laß auch den Mantel; und wenn dich jemand nötigt, eine Meile weit zu gehen, so geh mit ihm zwei“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+5%2C39-41&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 5,39-41</a>). Damit stimmt auch das Wort unseres Herrn überein: <strong>„Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen!“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+26%2C52&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 26,52</a>). Deshalb ist es aus meiner Sicht das Beste für Gotteskinder, wenn sie den Kriegsdienst, wo immer möglich, meiden.</p>
<p>Als Fremdlinge und Gäste sind wir auch nicht berufen, uns in die gewaltsamen Streitigkeiten dieser bösen Weltzeit einzumischen, auf einer Seite mitzukämpfen oder auch nur eine Kriegssache einer heidnischen Partei öffentlich zu unterstützen. Das war ein schmerzliches Versagen vieler Gläubiger besonders im I. Weltkrieg, daß sie sich mit den nationalistischen Parolen ihrer jeweiligen Länder einsmachten, sodaß dann in diesem Krieg englische und amerikanische Kinder Gottes für den Sieg „ihrer“ Waffen beteten, und deutsche Gläubige für den Sieg der ihren.</p>
<p>Was mag Gott zu solchen Gebeten gesagt haben? War Er nicht betrübt darüber? Sicherlich gibt es in dieser Welt relativ berechtigte Anliegen, Verteidigungskriege wie etwa jetzt in der Ukraine oder auch der Kampf der Alliierten des II. Weltkrieges gegen das Hitlerregime – doch auch da gibt es zwangsläufig gemischte und auch bittere Früchte, wie etwa die Stärkung des Stalin-Regimes und seiner Herrschaft über Osteuropa am Ausgang des II. Weltkrieges.</p>
<p>Wenn die Mächte dieser Welt kriegerische Konflikte austragen, wenn ein Heidenvolk gegen das andere in den Kampf zieht oder auch innere Streitigkeiten und Bürgerkriege ausbrechen, dann sollten wir in diesen Angelegenheiten eine heilige „Neutralität“ bewahren, anstatt uns für eine der weltlichen Kriegsparteien zu engagieren. Diese Neutralität ist eigentlich ein <em>über</em> den Dingen dieser Welt Stehen; als Diener des Erlösers und kommenden Friedefürsten nehmen wir bewußt einen himmlischen, göttlichen Standpunkt ein, der eine Parteinahme in den Kämpfen dieser Welt nicht zuläßt.</p>
<p>Wir erlöste Kinder Gottes haben den Auftrag in dieser Welt, als ein heiliges Priestertum das Evangelium von der ewigen Errettung in Christus zu bezeugen und priesterlich-fürbittend für alle Menschen einzutreten. Aus diesem Grund ist es für uns schädlich und gefährlich, uns bei innerweltlichen Konflikten mit einer der Parteien einszumachen.</p>
<p>Im Falle eines solchen Krieges zwischen heidnischen Nationen müssen wir davon ausgehen, daß keine der beiden Seiten im eigentlichen Sinne eine vor Gott gerechte Sache verficht, auch wenn die Sympathien natürlicherweise (und meist berechtigterweise) bei dem Überfallenen liegen. Auf jeden Fall ist es richtig, wenn wir den Opfern solcher Kriege nach Kräften Barmherzigkeit erweisen und Hilfe zukommen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">Lektionen aus dem Ukraine-Krieg für uns Gläubige</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Ausbruch eines „heißen“ Krieges in Europa hat noch einmal gezeigt, daß die endzeitlichen Wehen an Stärke zunehmen. So erfüllt sich das Wort unseres Herrn auch in diesem Krieg:</p>
<p><strong>Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, <em>erschreckt nicht; denn dies alles muß geschehen;</em> aber es ist noch nicht das Ende. <em>Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere;</em> und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Dies alles ist der Anfang der Wehen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+24%2C+6-8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 24, 6-8</a>)</strong></p>
<p>Die Zeiten werden ernster; für uns Kinder Gottes sollte das ein Anlaß sein, den Herrn mehr im Gebet zu suchen und uns Ihm ganz zur Verfügung zu stellen, damit Er uns gebrauchen kann, die Letzten zur Umkehr zu rufen und Seine Gemeinde zuzubereiten für die baldige Entrückung. Wer weiß, wieviel Zeit wir noch haben, Frucht für den Herrn zu wirken?</p>
<p>Wenn solch ein Krieg tobt, dann sollten wir, wie wir gesehen haben, wachsam sein, daß wir uns nicht durch nationale Gefühle oder menschliche Sympathien verleiten lassen, einen irdisch-menschlichen Stand inmitten der Konflikte dieser Welt einzunehmen. Unsere Aufgabe ist zuallererst das priesterliche Gebet für die betroffenen Menschen, daß viele von den Leidenden (und dazu zählen nicht nur die überfallenen Ukrainer, sondern auch die russischen Soldaten) durch ihr Leid den Herrn Jesus erkennen und annehmen und somit eine ewige Errettung erfahren. Zudem sollten wir ernstlich für alle beteiligten Obrigkeiten beten und den Herrn noch um Gnade anrufen, daß aus diesem schlimmen Krieg nicht ein noch schlimmerer Weltenbrand wird.</p>
<p>Eine Aufgabe, die wir alle ernst nehmen sollten, ist die Hilfe für die zahlreichen Kriegsflüchtlinge, die aus der Ukraine zu uns kommen. Ihnen sollten wir tätige Hilfe und Trost spenden und dabei auch das Evangelium von dem bezeugen, der durch Sein Sühnopfer echten und ewigen Frieden für sündige Menschen gebracht hat.</p>
<p>Es ist nur menschlich, wenn die Nachrichten und Bilder dieses so nahen Krieges auch bei Gläubigen Ängste und Sorgen auslösen. Was, wenn der Krieg auf uns übergreift? Auf jeden Fall spüren wir jetzt schon Auswirkungen in Form einer schmerzhaften Teuerung und auch Verknappung lebenswichtiger Rohstoffe und Güter. Werden wir nächsten Winter noch genug Gas und Öl haben, um zu heizen?</p>
<p>Nun, ich denke, daß es nicht verkehrt ist, für den Fall von kommenden Versorgungskrisen oder „Blackouts“ (Ausfall der Stromversorgung) gewisse Vorkehrungen zu treffen, Notvorräte anzulegen, ein Notstromaggregat zu beschaffen und ähnliches. Angesichts des Versagens staatlicher Stellen, die die Vorsorge für einen Krisenfall teilweise ziemlich vernachlässigt haben, ist das ein weises und besonnenes Vorgehen.</p>
<p>Auf der anderen Seite müssen wir sehr achtgeben, daß wir uns von solchen Ängsten und Sorgen nicht beherrschen und treiben lassen. Wir als Kinder Gottes haben einen allmächtigen, gütigen himmlischen Vater, der verheißen hat, für uns zu sorgen.</p>
<p><strong><em>Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.</em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+5%2C7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 5,7</a>)</strong></p>
<p><strong><em>Sorgt euch um nichts;</em> sondern in allem laßt durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Phil+4%2C6-7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Phil 4,6-7</a>)</strong></p>
<p><strong><em>Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? </em>Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+6%2C31-34&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 6,31-34</a>)</strong></p>
<p>Auch für uns neutestamentliche Gläubige gelten die wunderbaren Verheißungen des Herrn aus dem Alten Testament, die uns zeigen, daß wir uns völlig unserem Gott und dem guten Hirten Jesus Christus anvertrauen dürfen, der uns gewiß durch alle Bedrängnisse durchbringt.</p>
<p><strong>Und nun, so spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein. <em>Wenn du durchs Wasser gehst, so will ich bei dir sein, und wenn durch Ströme, so sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du durchs Feuer gehst, sollst du nicht versengt werden, und die Flamme soll dich nicht verbrennen.</em></strong><em> <strong>Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Erretter!</strong></em><strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+43%2C1-3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 43,1-3</a>)</strong></p>
<p><strong>Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. <em>Ich sage zu dem HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue! Ja, er wird dich retten vor der Schlinge des Vogelstellers und vor der verderblichen Pest; er wird dich mit seinen Fittichen decken, und unter seinen Flügeln wirst du dich bergen; seine Treue ist Schirm und Schild.</em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+91%2C1-4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 91,1-4</a>)</strong></p>
<p>Angesichts der am Horizont aufkommenden Gefahren einer massiven Teuerung und womöglich einer umfassenden Weltwährungskrise dürfen wir neu lernen, auf den Herrn zu vertrauen, was unsere Zukunft angeht. Er wird uns durchbringen, auch wenn es durch Bedrängnisse und Leiden gehen mag! Wir sollten auch prüfen, was wir von unserem materiellen Reichtum noch rechtzeitig ins Reich Gottes, besonders in die Weltmission, investieren sollten, bevor es die Inflation und andere chaotische Entwicklungen womöglich aufzehren …</p>
<p>Wie tröstlich ist es, wenn wir uns in unseren turbulenten Zeiten das Wort Gottes vor Augen halten:</p>
<p><strong>Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein Helfer, bewährt in Nöten. Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde umgekehrt wird und die Berge mitten ins Meer sinken, wenn auch seine Wasser wüten und schäumen und die Berge zittern vor seinem Ungestüm. (Sela.) </strong></p>
<p><strong>Ein Strom mit seinen Bächen erfreut die Stadt Gottes, das Heiligtum der Wohnungen des Höchsten. Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken; Gott wird ihr helfen, wenn der Morgen anbricht. Die Völker toben, die Königreiche wanken; wenn Er seine Stimme erschallen läßt, dann zerschmilzt die Erde. Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Sela.) </strong></p>
<p><strong>Kommt her, schaut die Werke des HERRN, der Verwüstungen angerichtet hat auf Erden, der den Kriegen ein Ende macht bis ans Ende der Erde, der den Bogen zerbricht, den Speer zerschlägt und die Wagen mit Feuer verbrennt! »Seid still und erkennt, daß ich Gott bin; ich werde erhaben sein unter den Völkern, ich werde erhaben sein auf der Erde!« Der HERR der Heerscharen ist mit uns, der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Sela.) (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+46%2C2-12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 46,2-12</a>)</strong></p>
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<p>Die oben niedergeschriebenen Gedanken habe ich auch in einer Predigt zum Ausdruck gebracht, die zu dem Krieg in der Ukraine versucht, geistlich Stellung zu nehmen; <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/download/kriege-und-kriegsgeruechte-in-europa-die-botschaft-von-matthaeus-14-mp-3/"><strong><u>hier</u></strong></a> ist der Link zu dieser Wortverkündigung.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/03/krieg-in-europa-was-hat-uns-christen-das-zu-sagen/">Krieg in Europa – was hat uns Christen das zu sagen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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		<title>Der Ruf zur Heiligung in den letzten Tagen</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/03/der-ruf-zur-heiligung-in-den-letzten-tagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2022 12:08:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Treue Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Heiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Hingabe an Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Im Februar 2022 ist mein neues Buch &#8222;Seid heilig, denn ich bin heilig!&#8220; herausgekommen. In ihm wird die biblische Lehre von der Heiligung, die wir durch unseren Herrn Jesus Christus empfangen haben, in verschiedenen Aspekten ausgeführt. Zugleich enthält das Buch eine Ermunterung, unsere Herzen und unser Denken für den Herrn zu heiligen und Ihn [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><em>Im Februar 2022 ist mein neues Buch <strong>&#8222;Seid heilig, denn ich bin heilig!&#8220;</strong> herausgekommen. In ihm wird die biblische Lehre von der Heiligung, die wir durch unseren Herrn Jesus Christus empfangen haben, in verschiedenen Aspekten ausgeführt. Zugleich enthält das Buch eine Ermunterung, unsere Herzen und unser Denken für den Herrn zu heiligen und Ihn durch einen heiligen Lebenswandel zu ehren. Weil ich der Überzeugung bin, daß die Botschaft dieses Buches für uns Gläubige in der Endzeit sehr wichtig ist, will ich im folgenden die Einleitung auf diese Webseite veröffentlichen.</em></p>
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<p>In diesem Buch wollen wir eine grundlegende Wesenseigenschaft unseres geistlichen Lebens als Kinder Gottes behandeln, die <em>Heiligung</em>. Heute gibt es einige Unklarheit darüber, was „Heiligung“ eigentlich bedeutet und weshalb sie so wichtig für unser Leben in der Nachfolge des Herrn Jesus ist. Der in der Bibel sehr häufig vorkommende Begriff „heilig“ bedeutet ja „abgesondert für Gott“ und „den Maßstäben Gottes entsprechend“.</p>
<p>Wenn Gott uns, Seine Kinder, in Seinem Wort aufruft: <em>„Seid heilig, denn ich bin heilig!“</em>, dann ruft Er uns zu einem Leben, das wir für Gott und nach Seinen Maßstäben und Geboten führen. Dazu werden wir in Gottes Wort, in der Heiligen Schrift immer wieder aufgefordert und angespornt. Solch ein Leben finden wir in vielen Vorbildern von Menschen Gottes vorgezeichnet, ob wir nun Mose oder Aaron betrachten, Elia oder Elisa, Jesaja oder Jeremia, aber auch Johannes der Täufer oder die Apostel Petrus, Johannes und Paulus.</p>
<p>Ein Leben in Heiligung ist nicht etwa nur abgehobenen „Superchristen“ oder ausgewählten Gottesmännern aus alten Lebensbeschreibungen möglich. Es ist eigentlich das ganz normale Christenleben. Das Streben nach einem heiligen, Gott wohlgefälligen Leben sollte jeden echten und gesunden Gläubigen bewegen, und deshalb ist dieses Buch bewußt an ganz „normale“ Gotteskinder, besonders auch an junge Gläubige gerichtet.</p>
<p>Dieses Buch ist nach meiner Überzeugung notwendig, weil der Ruf zur Heiligung in unserer Zeit nur noch selten klar und deutlich verkündigt wird. Leider muß man auch sagen, daß dieser Ruf bei vielen, die sich als Gotteskinder bekennen, nicht gerne gehört wird, sondern oft auf Gleichgültigkeit oder sogar Widerstände stößt. Heute finden wir bei vielen Christen, auch bei echten Gläubigen, eine Neigung, sich auf eine Gnade zu berufen, die viel Freiheit für das Fleisch und für ein weltliches Leben läßt. Die Aufforderung „Seid heilig!“ empfinden viele Christen heute als fremdartig und nicht mehr zeitgemäß, als zu eng und zu streng.</p>
<p>Dabei wollen wir gleich zu Anfang deutlich machen: <em>Der Ruf zur Heiligung ergeht nur an solche, die bereits durch den Glauben an Jesus Christus gerettet sind.</em> Die Kinder Gottes sollen heilig sein – die Welt kann das nicht; die unbekehrten, sündigen Menschen sind unheilig und verdorben in ihrem Wesen und können sich gar nicht heiligen, wenn sie sich nicht zuvor zu Christus bekehren. Wenn also unter den Lesern dieses Buches jemand sein sollte, der noch gar nicht bekehrt und durch den Geist Gottes von neuem geboren ist, so gilt ihm zunächst der Ruf, von Herzen umzukehren und an den Herrn Jesus Christus zu glauben, sein ganzes Leben Christus als dem alleinigen Herrn und Erlöser anzuvertrauen und zu übergeben.</p>
<p>Um heilig zu leben, brauche ich zuerst Vergebung meiner Sünden, ein neues Leben in Christus und den Heiligen Geist, den Gott denen gibt, die an Seinen Sohn glauben. Jegliche „Heiligung“ ohne die zuvor erfahrene Gnade Gottes in Christus und ohne den innewohnenden Heiligen Geist ist Krampf und Verfälschung, kann vor Gott nicht bestehen. Heiligung geschieht also immer in einer lebendigen Glaubensbeziehung zu Gott durch Jesus Christus. Die Grundlage jeder Heiligung ist die Rechtfertigung des Sünders aus Glauben aufgrund des vollkommenen Sühnopfers Jesu Christi.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Zur Heiligung berufen</em></p>
<p>Jeder wahrhaft an Christus Gläubige, jedes wirklich von neuem geborene Kind Gottes ist dazu berufen, in der Heiligung zu leben. <em>„Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung (…) Denn Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen, sondern zur Heiligung …“ </em>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+4%2C3.7&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 4,3.7</a>).</p>
<p>Das bedeutet, daß wir unser Leben an dem Wort Gottes, an den Geboten unseres Herrn ausrichten, der uns mit Seinem kostbaren Blut erlöst hat. Es bedeutet, daß wir danach streben, in unserer Herzenshaltung, unserem Denken, Reden und Handeln mehr und mehr unserem Herrn Jesus Christus nachzufolgen und Ihm ähnlicher zu werden.</p>
<p>Das Streben nach Heiligung wird heute oft als &#8222;Gesetzlichkeit&#8220; etikettiert und abgelehnt. Doch wahre Heiligung ist das genaue Gegenteil von &#8222;Gesetzlichkeit&#8220;. Wahre Heiligung bedeutet, daß wir unserem Herrn und Erlöser Raum geben, damit Er Sein Leben durch uns leben kann. Es bedeutet, in der Kraft des Heiligen Geistes zu wandeln statt in der Kraft unseres Fleisches. Ein solches Leben führen wir nicht aus einem „gesetzlichen“ Streben, uns das Heil durch Werke zu verdienen, sondern aus Dankbarkeit für die Gnade Gottes, aus Liebe zu unserem Herrn Jesus Christus.</p>
