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	<title>VerheiÃŸung Archive - Das Wort der Wahrheit</title>
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	<description>Biblische AufklÃ¤rung Ã¼ber endzeitliche IrrefÃ¼hrungen</description>
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		<title>Gesunde Lehre: Hat Israel eine Zukunft? Kommt das TausendjÃ¤hrige Reich? Eine Kritik an den IrrtÃ¼mern des â€žAmillennialismusâ€œ</title>
		<link>https://das-wort-der-wahrheit.de/2016/07/2160/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudolf EbertshÃ¤user]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2016 10:12:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geistliche Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Amillennialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[TausendjÃ¤hriges Reich]]></category>
		<category><![CDATA[VerheiÃŸung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Â  In diesem Artikel behandeln wir die heute noch in verschiedenen Kreisen verkÃ¼ndete Lehre des â€žAmillennialismusâ€œ, das ist eine theologische Auffassung, die behauptet, Gott werde gar kein wÃ¶rtliches TausendjÃ¤hriges Reich des Messias errichten, sondern die Kirche verwirkliche heute ein â€žgeistlichesâ€œ KÃ¶nigreich Gottes auf Erden. Das ist zumeist verbunden mit der Lehre, Gott habe das Volk [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2016/07/2160/">Gesunde Lehre: Hat Israel eine Zukunft? Kommt das TausendjÃ¤hrige Reich? Eine Kritik an den IrrtÃ¼mern des â€žAmillennialismusâ€œ</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Â </h1>
<p>In diesem Artikel behandeln wir die heute noch in verschiedenen Kreisen verkÃ¼ndete Lehre des â€žAmillennialismusâ€œ, das ist eine theologische Auffassung, die behauptet, Gott werde gar kein wÃ¶rtliches TausendjÃ¤hriges Reich des Messias errichten, sondern die Kirche verwirkliche heute ein â€žgeistlichesâ€œ KÃ¶nigreich Gottes auf Erden. Das ist zumeist verbunden mit der Lehre, Gott habe das Volk Israel nach dessen Verwerfung des Herrn Jesus Christus fÃ¼r immer verstoÃŸen. Israel habe keine Zukunft mehr, sondern die Kirche sei das neue Israel; der Kirche gehÃ¶rten auch alle VerheiÃŸungen des Messias und des Reiches Gottes.</p>
<p>Die vielen Aussagen in den BÃ¼chern der alttestamentlichen Propheten, die Israel und das kommende messianische Reich betreffen, werden nach dieser Lehre nicht wÃ¶rtlich in ErfÃ¼llung gehen, sondern man mÃ¼sse sie sinnbildlich (â€žallegorischâ€œ) deuten und auf die Kirche oder Gemeinde beziehen. Was ist von dieser Lehre zu halten, die immer wieder auch von ansonsten bibeltreuen VerkÃ¼ndigern und StrÃ¶mungen vertreten wird?<br />
Â </p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>
1. Gottes ewig gÃ¼ltige VerheiÃŸungen an Israel</h2>
<p>
Â <br />
In meiner tÃ¤glichen Bibellese stieÃŸ ich vor einiger Zeit auf folgende Aussage des HERRN, des Gottes Israel, die Er Seinem Propheten Jeremia offenbart hat:</p>
<p><strong>So spricht der HERR, der die Sonne als Licht bei Tag gegeben hat, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zur Leuchte bei Nacht; der das Meer erregt, daÃŸ seine Wellen brausen, HERR der Heerscharen ist sein Name: Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht beseitigt werden kÃ¶nnen, spricht der HERR, dann soll auch der Same Israels aufhÃ¶ren, allezeit ein Volk vor meinem Angesicht zu sein! So spricht der HERR: Wenn man den Himmel droben messen kann und die Grundfesten der Erde drunten zu erforschen vermag, so will ich auch den ganzen Samen Israels verwerfen wegen all dessen, was sie getan haben, spricht der HERR. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jer+31%2C35-37&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jer 31,35-37</a>)</strong></p>
<p>Kurze Zeit spÃ¤ter ist in demselben prophetischen Buch noch einmal eine ganz Ã¤hnliche BekrÃ¤ftigung zu lesen:</p>
<p><strong>Und das Wort des HERRN erging an Jeremia folgendermaÃŸen: Merkst du nicht, was dieses Volk behauptet, wenn es spricht: Â»Die zwei Geschlechter, die der HERR erwÃ¤hlt hat, die hat er verworfenÂ«? So verlÃ¤stern sie mein Volk, daÃŸ es in ihren Augen kein Volk mehr ist. So spricht nun der HERR: So gewiÃŸ ich meinen Bund mit Tag und Nacht, die Ordnungen des Himmels und der Erde festgesetzt habe, so wenig werde ich den Samen Jakobs und meines Knechtes David verwerfen, daÃŸ ich aus seinen Nachkommen keinen Herrscher mehr nÃ¤hme, der Ã¼ber den Samen Abrahams, Isaaks und Jakobs herrschen soll; denn ich werde ihr Geschick wenden und mich Ã¼ber sie erbarmen! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jer+33%2C24-26&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jer 33,24-26</a>)</strong></p>