<p>Echte Heiligung bedeutet, in einer tiefen, lebendigen Beziehung und Gemeinschaft mit unserem wunderbaren Herrn und Erlöser zu stehen, der ja selbst Seinem ganzen Wesen nach heilig ist. Echte Heiligung ist kein Krampf, kein mühsames Sich-Verkneifen von Sünden oder Aufsetzen einer frommen Fassade. Es bedeutet letztlich, daß wir uns im Glaubensgehorsam dem Herrn hingeben, so daß Er Sein Auferstehungsleben in uns entfalten kann.</p>
<p><em>Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+2%2C20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 2,20</a>)</em></p>
<p>Echte, biblische Heiligung ist eine unerläßliche Voraussetzung für eine tiefe Gemeinschaft mit unserem Herrn Jesus Christus und mit unserem liebenden Vater im Himmel. Es ist die Grundlage für erhörte Gebete und fruchtbaren Dienst, für die Überwindung der Sünde und des Fleisches in unserem Leben. Echte Heiligung ist die Voraussetzung dafür, daß Gott mit unserem Leben zu Seinem Ziel kommt, daß Er verherrlicht wird, weil wir viel Frucht bringen, und daß wir letztlich mehr und mehr in das Ebenbild Seines Sohnes gestaltet werden.</p>
<p>Dieses Buch will Kinder Gottes ermutigen und anspornen, der Heiligung <em>nachzujagen</em>, wie es Gottes Wort sagt (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+12%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 12,14</a>), also energisch nach ihr zu streben, sie mit ganzem Einsatz zu verwirklichen. Das ist der Wille Gottes für uns. Es ist auch eine Quelle des Segens, des Friedens, der Kraft und der Freude in unserem geistlichen Leben. Zugleich ist dieses Buch auch in dem Bewußtsein geschrieben worden, daß die Vernachlässigung der Heiligung eine Quelle vieler geistlicher Krankheiten und Schwächezustände bei zahlreichen Gläubigen in unserer Zeit ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Heilig leben in der gesetzlosen Endzeit</em></p>
<p>Dieses Buch wurde nicht zuletzt auch deshalb geschrieben, weil ich überzeugt bin, daß wir in der Endzeit leben, in einer Zeit immer mächtiger werdender Verführungen und rasch um sich greifender Gesetzlosigkeit. Gerade heute muß der Ruf nach Heiligung klar und deutlich ertönen, weil Christen, denen es an Heiligung mangelt, keine rechte Widerstandskraft gegen die um sich greifenden Irrlehren und betrügerischen Strömungen der heutigen Christenheit haben.</p>
<p>Gerade in der letzten Zeit vor der Wiederkunft unseres Herrn und Retters Jesus Christus ist ein geheiligtes Leben wichtiger denn je. Wir leben heute in den Tagen, von denen geschrieben steht:</p>
<p><em>Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen. Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe in vielen erkalten. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+24%2C11-12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 24,11-12</a>)</em></p>
<p>In diesen letzten Tagen erleben wir eine Christenheit, die in geradezu unheimlicher Weise Gottes Wort und Gottes heilige Maßstäbe und Gebote mißachtet und mit Füßen tritt. Wir erleben weitverbreitete Anpassung an die Maßstäbe und den Lebensstil der Ungläubigen, vorehelichen Geschlechtsverkehr, Pornographie, Auflehnung gegen die Eltern, Zügellosigkeit, Mißachtung der Schöpfungsordnung Gottes unter solchen, die sich Christen nennen. Das ist die Zeit, von der geschrieben steht:</p>
<p><em>Das aber sollst du wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+3%2C1-5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 3,1-5</a>)</em></p>
<p>In diesen ernsten Zeiten geschieht eine Scheidung, eine Sichtung und Prüfung der Herzen (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Dan+11%2C35%3B+12%2C10&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Dan 11,35; 12,10</a>). Die einen werden immer lockerer und gesetzloser und leben immer offener nach den unheiligen Maßstäben dieser Welt, und die anderen streben danach, sich enger dem Herrn anzuschließen und sich Ihm konsequenter hinzugeben.</p>
<p>Diese Scheidung ist in dem ernsten und gewichtigen Wort aus dem Buch der Offenbarung beschrieben, das unsere endzeitliche Situation besonders beleuchtet:</p>
<p><em>Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, der verunreinige sich weiter, und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich weiter! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+22%2C11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 22,11</a>)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Wir brauchen Ansporn aus Gottes Wort</em></p>
<p>Es ist mein Anliegen, in diesem Buch gläubigen Christen aus Gottes Wort Ermutigung und Anleitung zu einem geheiligten Leben zu geben. Es gibt heute so vieles, was uns von einem solchen Gott wohlgefälligen Leben abhalten will: die Versuchungen des Fürsten dieser Welt, der Einfluß unserer weltlichen Umgebung, der Sog des Zeitgeistes, der Einfluß der verweltlichten, „gesetzesfreien“ Christen, und nicht zuletzt das Wirken unseres eigenen Fleisches. Daher brauchen wir Zuspruch von Gottes Wort, Ermunterung zu einem geheiligten Leben, aber auch konkrete Hinweise, wie wir heute ein solches Leben führen können.</p>
<p>Manche Christen meinen, das hätten nur die Gottesmenschen aus vergangenen Jahrhunderten zustandegebracht, und heute sei ein solches Leben gar nicht mehr zu verwirklichen. Was wir in der Bibel lesen, mutet ihnen so fremdartig an, so „unirdisch“; viele meinen: „Das schaffe ich gar nicht“. Das ist aber eine Täuschung; ein solches Leben ist auch heute noch möglich, und es ist ein wunderbares, vom Herrn gesegnetes Leben!</p>
<p>Deshalb wollen wir in unserem Buch immer wieder Gottes Wort sprechen lassen und zu verstehen suchen, was die verschiedenen Aussagen über ein heiliges Leben bedeuten, und wir wollen dann ganz praktisch werden und sehen, wie ein solches Leben nach den Maßstäben von Gottes Wort heute aussehen kann.</p>
<p>Dieses Buch erhebt nicht den Anspruch, eine ausgefeilte, umfassende Lehre zum Thema Heiligung zu bieten; vielmehr versucht es, einige wichtige Aussagen der Heiligen Schrift zu diesem Thema auszulegen, so wie ich in meinem bisherigen geistlichen Leben Licht darüber bekommen habe. Sie sollen in erster Linie der Ermunterung und geistlichen Hilfe in praktischen Fragen unseres Glaubenslebens dienen.</p>
<p>Ich bin mir der Tatsache bewußt, daß es in meinem geistlichen Leben noch vielfältig an tieferer Heiligung mangelt. Ich stelle mich daher selbst mit unter das, was ich aus der Heiligen Schrift an Einsichten, Lehren und Geboten entnommen habe. Möge der Herr das Geschriebene gebrauchen, um noch vielen der Seinen, besonders auch jüngeren Gläubigen, Ermunterung und geistliche Hilfe zu vermitteln!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Nähere Informationen zu dem Buch <strong>&#8222;Seid heilig, denn ich bin heilig!&#8220;</strong> finden Sie <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/02/seid-heilig-denn-ich-bin-heilig-buchinfo/"><strong>hier</strong></a>.</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2022/03/der-ruf-zur-heiligung-in-den-letzten-tagen/">Der Ruf zur Heiligung in den letzten Tagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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		<title>In Bedrängnis haltet stand!  Zeitgemäße Gedanken über unseren Umgang mit Bedrängnissen</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2020/04/in-bedraengnis-haltet-stand-zeitgemaesse-gedanken-ueber-unseren-umgang-mit-bedraengnissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2020 15:43:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgewählte Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Geistliche Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bedrängnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Endzeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://das-wort-der-wahrheit.de/?p=6334</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; 1. Zunehmende Bedrängnisse kennzeichnen unsere Zeit &#160; Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden! (Joh 16,33) Wir Gläubige im Westen erleben zur Zeit zunehmende Bedrängnisse, wie wir sie durch viele Jahrzehnte hindurch nicht gewohnt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
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<h2><span style="color: #800000;">1. Zunehmende Bedrängnisse kennzeichnen unsere Zeit</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. <br />
</em><em>In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, <br />
</em><em>ich habe die Welt überwunden! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+16%2C33&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 16,33</a>)</em></p>
<p>Wir Gläubige im Westen erleben zur Zeit zunehmende Bedrängnisse, wie wir sie durch viele Jahrzehnte hindurch nicht gewohnt waren. Nur die Ältesten unter uns können sich noch an die schrecklichen Nöte des Zweiten Weltkriegs erinnern, an Hunger und Bombenhagel, an Trümmer und Leichen in unseren Städten. Die allermeisten von uns lebten ihr ganzes Leben in relativem Frieden und Wohlstand, im Westen unseres Landes auch in politischer Freiheit und verschont vor Verfolgung um des Glaubens willen.</p>
<p>Die gegenwärtige Krise der Corona-Epidemie bringt das erste Mal seit Menschengedenken eine schwer kontrollierbare Seuche, die zahlreiche Menschenleben kostet, in unser Land und zugleich nach ganz Europa. Damit verbunden sind wirtschaftliche und politische Verwerfungen, die wir so nie kannten: Staatlich verordnete Betriebs- und Ladenschließungen, Kontaktverbote und Ausgangssperren, ein Verbot aller gottesdienstlichen Versammlungen. Wir ahnen, daß mit dieser Krise womöglich einige einschneidende Veränderungen in unserer bisherigen Lebensweise verbunden sein könnten.</p>
<p>Wird es einen wirtschaftlichen Niedergang geben, vermehrte Arbeitslosigkeit und Unsicherheit der Beschäftigung? Werden womöglich politische Freiheiten, die wir schätzen, abgebaut, wird autoritäre staatliche Überwachung auch über Corona hinaus verstärkt? Noch können wir nichts Bestimmtes erkennen, aber als gläubige Christen wissen wir, daß wir in den letzten Zeiten vor der Wiederkunft unseres Herrn leben, und daß wir in diesen Zeiten verstärkte Bedrängnisse zu erwarten haben – wirtschaftlich und politisch, gesundheitlich und geistlich. Wir leben in den Zeiten, die unser Herr so geschildert hat:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muß geschehen; aber es ist noch nicht das Ende. Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Dies alles ist der Anfang der Wehen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+24%2C6-8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 24,6-8</a>)</em></p>
<p>Als von neuem geborene Gläubige haben wir eine feste, wunderbare Hoffnung, und das ist der wiederkommende Herr Jesus Christus, der uns zu sich entrücken und in die Himmelsherrlichkeit einführen wird. Er ermutigt uns: <em>„Siehe, ich komme bald; halte fest, was du hast, damit [dir] niemand deine Krone nehme!“</em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+3%2C11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 3,11</a>). So dürfen wir diese Hoffnung im Vertrauen auf Seine Verheißungen festhalten:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+14%2C1-3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 14,1-3</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>… denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+4%2C16-18&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 4,16-18</a>)</em></p>
<p>Wir wollen mit vermehrter Erwartung auf Ihn harren, nach Ihm Ausschau halten, wenn die endzeitlichen Wehen sich verstärken. Wir wollen hoffen und erwarten, daß Er Seine Gemeinde zu sich holt, bevor die Schrecken des Zorngerichts Gottes, wie es in der Offenbarung beschrieben wird, über diese gerichtsreife Welt ergehen.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #800000;">2. Unsere Bedrängnisse sind von Gott verordnet</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><em>… dabei stärkten sie die Seelen der Jünger und ermahnten sie, <br />
</em><em>unbeirrt im Glauben zu bleiben, und [sagten ihnen,] <br />
</em><em>daß wir durch viele Bedrängnisse <br />
</em><em>in das Reich Gottes eingehen müssen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+14%2C22&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 14,22</a>)</em></p>
<p>Auch wenn wir die Hoffnung auf den wiederkommenden Herrn im Herzen festhalten, müssen wir doch nüchtern damit rechnen, daß sich für uns westliche Christen allerlei Bedrängnisse verstärken werden, durch die wir noch hindurch müssen, wenn unser Herr noch etwas verzieht. Bedrängnisse sind „normal“ für einen Christen! Wir dürfen uns durch wirtschaftliche und politische Unsicherheit, durch Krisen und Erschütterungen, durch verstärkten Druck und Verfolgung der wahren Christen nicht verunsichern und ängstigen lassen. Dabei sollten wir uns vor Augen halten, was der Apostel Paulus den bedrängten Gläubigen in Thessalonich schrieb:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Weil wir es nicht länger aushielten, zogen wir es daher vor, allein in Athen zu bleiben, und sandten Timotheus, unseren Bruder, der Gottes Diener und unser Mitarbeiter am Evangelium von Christus ist, damit er euch stärke und euch tröste in eurem Glauben, <strong>damit niemand wankend werde in diesen Bedrängnissen; denn ihr wißt selbst, daß wir dazu bestimmt sind.</strong> Als wir nämlich bei euch waren, sagten wir euch voraus, daß wir Bedrängnisse erleiden müßten, und so ist es auch gekommen, wie ihr wißt. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+3%2C1-4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 3,1-4</a>)</em></p>
<p>Das neutestamentliche griechische Wort für Bedrängnis, <em>thlipsis</em>, bedeutet eigentlich „Druck, Bedrückung“, dann eben auch „Bedrängnis, Drangsal, Trübsal“; als menschliches Gefühl kann es auch „Angst“ bedeuten (so hat Luther es in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 16</a>,33 übersetzt: <em>„in der Welt habt ihr Angst“</em>). Es kommt 45mal im Neuen Testament vor – allein das ist schon ein Hinweis, daß Bedrängnis ein keineswegs unwichtiger Teil des christlichen Lebens ist.<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></p>
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<h3><span style="color: #800000;">Bedrängnisse gehören zu unserem Glaubensleben dazu</span></h3>
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<p>Bedrängnisse sind uns bestimmt – bestimmt von unserem Gott und Vater, der auch sie zu unserem Besten mitwirken lassen will (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+8%2C28&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 8,28</a>). Sie sind für die wahren Kinder Gottes kein blinder Zufall, kein willkürliches Geschick, aber auch keine harte Strafe eines zürnenden Gottes. Sie sind wohl abgewogene Erziehungsmaßnahmen aus der Hand eines liebenden Vaters, der sicherlich auch zuweilen Strenge üben muß, doch immer aus Liebe, immer zu unserem Besten (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+12%2C1-11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 12,1-11</a>).</p>
<p>Bedrängnisse gehören zum Leben jedes echten Christen dazu; das dürfen wir uns als Trost vor Augen halten, wenn wir sie jetzt vermehrt erleben. Als Kinder Gottes sind wir Fremdlinge und Fremdkörper in dieser Welt; wir erfahren Bedrängnisse durch die Anfeindung dieser Welt, die uns haßt, weil sie unseren Herrn haßt (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+15%2C18-19%3B+7%2C7%3B+17%2C14&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 15,18-19; 7,7; 17,14</a>). Das bringt uns Spott und Ausgrenzung, aber auch zunehmend Feindseligkeit und Bedrückung von seiten der ungläubigen Menschen ein. Unser Trost ist Gottes Wort:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Und alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+3%2C12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 3,12</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Denn das ist Gnade, wenn jemand aus Gewissenhaftigkeit gegenüber Gott Kränkungen erträgt, indem er zu Unrecht leidet. Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr geduldig Schläge ertragt, weil ihr gesündigt habt? Wenn ihr aber für Gutestun leidet und es geduldig ertragt, das ist Gnade bei Gott. Denn dazu seid ihr berufen, weil auch Christus für uns gelitten und uns ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+2%2C19-21&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 2,19-21</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Geliebte, laßt euch durch die unter euch entstandene Feuerprobe nicht befremden, als widerführe euch etwas Fremdartiges; sondern in dem Maß, wie ihr Anteil habt an den Leiden des Christus, freut euch, damit ihr euch auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freuen könnt. Glückselig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens des Christus willen! Denn der Geist der Herrlichkeit, [der Geist] Gottes ruht auf euch; bei ihnen ist er verlästert, bei euch aber verherrlicht. Keiner von euch soll daher als Mörder oder Dieb oder Übeltäter leiden, oder weil er sich in fremde Dinge mischt; wenn er aber als Christ leidet, so soll er sich nicht schämen, sondern er soll Gott verherrlichen in dieser Sache! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+4%2C12-16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 4,12-16</a>)</em></p>
<p>Auch die vorbereitenden Gerichte, die über diese Welt ergehen, solange die Gemeinde noch auf Erden ist, betreffen die Kinder Gottes mit; wir erleben Kriege, Wirtschaftskrisen, Erdbeben und Seuchen ebenso wie die ungläubigen Menschen um uns herum – und doch macht Gott einen Unterschied; in all diesen Erschütterungen bewahrt er die Seinen und läßt nicht zu, daß sie davon ernsten geistlichen Schaden erleiden.</p>
<p>In solchen Nöten dürfen wir die wunderbaren Verheißungen des Psalms 91 festhalten und vor unseren Herrn bringen, der für all die Seinen Fels und Burg, Schirm und Schild ist. Das gilt auch für die Corona-Seuche (vgl. meinen Beitrag <em>Die weltweite Corona-Krise im Licht von Gottes Wort</em>).</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Wer unter dem Schirm (w. im Verborgenen) des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. Ich sage zu dem HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue! Ja, er wird dich retten vor der Schlinge des Vogelstellers und vor der verderblichen Pest; er wird dich mit seinen Fittichen decken, und unter seinen Flügeln wirst du dich bergen; seine Treue ist Schirm und Schild. Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag verderbt. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+91%2C1-6&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 91,1-6</a>)</em></p>
<p>Auch wenn es für uns Kinder Gottes bisweilen notwendig ist, Nöte und Führungen Gottes einfach kindlich und ergeben anzunehmen, ohne über sie nachzugrübeln, so läßt uns Gottes Wort doch nicht im Dunkeln darüber, daß unser Gott und Vater Seine guten Gründe hat, wenn Er uns Bedrängnisse bestimmt. Er möchte, daß wir Einsicht in Seine Wege haben und sie in dem Wissen annehmen, daß sie Seiner weisen Führung und Seinen Gedanken über uns entsprechen. So möchten wir versuchen, solche Gründe für unsere Drangsale aus Gottes Wort zu erfahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #800000;">Bedrängnisse dienen zu unserer Zubereitung <br />
für die kommende Herrlichkeit und das Reich Gottes</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein ganz wichtiger Gesichtspunkt ist: Unsere Bedrängnisse hier in diesem kurzen Erdenleben haben einen Bezug zu unserer herrlichen Berufung, in der kommenden Weltzeit die Herrlichkeit des Himmels und das Reich des Messias mit zu erben. Das wird in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apostelgeschichte+14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apostelgeschichte 14</a> deutlich, wo Paulus und Barnabas die Gläubigen ermahnen, <em>„daß wir durch viele Bedrängnisse <strong>in das Reich Gottes</strong> eingehen müssen“</em> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+14%2C22&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 14,22</a>).</p>
<p>Ja, jeder wahre Gläubige wird einmal eine Rolle als königlicher Mitregent des Königs Jesus Christus und als Priester in dem kommenden irdischen Reich des Messias spielen, und für diese Aufgabe müssen wir zubereitet werden. Von unserer herrlichen Berufung als Könige und Priester sprechen die 24 Ältesten vor dem Thron Gottes in der Offenbarung, die ein Bild für die erlöste Gemeinde sind:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Und sie sangen ein neues Lied, indem sie sprachen: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast uns für Gott erkauft mit deinem Blut aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen, <strong>und hast uns zu Königen und Priestern gemacht für unseren Gott, und wir werden herrschen auf Erden.</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+5%2C9-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 5,9-10</a>)</em></p>
<p>Doch wir lesen auch an anderer Stelle von dieser ehrfurchtgebietenden Aufgabe, daß wir einmal über die Menschen im Friedensreich des Messias richten und sie in Seinem Auftrag regieren werden:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden?</em></strong><em> Wenn nun durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr dann unwürdig, über die allergeringsten Dinge zu entscheiden? Wißt ihr nicht, daß wir Engel richten werden? Wie viel mehr die Angelegenheiten dieses Lebens? (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+6%2C2-3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 6,2-3</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Und wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, <strong>dem werde ich Vollmacht geben über die Heidenvölker</strong>, und er wird sie mit einem eisernen Stab weiden, wie man irdene Gefäße zerschlägt, wie auch ich es von meinem Vater empfangen habe; und ich werde ihm den Morgenstern geben. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+2%2C26-28&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 2,26-28</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Wer überwindet, dem will ich geben,</em></strong><em> <strong>mit mir auf meinem Thron zu sitzen</strong>, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+3%2C21&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 3,21</a>)</em></p>
<p>Für eine solche ernste und verantwortungsvolle Aufgabe müssen wir Kinder Gottes erzieherisch zubereitet werden. Dabei ist es Gott sehr wichtig, daß wir gelernt haben, uns selbst zu richten und zu beugen über unseren Sünden und unserem Versagen und daß wir Gerechtigkeit zu üben gelernt haben; ebenso wichtig ist es aber, daß wir in diesem Leben durch allerlei Bedrängnisse geläutert wurden und gelernt haben, unser Vertrauen ganz auf Gott zu setzen statt auf uns selbst. Wir müssen erniedrigt und durch mancherlei Leiden gedemütigt werden, wir müssen „unten durchgehen“ und uns als die Geringsten, als kraftlos und machtlos erleben, bevor uns Gott erhöhen kann, bevor Er uns Macht über andere geben kann.</p>
<p>Diesen Grundsatz in Gottes Wegen sehen wir übrigens auch in der Lebensführung mancher Männer Gottes aus der Bibel sehr deutlich. Was mußte Joseph alles erleiden, bevor er als Stellvertreter des Pharao Macht über ganz Ägypten bekam! Und Mose – wie lange und sorgfältig wurde er in der Schule der Demütigungen und Erniedrigungen zubereitet, bevor ihm Gott die Führung Seines Volkes anvertraute! Auch bei David, der wie Joseph und Mose ein Vorbild auf Christus ist, sehen wir sehr deutlich, welche Leiden der Verfolgung, der Erniedrigung und Bedrängnis er durchleben mußte, bevor ihn Gott auf den Thron Israels setzte.</p>
<p>Ja, auch unser herrlicher Herr Jesus, der als Mensch vollkommen und sündlos war, müßte erniedrigt werden, seinen Weg in Armut, Knechtsgestalt und unter vielerlei Bedrängnissen der Verfolgung, des Spotts und der Verachtung gehen, bevor Er erhöht wurde. Wieviel mehr müssen wir als künftige Miterben und Mitregenten durch Bedrängnisse in Gottes Leidensschule zubereitet werden, damit wir einmal in der rechten Weise als Beautragte des Christus Macht ausüben und Recht sprechen können!</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus; wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden. Denn ich bin überzeugt, daß die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+8%2C17-18&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 8,17-18</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Glaubwürdig ist das Wort: Wenn wir mitgestorben sind, so werden wir auch mitleben; wenn wir standhaft ausharren, so werden wir mitherrschen … (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+2%2C11-12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 2,11-12</a>)</em></p>
<p>Dieser Gesichtspunkt sollte uns trösten und still machen vor unserem Gott, wenn wir manchmal angesichts gewisser Nöte und schwieriger Führungen in unserem Leben versucht sind, Gott Vorwürfe zu machen oder Seine Wege anzuzweifeln. Wir wissen nicht, was Gott uns in der kommenden Weltzeit noch anvertrauen wird und weshalb wir manche besondere Schule durchlaufen müssen – aber unser gütiger Gott weiß es, und Er handelt nicht willkürlich, sondern wohlüberlegt in allem, was er uns bestimmt hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #800000;">Bedrängnisse läutern unseren Glauben und lehren uns Standhaftigkeit</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einen weiteren Gesichtspunkt in bezug auf den göttlichen Sinn unserer Bedrängnisse können wir aus Gottes Wort deutlich erkennen. Wenn wir unter Druck kommen, wenn wir in allerlei Nöten und Schwierigkeiten sind, dann werden die Schwachstellen unseres Glaubenslebens offenbar, dann offenbaren sich verborgene Fehlhaltungen unseres Herzens gegenüber Gott und unseren Mitmenschen.</p>
<p>Das gibt uns Gelegenheit, uns vor dem Herrn zu beugen, Ihn um Veränderung zu bitten, in Seiner Schule geläutert und gereinigt zu werden. So tragen Bedrängnisse zu dem großen Ziel Gottes in unserem Leben bei, daß wir in das Ebenbild Seines Sohnes hineingestaltet werden (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+8%2C28-29%3B+Gal+4%2C19&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 8,28-29; Gal 4,19</a>).</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Dann werdet ihr euch jubelnd freuen, die ihr jetzt eine kurze Zeit, wenn es sein muß, traurig seid in mancherlei Anfechtungen [od. Prüfungen], damit die Bewährung eures Glaubens (der viel kostbarer ist als das vergängliche Gold, das doch durchs Feuer erprobt wird) Lob, Ehre und Herrlichkeit zur Folge habe bei der Offenbarung Jesu Christi. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+1%2C6-7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 1,6-7</a>)</em></p>
<p>Gott will, daß wir in unserem Glauben von den Schlacken der Selbstsucht, des Eigenlebens, von Sünden und allen unreinen Beimischungen geläutert werden, und dazu gebraucht Er nicht zuletzt die Bedrängnisse, die wir erleiden müssen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Da nun Christus für uns im Fleisch gelitten hat, so wappnet auch ihr euch mit derselben Gesinnung; denn wer im Fleisch gelitten hat, der hat mit der Sünde abgeschlossen, um die noch verbleibende Zeit im Fleisch nicht mehr den Lüsten der Menschen zu leben, sondern dem Willen Gottes. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+4%2C1-2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 4,1-2</a>)</em></p>
<p>Von solchen Nöten gilt, was wir im Hebräerbrief über die gütigen Erziehungsabsichten unseres himmlischen Vaters lesen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde und habt das Trostwort vergessen, das zu euch als zu Söhnen spricht: »Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung (od. Erziehung, Unterweisung) des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm zurechtgewiesen wirst! Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.« <strong>Wenn ihr Züchtigung erduldet, so behandelt euch Gott ja als Söhne;</strong> denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, an der sie alle Anteil bekommen haben, so seid ihr ja unecht und keine Söhne! </em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Zudem hatten wir ja unsere leiblichen Väter als Erzieher und scheuten uns vor ihnen; sollten wir uns da nicht vielmehr dem Vater der Geister unterwerfen und leben? Denn jene haben uns für wenige Tage gezüchtigt, so wie es ihnen richtig erschien; <strong>er aber zu unserem Besten, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden</strong>. Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen; danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+12%2C9-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 12,9-10</a>)</em></p>
<p>Deshalb sollten wir solche Bedrängnisse, die Gott uns sendet, auch aus Seiner Hand annehmen und uns Ihm anvertrauen in solchen Nöten, mit der Bitte, daß er dadurch Sein läuterndes, zubereitendes Werk in uns tun möge. Zugleich dürfen wir auch bitten, daß Er die Not erträglich macht und uns einen gnädigen Ausgang aus ihr gewährt (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+10%2C13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 10,13</a>). Dann dürfen wir wissen, daß solche erzieherischen Erfahrungen unsren Glauben stärken und reinigen und uns wirklich zum besten dienen, indem sie uns näher zum Herrn hin führen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen (od. Prüfungen) geratet, <strong>da ihr ja wißt, daß die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt. Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen (od. ausgereift) und vollständig seid und es euch an nichts mangelt.</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jak+1%2C2-4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jak 1,2-4</a>)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #800000;">Bedrängnisse geben unserem Herrn Gelegenheit, <br />
sich als Retter der Seinen zu offenbaren und zu verherrlichen</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schließlich wollen wir noch einen Punkt festhalten: Gott führt uns auch in allerlei Bedrängnisse, damit Er uns erkennen läßt, wie treu und stark Er ist, und wie wunderbar Er die Seinen in allen Nöten und Schwierigkeiten bewahren und durchtragen kann. Das dient zu Seiner Verherrlichung; Gott erweist sich als weise und treu, als allmächtig und souverän, indem Er die notvollen Lagen zum Guten hinausführt, in die Seine Kinder geraten.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Und nun, so spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein. Wenn du durchs Wasser gehst, so will ich bei dir sein, und wenn durch Ströme, so sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du durchs Feuer gehst, sollst du nicht versengt werden, und die Flamme soll dich nicht verbrennen. Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Erretter! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+43%2C1-3&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 43,1-3</a>)</em></p>
<p>Die Not lehrt uns beten und ernstlich zu dem Herrn zu rufen. In der Bedrängnis lernen wir unseren Gott tiefer und besser kennen als in Zeiten des Wohlergehens. Unser Glaube wird gestärkt durch die wiederholte Erfahrung, wie unser treuer Retter uns durchgeholfen hat und alle Umstände zum Guten gewendet hat. Wir werden durch solche erlebte Durchhilfe (hoffentlich) dankbarer, demütiger und zuversichtlicher; wir lernen unseren Vater-Gott und unseren Herrn und Retter Jesus Christus besser kennen. Diese wunderbare Erfahrung bezeugt uns schon David:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ich will dich von Herzen lieben, o HERR, meine Stärke! Der HERR ist mein Fels, meine Burg und mein Retter; mein Gott ist mein Fels, in dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine sichere Festung. Den HERRN, den Hochgelobten, rief ich an — und ich wurde von meinen Feinden errettet! Die Fesseln des Todes umfingen mich, die Ströme Belials schreckten mich; die Fesseln des Totenreiches umschlangen mich, es ereilten mich die Fallstricke des Todes. In meiner Bedrängnis rief ich den HERRN an und schrie zu meinem Gott; er hörte meine Stimme in seinem Tempel, mein Schreien vor ihm drang zu seinen Ohren. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+18%2C2-7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 18,2-7</a>)</em></p>
<p>Das führt uns dazu, daß wir Gott preisen und ehren, daß wir Sein Lob erklingen lassen, was Ihm wohlgefällig ist und Ihn verherrlicht.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ich will den HERRN preisen allezeit, sein Lob soll immerzu in meinem Mund sein. Meine Seele rühme sich des HERRN; die Elenden sollen es hören und sich freuen. Erhebt mit mir den HERRN, und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen! Als ich den HERRN suchte, antwortete er mir und rettete mich aus allen meinen Ängsten. Die auf ihn blicken, werden strahlen, und ihr Angesicht wird nicht beschämt. Als dieser Elende rief, hörte der HERR und half ihm aus allen seinen Nöten. Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er rettet sie. Schmeckt und seht, wie freundlich der HERR ist; wohl dem, der auf ihn traut! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+34%2C2-9&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 34,2-9</a>)</em></p>
<p>Diese Erfahrung der Durchhilfe in Bedrängnissen finden wir auch im Neuen Testament vielfältig bezeugt; wir wollen hier nur den Apostel Paulus zu Wort kommen lassen, der am Ende seines an Anfechtungen und Nöten reichen Lebens seinem Gefährten Timotheus und uns bezeugen kann:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Du aber bist mir nachgefolgt in der Lehre, in der Lebensführung, im Vorsatz, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, im standhaften Ausharren, in den Verfolgungen, in den Leiden, wie sie mir in Antiochia, in Ikonium und Lystra widerfahren sind. Solche Verfolgungen habe ich ertragen, und aus allen hat mich der Herr gerettet! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tm+3%2C10-11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tm 3,10-11</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Bei meiner ersten Verteidigung stand mir niemand bei, sondern alle verließen mich; es werde ihnen nicht angerechnet! Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich, damit durch mich die Verkündigung völlig ausgerichtet würde und alle Heiden sie hören könnten; und so wurde ich erlöst aus dem Rachen des Löwen. Der Herr wird mich auch von jedem boshaften Werk erlösen und mich in sein himmlisches Reich retten. Ihm sei die Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+4%2C16-18&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 4,16-18</a>)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2> <br />