<p>Der groÃŸe, herrliche Gott, an den wir glauben, der Gott, dessen Wort unbedingte und vollkommene Wahrheit ist, und der treu ist, der Ã¼ber Seinem Wort wacht, um es auszufÃ¼hren â€“ dieser Gott hat es fÃ¼r nÃ¶tig befunden, zweimal ernst und feierlich zu bekrÃ¤ftigen, daÃŸ Seine VerheiÃŸungen in bezug auf eine zukÃ¼nftige Wiederherstellung Israels und den Messias als KÃ¶nig Ã¼ber Israel Bestand haben und niemals von Menschen aufgehoben werden kÃ¶nnen!</p>
<p>Diese VerheiÃŸungen durchziehen im Grunde alle prophetischen BÃ¼cher des Alten Testaments und sind unmiÃŸverstÃ¤ndlich: Gott wird Sein auserwÃ¤hltes Volk Israel am Ende der Zeiten wieder annehmen und mit ihnen um des Messias willen einen neuen Bund schlieÃŸen, einen einseitigen Bund ohne Bedingungen, auf der Grundlage der Gnade und nicht der Werke.</p>
<p>Manche Verfechter des Amillennialismus behaupten, Israel habe die Verwirklichung dieser VerheiÃŸungen durch seine Untreue und durch die Ablehnung des Messias verwirkt. Doch in Gottes Wort werden die VerheiÃŸungen der endgÃ¼ltigen Wiederherstellung Israels nicht von dessen Treue abhÃ¤ngig gemacht, sondern von der Treue Gottes zu Seinen bedingungslosen Zusagen an Abraham und von der Gnade Gotts, der um Seines Namens, um Seiner Ehre willen Israel wiederherstellt. Wer das leugnet, verunehrt Gott und verdreht Sein heiliges Wort.<br />
Â </p>
<p><strong>Um meines Namens willen bin ich langmÃ¼tig, und um meiner Ehre willen halte ich mich zurÃ¼ck, dir zugute, um dich nicht auszurotten. Siehe, ich habe dich gelÃ¤utert, aber nicht im Silber[schmelzofen]; im Schmelzofen des Elends habe ich dich geprÃ¼ft. Um meinetwillen, um meinetwillen will ich es vollbringen! Denn wie wÃ¼rde ich sonst gelÃ¤stert! Und ich will meine Ehre keinem anderen geben. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+48%2C9-11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 48,9-11</a>)</strong></p>
<p>Andere Amillennialisten behaupten, diese VerheiÃŸungen seine nie wÃ¶rtlich gemeint gewesen, sondern gÃ¤lten in allegorischem Sinn fÃ¼r die Gemeinde. Damit aber lÃ¶sen sie so viele konkrete, klar formulierte BezÃ¼ge in Gottes Wort auf (etwa auf das Land Israel, den Berg Zion, die Stadt Jerusalem, auf LÃ¶we und Lamm, auf Ernten und BÃ¤ume), daÃŸ das nur ein vÃ¶llig unverantwortlicher Umgang mit dem heiligen Gotteswort genannt werden kann.</p>
<p>Auch im Propheten Hesekiel kÃ¼ndigt der HERR die Wiederherstellung Israels an und betont ganz klar daÃŸ er dies aufgrund seiner Gnade tun wird, trotz der bÃ¶sen Werke des Volkes. Das Ganze ist in Worte gefaÃŸt, die jede â€žSpiritualisierungâ€œ und Umdeutung auf die Gemeinde zu einer dreisten VerfÃ¤lschung machen:</p>
<p><strong>Und ihr sollt erkennen, daÃŸ ich der HERR bin, wenn ich euch in das Land Israel fÃ¼hre, in das Land, von dem ich geschworen hatte, daÃŸ ich es euren VÃ¤tern geben werde. Dort werdet ihr an eure Wege gedenken und an alle eure Taten, mit denen ihr euch verunreinigt habt; und ihr werdet Abscheu Ã¼ber euch selbst empfinden wegen aller eurer bÃ¶sen Taten, die ihr begangen habt. Und ihr werdet erkennen, daÃŸ ich der HERR bin, wenn ich mit euch handeln werde um meines Namens willen und nicht nach eurem bÃ¶sen Wandel und euren ruchlosen Taten, Haus Israel! spricht GOTT, der Herr. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hes+20%2C42-44&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hes 20,42-44</a>)</strong><br />
Â </p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>2. Die Wiederherstellung Israels ist mit der Errichtung des messianischen Reiches verbunden</h2>
<p>
Â <br />
Das prophetische Wort des AT macht ganz deutlich: Gott wird das Ã¼berallhin zerstreute Volk Israel wieder aus allen VÃ¶lkern sammeln; Er wird es wieder in Sein Land, das Land Israel, bringen; Er wird es am Ende in der groÃŸen Drangsal noch einmal umfassend richten und viele gottlose Israeliten vertilgen, aber ein Ãœberrest wird sich zu dem Herrn Jesus Christus bekehren, und dieser Ãœberrest wird dann im erneuerten Land Israel die Segnungen des messianischen Friedensreiches genieÃŸen.</p>
<p>Dieses Reich wird auf einer erneuerten Erde verwirklicht, die fruchtbarer ist als je zuvor, und sein Mittelpunkt ist Jerusalem, die Stadt des groÃŸen KÃ¶nigs, des Messias. Dieses irdische Reich des Messias ist eine der zentralen Eckpunkte von Gottes heilgeschichtlichen RatschlÃ¼ssen. Zentrale Bedeutung haben die verbindlichen VerheiÃŸungen des HERRN an den KÃ¶nig nach Seinem Herzen, David.</p>
<p><strong>Wenn deine Tage erfÃ¼llt sind und du bei deinen VÃ¤tern liegst, so will ich deinen Samen nach dir erwecken, der aus deinem Leib kommen wird, und ich werde sein KÃ¶nigtum bestÃ¤tigen. Der wird meinem Namen ein Haus bauen, und ich werde den Thron seines KÃ¶nigreichs auf ewig befestigen. Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein. Wenn er eine Missetat begeht, will ich ihn mit Menschenruten zÃ¼chtigen und mit SchlÃ¤gen der Menschenkinder strafen. Aber meine Gnade soll nicht von ihm weichen, wie ich sie von Saul weichen lieÃŸ, den ich vor dir beseitigt habe; sondern dein Haus und dein KÃ¶nigreich sollen ewig Bestand haben vor deinem Angesicht; dein Thron soll auf ewig fest stehen! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=2Sam+7%2C12-16&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">2Sam 7,12-16</a>)</strong></p>