<span style="color: #800000;">3. In allen Bedrängnissen überwinden!</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Seid fröhlich in Hoffnung, <br />
</em><em>in Bedrängnis haltet stand, <br />
</em><em>seid beharrlich im Gebet! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+12%2C12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 12,12</a>)</em></p>
<p>Es könnte durchaus sein, daß Gott uns westlichen Christen auch deshalb Krisen, Erschütterungen und vermehrte Bedrängnisse sendet, damit wir, die wir in gewisser Weise durch unser äußerliches Wohlergehen verwöhnt und geistlich schwach geworden sind, wieder neu stark werden im Glauben und lernen, zu überwinden. Das können wir nämlich nur inmitten von Schwierigkeiten und Prüfungen lernen!</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen, daß die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt, das standhafte Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung; die Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+5%2C3-5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 5,3-5</a>)</em></p>
<p>So wollen wir uns nicht entmutigen und niederdrücken lassen, wenn wir vermehrte Schwierigkeiten wirtschaftlicher, politischer, gesundheitlicher und geistlicher Art auf uns zukommen sehen. Wir wollen uns nicht durch Sorgen und Ängste verunsichern und belasten lassen, sondern lernen, alle unsere Sorgen auf unseren Herrn zu werfen, denn Er sorgt für uns (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+5%2C7%3B+Phil+4%2C6-7&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 5,7; Phil 4,6-7</a>)! Wenn Gott für uns ist – wer oder was kann uns dann überwältigen? Was könnte uns schaden? Wir sind berufen, in dem allem zu überwinden, wie wir es geschrieben finden:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Was wollen wir nun hierzu sagen? <strong>Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? </strong>Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? (…) Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Wie geschrieben steht: »Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir geachtet!« </em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Aber in dem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.</em></strong><em> Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+8%2C31-39&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 8,31-39</a>)</em></p>
<p>So wollen wir Gott bitten, daß Er uns stark macht im Glauben und uns zu Überwindern macht, daß Er uns in den verschiedenen Prüfungen, die uns treffen mögen, den Sieg schenkt, wie Er es verheißen hat.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ich habe euch geschrieben, ihr jungen Männer, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Joh+2%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Joh 2,14</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Kinder, ihr seid aus Gott und habt jene überwunden, weil der, welcher in euch ist, größer ist als der, welcher in der Welt ist. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Joh+4%2C4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Joh 4,4</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Joh+5%2C4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Joh 5,4</a>)</em></p>
<p>In dem Ganzen wollen wir bedenken, daß auf uns, die wir hier in manchen Kämpfen und Nöten stehen, ein herrliches himmlisches Erbteil und ein ewiger Lohn warten.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Glückselig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jak+1%2C12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jak 1,12</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. Von nun an liegt für mich die Krone (od. der Siegeskranz) der Gerechtigkeit bereit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag zuerkennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb gewonnen haben. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+4%2C7-8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 4,7-8</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Denn unsere Bedrängnis, die schnell vorübergehend und leicht ist, verschafft uns eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+4%2C17-18&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 4,17-18</a>)</em></p>
<p>Möge unser treuer Gott und Vater uns alle erwecken, zubereiten, stärken im Hinblick auf das nahe Kommen unseres Herrn!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Veröffentlicht auf <strong>Das-Wort-der-Wahrheit.de</strong> am 3. April 2020   © Rudolf Ebertshäuser</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Wer ein Bibelstudium machen will, hier die Vorkommnisse von <em>thlipsis</em>, das nicht immer mit „Bedrängnis“ übersetzt wird: <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+13%2C21%3B+24%2C9.21.29&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 13,21; 24,9.21.29</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mk+4%2C17%3B+13%2C19.24&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mk 4,17; 13,19.24</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+16%2C21.33&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 16,21.33</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+7%2C10.11%3B+11%2C19%3B+14%2C22%3B+20%2C23&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 7,10.11; 11,19; 14,22; 20,23</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+2%2C9%3B+5%2C3+%282x%29%3B+8%2C35%3B+12%2C12&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 2,9; 5,3 (2x); 8,35; 12,12</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+7%2C28%3B+&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 7,28; </a><a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+1%2C4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 1,4</a> (2x); 1,8; 2,4; 4,17; 6,4; 7,4; 8,2.13; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+3%2C13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 3,13</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Phil+1%2C16%3B+4%2C14&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Phil 1,16; 4,14</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Kol+1%2C24&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Kol 1,24</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+1%2C6%3B+3%2C3.7&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 1,6; 3,3.7</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Thess+1%2C4.6%3B+&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Thess 1,4.6; </a><a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+10%2C33&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 10,33</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jak+1%2C27&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jak 1,27</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+1%2C9%3B+2%2C9.10.22%3B+7%2C14.&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 1,9; 2,9.10.22; 7,14.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2020/04/in-bedraengnis-haltet-stand-zeitgemaesse-gedanken-ueber-unseren-umgang-mit-bedraengnissen/">In Bedrängnis haltet stand!  Zeitgemäße Gedanken über unseren Umgang mit Bedrängnissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zeit, aufzuwachen!  Bibelworte zum Thema &#8222;Erweckung&#8220;</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2020/01/zeit-aufzuwachen-gedanken-zum-jahresanfang-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jan 2020 14:55:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgewählte Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Geistliche Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Geistliche Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Endzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erweckung]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresanfang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; &#160; 1. Aufwachen, um unsere Zeit recht zu erkennen &#160; &#160; Von den Zeiten und Zeitpunkten aber braucht man euch Brüdern nicht zu schreiben. Denn ihr wißt ja genau, daß der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie nämlich sagen werden: »Friede und Sicherheit«, dann wird [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>1. Aufwachen, um unsere Zeit recht zu erkennen</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right; padding-left: 160px;"><em>Von den Zeiten und Zeitpunkten aber braucht man euch Brüdern nicht zu schreiben. Denn ihr wißt ja genau, daß der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie nämlich sagen werden: »Friede und Sicherheit«, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in der Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb überfallen könnte; ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht an noch der Finsternis. So laßt uns auch nicht schlafen wie die anderen, sondern laßt uns wachen und nüchtern sein! Denn die Schlafenden schlafen bei Nacht, und die Betrunkenen sind bei Nacht betrunken; wir aber, die wir dem Tag angehören, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil. Denn Gott hat uns nicht zum Zorngericht bestimmt, sondern zum Besitz des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben sollen.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+5%2C1-9&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 5,1-9</a>)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein neues Jahr ist angebrochen, zugleich ein neues Jahrzehnt, das dritte im 21. Jahrhundert. In einer Weise ist dieses Ereignis für uns gläubige Christen nicht von besonderer Bedeutung; unsere Zeitrechnung ist Menschenwerk; die Geburt Jesu Christi, nach der sie ausgerichtet ist, fand wahrscheinlich etwas vor dem Jahr 1 statt, so wie auch der 24. Dezember ganz sicherlich nicht das Geburtsdatum unseres Herrn und Erlösers ist.</p>
<p>Die Zeitrechnung des ewigen und allmächtigen Gottes ist ganz anders, und auf sie kommt es an; ER legt Zeiten und Zeitpunkte fest nach Seinem weisen Ratschluß; ER entscheidet, wann die Zeit erfüllt ist, und ER handelt dann.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Daniel begann und sprach: Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit! Denn sein ist beides, Weisheit und Macht. Er führt andere Zeiten und Stunden herbei (w. er ändert Zeiten und Zeitpunkte); er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen die Weisheit und den Verständigen den Verstand. Er offenbart, was tief und verborgen ist; er weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Dan+2%2C20-22&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Dan 2,20-22</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Er aber sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, die Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat … (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+1%2C7&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 1,7</a>) </strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Dieses eine aber sollt ihr nicht übersehen, Geliebte, daß <em>ein</em> Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie <em>ein</em> Tag! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Pt+3%2C8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Pt 3,8</a>)</strong></p>
<p>Doch auf der anderen Seite ist es für uns Menschen gut und heilsam, immer wieder an Wendepunkten der Zeit innezuhalten und zu bedenken, wie begrenzt unsere Zeit eigentlich ist. <strong>„Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen!“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+90%2C12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 90,12</a>). Zugleich sollten uns solche Zeitwendepunkte dazu anregen, daß wir uns neu bewußt machen, in welchen Zeiten wir leben und welche Konsequenzen wir als bewußte Nachfolger und Diener unseres Herrn Jesus Christus daraus ziehen sollten. Wir sollen nicht sein wie die Pharisäer, denen der Herr sagen muß: <strong>„Ihr Heuchler, das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr beurteilen; wie kommt es aber, daß ihr diese Zeit nicht beurteilt?“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Lk+12%2C56&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Lk 12,56</a>).</p>
<p>Der Bibeltext aus <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1.+Thessalonicher+5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1. Thessalonicher 5</a>, den ich an den Eingang unserer Betrachtung gestellt habe, sagt uns dazu sehr Eindringliches. Wir können und sollen nicht über Zeiten und Zeitpunkte spekulieren, an denen die Gnadenzeit beendet wird und der große Gerichtstag des Herrn anbricht, der uns so oft im Alten Testament (vgl. u.a. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+2%2C10-21%3B+Hes+39%2C1-29%3B+Joel+1%2C15%3B+Mal+3%2C1-6&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 2,10-21; Hes 39,1-29; Joel 1,15; Mal 3,1-6</a>) wie auch im Neuen Testament (vgl. u.a. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+24%2C+29-51%3B+Lk+17%2C22-37%3B+2Thess+1%2C6-10%3B+2Pt+3%2C5-14&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 24, 29-51; Lk 17,22-37; 2Thess 1,6-10; 2Pt 3,5-14</a>) angekündigt wird.</p>
<p>Aber wir Kinder Gottes, die wir geistlicherweise dem Licht und damit dem Tag angehören, d.h. dem kommenden, auf die gegenwärtige Nacht folgenden Tag, an dem Christus geoffenbart werden wird und wir mit Ihm, wir Kinder Gottes sollten in den letzten Tagen der Endzeit, in der wir uns befinden, unserer geistlichen Stellung entsprechend leben.</p>
<p>Und das bedeutet, wie der Apostel Paulus uns eindringlich klarmacht, daß wir im Gegensatz zu den ungläubigen Menschen um uns herum, die stumpfsinnig ihren Begierden nachjagen und das kommende Ende nicht beachten, hellwach und nüchtern durch diese Zeit gehen und so leben, daß Christus durch uns zu Seinem Ziel kommt und verherrlicht wird.</p>
<p>Wir sollen nicht so leben wie die Menschen, die in geistlicher Finsternis und Sünde vegetieren und als betrunken und schlafend gekennzeichnet werden. Die weltlichen Menschen sind in der Zeit kurz vor dem Auftreten des Antichristen in der Tat trunken, und zwar in erster Linie im geistlichen Sinn. Die Menschen werden in dieser Zeit von antichristlichen Weltverbesserungsideologien und von der Selbstüberhöhung des Menschen und seiner angeblichen Errungenschaften trunken sein, trunken auch von dem religiösen Taumeltrank, den die Hure Babylon, die antichristliche Welteinheitskirche, austeilt (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+17%2C2.4%3B+18%2C3.23&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 17,2.4; 18,3.23</a>).</p>
<p>Wer betrunken und berauscht ist, der nimmt weder sich selbst und seinen Zustand noch seine Umgebung richtig wahr. Er lebt in einer verzerrten Scheinwelt und fällt allerlei Täuschungen zum Opfer; er kann nicht gerade gehen, sondern taumelt und fällt. Solchen Leuten sollen wir Gläubige nicht gleichen – ist diese Ermahnung überhaupt nötig? Ja, ganz offensichtlich; es gibt auch Christen, die sich berauschen mit den Verführungsideologien dieser Welt, etwa mit dem „Sozialen Evangelium“, oder aber mit dem religiösen Betrug der römischen Kirche und der Charismatik, wo die Leute damit prahlen, „trunken im Geist“ zu sein.</p>
<p>Eine aktuelle Spielart religiöser Trunkenheit ist der Kult um die angebliche kommende „Klimakatastrophe“, der man scheinbar nur durch „Ökosozialismus“ und eine weltweite Öko-Diktatur begegnen kann. Selbst Weltmenschen haben bemerkt, daß diese wahnhafte „Rettungsbewegung“ religiöse Züge trägt, und daß ihre minderjährige, psychisch kranke „Prophetin“ von manchen wie ein Messias verehrt wird. Die grüne Öko-Religion ist schlimmer Götzendienst, ein Kult um die falsche „Muttergöttin Erde“. Die systematische Propaganda und Angstmache vor der kommenden „Klimakatastrophe“ wird von antichristlichen Kräften geschürt, die damit ihre Agenda einer starken Weltregierung fördern wollen. Dennoch gibt es auch hier Gläubige, die darauf hereinfallen.</p>
<p>Nein, auf diese Welt wird das Zornesfeuer des Gerichtes Gottes zukommen, und das wird schrecklicher sein als jedes Katastrophenszenario der Klimaaktivisten! Und was heute wirklich „Klimawandel“ genannt werden kann, das geht nicht vom Menschen aus, sondern von Gott, der eben auch das Wetter macht (vgl. z.B. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hiob+37%2C5-14%3B+38%2C33-38%3B+Ps+104%2C1-24%3B+Ps+135%2C6-7%3B+Jer+10%2C12-15%3B+Am+4%2C13&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hiob 37,5-14; 38,33-38; Ps 104,1-24; Ps 135,6-7; Jer 10,12-15; Am 4,13</a>) und durch Wetterkatastrophen die Menschen vor dem viel schlimmeren Endgericht warnt (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+6%2C12-17%3B+Offb+8%2C6-13%3B+Offb+16%2C1-21&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 6,12-17; Offb 8,6-13; Offb 16,1-21</a>).</p>