<p>Wie es fÃ¼r die alttestamentliche Prophetie typisch ist, verschmelzen hier die VerheiÃŸungen fÃ¼r Salomo, den unvollkommenen Sohn Davids, der dem HERRN das erste Mal ein Haus bauen durfte, dabei aber versagte, und fÃ¼r den Messias, den vollkommenen Sohn Davids, der dem HERRN ein vollkommenes Haus bauen wird und dessen KÃ¶nigsherrschaft (im Gegensatz zu der Salomos) ewig bestehen wird.</p>
<p>Als Salomo versagte und das KÃ¶nigtum Davids zunÃ¤chst aufgrund der Untreue seiner Nachkommen gedemÃ¼tigt wurde und schlieÃŸlich erst einmal abgeschnitten wurde, redete Gott immer wieder durch die Propheten und verhieÃŸ ungeachtet der damaligen Not, daÃŸ das verheiÃŸene KÃ¶nigreich einschlieÃŸlich der Wiederherstellung des geschlagenen Volkes Israel durch einen spÃ¤teren Nachkommen Davids wortwÃ¶rtlich erfÃ¼llt wÃ¼rde.<br />
Â <br />
<strong>Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, FriedefÃ¼rst. Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Thron Davids und Ã¼ber seinem KÃ¶nigreich, daÃŸ er es grÃ¼nde und festige mit Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun! (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+9%2C5-6&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 9,5-6</a>)</strong></p>
<p>Dieses kÃ¼nftige messianische KÃ¶nigreich ist ganz unzweideutig ein KÃ¶nigreich auf der Erde und nicht etwa im Himmel; in zahlreichen prophetischen Aussagen wird dies deutlich und klar ausgesagt (vgl. z.B. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jesaja+11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jesaja 11</a>; <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jes+29%2C17-24%3B+33%2C5-6%3B+33%2C17-22%3B+Jesaja+35%3B+Jes+59%2C20-60%2C22%3B+Jesaja+62&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jes 29,17-24; 33,5-6; 33,17-22; Jesaja 35; Jes 59,20-60,22; Jesaja 62</a>).</p>
<p>Zahlreiche Einzelheiten werden in diesen und anderen Prophetien genannt, die unmÃ¶glich â€žallegorisiertâ€œ oder â€žspiritualisiertâ€œ werden kÃ¶nnen, sondern die eindeutig auf dieses unter Gottes Segen stehende KÃ¶nigreich des Messias in Jerusalem hinweisen, das Ã¼ber die ganze Welt regiert und StrÃ¶me geistlicher und irdischer Segnungen aussendet. Israel wird als die hÃ¶chste Nation in diesem Reich geoffenbart, und es wird bezeugt, daÃŸ dieses erneuerte, von Gott wieder angenommene Volk kÃ¼nftig nie wieder zuschanden werden wird, sondern sich auf ewig des Segens und Friedens in dem Messias erfreuen wird.<br />
Â <br />
Â </p>
<h2>
3. Das Neue Testament bestÃ¤tigt Gottes VerheiÃŸungen des Reiches und der Wiederherstellung Israels</h2>
<p>
Â <br />
Im Neuen Testament finden wir keine Ã¤hnlich ausfÃ¼hrlichen Aussagen Ã¼ber die Wiederherstellung Israels und das TausendjÃ¤hrige Reich (abgekÃ¼rzt TJR); das NT bekrÃ¤ftigt einfach die VerheiÃŸungen der alttestamentlichen Propheten und knÃ¼pft selbstverstÃ¤ndlich an sie an, ohne sie nochmals ausfÃ¼hrlich zu wiederholen. Dennoch werden diese beiden wichtigen Punkte in Gottes Heilsplan immer wieder ausdrÃ¼cklich bestÃ¤tigt; in keiner Weise kann man behaupten, Gottes VerheiÃŸungen an Israel seien durch die Lehre des NT auÃŸer Kraft gesetzt worden.</p>
<p>Â <br />
<em><strong> Jesus Christus bekrÃ¤ftigt die wÃ¶rtliche ErfÃ¼llung der Propheten</strong></em></p>
<p>Das bestÃ¤tigt unser Herr Jesus Christus ganz grundsÃ¤tzlich. Er zeigt, daÃŸ Er nicht gekommen ist, um das Gesetz oder die Aussagen der Propheten aufzuheben und fÃ¼r ungÃ¼ltig zu erklÃ¤ren, sondern um alles zu erfÃ¼llen. Damit bekrÃ¤ftigt Er, daÃŸ sich auch alle Voraussagen der Propheten des AT genau so erfÃ¼llen mÃ¼ssen, wie sie geschrieben stehen, bis auf den Buchstaben muÃŸ alles auf die Zukunft Bezogene, das im AT steht (dafÃ¼r steht der Begriff â€žGesetzâ€œ in V. 18) auch wirklich geschehen:</p>
<p>Â <strong>Ihr sollt nicht meinen, daÃŸ ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulÃ¶sen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulÃ¶sen, sondern um zu erfÃ¼llen! Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+5%2C17-18&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 5,17-18</a>)</strong></p>
<p>Schon mit dem Namen â€žChristusâ€œ (Messias) fÃ¼r den menschgewordenen Sohn Gottes wird bekrÃ¤ftigt, daÃŸ Gottes Zusagen durch Christus verwirklicht werden sollen. Er ist der gesalbte Retter-KÃ¶nig fÃ¼r Israel, der sein Volk von ihren SÃ¼nden erlÃ¶sen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+1%2C21&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 1,21</a>) und Ã¼ber sie regieren wird.<br />
Â <br />