<p>Wir leben heute, biblisch gesehen, in den allerletzten Tagen der Endzeit, in den letzten Tagen der Zeit vor der Entrückung der Gemeinde zu dem Herrn Jesus Christus in den Himmel (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+4%2C13-18&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 4,13-18</a>). Es ist die Zeit, in der der Feind schon das Auftreten des Antichristen vorbereitet, das aber erst inszeniert werden kann, wenn die Gemeinde, die noch aufhält, aus dem Weg und in den Himmel entrückt ist (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Thess+2%2C1-12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Thess 2,1-12</a>).</p>
<p>Wir sind gerufen, <em>nüchtern und wachsam</em> zu sein, weil es in dieser Zeit eine massive und zunehmende <em>Verführung</em> unter den Gläubigen gibt, Verführung durch falsche Propheten, falsche Lehrer und falsche Apostel, Verführung durch sich rasch ausbreitende Irrlehren und durch falsche Wunderzeichen, Verführung durch Bibelkritik, durch die Pfingst- und Charismatische Bewegung, durch die römische Kirche und die ökumenische Bewegung, durch die moderne Gemeindewachstumsbewegung und die postmodernen „kulturrelevanten“ Trendgemeinden.</p>
<p>Gläubige, die diese massiven Gefahren nicht erkennen und vor sich hinleben, als gebe es sie nicht, die es versäumen, alles anhand der Schrift zu prüfen und ein biblisch fundiertes geistliches Unterscheidungsvermögen zu entwickeln, die sind gerufen, aufzuwachen und zu erkennen, in welchen Zeiten wir leben. In der Endzeit kommt es entscheidend darauf an, daß wir in Wachsamkeit und Treue, in Heiligung und Selbstverleugnung, im Gehorsam gegen Gottes Wort und in Gottesfurcht leben, wenn wir unbeschadet durch die Gefahren dieser Zeit hindurchkommen wollen.</p>
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<h2>2. Aufwachen, um uns dem kommenden Herrn zu weihen</h2>
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<p style="text-align: right; padding-left: 160px;"><em>Und dieses [sollen wir tun] als solche, die die Zeit verstehen, daß nämlich die Stunde schon da ist, daß wir vom Schlaf aufwachen sollten; denn jetzt ist unsere Errettung näher, als da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber ist nahe. So laßt uns nun ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts! Laßt uns anständig wandeln wie am Tag, nicht in Schlemmereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Neid; sondern zieht den Herrn Jesus Christus an und pflegt das Fleisch nicht bis zur Erregung von Begierden!</em></p>
<p style="text-align: right; padding-left: 160px;"><em>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+13%2C11-14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 13,11-14</a>)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der zweite Text, den wir uns zu Anfang dieses Jahres vor die Augen und Herzen stellen wollen, beinhaltet ebenfalls den Ruf zum Aufwachen, aber unter einem etwas anderen Blickwinkel. Im Römerbrief geht es um ein Aufwachen in unserem persönlichen geistlichen Leben, und das im Hinblick auf den bald wiederkommenden Herrn. Die „Errettung“, die immer näher rückt, ist im Licht von <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1.+Thessalonicher+1%2C10+und+4%2C15-17&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1. Thessalonicher 1,10 und 4,15-17</a> der wiederkommende Herr, der Seine Gemeinde aus der gerichtsreifen Welt herausholt, bevor die Zorngerichte über diese Welt hereinbrechen:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>… wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen, und um seinen Sohn aus dem Himmel zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat, Jesus, der uns errettet vor dem zukünftigen Zorn. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Thess+1%2C9-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Thess 1,9-10</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Wenn der Apostel Paulus die Realität der baldigen Entrückung der Gemeinde schon im 1. Jahrhundert so betonen konnte, wieviel mehr sollte uns heute diese baldige, rasch und unversehens herannahende Wiederkunft ernst und klar vor Augen stehen und uns anspornen, unser Leben zu heiligen und auf den Herrn auszurichten!</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Und nun, Kinder, bleibt in ihm, damit wir Freimütigkeit haben, wenn er erscheint, und uns nicht schämen müssen vor ihm bei seiner Wiederkunft. (…) Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, daß wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch Er rein ist. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Joh+2%2C28&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Joh 2,28</a> – 3,1)</strong></p>
<p>Hier wird nun konkreter angesprochen, was uns daran hindern kann, aufzuwachen und dem Herrn treu zu dienen: für nicht wenige Christen ist es <em>Verstrickung in Sünde</em>, die sie in den geistlichen Schlaf versetzt und ihr geistliches Leben belastet und befleckt. Und einige Beispiele solcher Sünden werden konkret aufgezählt. So etwas mißfällt manchen Christen; sie hätten die Predigten gerne schön allgemein und unverbindlich, sodaß das Böse nicht beim Namen genannt wird und sie weiter schlafen können, doch der Apostel Paulus legt den Finger in die Wunde und wird konkret: <strong>„nicht in Schlemmereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Neid“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+13%2C13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 13,13</a>).</p>
<p>Alles das sind Sünden, mit denen Gläubige sich in die Begierden dieses bösen Weltlaufs verstricken und ihren verkehrten Lüsten folgen statt dem Geist Gottes und dem Wort der Heiligen Schrift. Solche Sünden zeigen, daß manche Christen diese Weltzeit liebgewonnen haben wie Demas (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Tim+4%2C10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Tim 4,10</a>) und die Ermahnungen der Bibel mißachtet haben:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Denn es ist für uns genug, daß wir die vergangene Zeit des Lebens nach dem Willen der Heiden zugebracht haben, indem wir uns gehen ließen in Ausschweifungen, Begierden, Trunksucht, Belustigungen, Trinkgelagen und frevelhaftem Götzendienst. Das befremdet sie, daß ihr nicht mitlauft in denselben heillosen Schlamm, und darum lästern sie; sie werden aber dem Rechenschaft geben müssen, der bereit ist, die Lebendigen und die Toten zu richten. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+4%2C3-5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 4,3-5</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt. Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Joh+2%2C15-17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Joh 2,15-17</a>)</strong></p>
<p>Gibt es das heute unter uns auch noch? Ich fürchte, ja! Vielleicht weniger Trinkgelage und mehr andere hemmungslose Lebensgenüsse; in jedem Fall aber leider immer noch viel Streit und Neid, Intrigen und Verleumdungen unter Christen; immer noch traurige Fälle von Unzucht und Ehebruch.</p>
<p>Heute könnten wir auch andere, „modernere“ Sünden dazuzählen: Konsumrausch mit teuren Autos, Kleidungsstücken und Urlaubsreisen, Verstrickung in Internetfilme zweifelhaften Inhalts, ungute Chats mit Flirten und Unzucht als Folge, und so manches mehr. Und wie leicht verfallen wir in unserer reichen Überflußgesellschaft heute der Geldgier, die eine Wurzel alles Bösen ist (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Tim+6%2C9-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Tim 6,9-10</a>)!</p>
<p>Wir wollen uns am Anfang des neuen Jahres prüfen im Licht Gottes, wo wir vielleicht Sünden in unserem Leben geduldet haben, die uns lähmen und schläfrig machen, sodaß wir unseren bald wiederkommenden Herrn nicht recht erwarten. Wir wollen alle diese uns so leicht umstrickenden Sünden entschlossen ablegen, damit wir mit Ausdauer und nach der göttlichen Regel unserem Herrn entgegenlaufen und den Siegeskranz gewinnen können (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hebr+12%2C1%3B+2Tim+2%2C5%3B+1Kor+9%2C24-25&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hebr 12,1; 2Tim 2,5; 1Kor 9,24-25</a>).</p>
<p>Im letzten Vers unseres Textes wird dann die <em>innere Wurzel dieser Neigung zum Sündigen</em> angesprochen: es ist unser Fleisch, unsere verdorbene menschliche Natur mit ihren unersättlichen Begierden, die uns zur Sünde verlocken. Wenn wir dem Fleisch Raum geben, dann wird es uns unweigerlich in geistlichen Tiefschlaf versetzen, uns lähmen und beflecken. Deshalb ist es gerade in der Endzeit so wichtig, daß wir in der biblischen Heiligung leben und unser Fleisch samt seinen Begierden beständig in den Tod geben, in den Kreuzestod Jesu Christi, wie es geschrieben steht:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Die aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+5%2C24&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 5,24</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+2%2C20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 2,20</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>… wir wissen ja dieses, daß unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, sodaß wir der Sünde nicht mehr dienen; denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde freigesprochen. (…) Also auch ihr: Haltet euch selbst dafür, daß ihr für die Sünde tot seid, aber für Gott lebt in Christus Jesus, unserem Herrn! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+6%2C6-11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 6,6-11</a>)</strong></p>
<p>Wenn wir aufgefordert werden, stattdessen „den Herrn Jesus Christus anzuziehen“, dann erinnert uns das an die Aussage des Apostels in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+3%2C27%3A+&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 3,27: </a><strong>„denn ihr alle, die ihr in Christus hinein getauft seid, ihr habt Christus angezogen“</strong>. Das bedeutet unter anderem, daß wir uns bewußt mit dem erhöhten Herrn einsmachen und unsere Glaubensstellung in Christus als mit Ihm gekreuzigt, begraben, auferweckt und in die Himmelwelt versetzt einnehmen (vgl. u.a. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+6%2C3-14%3B+Gal+5%2C24%3B+Kol+2%2C20-3%2C14%3B+Eph+2%2C5-6&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 6,3-14; Gal 5,24; Kol 2,20-3,14; Eph 2,5-6</a>).</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist; denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott. Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Kol+3%2C1-4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Kol 3,1-4</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Lügt einander nicht an, da ihr ja den alten Menschen ausgezogen habt mit seinen Handlungen und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis, nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat; wo nicht Grieche noch Jude ist, weder Beschneidung noch Unbeschnittenheit, [noch] Barbar, Skythe, Knecht, Freier — sondern alles und in allen Christus. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Kol+3%2C9-11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Kol 3,9-11</a>)</strong></p>
<p>Wie wichtig ist das in unserer an Verführungen und Versuchungen so reichen Zeit, ganz bewußt in Christus zu bleiben! Der Widersacher will uns dazu verleiten, den vergänglichen Genuß der Sünde und der weltlichen Begierden auszukosten und „mitzunehmen“. Er weiß ganz genau, daß dadurch unser geistliches Leben geschwächt und befleckt wird und wir dem Herrn nicht mehr kraftvoll dienen können.</p>
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<h2>3. Aufwachen, um die Zeit auszukaufen im Dienst für Christus</h2>
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<p style="text-align: right; padding-left: 160px;"><em>Denn ihr wart einst Finsternis; jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts! Die Frucht des Geistes besteht nämlich in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf; denn was heimlich von ihnen getan wird, ist schändlich auch nur zu sagen. Das alles aber wird offenbar, wenn es vom Licht aufgedeckt wird; denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, so wird Christus dich erleuchten! Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise; und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. </em></p>
<p style="text-align: right; padding-left: 160px;"><em>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+5%2C8-16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 5,8-16</a>)</em></p>
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<p>Noch ein drittes Mal lesen wir den dringlichen Ruf, aufzuwachen aus unserem geistlichen Schlaf. Schon wenn eine Sache, ein Gebot zweimal in Gottes Wort steht, ist das ein Zeichen, daß ein solches Wort für uns wichtig ist und wir ihm besondere Beachtung schenken sollten – wieviel mehr, wenn wir es dreimal wiederholt finden!</p>
<p>Wieder ist der Zusammenhang etwas anders, auch wenn der innere Bezug der drei Worte jedem Bibelleser offenbar sein dürfte. Wie in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6mer+13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Römer 13</a> sind hier Christen angesprochen, die durch heimliche Sünde in einen gefährlichen Tiefschlaf versenkt wurden. Sie sind so weit von dem Herrn abgedriftet, daß gar nicht mehr klar ist, ob sie überhaupt errettet sind! In dieses schlimme Zwielicht hinein bringt der Apostel Paulus das klare Licht Gottes:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Unzucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht soll nicht einmal bei euch erwähnt werden, wie es Heiligen geziemt; auch nicht Schändlichkeit und albernes Geschwätz oder Witzeleien, die sich nicht gehören, sondern vielmehr Danksagung. Denn das sollt ihr wissen, daß kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger (der ein Götzendiener ist), ein Erbteil hat im Reich des Christus und Gottes. Laßt euch von niemand mit leeren Worten verführen! Denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. So werdet nun nicht ihre Mitteilhaber! Denn ihr wart einst Finsternis; jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+5%2C3-8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 5,3-8</a>)</strong></p>
<p>Das ist auch heute noch wichtig: Leute, die sich „Christen“ nennen und beständig in Sünde leben, sei es uneheliches „Zusammenleben“ oder Habsucht und Geldgier, die haben keine Errettung; sie werden das Reich Gottes nicht erben (vgl. auch <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+6%2C9-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 6,9-10</a>)! Ein wahrer Gläubiger kann in Sünde <em>fallen</em>, aber er <em>lebt</em> nicht darin, praktiziert sie nicht beständig (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Joh+3%2C+6-9%3B+5%2C18+und+die+Fu%C3%9Fnoten+der+Schlachter-Standardbibel+dazu&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Joh 3, 6-9; 5,18 und die Fußnoten der Schlachter-Standardbibel dazu</a>).</p>
<p>Solche Sünde übt ihre Macht vor allem dadurch aus, daß sie verdeckt und heimlich praktiziert wird. Der Feind sucht Gläubige in Sünde zu verstricken und verleitet sie dazu, diese nicht zu bekennen, sondern zu verheimlichen. Oder er verstrickt sie in fremde Sünden und macht sie zu Teilhabern derselben, weil sie diese nicht ans Licht bringen, sondern decken. Das einzige Mittel, um aus solchen lähmenden Verstrickungen frei zu werden, ist das demütige und reuevolle Bekenntnis der Sünde vor Gott, aber auch vor Menschen. Das zerbricht die Macht des Sündenbanns.</p>
<p>Der ernste Ruf an solche in üble Sünden verstrickte Menschen lautet: <strong>„Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, so wird Christus dich erleuchten!“ </strong>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+5%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 5,14</a>). Das kann sich auf zwei Arten von Menschen beziehen. Zum einen auf nicht wiedergeborene Scheinchristen, die noch im geistlichen Todesschlaf sind, obwohl sie schon christliche Einflüsse und Prägungen kennen, womöglich als Kinder christlicher Familien aufgewachsen sind. Gott drängt sie, aufzuwachen und ihre Verlorenheit zu erkennen, geistlich wach zu werden und endlich ernst zu machen mit der Bekehrung, mit der Auslieferung ihres Lebens und Eigenwillens an den Herrn Jesus Christus, der ihnen allein Licht und Leben geben kann.</p>
<p>Es ist aber auch möglich, daß dieser Ruf an Gläubige ergeht, die so in Sünden und Weltförmigkeit verstrickt wurden, daß sie den ungläubigen Toten ganz ähnlich sind und man sie nicht mehr von diesen unterscheiden kann. Der Zusammenhang der Ermahnungen in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+5%2C3-13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 5,3-13</a> läßt eine solche Deutung durchaus zu. Sie sollen aufwachen und sich reinigen von ihrer Sündenlast, damit sie nicht dem Gericht verfallen.</p>
<p>In jedem Fall ist die Konsequenz dieses geistgewirkten Aufwachens die, daß die Kinder Gottes dann sich dem Herrn bewußt zur Verfügung stellen, um Ihm zu dienen und für Ihn endlich die Frucht zu bringen, die der Herr sucht und durch sie wirken will. In Weltlichkeit und Sünde verstrickte Christen sind weitestgehend unfruchtbar für ihren Herrn; sie sind kein klares, leuchtendes Zeugnis, sondern sie entehren ihren Herrn vielmehr und halten durch ihr zwielichtiges Leben Menschen womöglich davon ab, sich zu Christus zu bekehren!</p>
<p>Deshalb ermahnt Gottes Wort solche Christen besonders, aber genauso auch uns alle: <strong>„Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise; und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse“ </strong>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+5%2C15-16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 5,15-16</a>). Diese Aufforderung sollten wir, die wir in den letzten Tagen der Endzeit leben, besonders beherzigen.</p>
<p>Wir wollen uns doch in der knapp bemessenen Zeit bewußt unserem wunderbaren, liebenden Herrn Jesus Christus zur Verfügung stellen, damit wir Ihm eifrig dienen und die Zeit auskaufen, die uns noch hier auf der Erde bleibt. Nur jetzt können wir im Dienst und Leiden Ihn verherrlichen. Nur jetzt können wir geistliche Frucht im Evangeliumszeugnis wirken, damit noch Menschen errettet werden. Nur jetzt können wir zur Erbauung biblischer Gemeinde beitragen, anstatt durch unsere Fleischlichkeit womöglich Gemeinden zu belasten und zu zerstören.</p>
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<h2>4. Schlußfolgerung: Wir brauchen Erweckung!</h2>
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<p><strong>„Wache auf, der du schläfst!“</strong> Gerade in der Endzeit kurz vor dem Wiederkommen des Herrn ist geistlicher Schlaf ein besonderes Problem. Das bekannte Gleichnis von den zehn Jungfrauen zeigt uns, daß alle, auch die treuen, davon betroffen waren (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+25%2C1-13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 25,1-13</a>). Wir brauchen in unserer Zeit ganz dringend ein geistgewirktes Aufwachen, eine biblische Erweckung!</p>
<p>Biblische Erweckung – das bedeutet nicht, wie viele Christen es sich vorstellen, eine große „Geistesausgießung“, bei der sich Millionen Menschen bekehren und dann Stadien füllen. Solch eine aus pfingstlerischen und charismatischen Irrlehren und Falschprophetien abgeleitete Pseudo-„Erweckung“ finden wir in der Heiligen Schrift nirgends für die Endzeit verheißen. Im Gegenteil, insgesamt wird die Welt in ihrer Gottlosigkeit am Ende der Tage mit der Menschheit vor der Sintflut und mit Sodom und Gomorrha verglichen (vgl. die Rede des Herrn Jesus in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Lukas+17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Lukas 17</a> – die „Tage Noahs“ und die „Tage Lots“).</p>
<p>Nein, biblische Erweckung bedeutet ein <em>Aufwachen der echten Gläubigen</em>, eine <em>geistgewirkte Belebung der wahren Gemeinde Jesu Christi</em>, eine Erneuerung der ersten Liebe und der Treue zum Herrn und zu Seinem Wort. Aus einer solchen Belebung der Christen kann es dann auch zu vermehrten Bekehrungen unter den Ungläubigen kommen; doch das können wir heute zumindest in den Ländern des ehemals christlichen „Abendlandes“ nicht in größerem Maßstab erwarten.</p>
<p>Auch eine Erweckung und Neubelebung der Gemeinde im biblischen Sinn werden wir wohl nur bekommen, wenn wir uns demütigen und unseren traurigen Zustand ehrlich vor Gott bekennen und Sein Angesicht suchen, um eine solche Belebung von Ihm ernstlich zu erbitten. Angesichts unseres vielfältigen Versagens und unseres schwachen, in vielem verkehrten Zustandes können wir den Herrn nur um Gnade anflehen. Aber gerade dann dürfen wir hoffen, daß Er uns erhört – nicht um unserer Treue willen, sondern um Seiner Gnade und um Seines heiligen Namens willen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir flehen, und ich will euch erhören; ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet; und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der HERR. Und ich werde euer Geschick wenden (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jer+29%2C12-14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jer 29,12-14</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Belebe uns, so wollen wir deinen Namen anrufen! O HERR, Gott der Heerscharen, stelle uns wieder her! Laß dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+80%2C19-20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 80,19-20</a>)</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>HERR, du hast deinem Land [einst] Gnade gewährt, hast das Geschick Jakobs gewendet, hast vergeben die Schuld deines Volkes, hast alle ihre Sünde zugedeckt. (Sela.) Du hast all deinen Grimm hinweggetan, hast dich abgewandt von der Glut deines Zornes: so stelle uns wieder her, du Gott unsres Heils, laß ab von deinem Unmut gegen uns! Oder willst du ewig mit uns zürnen, deinen Zorn währen lassen von Geschlecht zu Geschlecht? Willst du uns nicht wieder neu beleben, damit dein Volk sich an dir erfreuen kann? HERR, laß uns deine Gnade schauen und schenke uns dein Heil! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+85%2C2-8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 85,2-8</a>)</strong></p>
<p>Möge der Herr schenken, daß noch viele Gläubige in diesen letzten Tagen der Endzeit aufwachen und sich für Ihn zur Verfügung stellen!</p>
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<p>©  Rudolf Ebertshäuser Januar 2020    Veröffentlicht auf <strong>das-wort-der-wahrheit.de</strong></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2020/01/zeit-aufzuwachen-gedanken-zum-jahresanfang-2020/">Zeit, aufzuwachen!  Bibelworte zum Thema &#8222;Erweckung&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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		<title>Kauft die Zeit aus!  Gedanken über eine fruchtbare Nutzung unserer kostbaren Zeit</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2018/03/kauft-die-zeit-aus-gedanken-ueber-eine-fruchtbare-nutzung-unserer-kostbaren-zeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2018 11:17:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgewählte Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise; und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. Darum seid nicht unverständig, sondern seid verständig, was der Wille des Herrn ist! (Eph 5,15-17) Dieses Bibelwort hat nach meiner Überzeugung eine besondere Botschaft für uns Kinder Gottes von heute. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2018/03/kauft-die-zeit-aus-gedanken-ueber-eine-fruchtbare-nutzung-unserer-kostbaren-zeit/">Kauft die Zeit aus!  Gedanken über eine fruchtbare Nutzung unserer kostbaren Zeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise; und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. Darum seid nicht unverständig, sondern seid verständig, was der Wille des Herrn ist! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Eph+5%2C15-17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Eph 5,15-17</a>)</strong></p>
<p>Dieses Bibelwort hat nach meiner Überzeugung eine besondere Botschaft für uns Kinder Gottes von heute. Viele Gläubige leben heute leider unweise und unbesonnen. Sie erkennen nicht, daß unsere Tage böse sind, und verschwenden ihre kostbare Zeit, anstatt sie für den Herrn zu nutzen. Ja, man muß sagen: Sie lassen zu, daß der Teufel ihnen die Zeit stiehlt und ihre Wirksamkeit im Dienst für den Herrn Jesus Christus stark beeinträchtigt.</p>
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<h2><span style="color: #800000;">Der geistliche Kampf um unsere Zeit</span></h2>
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<p>Wir leben in den letzten Tagen der Endzeit, in einer sehr ernsten und herausfordernden Zeit, in der der Widersacher alles tut, um echte Christen zu lähmen und daran zu hindern, dem Herrn zu dienen und für Ihn Frucht zu bringen – Frucht, die den Feind schädigt und seinen Einfluß verringert.</p>
<p>Deshalb ist der Teufel beständig und mit großer List dabei, uns die Zeit zu rauben, ohne daß wir es merken. Er nutzt es aus, daß wir mehr oder weniger unaufmerksam und nachlässig leben und uns in vielem von unseren fleischlichen Impulsen leiten lassen statt vom Geist Gottes.</p>
<p>Wir lassen uns bequem treiben, anstatt sorgfältig, gewissenhaft und zuverlässig zu wandeln, wie uns Gottes Wort auffordert. Wir folgen oftmals gerade in unserer „Freizeit“, wo wir keine beruflichen oder familiären Verpflichtungen haben, dem, was uns „Spaß macht“, was wir als „entspannend“ empfinden, anstatt über unserer kostbaren Lebenszeit zu wachen und sie für unseren Herrn einzusetzen.</p>
<p>Dabei ist nicht gesagt, daß unser Gott nicht wüßte, daß wir auch Zeiten der Ruhe und Erquickung bräuchten. Er will uns das gewiß geben, so wie der Herr fürsorglich zu Seinen Jüngern sagte: <strong>„Ruht ein wenig“ </strong>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mk+6%2C31&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mk 6,31</a>). Doch Gott möchte, daß wir diese notwendigen Zeiten der Erquickung geistlich nutzen statt fleischlich, daß wir sie mit Gebet und Nachsinnen über Sein Wort füllen anstatt mit Zeitungslektüre oder Herumklicken im Internet.</p>
<p>Gott will uns mit diesem Bibelwort bewußt machen, daß wir viele Stunden unsrer kostbaren Lebenszeit mit nichtigen oder gar sündigen Aktivitäten verbringen, die uns einmal reuen werden, wenn wir vor dem Richterstuhl des Christus stehen, ja, die dann ziemlich sicher brennen werden (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+3%2C11-15&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 3,11-15</a>).</p>
<p>Der Gedanke, daß wir einmal Rechenschaft über die Verwendung unserer Lebenszeit abgeben müssen, wird von vielen Christen eher verdrängt und kaum ernstgenommen. Doch Gottes Wort sagt das immer wieder klar und deutlich.</p>
<p><strong>Darum suchen wir auch unsere Ehre darin, daß wir ihm wohlgefallen, sei es daheim oder nicht daheim. Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+5%2C9-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 5,9-10</a>)</strong></p>
<p><strong>Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden ja alle vor dem Richterstuhl des Christus erscheinen; denn es steht geschrieben: »So wahr ich lebe, spricht der Herr: Mir soll sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen«. So wird also jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+14%2C10-12&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 14,10-12</a>)</strong></p>
<p><strong>Gemäß der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf. Jeder aber gebe acht, wie er darauf aufbaut. Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, so wird das Werk eines jeden offenbar werden; der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer geoffenbart wird. Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben. Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen; wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+3%2C10-15&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 3,10-15</a>)</strong></p>
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<h2><span style="color: #800000;">Die Zeit auskaufen</span></h2>
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<p>Unsere Lebenszeit ist, wenn wir sie einmal vergeudet haben, unwiederbringlich verloren. Wir müssen sie rechtzeitig auskaufen, vor dem Verlorengehen retten und bewahren, solange sie uns noch zur Verfügung steht. Wir wichtig dieses Gebot <strong>„Kauft die Zeit aus!“</strong> ist, wird dadurch unterstrichen, daß es in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Kol+4%2C5&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Kol 4,5</a> noch einmal wiederholt wird: <strong>„Wandelt in Weisheit denen gegenüber, die außerhalb [der Gemeinde] sind, und kauft die Zeit aus!“</strong> Wir sollen verständig sein, was der Wille des Herrn für uns ist. Das finden wir im Wort Gottes geoffenbart.</p>
<p><strong>Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit der Vater euch gibt, was auch immer ihr ihn bitten werdet in meinem Namen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Joh+15%2C16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Joh 15,16</a>)</strong></p>
<p>Gott will also, daß wir für Ihn Frucht bringen, daß wir für unseren Herrn Jesus Christus leben statt für uns selbst.</p>
<p><strong>Denn die Liebe des Christus drängt uns, da wir von diesem überzeugt sind: Wenn einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben; und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+5%2C14-15&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 5,14-15</a>)</strong></p>
<p>Die Zeit auskaufen bedeutet in diesem Sinn, daß wir sie soweit wie möglich nutzen zur Gemeinschaft mit unserem Herrn und zum Dienst für Ihn, ganz besonders zum Zeugnis für das Evangelium, diese kostbare Rettungsbotschaft, die uns anvertraut ist, damit wir sie nicht für uns behalten, sondern immer wieder weitergeben und bezeugen an Menschen, die Gott noch nicht kennen. Unser erneuerter Geist verlangt genau danach – Zeit zu nehmen für Gebet und Bibellesen, Zeit zu nehmen für den Dienst an Gläubigen oder das Zeugnis für Ungläubige.</p>
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<h3> </h3>
<h2><span style="color: #800000;">Fleischliche Zeitvergeudung</span></h2>
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<p>Aber das Problem ist: Unser Fleisch verlangt in unserer „Freizeit“ nach ganz anderen Dingen &#8211; nach einer „Entspannung“, die zumeist darin besteht, daß wir uns passiv zurücklehnen und irgendwelche Bilder (Videos, Filme) ansehen, oder leicht lesbare Romane, Erzählungen oder Zeitschriftenberichte aufnehmen (pseudo-christlich oder offen weltlich), die uns bestenfalls ablenken und seicht sind, wenn sie uns nicht durch Zweideutigkeiten oder Eindeutigkeiten beschmutzen.</p>
<p>Nur allzuoft folgen heute gläubige Christen ihrem Fleisch statt ihrem Geist. Sie verbringen Stunden vor dem Fernsehgerät oder am Computer, sehen sich Fußballspiele an oder Unterhaltungsfilme, Youtube-Videos oder charismatische Verführungsprediger auf „Bibel-TV“ oder ähnlichen Kanälen.</p>
<p>Wenn sie überhaupt noch lesen, dann erfundene Liebesgeschichten oder Abenteuerromane, gerne auch mit „christlicher“ Einfärbung. Bibelauslegungen oder anspruchsvolle christliche Sachbücher dagegen sind „zu schwer zu lesen“ und verstauben im Buchregal, oder sie werden gar nicht mehr gekauft.</p>
<p>Diese Trägheit hilft mit, daß viele Christen mitten in der ernstesten Endzeit einem angenehmen Dämmerschlaf verfallen. Sie erforschen ihre Bibel nicht mehr tiefgründig, sondern lesen nur noch rasch ein paar Verse pro Tag. Sie informieren sich nicht über die Gefahren der Endzeitverführung, sie lesen hauptsächlich noch „Whatsapp“-Nachrichten und werden viele Stunden von ihrem Smartphone gesteuert statt vom Geist Gottes.</p>
<p>So verlieren sie die geistliche Orientierung und Wachsamkeit, die doch heute so dringend nötig ist, und leben beschaulich vor sich hin, drehen sich immer mehr um sich selbst, werden immer lauer und weltförmiger. Dann kann der Feind sie einlullen und irgendwann durch eine raffinierte Verführung umstricken. Sie verbringen immer weniger Zeit im Gebet und der Gemeinschaft mit dem Herrn; sie opfern immer weniger Zeit für den Dienst des Herrn und leben stattdessen ihr „Privatleben“.</p>
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<h2> </h2>
<h2><span style="color: #800000;">Kauft die Zeit aus! – ein Ruf für unsere Zeit</span></h2>
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<p>Wenn es so ähnlich bei uns aussieht – und ich habe zugegebenermaßen etwas überspitzt formuliert, um meine Leser aufzuwecken -, dann ist dieses Bibelwort für uns ein dringend nötiger Weckruf.</p>
<p><strong>Und dieses [sollen wir tun] als solche, die die Zeit verstehen, daß nämlich die Stunde schon da ist, daß wir vom Schlaf aufwachen sollten; denn jetzt ist unsere Errettung näher, als da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber ist nahe. So laßt uns nun ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts! Laßt uns anständig wandeln wie am Tag, nicht in Schlemmereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Neid; sondern zieht den Herrn Jesus Christus an und pflegt das Fleisch nicht bis zur Erregung von Begierden! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+13%2C11-14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 13,11-14</a>)</strong></p>