<strong>Und der Engel sprach zu ihr: FÃ¼rchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebÃ¤ren; und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Dieser wird groÃŸ sein und Sohn des HÃ¶chsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben; und er wird regieren Ã¼ber das Haus Jakobs in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Lk+1%2C30-33&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Lk 1,30-33</a>)</strong><br />
Â </p>
<p>
<em><strong>Christus geht von einem kÃ¼nftigen irdischen KÃ¶nigreich aus</strong></em></p>
<p>Der â€žThron Davidsâ€œ kann niemals im Himmel stehen â€“ dort steht der Thron des ewigen Gottes, der viel grÃ¶ÃŸer ist als David â€“, sondern nur auf der Erde, in Jerusalem, der â€žStadt des groÃŸen KÃ¶nigsâ€œ (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+5%2C35&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 5,35</a>). Wenn der Messias dort Ã¼ber das â€žHaus Jakobsâ€œ in Ewigkeit regieren wird, dann muÃŸ Israel wiederhergestellt und wieder in seinem Land sein. Auf der anderen Seite zeigt diese VerheiÃŸung wie auch andere, bei denen von einem â€žewigen Reichâ€œ die Rede ist, daÃŸ die Propheten neben der zeitlich begrenzten irdischen Form dieses Reiches auch die darauffolgende ewige Form im Auge haben und beide verschmelzen.</p>
<p>Wenn viele von Osten und Westen kommen werden, um im messianischen Reich mit Abraham, Isaak und Jakob am Tisch zu sitzen, so ist dieses Reich auf der Erde; im Himmel gibt es weder Osten noch Westen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mt+8%2C11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mt 8,11</a>). Wenn der Herr im Reich Gottes vom GewÃ¤chs des Weinstockes trinken wird, dann befindet sich dieses Reich auf der Erde (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Mk+14%2C25&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Mk 14,25</a>). So lieÃŸen sich noch einige Andeutungen und Ã„uÃŸerungen unseres Herrn nennen, die wÃ¶rtlich verstanden direkt die alttestamentlichen Prophetien bestÃ¤tigen (vgl. u.a. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Lk+1%2C54-55%3B+67-75%3B+2%2C30-32&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Lk 1,54-55; 67-75; 2,30-32</a>).</p>
<p>Â <br />
<em><strong>Das Zeugnis des Apostels Paulus in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6mer+9&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶mer 9</a> â€“ 11</strong> </em></p>
<p>Die Lehrbriefe des NT beschÃ¤ftigen sich naturgemÃ¤ÃŸ ganz Ã¼berwiegend mit dem Glaubensgut und der gÃ¶ttlichen Bestimmung der Gemeinde und kaum mit der prophetischen Zukunft Israels. Doch in einem besonders wichtigen Brief geht der Apostel Paulus ausfÃ¼hrlich auf Gottes RatschlÃ¼sse mit Israel im VerhÃ¤ltnis zur Gemeinde Gottes ein &#8211; im RÃ¶merbrief, in den Kapiteln 9 â€“ 11.</p>
<p>In diesem bedeutsamen Abschnitt zeigt der Apostel Juden wie Heiden Gottes Gedanken bei Seinem Handeln in der Gemeindezeit. Israel als Volk hat versagt und ist und seiner Verwerfung des Messias beiseitegesetzt worden; nur ein Ãœberrest wahrer Israeliten hat die VerheiÃŸung des Heils erlangt (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6mer+9&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶mer 9</a>). Israel hat den Messias und Sein Gnadenangebot aufgrund seines Unglaubens nicht erkannt, obwohl Er ihnen verkÃ¼ndigt wurde (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6mer+10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶mer 10</a>).</p>
<p>Das bedeutet aber nicht, daÃŸ Israel deswegen endgÃ¼ltig verworfen wÃ¤re und damit die alttestamentlichen VerheiÃŸungen hinfÃ¤llig wÃ¤ren: Der Apostel hebt als Segnung Israels hervor, daÃŸ ihnen die â€žBÃ¼ndnisseâ€œ und auch die â€žVerheiÃŸungenâ€œ gehÃ¶ren (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+9%2C4&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶m 9,4</a>) und betont: â€žNicht aber, daÃŸ das Wort Gottes nun hinfÃ¤llig wÃ¤re!â€œ (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+9%2C6&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶m 9,6</a>). Paulus zeigt dann, daÃŸ diese VerheiÃŸungen nicht jedem Israeliten nach dem Fleisch gelten, sondern den auserwÃ¤hlten, glÃ¤ubigen Israeliten, den â€žKindern der VerheiÃŸungâ€œ (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+9%2C8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶m 9,8</a>), dem glÃ¤ubigen Ãœberrest (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+9%2C27&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶m 9,27</a>).</p>
<p>Der jÃ¼dische Ãœberrest in der Generation des Herrn Jesus Christus und danach erbte das Heil zusammen mit den Heiden unter der Gnadenzeit (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+11%2C5.7&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶m 11,5.7</a>); aber am Ende der Zeit wird der bekehrte Ãœberrest Israels auch die VerheiÃŸung der Wiederherstellung und des messianischen Reiches erben, wie Paulus in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+9%2C26-29&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶m 9,26-29</a> unter Berufung auf <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Hosea+2%2C1-25+und+&Plugin=Stellenabfolge&Kommentare=Nein" title="Bibelstellen aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Hosea 2,1-25 und </a><a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jesaja+10%2C20-23&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jesaja 10,20-23</a> schreibt.</p>
<p>In <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6mer+11&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶mer 11</a> zeigt der Apostel schlieÃŸlich Gottes Plan auf: Gott hat Israel vorÃ¼bergehend verstockt, um die Heilsbotschaft unter den Heiden zu verkÃ¼ndigen und durch die Gemeinde die Vollzahl der AuserwÃ¤hlten aus den HeidenvÃ¶lkern einzusammeln. Wenn dies geschehen ist, wird Gott Israel wieder annehmen und es wieder einpfropfen, und dann wird ganz Israel gerettet werden â€“ ein klarer Hinweis auf die Verwirklichung der alttestamentlichen VerheiÃŸungen Ã¼ber das TJR (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=R%C3%B6m+11%2C23-27&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">RÃ¶m 11,23-27</a>).<br />
Â </p>
<p><em><strong>Das Zeugnis der Offenbarung</strong></em></p>
<p>Deshalb ist es nur ein folgerichtiger SchluÃŸpunkt, wenn im letzten Buch des NT und der ganzen Bibel die Wiederherstellung Israels und das messianische Reich auf Erden noch einmal klar und unmiÃŸverstÃ¤ndlich bezeugt werden. Das beginnt schon in den Sendschreiben, wenn der Herr den treuen GlÃ¤ubigen der Gemeindezeit verheiÃŸt:</p>
<p>Â <br />
<strong>Und wer Ã¼berwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Vollmacht geben Ã¼ber die HeidenvÃ¶lker, und er wird sie mit einem eisernen Stab weiden, wie man irdene GefÃ¤ÃŸe zerschlÃ¤gt, wie auch ich es von meinem Vater empfangen habe â€¦ (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+2%2C26-27&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 2,26-27</a>)</strong></p>
<p>Damit verheiÃŸt Er ihnen Anteil an Seiner KÃ¶nigsherrschaft im TJR nach der VerheiÃŸung an den Messias in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Ps+2%2C8-9.&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Ps 2,8-9.</a> Diese VerheiÃŸung kann sich nur in einem wÃ¶rtlich verstandenen KÃ¶nigreich auf der Erde erfÃ¼llen.</p>
<p>Dasselbe gilt fÃ¼r die VerheiÃŸung an die Gemeinde der Ãœberwinder, mit dem Messias auf Seinem Thron zu sitzen (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+3%2C21&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 3,21</a>); das ist dem Zusammenhang nach am ehesten von dem irdischen Thron des Messias zu verstehen, denn wir werden ja als KÃ¶nige und Priester mitregieren, und das kann nur auf Erden geschehen (vgl. auch <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+1%2C6&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 1,6</a> und den Bezug zum Kommen des Messias auf die Erde in 1,7). Das drÃ¼ckt auch der Lobpreis der 24 Ã„ltesten aus, die symbolisch fÃ¼r die verherrlichte Gemeinde stehen:</p>
<p><strong>Und sie sangen ein neues Lied, indem sie sprachen: Du bist wÃ¼rdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu Ã¶ffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast uns fÃ¼r Gott erkauft mit deinem Blut aus allen StÃ¤mmen und Sprachen und VÃ¶lkern und Nationen, und hast uns zu KÃ¶nigen und Priestern gemacht fÃ¼r unseren Gott, und wir werden herrschen auf Erden. (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offb+5%2C9-10&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offb 5,9-10</a>)</strong></p>
<p>Dieses â€žHerrschen auf Erdenâ€œ kann nur in dem irdischen Reich des Messias geschehen. Folgerichtig steht der Seher Johannes bei seinem zweiten Gesicht in <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Offenbarung+19&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Offenbarung 19</a> auf der Erde und sieht, wie der Messias mit Seiner verherrlichten Brautgemeinde vom Himmel herabkommt, um die Feinde Gottes auf der Erde zu richten.</p>
<p>So sollte man denken, daÃŸ jeder bibeltreue Christ davon ausgehen wird, daÃŸ Gott nach der EntrÃ¼ckung der Gemeinde Seine VerheiÃŸungen in bezug auf Israel und den Messias verwirklichen wird. Leider aber gibt es auch unter glÃ¤ubigen Christen, die die Bibel eigentlich als Gottes Wort ernstnehmen wollen, im Hinblick auf diese grundlegenden Fragen auch entgegengesetzte Standpunkte, die all diese betrachteten Aussagen aus Gottes Wort radikal in Frage stellen und zu etwas ganz anderem umdeuten.<br />
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<h2>Â <br />
4. â€žAmillennialismusâ€œ: Ursprung und Wiederaufleben eines alten Irrtums</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>