<p>Wir sollten uns neu in Erinnerung rufen, daß „unsere“ Zeit nicht <em>unsere </em>Zeit ist, sondern eine kostbare Leihgabe von unserem Gott, ein Talent, über dessen Einsatz wir dem Herrn einmal Rechenschaft geben werden. Wir sollten danach trachten, diese Zeit fruchtbringend für den Herrn zu verbringen, anstatt sie in nichtigen Vergnügungen und Tändeleien zu verschwenden. Wie geschrieben steht: <strong>„um die noch verbleibende Zeit im Fleisch nicht mehr den Lüsten der Menschen zu leben, sondern dem Willen Gottes“ </strong>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+4%2C2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 4,2</a>). Machen wir doch ernst mit dem Wort der Schrift: <strong>„In deiner Hand steht meine Zeit“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+31%2C16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 31,16</a>)!</p>
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<h2><span style="color: #800000;">Was wir brauchen: Disziplinierter Umgang mit der Zeit</span></h2>
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<p>Für uns alle bedeutet das: Wir müssen unsere Zeit einerseits unter der Leitung des Heiligen Geistes gestalten, uns vom Herrn Tag für Tag leiten lassen, wie wir Ihm heute dienen können, welche Werke Er heute für uns zuvor bereitet hat. Nicht wir sollten die uns verfügbare Zeit nach eigenem Gutdünken verplanen und verbringen, sondern wir sollten uns bewußt der Führung des Herrn durch das Zeugnis Seines Geistes in unserem Geist unterordnen.</p>
<p>Andererseits sollten wir diszipliniert dafür sorgen, daß wir – möglichst zu Beginn des Tages – genügend Zeit der Gemeinschaft mit unserem Gott haben. Das erfordert für die meisten von uns, daß wir bewußt früher aufstehen als bisher und andere Dinge zurückstellen, um nicht nur 5 Minuten, sondern mehr Zeit, vielleicht eine halbe Stunde, besser noch eine Stunde oder mehr Zeit zu haben für Gebet und Bibellesen.</p>
<p>Da geht es nicht um „gesetzliche Vorschriften“, wie manche Christen ganz schnelle einwenden mögen. Sondern gerade wenn wir aus Liebe und Hingabe für unseren Herrn handeln, werden wir das Bedürfnis haben, Ihm die erste und beste, ungestörte Zeit der Morgenwache zur Verfügung zu stellen, um Gemeinschaft mit Ihm zu haben. Das erfordert oftmals wiederum die Disziplin, früher ins Bett zu gehen.</p>
<p>Zur Disziplin eines Jüngers des Herrn Jesus gehört es auch, daß wir uns regelmäßig Zeit nehmen, um vertieft Gottes Wort zu studieren. Die bloße Bibellese am Morgen reicht normalerweise nicht aus, um tiefer ins das Wort Gottes einzudringen. Bibelstudium, das Erforschen der Schrift mit Konkordanz und Kommentaren ist eine wichtige Ergänzung dazu, besonders für Brüder, die dem Herrn am Wort dienen sollen. Dazu müssen wir uns bewußt Zeit nehmen, sie anderswo abziehen, vorzugsweise bei Hobbies oder leerer Vergnügungszeit.</p>
<p>Dasselbe gilt auch für die Lektüre guter geistlicher Bücher, die der Aufklärung vor Verführungen der der Vertiefung des geistlichen Lebens dienen. Auch eine solche Orientierung und Ausrichtung des geistlichen Lebens ist gerade in unserer Endzeit notwendig, um gesund wachsen zu können und schmerzhafte Irrwege zu vermeiden.</p>
<p>Jeder bewußte Christ sollte sich vor dem Herrn auch fragen, wo und wie er Zeit im Dienst für Christus verbringen kann.</p>
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<h2><span style="color: #800000;">Wir sollten uns Zeit nehmen für den geistlichen Dienst in der Gemeinde</span></h2>
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<p>In vielen Gemeinden wird der Dienst nur von wenigen treuen Geschwistern getan, während allzu viele Christen nur konsumieren und gegebenenfalls kritisieren. Wir sollten uns bewußt dem Herrn zur Verfügung stellen und Ihn bitten, uns zu zeigen, wo wir in unserer örtlichen Gemeinde oder in Seinem weltweiten Werk einen Dienst tun dürfen. Das ist ein Vorrecht, ein Gewinn für uns, wenn wir es geistlich sehen, nicht etwa ein „Zeitverlust“.</p>
<p>Das gilt ebenso von dem wichtigen Dienst der Ausbreitung des Evangeliums.  Jeder Christ sollte in irgendeiner Weise zusehen, daß er sich daran beteiligt – je nach seinen Kräften, seinen Möglichkeiten, seiner Lebenssituation. Aber evangelistische Schriften oder Kalender unter Nachbarn und Bekannten oder auch Unbekannten weiterzugeben, das kann fast jeder tun.</p>
<p>Auch Gespräche über den Glauben zu führen, kann man unter der Leitung des Herrn lernen, und es ist sehr glaubensstärkend und ermutigend für uns selbst, wenn wir das tun – vor allem aber ist es ein Gewinn für andere Menschen, ein Gewinn für die Ewigkeit!</p>
<p>Für eine wachsende Zahl von Gläubigen ist es auch eine Frage der bewußten Zeitgestaltung in der Nachfolge Jesu Christi, daß sie regelmäßig die Versammlungen einer bibeltreuen Gemeinde besuchen. Nicht nur verschwenden allzu viele Kinder Gottes ihre Zeit in Gemeinden, die charismatisch, ökumenisch oder bibelkritisch unterwandert sind und in denen sie keine gesunde geistliche Nahrung finden.</p>
<p>Leider nimmt es auch eine wachsende Zahl von Gläubigen, die noch bibeltreue Gemeinden besuchen, mit dem treuen Besuch der Versammlungen nicht mehr sehr genau. Besonders Anlässe unter der Woche wie die Bibelstunde oder die Gebetsversammlung werden vielfach als entbehrlich angesehen, aber auch die Sonntagsversammlungen werden manchmal für einen Familienausflug oder ähnliche Dinge versäumt.</p>
<p>Dagegen sollten wir uns neu bewußt machen, daß die Versammlungen bibeltreuer Gemeinden eine besondere Zeit bedeuten, in denen der Herr in der Mitte der Gläubigen anwesend sein und jeden einzelnen segnen und stärken will: <strong>„Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte“ </strong>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+18%2C20&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 18,20</a>). Wir sollten wenn immer möglich in den Gemeindestunden anwesend sein, um Gemeinschaft mit dem Herrn zu haben. Wir sollten aber auch treu dort sein, um teilzuhaben an der Auferbauung Seiner Gemeinde und den anderen Gläubigen zu dienen, entweder durch unsere Beteiligung an Wort und Gebet oder durch ein Wort der Ermutigung an Einzelne vor oder nach der Versammlungsstunde.</p>
<p>Es gibt gewiß Situationen, zum Beispiel für Mütter von sehr kleinen Kindern, wo ein Besuch der Wochen-Versammlungsstunden nicht möglich ist – allzu oft aber lassen sich Gotteskinder durch bloße „Unpäßlichkeiten“ und „ungelegene“ Zwischenfälle vom Versammlungsbesuch abhalten, und solche Anlässe ist der Feind gerne bereit, immer wieder zu liefern.</p>
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<h2><span style="color: #800000;">Bewußte Zeitgestaltung ist auch besonders wichtig für Jugendliche und Rentner</span></h2>
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<p>Besondere Bedeutung hat das Wort <strong>„Kauft die Zeit aus!“ </strong>aus meiner Sicht für junge Menschen und für Ältere, die bereits Rentner sein dürfen. In beiden Lebenssituationen haben bewußte Christen besonders viel freie Zeit zur Verfügung, und in beiden Fällen wird die Chance dieser verfügbaren Zeit oftmals nicht konsequent geistlich genutzt, sondern fleischlich verschwendet.</p>
<p>Das gilt zum einen für viele <em>junge Christen</em>. Es ist ein Vorrecht, wenn man den Herrn Jesus schon früh kennen darf und die Jugendzeit wirklich schon in der Nachfolge Jesu Christi leben darf, anstatt seine Lebenszeit mit Torheiten und Sünden zu vergeuden. Leider sehen das manche junge Christen nicht so klar. Sie bringen Stunden zu mit irgendwelchen Hobbies, mit dem Smartphone, mit Filmchenschauen oder fragwürdiger Lektüre, anstatt die wertvolle freie Zeit für den Herrn und das geistliche Wachstum in Christus zu nutzen.</p>
<p>Gerade in der Jugendzeit, in der noch keine Verpflichtungen in Ehe und Familie bestehen, könnte ein junger Gläubiger sich eine Gründung in Gottes Wort verschaffen, indem er eifrig die Bibel erforscht und sich auch reichlich Zeit nimmt zum Gebet – z.B. um Führung für das künftige Leben, für den künftigen Ehepartner, aber auch für die Anliegen des Reiches Gottes, für die Mission usw.</p>
<p>Der junge Bruder oder die junge Schwester könnte im fortgeschrittenen Jugendalter wertvolle Erfahrungen bei missionarischen Einsätzen oder Arbeitseinsätzen sammeln. Stattdessen wird gerade in diesem wichtigen Lebensabschnitt viel wertvolle Zeit mit „Gammeln und Bummeln“ (heute heißt das eher „Chillen“) verschwendet.</p>
<p>Traurig stimmt es auch, zu sehen, daß viele gesunde und mit Erfahrung und geistlichen Begabungen beschenkte <em>Senioren</em> als Rentner mit der wertvollen Zeit, die sie nun zur Verfügung haben, nicht so umgehen, wie man sich das wünschen würde. Gerade solche oftmals geistlich reife Geschwister könnten wertvolle Dienste in Gemeinden, in der Mission, in verschiedenen geistlichen Aufgaben, nicht zuletzt auch in der persönlichen Evangelisation übernehmen.</p>
<p>Doch diese Chancen werden zu wenig wahrgenommen. Stattdessen hat man den Eindruck, daß allzuviele einsatzbereite Brüder und Schwestern sich im Klein-Klein von Hausrenovierungen und Familienverpflichtungen verlieren. Nicht daß solche Aufgaben geringzuschätzen oder zu vernachlässigen wären  – gewiß nicht.</p>
<p>Letztlich muß sich jedes Gotteskind vom Herrn persönlich leiten lassen, und es gibt manche Lebensabschnitte, in denen durch Krankheit oder Pflege von betagten Eltern im Endeffekt viel Zeit in Anspruch genommen wird. Dennoch muß man unter dem Strich sagen, daß hier viel ungenutztes Potential brachliegt.</p>
<p>Jeder Bruder und jede Schwester, die frei von beruflichen Verpflichtungen sind, sollten sich vom Herrn führen lassen, auf welchen Gebieten sie Ihm dienen können. Viele solche Geschwister haben zahlreiche natürliche Gaben und berufliche Erfahrungen, die im Reich Gottes nützlich sein könnten. Und sie haben auch geistliche Gaben, die fruchtbringend eingesetzt werden können.</p>
<p><strong>Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftiger Gottesdienst! Und paßt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern laßt euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+12%2C1-2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 12,1-2</a>)</strong></p>
<p><strong>Im Eifer laßt nicht nach, seid brennend im Geist, dient dem Herrn! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+12%2C11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 12,11</a>)</strong></p>
<p><strong>Dient einander, jeder mit der Gnadengabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes: Wenn jemand redet, so [rede er es] als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, so [tue er es] aus der Kraft, die Gott darreicht, damit in allem Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Pt+4%2C10-11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Pt 4,10-11</a>)</strong></p>
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		<title>Smartphone &#8211; Der Zeitdieb, der immer bei dir ist</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2015/01/smartphone-der-zeitdieb-der-immer-bei-dir-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2015 15:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Treue Nachfolge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>  Viele gläubige Christen behandeln den technischen Fortschritt instinktiv und ohne großes Nachdenken als etwas Neutrales, eher Positives. Wenn sich auf dem rasch wachsenden Markt der elektronischen Medien etwas Neues ausbreitet, sind sie oft rasch mit dabei, das auch zu nutzen. So kann man auch beobachten, daß viele, besonders jüngere Christen das Smartphone zu ihrem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1> </h1>
<p>Viele gläubige Christen behandeln den technischen Fortschritt instinktiv und ohne großes Nachdenken als etwas Neutrales, eher Positives. Wenn sich auf dem rasch wachsenden Markt der elektronischen Medien etwas Neues ausbreitet, sind sie oft rasch mit dabei, das auch zu nutzen. So kann man auch beobachten, daß viele, besonders jüngere Christen das Smartphone zu ihrem ständigen und unentbehrlichen Begleiter gemacht haben, ganz ähnlich wie ihre ungläubigen Kollegen oder Schulkameraden. Aber ist diese technische Neuerung wirklich so harmlos und unbedenklich, wie man annimmt? Oder gibt es vielleicht Gründe, als Christ bewußt auf ein Smartphone zu verzichten?</p>
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Smartphone als unentbehrlicher Rundumunterhalter</h2>
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Vor allem die jugendlichen Nutzer gebrauchen das Smartphone nur am Rande als Mobiltelefon; sie benutzen es hauptsächlich als Spaßbringer und Instrument zur digitalen Kommunikation mit Freunden oder Cliquen. Für sie zählt, daß das Smartphone sie als ständiger Begleiter rundum mit allem versorgt, was das Internet und andere Medien zu bieten haben: Musik, Fotos, Videos, einfache Computerspiele … Die digitale Totalunterhaltung durch das Smartphone wird auch durch die zahllosen „Apps“ oder Zusatzprogramme ermöglicht, die eine Unmenge von halbwegs nützlichen bis zu unsinnigen und zeitverschwendenden Funktionen bieten.<br />
 <br />
Das Smartphone ermöglicht eine ständige Verbindung mit sozialen Netzwerken wie Facebook oder den Nachrichten von „WhatsApp“, so daß man rund um die Uhr mit seinen „Freunden“ chatten und rausfinden kann, was sie gerade machen. E-Mails sind für die jugendlichen Nutzer eher uncool und rückständig, was zählt, sind „Instant Messenger“-Programme wie <em>WhatsApp</em>, die den Austausch von Kurz- und Kürzestnachrichten in Echtzeit im Rahmen des „Freundeskreises“ ermöglichen. Allerdings bringt dieser unbeaufsichtigte und ungeschützte Austausch auch ein erschreckendes Maß an Mißbrauch mit sich: durch Verleumdungen, Spott und bloßstellende Bemerkungen, Veröffentlichung erniedrigender Fotos und Videos usw. – kurz „Cyber-Mobbing“, das mit den Smartphones neue Dimensionen angenommen hat.<br />
 <br />
Das Smartphone ermöglicht jugendlichen Nutzern rund um die Uhr den Zugang zu schmutzigen Bildern und üblen Videos, bis hin zu harter Pornographie und schlimmen Gewaltdarstellungen. Solche Darstellungen, auch Rassismus oder radikale politische Hetze, werden allzu oft neugierig und gierig angesehen und mit anderen „geteilt“. Hackern und Kriminellen ermöglichen diese Geräte einen deutlich leichteren Zugriff als die klassischen PCs; gewiefte Hacker können solch ein Gerät digital „übernehmen“ und das Opfer filmen, abhören, seine Kommunikationen überwachen oder auch verfälschen und seinen Standort rund um die Uhr verfolgen. Auch „soziale Netzwerke“ wie <em>Facebook</em> nutzen die Smartphones zunehmend zu einer Rundum-Überwachung ihrer Mitglieder.<br />
 <br />
Nicht zuletzt ist das Smartphone ein fragwürdiges Statussymbol für Jugendliche. Wenn jemand immer das neueste und beste iPhone sein eigen nennt, dann gilt er als ziemlich „cool“. Ein mickriges Handy zu besitzen, ist in dieser Szene noch viel „uncooler“ als gar kein Mobiltelefon zu haben. Telefonieren ist ja längst eine nur notfalls genutzte Nebenfunktion dieser tragbaren Computer. Wer „in“ ist, weiß genau, welches gerade das neueste „angesagte“ Modell mit extravaganten Sonderfunktionen ist. Smartphones zu besitzen, die mehr als zwei Jahre alt sind, ist in manchen Kreisen eine schlimme Schande, der sich kaum jemand unter 20 aussetzen würde. Dadurch entsteht ein Kaufdruck, der den Markt gehörig ankurbelt und manche jugendlichen Nutzer dazu bringt, Schulden zu machen.</p>
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Wie das Smartphone Christen die Stille und die Zeit mit Gott stiehlt</h2>
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Gläubige Christen sollten geistlich aufrichtig vor Gott prüfen, ob sie ein solches Gerät wirklich brauchen und ob es ihnen nicht in ihrem geistlichen Leben schadet. Ein geistlich gefestigter Erwachsener mag seine Funktionen sinnvoll nutzen können und seinen Fallstricken entgehen. Doch auch bei solchen Nutzern kann sich das Smartphone mit seinem jederzeitigen Zugang zu allem in Netz manchmal als ein Fallstrick erweisen; auch Erwachsenen raubt dieses zwielichtige Spielzeug viel mehr Zeit, als sie sich eingestehen würden.<br />
 <br />
Auf jeden Fall aber überfordert das Smartphone Kinder und Jugendliche mit seinen allzuvielen, großenteils schädlichen Möglichkeiten. Christliche Eltern sollten trotz Gruppendruck dafür sorgen, daß Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren auf keinen Fall ein Smartphone bekommen, und auch über dieses Alter hinaus ist bewußte Enthaltsamkeit von diesem Gerät der beste Weg. Sollte jemand es wirklich benötigen, dann müßte man zumindest ein Schutzprogramm installieren, das die Nutzung dieses Gerätes sinnvoll steuert.<br />
 <br />
Auch erwachsene Gläubige tun meiner Meinung nach gut daran, auf die fragwürdigen Errungenschaften der Smartphones bewußt zu verzichten, wenn sie nicht beruflich dazu gezwungen werden. Die ständige Erreichbarkeit und Aufmerksamkeitsstörung durch teilweise nichtssagende Mitteilungen ist ein Problem sogar für so selbstorganisierte Personen wie Manager. Deshalb haben einige Firmen begonnen, ihren Führungskräften Zeiten vorzugeben, wo sie ihr dienstliches Smartphone nicht nutzen und Mails und Botschaften nicht beachten sollen. Die Informations- und Reizüberflutung löst beim Menschen Streß und Hektik aus und begünstigt das sogenannte „Burnout-Syndrom“ und Schlafstörungen.<br />
 <br />
Wenn wir allezeit beten und das Wort Gottes in unseren Gedanken bewegen wollen, dann sollten wir nicht durch ein Smartphone ständig an eingehende Nachrichten erinnert werden. Wie können wir die nötige Stille und Sammlung für Gebet und Bibellesen, für das geistgewirkte Nachsinnen über Gottes Wort und den verborgene Umgang mit unserem Herrn finden, wenn wir die schlimmsten Zeitfresser und Zerstreuer unserer Zeit, Telefon, Internet und Hunderte von Computerprogrammen, in Form unseres Smartphones „allezeit“ bei uns tragen? Können wir dann überhaupt noch ein <strong>„ruhiges und stilles Leben führen“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Tim+2%2C2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Tim 2,2</a>)?<br />
 <br />
Die vermeintlichen „Vorteile“ des Smartphones, die weltliche Menschen begeistern, schaden dem geistlichen Leben der Kinder Gottes: die ständige Verfügbarkeit des Internets auch in Situationen, wo man versuchlich sein mag, die Ablenkung durch die Unzahl an Angeboten im weltweiten Netz und die zerstreuenden App-Spielereien – all das wirkt sich negativ auf das geistliche Leben aus.<br />
 <br />
Auch der zwischenmenschliche Umgang und die liebevolle, aufmerksame Beziehung zu unseren Mitmenschen in unserer realen Umgebung leiden durch die Smartphones. Sehr oft bemerkt man, daß Smartphone-Besitzer nicht nur wie blind durch die Gegend laufen und nur noch Augen für ihren tragbaren Bildschirm haben, statt auf den Verkehr, die schöne Landschaft oder eben die Mitmenschen zu achten. Auch bei direkten Gesprächen und Begegnungen wird das Smartphone mehr und mehr zum Störenfried, weil die Besitzer meinen, mitten in der Unterhaltung einmal nachsehen zu müssen, ob wichtige Mails gekommen sind, oder eine Kurznachricht an jemand anderen verfassen.<br />
 <br />
Manche Christen meinen, sie könnten selbst während der Wortverkündigungen nicht auf ihren ständigen Begleiter verzichten, und lesen die Bibel auf dem Smartphone mit, anstatt ein wirkliches Bibelbuch aufzuschlagen. Sie merken gar nicht mehr, daß dieses fragwürdige technische Hilfsmittel dabei ist, ihr ganzes Leben zu bestimmen. Fast unmerklich drängt sich das Smartphone den Menschen als unentbehrlicher Helfer, Ratgeber und Unterhalter auf, von dem sie rund um die Uhr abhängig sind. Wenn dann das Smartphone abstürzt, dann bedeutet das mindestens eine Krise – womöglich stürzt der eine oder andere abhängig gewordene Besitzer dann auch selbst ab …<br />
 <br />
Insgesamt sollten wir sehr aufpassen, daß die ständige Verfügung von PC und Internet uns nicht heimlich und unmerklich von der eigentlich ständig, ununterbrochen wichtigen inneren Verbindung mitunseren Herrn abhält. Als gläubige Christen brauchen wir unbedingt Zeiten, wo die Welt und auch unsere Umwelt uns nicht erreichen und ablenken dürfen, Zeiten, die in der Stille ganz allein dem verborgenen Umgang mit unserem verherrlichten Herrn gewidmet sind. Da sollten wir Computer, Handy und Telefon ausschalten und ganz mit dem Herrn alleine sein.<br />
 <br />
Während wir aber Computer, Handy und Telefon zumeist heutzutage wirklich benötigen, benötigen nur ganz wenige Menschen ein Smartphone, das uns überallhin begleitet und ständig mit diesen Einflüssen konfrontiert. Es wird sich einmal erweisen, in wievielen Fällen das Smartphone kräftig zum Niedergang der persönlichen Frömmigkeit und des Gebetslebens von Christen beigetragen hat. Hier wäre in vielen Fällen der bewußte Verzicht auf das Smartphone sicherlich die geistlich gewinnbringendste Lösung (die der Verfasser auch persönlich praktiziert).<br />
 <br />
Wir dürfen uns nicht vom fragwürdigen technischen Fortschritt in der digitalen Welt treiben lassen, sondern müssen sehr nüchtern prüfen, was uns im Leben mit dem Herrn wirklich nutzt und was uns schadet. Können wir hier nicht lernen von der bewußten Enthaltsamkeit des Apostels Paulus, der wie ein Sportler freiwillig auf alles verzichtete, was ihm für seinen Lauf hinderlich war?<br />
 </p>
<div><strong>Wißt ihr nicht, daß die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber nur einer den Preis erlangt? Lauft so, daß ihr ihn erlangt! <u>Jeder aber, der sich am Wettkampf beteiligt, ist enthaltsam in allem </u>&#8211; jene, um einen vergänglichen Siegeskranz zu empfangen, wir aber einen unvergänglichen. So laufe ich nun nicht wie aufs Ungewisse; ich führe meinen Faustkampf nicht mit bloßen Luftstreichen, sondern ich bezwinge meinen Leib und beherrsche ihn, damit ich nicht anderen verkündige und selbst verwerflich werde. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Kor+9%2C24-27&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Kor 9,24-27</a>)</strong></div>
<p> </p>
<p> <br />
Rudolf Ebertshäuser   das-wort-der-wahrheit.de    29. 1. 2015 </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2015/01/smartphone-der-zeitdieb-der-immer-bei-dir-ist/">Smartphone &#8211; Der Zeitdieb, der immer bei dir ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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		<title>Fußball-Fan und Christusnachfolger?</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2014/09/fussball-fan-und-christusnachfolger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Ebertshäuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2014 15:45:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Treue Nachfolge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>  Die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft hat einmal mehr erwiesen, daß dieser Sport eine gewaltige Macht über die Herzen von Millionen, ja, Milliarden Menschen hat. Weltweit waren es Hunderte Millonen Menschen, die den Fernsehübertragungen der Spiele folgten. In Deutschland übertrafen die Fernseh-Einschaltquoten der letzten Spiele der WM alle Rekorde: mehr als 35 Millionen Menschen schalteten beim Endspiel [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1> </h1>
<p>Die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft hat einmal mehr erwiesen, daß dieser Sport eine gewaltige Macht über die Herzen von Millionen, ja, Milliarden Menschen hat. Weltweit waren es Hunderte Millonen Menschen, die den Fernsehübertragungen der Spiele folgten. In Deutschland übertrafen die Fernseh-Einschaltquoten der letzten Spiele der WM alle Rekorde: mehr als 35 Millionen Menschen schalteten beim Endspiel den Fernseher ein, dabei sind die vielen Zuschauer bei öffentlichen Wiedergaben gar nicht gerechnet.</p>
<p>Fußball weckt intensive Emotionen. Die oft mit „ihren“ Nationalfarben bemalten und verkleideten Fans fieberten und seufzten, sie verfolgten mit weit aufgerissenen Augen jede Bewegung des Balles im fernen brasilianischen Stadion; sie stöhnten bei Fehlschüssen und Gegenoffensiven und jubelten ausgelassen über jedes Tor der „eigenen“ Mannschaft. Spieler und Fans der unterlegenen Mannschaften heulten zum Teil erbärmlich vor Enttäuschung oder Wut; Schiedsrichterentscheidungen und Torkonstellationen wurden leidenschaftlich in Familien und am Arbeitsplatz diskutiert. Und nun sind „wir“ Weltmeister…</p>
<p>Und wir? Und die gläubigen Christen? Mein Eindruck ist, daß sehr viele freudig mitgefiebert haben und diese Weltmeisterschaft als ein faszinierendes Spektakel genossen haben. Manche können ganz unbefangen davon reden, daß „wir“ gesiegt haben, und identifizieren sich ganz mit „ihrer“ Mannschaft und Nation. Die meisten würden sich wahrscheinlich gar nicht die Frage stellen, ob es für Kinder Gottes richtig und angemessen ist, mitzuschauen und mitzufiebern; sie tun es einfach und genießen mit all den anderen den Kitzel und die Spannung, die kollektive Euphorie des Sieges, den Stolz auf „unsere“ Leistung. Viele scheinen genauso „Fans“ der deutschen Mannschaft zu sein wie ihre ungläubigen Nachbarn und Kollegen.</p>
<p>Aber ist das unserem Herrn Jesus Christus, dem wir angehören und dienen, auch wohlgefällig? Entspricht ein solches Auftreten als „christlicher Fußballfan“ dem Willen Gottes und unserer geistlichen Stellung zu dieser Welt und ihrem Treiben? Auch auf die Gefahr hin, von vielen als „eng“ und „hinter dem Mond“ abgestempelt zu werden, möchte ich hier ein paar geistliche Gesichtspunkte äußern, die dafür sprechen, daß wir Gläubige uns von diesem Fußballspektakel bewußt fernhalten sollten. Das habe ich selbst auch getan, seit ich mich im Alter von 30 Jahren zu dem Herrn Jesus bekehrt habe; vorher habe ich natürlich auch alle möglichen Spiele geschaut und mitgefiebert, ohne daß ich je ein totaler „Fan“ gewesen wäre.</p>
<p>* Das Fußballspiel an sich ist geistlich gesehen durchaus problematisch, auch wenn man davon ausgehen darf, daß das NT die leibliche Übung für Christen nicht völlig ablehnt, sondern ihr einen begrenzten Wert zumißt (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=1Tim+4%2C8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">1Tim 4,8</a>). Das liegt daran, daß Fußball als körperbetontes Wettkampfspiel einige ziemlich aggressive Züge hat und die Gefahr in sich trägt, andere Spieler beträchtlich zu verletzen. Von der Spieldynamik her sind im heute üblichen Spiel Fouls, also absichtliche Angriffe auf Mitspieler anstatt Spiel auf den Ball, kaum zu vermeiden und werden in der Spiellogik zumindest in Kauf genommen. Christen können u.U. Fußball selbst spielen, wenn sie sehr bewußt darauf achten, andere nicht zu verletzen oder zu übervorteilen, wenn sie sich auch über ein Tor des Gegners wirklich freuen können und sündhafte Aggressionen von sich fernhalten. Das gelingt aber selbst im Spiel unter Christen nicht immer.</p>
<p>* Fußballspiel als öffentlicher Schausport ist in mehrfacher Hinsicht fragwürdig. Zum einen spielt er in der Strategie des Fürsten dieser Welt eine ganz wichtige Rolle. Der Satan und die von ihm inspirierten Mächte dieser Welt benutzen den Schausport bewußt als Droge und Ablenkung, damit die Menschen nicht über ihr Leben nachdenken und Gott suchen. Das war schon die zynische Parole der römischen Herrscher, die mit „Brot und Spielen“ die Volksmassen ablenkten und steuerten.</p>
<p>Schausport als Massenereignis und großes professionelles Geschäft dient der Zerstreuung und Ersatzbefriedigung; man kann im Jubel über die Sieger seine Not in Ehe und Familie, sein Versagen im Beruf oder die dunklen Seiten seines Lebens verdrängen und vergessen. Er ist ein Ventil für dunkle und zerstörerische Emotionen, wie die Exzesse mancher Fanclubs („Ultras“) immer wieder zeigen. In den Fanblocks und Zuschauermengen entwickeln sich Elemente der Massenreaktion, die für Christen sehr bedenklich und abzulehnen sind. Das Aufgehen in den Emotionen der Menge führt bei vielen zu gefährlichen Fehlreaktionen, die sie im nüchternen Zustand als Einzelpersonen so nicht begangen hätten. Geistlich gesehen wirken hier auch dämonische Machte bei den Sprechchören und Massenaktionen mit.</p>
<p>* Geistlich gesehen gehören wir gläubigen Kinder Gottes nicht mehr zu den Heidenvölkern; wir sind eine neue, himmlische Kreatur in Christus. Es ist daher fragwürdig, wenn Kinder Gottes jubeln: „WIR haben gewonnen!“ Geistlich gesehen ist diese Identifizierung mit der eigenen Nation falsch und fragwürdig. Wir sollen gewiß für das Wohl unserer Nation beten und auch wirken, aber jeder Nationalismus, jedes deutsch-patriotische „Wir-Gefühl“ ist geistlich falsch und gefährlich. Was ist dann mit den Kindern Gottes in Brasilien oder den Niederlanden? Vor 100 Jahren gab es einmal die schlimme Lage, daß Kinder Gottes in England für den Sieg der englischen Waffen beteten, während sie in Deutschland für den Sieg der deutschen Waffen beteten – um dann im Schützengraben womöglich auf den anderen zu schießen. Das ist nicht nach den Gedanken Gottes und leugnet die hohe Berufung der Gemeinde Gottes in Christus!</p>
<p>* Schließlich hat der Schaufußball als Massenbewegung auch immer deutlicher zutage tretende religiöse Züge. Er entwickelt sich immer mehr zu einer Ersatzreligion für die entchristlichten Massen. Manche sportbegeisterte Evangelikale meinen, man könne das „missionarisch“ nutzen. David Kadel etwa schrieb in <em>Idea Spektrum</em>: „Die ultramodernen Missionare 2014 heißen nicht mehr Billy Graham und Ulrich Parzany, sondern Neymar, David Luiz, Edinson Cavani und unser Goldjunge Mario Götze“ (Idea 29/2014, S. 3). Doch ob die mit fragwürdigem PR-Rummel und spektakulären Gesten abgelegten religiösen Zeugnisse mancher „christlicher“ Fußballer wirklich zur Ehre Gottes sind, muß stark bezweifelt werden.</p>
<p>Wenn dagegen Mario Götze als der „Erlöser Deutschlands“ verehrt wird, wenn er und andere „Superspieler“ immer wieder als „Fußball-Gott“ bezeichnet werden, dann sollte das jeden bewußten Christen alarmieren. Was sich hier abspielt, ist handfester heidnischer Götzendienst. Hier wird dem wahren Gott, dem wahren Erlöser die Ehre genommen, und nichtige Menschen werden aufgrund ihrer anscheinend übernatürlichen Kräfte als „Götter“ verehrt – das kennen wir schon aus dem heidnischen Griechenland, aus Rom oder Ägypten. Wenn die BILD-Zeitung als Titel führt: „Ihr seid Papst – wir sind Götter“ und dabei die Nationalspieler aufführt, dann sollten wir erkennen, daß hier ein verwerflicher Götzendienst getrieben wird. Können wir da mitmachen?</p>
<p>Merken wir nicht, daß wir uns da in ein Spiel eingelassen haben, das nur vordergründig harmlos scheint, das aber letztlich ein raffiniertes Verführungsritual ist, ein antichristliches Spiel? Wenn man als bewußter Bibelleser an das sprechende Bild aus <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offenbarung+13&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offenbarung 13</a> denkt, mit dem der Antichrist einmal die vielen Milliarden Menschen auf der ganzen Erde verführen wird, und dann mitbekommt, daß die Fußball-WM schon Hunderte von Millionen Menschen gleichschaltet und zu gleicher Zeit vor die sprechenden Bildschirme lockt, wo sie wie gebannt dem folgen, was sich dort abspielt – merken wir denn nicht, daß es hier eine bedenkliche Verwandtschaft gibt?</p>
<p>
Wenn wir uns wirklich dessen bewußt sind, daß unser teurer Herr und Erlöser und mit Seinem Blut aus dieser Welt errettet und erkauft hat – sollten wir da nicht bewußt auch unserer heiligen und hohen Berufung gemäß leben? Verträgt es sich mit der Stellung der Gläubigen als Fremdlinge in dieser Welt, wenn sie begeistert bei einer ihrer Hauptvergnügungen mitjubeln? Können wir, wenn wir womöglich auf einer Fanmeile mitfiebern und mitbrüllen, guten Gewissens bekennen:<br />
 </p>
<div><strong>Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein«. Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Kor+6%2C14-17&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Kor 6,14-17</a>)</strong></div>
<div> </div>
<p>
Wenn der Apostel Paulus freudig bezeugt: <strong>„Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt“ </strong>(<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Gal+6%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Gal 6,14</a>) – können wir das ebenso bezeugen, und zugleich eintauchen in das Massenbad der Fußballbegeisterung? Können wir wie die Ungläubigen gebannt vor der Leinwand oder dem Bildschirm sitzen und mitjauchzen oder heulen, wenn uns Gottes Wort sagt: <strong>„Paßt euch nicht diesem Weltlauf an“</strong> (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+12%2C2&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Röm 12,2</a>)? Oder mahnen uns solche Worte nicht vielmehr, diesen weltlichen Fußballbetrieb zu meiden? Wie können wir für den Sieg „unserer“ Mannschaft fiebern und zugleich bekennen:<br />
 </p>
<div><strong>Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist; denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott. Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Kol+3%2C1-4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Kol 3,1-4</a>)</strong></div>
<div> </div>
<p>
Schließlich noch eine unangenehme Frage, die wir uns lieber hier stellen sollten, bevor sie uns vielleicht von unserem Herrn gestellt wird: <strong><em>Wie können wir die grandiose Zeitverschwendung rechtfertigen, die wir mit dem fieberhaften Mitverfolgen von zahlreichen Fußballspielen betreiben?</em></strong> Bedeutet das nicht schon an sich Götzendienst? Wer von uns hat sich annähernd dieselbe Zeit, viele Stunden und halbe Nächte herausgenommen, um im Gebet vor Gott zu stehen? Beweisen wir nur annähernd denselben Eifer, dem Herrn zu dienen und Zeugnis für Ihn zu geben, z.B. bei einem öffentlichen Büchertisch, den wir zeigen, wenn wir Fußball ansehen und für „unsere Mannschaft“ jubeln?</p>
<p>Ich fürchte, daß die Fußballbegeisterung, die auch viele ernsthafte Gläubige bei dieser WM wieder an den Tag gelegt haben, eher zu unserer und ihrer Beschämung dienen wird, wenn wir einmal Rechenschaft vor unserem Herrn ablegen werden. Deshalb habe ich selbst es auch vorgezogen, auf das Schauen der WM-Spiele zu verzichten. Ich will hier über niemand zu Gericht sitzen und niemandes Freiheit in Christus antasten. Aber es liegt mir auf dem Herzen, daß wir unseren Wandel immer wieder einmal nüchtern vor dem Herrn prüfen, damit wir später einmal nicht in Reue und Beschämung vor Ihm stehen müssen.</p>
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Rudolf Ebertshäuser    das-wort-der-wahrheit.de    27. 9. 2014  </p>
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