Wie kommt es, daÃŸ manche Christen meinen, Gott werde weder Israel wieder als Nation berufen und segnen noch ein tausendjÃ¤hriges Friedensreich unter der Herrschaft des Messias aufrichten, obwohl doch so viele biblische Aussagen dies bezeugen? Um das zu verstehen, mÃ¼ssen wir einen Blick in die Geschichte der Gemeinde Jesu Christi werfen.</p>
<p>Unser kurzer Ãœberblick Ã¼ber die Aussagen der Bibel zum Thema des TJR hat gezeigt, daÃŸ eine einfache glÃ¤ubige Annahme der prophetischen Aussagen des AT, so wie sie geschrieben stehen, wie selbstverstÃ¤ndlich dazu fÃ¼hrt, daÃŸ man die Wiederherstellung Israels und die Errichtung eines tausendjÃ¤hrigen Friedensreiches des Messias erwartet. So war der Glaube der Apostel und der apostolischen Urgemeinde (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+24%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 24,14</a>), und so glaubten es auch die Christen im 2. Jahrhundert.</p>
<p>Erst ab dem 3. Jahrhundert wurde diese Erwartung der Wiederkunft des Herrn und des darauffolgenden TausendjÃ¤hrigen Reiches (von den Theologen â€žChiliasmusâ€œ oder â€žPrÃ¤millennialismusâ€œ genannt) in Frage gestellt, und zwar zuerst von einer ganz besonderen Gruppe von falschen Lehrern, der â€žTheologenschule von Alexandriaâ€œ. Unter ihnen Ã¼bten vor allem Clemens von Alexandrien und Origenes einen groÃŸen EinfluÃŸ auf die damalige Kirche aus. Clemens und Origenes waren stark von der Gnosis und der weltlichen Philosophie Platons beeinfluÃŸt (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Kol+2%2C8&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Kol 2,8</a>!).</p>
<p>Â <br />
<em><strong> Der Irrlehrer Origenes als Urheber der â€žallegorischen Schriftauslegungâ€œ</strong></em></p>
<p>Origenes verwarf die bis dahin Ã¼bliche wortwÃ¶rtliche Deutung der Heiligen Schrift und behauptete, die Schrift mÃ¼sse hauptsÃ¤chlich allegorisch, das heiÃŸt sinnbildlich verstanden werden; man mÃ¼sse hinter den angeblich sinnlosen wÃ¶rtlichen Ã„uÃŸerungen einen besonderen â€žgeistlichen Sinnâ€œ herausfinden.</p>
<p>Die â€žallegorischeâ€œ Schriftauslegung von Origenes und seinen AnhÃ¤ngern brachte verhÃ¤ngnisvolle IrrtÃ¼mer in die Theologie der frÃ¼hen katholischen Kirche hinein. Seine Abkehr vom Wortsinn der Heiligen Schrift erweist ihn als Irrlehrer und VerfÃ¼hrer, der dem Motto der Schlange huldigte: â€žSollte Gott wirklich gesagt haben?â€œ.</p>
<p>Origenes hatte keine Ehrfurcht vor den geistgehauchten ewigen Worten der Heiligen Schriften. KÃ¼hn und dreist verkÃ¼ndete er, ganz im Sinne der heidnischen Gnosis und der platonischen Philosophie, daÃŸ der Ã¤uÃŸere Wortsinn der biblischen Texte nicht entscheidend sei; man mÃ¼sse vielmehr den bildhaften, allegorischen, â€žgeistigenâ€œ Sinn dahinter entdecken, um sie recht zu verstehen. Damit behauptete er einfach, Gott habe nicht gemeint, was Er sagte. Er gab damit dem Menschen, besonders dem philosophisch gebildeten â€žTheologenâ€œ als Deuter der Schriften, eine SchlÃ¼sselrolle, um den eigentlichen Sinn der Bibelworte zu entrÃ¤tseln.</p>
<p>Wer solchermaÃŸen die von Gott inspirierte Heilige Schrift auflÃ¶st und willkÃ¼rlich umdeutet, der kommt von einem bÃ¶sen Irrtum zum anderen. So ist Origenes nicht zufÃ¤llig auch der Urheber der AllversÃ¶hnungslehre. Er deutete die alttestamentlichen VerheiÃŸungen Ã¼ber das TJR allegorisch auf die Gemeinde um und lehrte, daÃŸ Israel keine Zukunft mehr habe und die Gemeinde der Erbe Israels und seiner VerheiÃŸungen sei, die dementsprechend nicht wÃ¶rtlich, sondern â€žvergeistlichtâ€œ zu verstehen seien.<br />
Â </p>
<p><em><strong>Augustinus â€“ der Kirchenlehrer, der die allegorische Deutung der Propheten durchsetzte</strong></em></p>
<p>Die grÃ¶beren IrrtÃ¼mer des Origenes wurden mit der Zeit in der katholischen Kirche verworfen, aber die von ihm maÃŸgeblich eingefÃ¼hrte â€žallegorische Schriftauslegungâ€œ wurde dennoch zum beherrschenden EinfluÃŸ in der Theologie der rÃ¶mischen Kirche. Das ist vor allem dem Theologen Augustinus zuzuschreiben, der lehrte, man mÃ¼sse vor allem die prophetischen Aussagen des AT allegorisch statt wÃ¶rtlich verstehen, wÃ¤hrend er die anderen Teile der Bibel Ã¼berwiegend wÃ¶rtlich deutete.</p>
<p>Auch er lehrte, daÃŸ es kein wÃ¶rtlich verstandenes TJR (= Millennium) auf der Erde gÃ¤be und daÃŸ Israel fÃ¼r immer verworfen sei. Die Gemeinde habe Israel ersetzt und verwirkliche nun das TausendjÃ¤hrige Reich auf der Erde. Christus komme irgendwann am Ende dieses sinnbildlichen â€žMillenniumsâ€œ auf die Erde, um das JÃ¼ngste Gericht zu halten.</p>
<p>Diese unbiblischen, irrefÃ¼hrenden Lehren prÃ¤gten den verderblichen Weg der katholischen Kirche wesentlich mit und bestÃ¤rkten den Machtanspruch und die weltlichen Ambitionen dieser Kirche. Diese falsche Weltkirche lebte von der unbiblischen â€žErsatztheologieâ€œ, die sie angeblich berechtigte, anstatt von Israel und Christus das â€žReich Gottesâ€œ auf Erden zu verwirklichen, Regenten einzusetzen und VÃ¶lker mit dem Schwert zu â€žbekehrenâ€œ.<br />
Â </p>
<p><em><strong>Die Reformatoren Ã¼bernehmen Augustins Amillennialismus</strong></em></p>
<p>Leider Ã¼bernahmen auch die Reformatoren die Leugnung des TJR und der VerheiÃŸungen fÃ¼r Israel von Augustin, der bei ihnen in hÃ¶chstem Ansehen stand. Die Reformatoren versÃ¤umten es auf verschiedenen Gebieten, die von griechischer Philosophie geprÃ¤gten Falschlehren Augustins zu durchschauen und hinter Augustin auf Paulus und das NT zurÃ¼ckzugehen. Das war auch bei der Endzeitlehre der Fall. Sowohl Luther als auch Calvin vertraten die falschen Lehren des Amillennialismus, und die orthodoxe reformatorische Theologie tut dies noch heute.</p>
<p>Das ist im Grunde ein innerer Widerspruch, denn die Reformatoren drÃ¤ngten in allen anderen Gebieten der Lehre zu recht auf eine wortwÃ¶rtliche Beachtung dessen, was geschrieben steht â€“ nur bei der Prophetie und der Lehre von den letzten Dingen (Eschatologie) sollte dies angeblich nicht gelten; dort setzten auch die Reformatoren die ansonsten verworfene allegorische Auslegung ein.</p>
<p>Im 17. und 18. Jahrhundert gab es einige Bibellehrer, die durch das Studium der Schriften zu der Ãœberzeugung kamen, daÃŸ Israel noch eine Zukunft hat und die VerheiÃŸungen Gottes in bezug auf das TJR immer noch gÃ¼ltig sind. U.a. waren auch einige frÃ¼he Puritaner â€žPrÃ¤millennialistenâ€œ. Doch diese als â€žChiliasmusâ€œ angeprangerte biblische Ãœberzeugung wurde nicht von sehr vielen GlÃ¤ubigen geteilt; zum Teil war dafÃ¼r auch der Umstand verantwortlich, daÃŸ einige schlimme falschprophetische Sekten wie die MÃ¼nsteraner TÃ¤ufer sich ebenfalls auf ein wÃ¶rtliches TJR beriefen.</p>
<p>Â <br />
<em><strong>Ein neues Fragen nach der Prophetie im 19. Jahrhundert</strong></em></p>
<p>Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts wurde in breiteren Kreisen ernster GlÃ¤ubiger ein neues Interesse an Fragen der Prophetie und der Endzeitlehre geweckt. ErschÃ¼tternde Zeitereignisse, vor allem die FranzÃ¶sische Revolution und ihre Nachwirkungen, hatten in vielen die Ãœberzeugung geweckt, daÃŸ das Ende aller Dinge nahe sei.</p>
<p>Zahlreiche GlÃ¤ubige beschÃ¤ftigten sich neu mit den prophetischen Aussagen der Bibel; man empfand wohl, daÃŸ die althergebrachten Lehren des Amillennialismus keine befriedigende Antwort auf die Entwicklungen der Zeit gaben. Im Studium der alttestamentlichen Schriften stellten die GlÃ¤ubigen fest, daÃŸ die VerheiÃŸungen eines wiederhergestellten Israel im TJR das ganze AT durchzogen und so formuliert waren, daÃŸ eine allegorische Deutung den Aussagen des Wortes Gottes nicht gerecht wurde.</p>
<p>In jener Zeit wurden in England und spÃ¤ter in den USA prophetische Bibelkonferenzen veranstaltet, in denen das prophetische Wort des AT und NT neu aufgegriffen, wÃ¶rtlich genommen und im heilsgeschichtlichen Zusammenhang ausgelegt wurde.</p>
<p>Namhafte Bibelgelehrte vertraten wieder die Lehre des â€žPrÃ¤millennialismusâ€œ, d.h. die Ãœberzeugung, daÃŸ nach dem Abfall und Auftreten des Antichristen der Herr Jesus Christus wieder auf die Erde kommen wÃ¼rde, um Gericht Ã¼ber die Gottlosen zu Ã¼ben und den Ãœberrest Israels zu retten, worauf ein tausendjÃ¤hriges Friedensreich des Messias auf Erden folgen wird, an dessen Ende es noch einmal zu einem antichristlichen Aufstand und schlieÃŸlich zum Endgericht kommt, auf das der neue Himmel und die neue Erde folgen.</p>
<p>Diese Sichtweise ist, das geben auch viele Amillennilialisten zu, diejenige, die sich zwangslÃ¤ufig und logisch ergibt, wenn man die alttestamentlichen Propheten wÃ¶rtlich versteht und im Zusammenhang auslegt. Das ist, mit anderen Worten, die Sicht, die eigentlich jeder bibeltreue GlÃ¤ubige vertreten sollte, wenn er wie Paulus â€žan alles glaubt, was im Gesetz und in den Propheten geschrieben stehtâ€œ (<a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Apg+24%2C14&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Apg 24,14</a>).</p>
<p>Diese Auslegungsweise hat sich im Ã¼brigen eindrÃ¼cklich bestÃ¤tigt, denn schon ab 1850 haben Bibellehrer dieser Richtung vorausgesagt, daÃŸ das Volk Israel wieder in sein verheiÃŸenes Land zurÃ¼ckkehren muÃŸ â€“ eine Vorhersage, die natÃ¼rlich von den Amillennialisten als lÃ¤cherlich abgetan wurde. Doch 1948BBÂ  Jahre spÃ¤ter, geschah genau das, was diese GlÃ¤ubigen vorhergesagt hatten, ganz einfach, weil sie die Bibel wÃ¶rtlich und ernst nahmen.</p>
<p>Diese prÃ¤millennialistischen Ãœberzeugungen wurden besonders weit verbreitet durch die Lehrer des â€žDispensationalismusâ€œ (der Heilszeitenlehre) wie J. N. Darby, C. I. Scofield, A. Gaebelein, H. A. Ironside u.a., aber sie wurden weit Ã¼ber diese StrÃ¶mung hinaus auch von bibeltreuen Baptisten (u.a. von Charles H. Spurgeon), Presbyterianern, Anglikanern (u.a. J. C. Ryle) oder auch den Mennoniten-BrÃ¼dergemeinden vertreten.</p>
<p>Â <br />
<em><strong>Der EinfluÃŸ des Amillennialismus bringt heute VerfÃ¼hrung und Spaltung mit sich</strong></em></p>
<p>Daneben gab es immer noch konservative Theologen, die an der traditionellen amillennialistischen Sichtweise festhielten, aber ansonsten bibeltreue Ãœberzeugungen verkÃ¼ndeten. Die liberal-bibelkritische Theologie hat interessanterweise den PrÃ¤millennialismus geschlossen abgelehnt und entweder amillennialistische oder postmillennialistische Lehren vertreten.</p>
<p>Was die heutige Situation betrifft, mÃ¼ssen wir klar und deutlich sagen, daÃŸ die Lehren des Amillennialismus grundlegend falsch und irrefÃ¼hrend sind. Wer sie angesichts der endzeitlichen Ereignisse (vor allem der Wiederherstellung des Staates Israel) immer noch vertritt, ist in einem ernsten Irrtum befangen; er glaubt den Irrlehren eines Augustinus und anderer katholischer Theologen mehr als dem klaren Wort Gottes.</p>
<p>Das ist heute weit weniger entschuldbar als zur Zeit der Reformatoren und bis zum 19. Jahrhundert, als einige heute noch als bibeltreu geschÃ¤tzte BrÃ¼der diese Lehren vertraten. Wir wollen anerkennen, daÃŸ auch echte Kinder Gottes heute unter denen sind, die diese IrrtÃ¼mer fÃ¼r wahr halten, und daÃŸ manche von ihnen sie Ã¼bernommen haben, weil sie irgendwelchen reformatorischen theologischen Traditionen folgen.</p>
<p>Auf der anderen Seite mÃ¼ssen wir festhalten, daÃŸ diese Lehren massiv unbiblisch sind und groÃŸe Teile des Wortes Gottes auflÃ¶sen bzw. auÃŸer Kraft setzen. Letztlich stellen sie Gott als LÃ¼gner und untreu hin im Hinblick auf Seine zahlreichen feierlichen VerheiÃŸungen in bezug auf Israel und das messianische Reich. Diese Lehren verdrehen die Worte des lebendigen Gottes, und das ist eine schwerwiegende Sache (vgl. <a target="popup" onclick="window.open(`about:blank`, `popup`, `scrollbars=yes, toolbar=no,status=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=3000,width=600,height=800`)" href="https://www.gratia-mira.ch/j3/?Stichwort=Jer+23%2C36&Plugin=Bibelstelle&Kommentare=Nein" title="Bibelstelle aufschlagen" style="color:currentcolor;text-decoration:underline;" target="_blank">Jer 23,36</a>).</p>
<p>Heute stellen diese falschen Lehren einen irrefÃ¼hrenden, verwirrenden und oft auch spalterisch wirkenden EinfluÃŸ unter bibeltreuen GlÃ¤ubigen dar, dem wir liebevoll, aber entschieden entgegentreten mÃ¼ssen. Wer solche falschen Lehren heute noch in bibeltreuen Gemeinden verkÃ¼ndet, versÃ¼ndigt sich an den GlÃ¤ubigen; er verhindert eine klare Sicht fÃ¼r die Endzeitereignisse, die wir heute dringender denn je brauchen, und hÃ¤lt GlÃ¤ubige davon ab, den wiederkommenden Herrn einfÃ¤ltig zu erwarten.</p>
<p>Wir alle brauchen heute groÃŸe Wachsamkeit und geistliches UnterscheidungsvermÃ¶gen, um zu prÃ¼fen, welche Lehren unter uns verkÃ¼ndet und ausgebreitet werden. Leider fehlt es vielen GlÃ¤ubigen heute an der MÃ¼ndigkeit und Reife, um falsche Lehren rechtzeitig zu erkennen und dagegen vorzugehen. Wir sollten auch erkennen, welche schÃ¤dlichen EinflÃ¼sse die Theologie (auch in ihrer evangelikalen bzw. â€žreformatorischenâ€œ Spielart) auf die Gemeinden hat.</p>
<p>Theologie ist ein System von Menschengedanken Ã¼ber Gott und Sein Wort, das wesentlich mit von heidnischer Philosophie und kirchlichen Traditionen geprÃ¤gt wurde und die gesunde biblische Lehre in vielen Gebieten stark entstellt. MÃ¶ge der Herr sich erbarmen und noch viele zur vollen Erkenntnis Seiner Wahrheit und der gesunden Lehre bringen!</p>
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WeiterfÃ¼hrende Literatur:</h4>
<p>Mal Couch (Hrsg): <em><strong>Lexikon zur Endzeit. Ein praktischer FÃ¼hrer zu Personen, Standpunkten und dem Studium biblischer Prophetie und Heilsgeschichte.</strong> </em>Dillenburg (Christliche Verlagsgesellschaft) 2004</p>
<p>Thomas Ice; Timothy Demy (Hrsg): <em><strong>Wenn die Posaune erschallt. Zur KlÃ¤rung der Kontroverse Ã¼ber Endzeitfragen.</strong></em> DÃ¼bendorf (Verlag Mitternachtsruf) 2000</p>
<p>John F. Walvoord: <strong><em>The Millenial Kingdom.</em> </strong>Grand Rapids, MI (Zondervan) 8. Aufl. 1974<br />
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Hier kÃ¶nnen Sie unsere ausfÃ¼hrlichere Stellungnahme zum Amillennialismus herunterladen:</p>
<p><strong>Uralte theologische IrrtÃ¼mer leugnen die Zukunft Israels und das TausendjÃ¤hrige Reich. Eine Widerlegung der Lehren des â€žAmillennialismusâ€œ</strong><br />
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<p>www.das-wort-der-wahrheit.deÂ Â  Rudolf EbertshÃ¤userÂ Â  4. 7. 2016<br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de/2016/07/2160/">Gesunde Lehre: Hat Israel eine Zukunft? Kommt das TausendjÃ¤hrige Reich? Eine Kritik an den IrrtÃ¼mern des â€žAmillennialismusâ€œ</a> erschien zuerst auf <a href="https://das-wort-der-wahrheit.de">Das Wort der Wahrheit</a>.</p>
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